DE8317288U1 - Fusssack fuer kindersportwagen, schlitten und dergleichen - Google Patents

Fusssack fuer kindersportwagen, schlitten und dergleichen

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DE8317288U1 DE19838317288 DE8317288U DE8317288U1 DE 8317288 U1 DE8317288 U1 DE 8317288U1 DE 19838317288 DE19838317288 DE 19838317288 DE 8317288 U DE8317288 U DE 8317288U DE 8317288 U1 DE8317288 U1 DE 8317288U1
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Description

Fußsack für Kindersportwagen, Schlitten und dergleichen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fußsack für Kindersportwagen, Schlitten und dergl., der mit dem Rückteil dem Boden und der Rückenlehne des Sportwageneinsatzes aufliegt und bei dem das Rückteil mit dem Oberteil eine Tasche zur Aufnahme der Seine bildet.
Die bekannten Sportwagenfußsäcke werden bevorzugt im Winter zum Scnutz des Kindes vor der Witterung verwendet. In den Sommermonaten sind diese Fußsäcke jedoch zu warm, und daher weicht man im allgemeinen auf Sportwagenauflagen aus, die nur die Aufgabe der Polsterung des Einsatzes übernehmen. Daher sind im allgemeinen für die Ausstattung eines Sportwagens sowohl ein Fußsack, als auch eine einfache Auflage notwendig. Es besteht daher insbesondere von selten der Benutzer ein großes Interesse an einer Sportwagenausstattung, die zu allen Jahreszeiten universell eingesetzt werden kann.
Die Erfindung löst diese Aufgabe in der Weise, daß das Oberteil des Fußsackes lösbar mit dem Rückteil verbunden ist. Auf diese Weise kann der Fußsack in althergebrachter Weise zum
Schutz des Kindes vor den Witterungseinflüssen in den Herbstund Wintermonaten verwendet werden. In den Sommermonaten hingegen bietet sich die Möglichkeit, auf einfache Art und Weise das Oberteil vom Rückteil abzutrennen. Das Rückteil des Fußsackes übernimmt nun die Funktion einer Sportwagenauflage und damit der Polsterung. Daher erübrigt sich der Kauf eines zusätzlichen Teiles für die Ausstattung des Sportwagens. Die lösbare Verbindung zwischen dem Oberteil und dem Rückteil des Fußsackes kann an der Unterkante von dessen Seitenteilen angebracht sein. In diesem Fall weist die Sportwagenauflage den Zuschnitt einer flachen Auflage auf. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, die lösbare Verbindung zwischen Ober- und Rückteil des Fußsackes entlang des Deckels des Oberteils anzubringen.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, die umlaufende lösbare Verbindung zwischen Rückteil und Oberteil als Reißverschluß zu gestalten. Dieses Verbindungselement wird beim Herstellen des Fußsackes gleichzeitig mit dem Schließen der Nähte befestigt. Genauso problemlos ist seine anschließende Handhabung beim Lösen des Oberteils des Fußsackes vom Rückteil und beim Wiederanbringen.
Als Alternative zu dieser Anordnung bietet sich ein umlaufender Klettverschluß an. Dieses Verbindungselement ist im Vergleich zu einem Reißverschluß ein besonders einfach anzubringendes und zu handhabendes Verbindungselement der beiden Teile.
Neben diesem allgemeinen Grundgedanken bietet die Erfindung auch die Möglichkeit, daß das Oberteil und/oder das Rückteil jeweils beidseitig einen Schutzüberzug aufweisen kann. Durch
diese Maßnahme wird der erfindungsgemäße Fußsack wendbar gestaltet. Dadurch kann nicht nur jeweils eine andere Farbkombination erreicht werden, sondern es ergibt sich dadurch auch ein praktischer Vorcöil, wenn z.B. eine Seite des Fußsackes verschmutzt oder das Stoffgewebe etwas abgetragen ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen in perspektivischer Darstellung:
Fig. 1 einen Kindersportwagen mit einem aufgelegten Fußsack; Fig. 2 eine entsprechende Ansicht eines Kindersportwagens mit einem aufgelegten Rückteil des Fußsackes; Fig. 3 einen Fußsack in auseinandergezogener Darstellung und Fig. 4 das; Rückteil des Fußsackes.
