DE830696C - Silo fuer landwirtschaftliche Zwecke - Google Patents
Silo fuer landwirtschaftliche ZweckeInfo
- Publication number
- DE830696C DE830696C DEH3026A DEH0003026A DE830696C DE 830696 C DE830696 C DE 830696C DE H3026 A DEH3026 A DE H3026A DE H0003026 A DEH0003026 A DE H0003026A DE 830696 C DE830696 C DE 830696C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- silo
- vertical
- walls
- boards
- gap
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F25/00—Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
- A01F25/16—Arrangements in forage silos
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Storage Of Harvested Produce (AREA)
Description
Den Gegenstand des Patents 826 639 bildet ein Silo für landwirtschaftliche Zwecke, der eine feste
Boden- und Fundamentfläche von länglich rundem bzw. ovalem Grundriß aufweist, deren Rand die
senkrechten Wandungen aus nebeneinander aufgestellten Strohballen oder aus festen Baustoffen
trägt. An den gewölbten Schmalseiten sind einander gegenüberliegende torartige Öffnungen vorgesehen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind bei einer derartigen Siloanlage, deren Wandungen aus festen
Baustoffen bestehen, und darin besteht die Erfindung, zwischen der Bodenfläche und der unteren
Kante der senkrechten Wandungen, vorzugsweise an den Längsseiten, schmale Spalte vorgesehen.
Bestehen die Silowandungen aus dicht aneinandergefügten Brettern bzw. Bohlen, so sind diese
bei einer bevorzugten Ausführungsform unter Freilassung eines waagerechten Spaltes an der
Unterkante der Wandung an Quer riegel η befestigt, »ο die ihrerseits von senkrechten Pfosten getragen
werden. Besteht die Silowandung dagegen aus Mauerwerk, Betonschüttung o. dgl., so wird der
Bodenspalt im Mauerwerk ausgespart und lediglich abschnittweise durch die Stützmauer unterbrochen, as
Die Bodenfläche ist nach den Längsseiten zu, flach gewölbt, und in der Nähe der Längsränder ist je
eine Ableitungsrinne außerhalb der senkrechten Silowandungen vorgesehen.
Die Längswandungen gehen an den Schmalseiten
des Silos in bogenförmigen Abrundungen zu torartigen Öffnungen über, die durch senkrechte
U-Schienen oder eine entsprechende Anordnung zur Aufnahme von einzuschiebenden, waagerecht
liegenden Verschlußbrettern begrenzt sind. Die Verschlußbretter sind durch senkrecht in die
offenen Führungen eingeschobene Verriegelungsbretter o. dgl. in der Verschlußstellung gehalten.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand beispielsweise an einem Silo, der in
Abb. ι im Grundriß, in
Abb. 2 in einer Seitenansicht und in Abb. 3 in einer Ansicht von einer Schmalseite aus ίο wiedergegeben ist.
Abb. 2 in einer Seitenansicht und in Abb. 3 in einer Ansicht von einer Schmalseite aus ίο wiedergegeben ist.
Die gemäß dem Patent 826 639 als Boden- bzw. Fundamentfläche 10 ausgebildete Betonplatte ist
nach den Längsseiten zu flach bogenförmig ausgebildet, so daß der etwa in der Mitte bei 11
liegende höchste Punkt im Querschnitt nach den Seiten zu abfällt (Abb. 3). In bzw. neben dem
Fundament 10 sind senkrechte Pfosten 22 mit Querriegeln 23 angeordnet; letztere dienen zur Befestigung
der senkrechten Silowandung, die vorzugsweise aus stärkeren Brettern, Bohlen o. dgl.
besteht, die in senkrechter Stellung dicht nebeneinander gefügt sind. Die Verbindung kann in an sich
bekannter Weise durch Nut und Feder o. dgl. erfolgen. An den Schmalseiten ist die innere SiIowandung
bogenförmig bei 27 eingezogen, so daß sich ein vvannenförmiger Innenraum des Flachsilos
ergibt.