Der Fußsack 1 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, in einen im wesentlichen aus einem zusammenklappbaren Rahmengestell 2 und einem Einsatz 3 bestehenden Kindersportwagen 4 eingelegt.
Der Fußsack 1 besteht aus einem Oberteil 5 und einem Rückteil 6. Das Rückteil 6 weist einen etwa rechteckigen Zuschnitt auf und wird durch eine Steppnaht 7 ungefähr in der Mitte des Zuschnitts in das Rückenteil 8 und das Bodenteil 9 gegliedert.
Das Rückenteil 8 bedeckt die Rückenlehne (in der Zeichnung nicht sichtbar) des Kindersportwagens; das Bodenteil 9 liegt auf der Sitzfläche 10 des Kindersportwagens 4 auf. An den Außenkanten des rechteckigen Zuschnitts des Rückteils ist im Bereich des Rückenteils 8 ein umlaufender Flügel 11 angeschnitten, der durch eine umlaufende Naht 12, die am Punkt 13 beginnt und bei 14 endet, von der eigentlichen Auflagefläche des Rückenteils 8 abgesetzt ist. Parallel zu dieser Naht 12
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verläuft in Abstand eine zweite dekorative Steppnaht 15. An den Aüiienkanten 16 des Bodenteils 9 ist eine Hälfte eines Verbindungselementes, in der dargestellten Ausführungsform ein umlaufender Reißverschluß 17, angebracht.
Das Oberteil 5 des Fußsackes 1 besteht aus einem Deckel 18 und einem an seinen Außenkanten 19 senkrecht dazu angenähten, umlaufenden Seitenteil 20. An den Außenkanten 21 des Seitenteils 20 ist die zweite Hälfte des Reißverschlusses 17 angenäht. Im geschlossenen Zustand bilden das Oberteil 5 und das Bodenteil 9 eine Tasche für die Beine des Kindes (siehe Fig. 1). Im getrennten Zustand (siehe Fig. 2 und 3) stellt das Rückteil 6 eine Sportwagenauflage dar.
Sowohl das Rückteil 6 als auch das Oberteil 5 weisen eine Polsterung auf. In der dargestellten Ausführungsform ist die Oberseite 22 des Rückteils 6 mit einem anderen Stoff bezogen als dessen Unterseite 23. Diese beiden Stoffbezüge wiederholen sich auf der Oberseite 24 bzw. Unterseite des Oberteils 5.
Die Auswahl der Stoffe sollte strapazierfähig und darüber hinaus vor allem auch nach ästhetischen Gesichtspunkten bestimmt sein. An der Oberkante 26 des Rückenteils 8 ist in Abstand von den Seitenkanten 27 zwischen der Oberseite 22 und der Unterseite des Rückenteils 8 eine rechteckige Lasche 28 befestigt, deren freie Ecken über elastische Bänder 29 an den Seitenkanten 27 befestigt sind. Diese Lasche 28 wird über die oberste Querstrebe (nicht dargestellt) des Einsatzes 3 des Kinderwagens 4 gestülpt und befestigt so den Fußsack 1 bzw. das Rückteil 6 als Sportwageneinlage am Kinderwagen 4. Weiterhin sind zum Befestigen des Fußsackes 1 zwei Bänder 30 links und rechts von der Lasche 28 an der Oberkante 26 des Rückenteils 8 befestigt.
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Das Boclenteii 9 des Rückteils 6 wird durch einen Schlitz 31, in den eine Qusrstrebe (nicht dargestellt) des Einsatzes 3 des Kindersportwagens 4 eingefädelt wird, gegen Verrutschen gesichert.

Claims (4)

t|l| Schutzansprüche
1. Fußsack für Kindersportwagen, Schlitten und dergl., der mit dem Rückteil dem Boden ur;d der Rückenlehne des Sportwageneinsatzes aufliegt und bei dem das Rückteil mit dem Oberteil eine Tasche zur Aufnahme der Beine bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (5) lösbar mit dem Rückteil (6) verbunden ist.
2. Fußsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (5) mit einem umlaufenden Reißverschluß (17} mit dem Rückteil (6) verbunden ist.
3. Fußsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (5) mit einem umlaufenden Klettverschluß mit dem
Rückteil (6) verbunden ist.
4. Fußsack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (5) und/oder das Rückteil (6) jeweils beidseitig einen Schutzüberzug aufweisen.
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