Das besondere Merkmal dieser Silobauart besteht
nun darin, daß zwischen der Unterkante der SiIowandung
und der Bodenfläche ein schmaler Spalt
21 angeordnet ist. Dieser kann je nach der Bauart und den verwendeten Baustoffen ausgebildet sein.
Man läßt z. B. die senkrechten Wandungsbretter nicht bis zur Bodenfläche reichen, es wird ein
Mauerspalt im Mauerwerk ausgespart, auch könnten beispielsweise Strohballen unter Freilassung eines
Bodenspaltes aufgesetzt werden.
Die Abflußrinne 14 für die Entsaftung ist außerhalb der senkrechten Wandung an den Rändern der
Platte 10 angeordnet.
Die torartigen öffnungen, die sich an den Schmalseiten
gegenüberliegen, sind durch offene U-Schienen begrenzt, die zur Aufnahme von waagerecht einzuführenden
Verschlußbrettern 25 dienen, deren Länge etwa dem Abstand der U-Schienen 24 entspricht,
deren Stärke jedoch geringer ist als die freie öffnung des U-Profils. Dieses dient gleichzeitig zur
Aufnahme von senkrecht einzuschiebenden Verriegelungsbrettern 26, welche die Verschlußbretter
25 in ihrer Stellung halten.
Die senkrechte Silowandung wirkt wie eine dichte Spundwand und bietet einen vollkommenen
Luftabschluß für den Futterstock. Dieser wird erfindungsgemäß in ganz neuartiger und vorteilhafter
Weise von dem überschüssigen Saft befreit, der auf der ganzen Silolänge über die gewölbte Bodenfläche
abgeführt und mittels der Rinne 14 abgeleitet wird. Dadurch wird ein mäßiger Feuchtigkeitsgehalt des
Silofutters erreicht, der die Futterverluste bedeutend
herabsetzt und der sich äußerst günstig auf die geschmackliche Qualität des Futters auswirkt.
Der geringfügige Verlust an Sickersaft ist gegenüber diesen Vorteilen ganz unbedeutend.
Gleichzeitig ermöglicht der Spalt 21 eine besonders einfache Reinigung des entleerten Silos. Die
Lebensdauer der z. B. aus Holz bestehenden Silowandung wird dadurch bedeutend erhöht, daß diese
nicht auf der Fundamentfläche aufsteht. Bei der
Silage verwendete Silagehilfsmittel können sich auf Grund der neuartigen Saftregulierung voll auswirken,
da eine zu weitgehende Lösung unterbleibt.
Die vorteilhaften betriebstechnischen Eigenschaften werden auch durch die Verschlüsse 24, 25,
26 gefördert. Zweckmäßig überragen die eingeschobenen, senkrechten Verriegelungsbretter 26 die
Oberkante des obersten Verschlußbrettes 25. Es ist dann lediglich erforderlich, die Bretter 26 nach der
Innenseite der öffnung aus den Führungen 24 herauszuschlagen, wonach man die Bretter 25 leicht
aus den Führungen 24 herausheben kann. Diese Verschlußart sichert einerseits einen dichten Verschluß
der Öffnungen und ein fast müheloses öffnen des Silos, auch wenn die Verschlußbretter unter der
Einwirkung des Futtersaftes quellen sollten. Statt der U-Schienen 24 können auch entsprechende
Bohlenführungen o. dgl. Verwendung finden. Das unterste Brett 25 wird der Wölbung der Fundamentfläche
10 angepaßt.
Die Breite des Spaltes 21 richtet sich nach der Größe des Silos und den sonstigen Silagebedingungen;
im allgemeinen wird ein Spalt von ungefähr ι cm Breite die günstigsten Ergebnisse erbringen.
Hierbei ist eine gute Entsaftung ebenso gesichert, wie ein Herausquellen von Futter sicher vermieden
wird.
Claims (6)
1. Silo für landwirtschaftliche Zwecke nach Patent 826 639, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Bodenfläche (10) und der unteren Kante der senkrechten Wandungen, vorzugsweise
an den Längsseiten, schmale, waagerechte Spalte (21) vorgesehen sind.
2. Silo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen aus dicht aneinandergefügten
Brettern bzw. Bohlen bestehen, die unter Freilassung eines Spaltes (21) an der
Unterkante der Wandung an mittels senkrechter Pfosten (22) gehaltenen Querriegeln
(23) befestigt sind.
3. Silo nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bodenspalt (21) bei aus Formsteinen o. dgl. bestehenden senkrechten
Wandungen als ein nur durch das Stützmauerwerk unterbrochener Mauerspalt ausgebildet ist.
4. Silo nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenfläche nach den Längsseiten zu flach gewölbt ist, und die in der Nähe der Längsränder angeordneten Ableitungsrinnen
(14) außerhalb der senkrechten Silowandungen liegen.
5. Silo nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längswandungen bei rechteckigem Silogrundriß in bogenförmigen
Abrundungen (27) zu den Schmalseiten über-
6. Silo nach Anspruch 1 bis 5, dadurch ge-
gehen, in denen sich gegenüberliegende, tor- kennzeichnet, daß die waagerechten, in die Füh-
artigu öffnungen freibleiben, die vorteilhaft rungen(24) eingeschobenen Verschlußbretter(25)
durch senkrechte U-Schienen (24) zur Aufnahme : durch senkrecht in die offenen Führungen (24)
von einzuschiel>enden Verschlußbrettern (25) eingeschobene Verriegelungsbretter (26) o. dgl.
begrenzt sind. in der Verschlußstellung gehalten sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 2996 1.52
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH3026A DE830696C (de) | 1950-05-23 | 1950-05-23 | Silo fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH3026A DE830696C (de) | 1950-05-23 | 1950-05-23 | Silo fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE830696C true DE830696C (de) | 1952-02-07 |
Family
ID=7143387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH3026A Expired DE830696C (de) | 1950-05-23 | 1950-05-23 | Silo fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE830696C (de) |
-
1950
- 1950-05-23 DE DEH3026A patent/DE830696C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE7806067U1 (de) | Rolladenkasten | |
| DE830696C (de) | Silo fuer landwirtschaftliche Zwecke | |
| DE2033550C3 (de) | Tragsprosse zum Abstützen von Abdeckplatten, insbesondere von Glasplatten für Gewächshäuser | |
| DE1845957U (de) | Baukonstruktionselement. | |
| DE2417231A1 (de) | Lamellenkonstruktion | |
| DE2420112A1 (de) | Strohschuetten-halterung fuer viehstaelle | |
| DE826639C (de) | Silo fuer landwirtschaftliche Zwecke | |
| DE915031C (de) | Gruenfuttersilo aus Holzbohlen | |
| DE2141499A1 (de) | Belueftbares gehaeuse | |
| DE1654163C (de) | ||
| DE673755C (de) | Reuse | |
| DE620294C (de) | Zerlegbarer Versandbehaelter | |
| DE3506038A1 (de) | Betonfertigbauteil zur errichtung eines fahrsilos, insb. fuer landwirtschaftliche silageprodukte | |
| DE1629007C3 (de) | Vorrichtung zum Abdecken des Spaltes zwischen einer Darrhorde und der Darrenwand | |
| AT231216B (de) | Freßgitter für Viehställe, insbesondere für Rinderstände | |
| EP0321790A1 (de) | Betonabstandhalter | |
| DE2722686A1 (de) | Pflanztrog mit mehreren zusammensetzbaren und aneinander befestigbaren wand- bzw. bodenteilen | |
| DE1062056B (de) | Entmistungseinrichtung | |
| DE3501788A1 (de) | Sarg | |
| DE8301309U1 (de) | Betonfertigbauteil fuer kompostbehaelter | |
| DE6602884U (de) | Fenster. | |
| DE2406575A1 (de) | Profilstabkonstruktion, insbesondere fuer fluegel von kippfensterrahmen | |
| DE29605716U1 (de) | Zaunfeld | |
| DE7933684U1 (de) | Viehrost zur bildung eines bodens im viehstall | |
| DE1867162U (de) | Plattenfoermiges bauelement, insbesondere aussenwandelement fuer fertighaeuser. |