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Leuchte für Leuchtstofflampen An den Leuchten für Leuchtstofflampen
ist es schwierig, die verschiedenen Lichtverteilungen zu erzielen, wie sie an den
Leuchten für Glühlampen üblich sind. Im Aufbau einfach ist die frei strahlende Leuchte,
die mit keinem Lichtlenkungsmittel (Reflektor) versehen ist. Um eine tiefstrahlende
Wirkung zu erhalten, muß die Leuchte mit einem nach unten sich öffnenden Reflektor
versehen werden. Bei Leuchten für indirekte Beleuchtung wird ein sich nach oben
öffnender Reflektor verwendet. Soll die Leuchte aber nur teilweise tiefstrahlen
oder nur teilweise indirekt strahlend sein, so entstehen Schwierigkeiten in der
Ausbildung der Lichtlenkungsmittel. plan könnte für diese Zwecke Gläser ver«-enden,
die als Reflektor wirken und eine gewisse Lichtdurchlässigkeit haben, z. B. Trübgläser.
Da die Leuchten für Leuchtstofflampen eine verhältnismäßig große Länge haben, bedeuten
solche aus Glas bestehenden Lichtlenkungsmittel einen erheblichen Aufwand. Diese
Gläser sind nicht nur teuer sondern auch schwer.
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Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, Leuchten für Leuchtstofflampen,
die eine mit Fassungen versehene Tragschiene besitzen, so auszubilden, daß mit wenigen
einander gleichen Bauelementen, die ein leichtes Gewicht haben, die Leuchte für
die verschiedensten Beleuchtungsarten eingerichtet werden kann. Erfindungsgemäß
wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein oder mehrere gebogene Bleche, deren Länge
kleiner als die Länge der Tragschiene ist, von der Tragschiene wahlweise nach oben
oder unten sich öffnend befestigt werden. Dabei dienen die Bleche als Reflektoren
zur Lichtlenkung, sie können aber auch als Kaschiermittel zur Bedeckung von Zubehörteilen
der Leuchte verwendet werden, z. B. Drosselspulen. In dieser Weise können die Leuchten
für Leuchtstofflampen für die verschiedensten Beleuchtungsarten sowohl
als
Decken- und Wandleuchten als auch als Pendelleuchten ausgebildet werden.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die Fig. i bis 7 geben als Ausführungsbeispiel eine Pendelleuchte wieder, die durch
Anbringung der erfindungsgemäßen Bauelemente für die verschiedensten Beleuchtungsarten
eingerichtet ist.
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Bei sämtlichen Leuchten gemäß der Erfindung ist eine Tragschiene i
verwendet, die an ihren Enden die Fassungen z zur Halterung der Leuchtstofflampe
3 trägt. An dieser Tragschiene werden erfindungsgemäß ein oder mehrere gebogene
Bleche 4 befestigt. In dem Ausführungsbeispiel haben die Bleche eine Wähnliche Gestalt
in der Weise, daß die Schenkel der U-Form an ihren Enden einen größeren Abstand
voneinander haben als am Mittelstück der U-Form. An Stelle dieser winklig gebogenen
Bleche, wie sie bei dem Ausführungsbeispiel verwendet sind, können auch gewölbt
gebogene Bleche verwendet werden. Die Länge der Bleche ist kleiner als die Länge
der Tragschiene. Besonders zweckmäßig ist es, die Länge der Bleche so einzurichten,
daß bei Verwendung einer Vielzahl von Blechen an der Tragschiene die Gesamtlänge
der aneinandergereihten Bleche etwa die Länge der Tragschiene beträgt. Diese Bleche
werden nach der Erfindung je nach der Beleuchtungsart, die von der Leuchte verlangt
wird, wahlweise nach oben oder nach unten sich öffnend befestigt.
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In der Fig. i ist eine Leuchte dargestellt, die im wesentlichen freistrahlend
ist. An der Tragschiene ist ein einziges Blech 4 verwendet, das in der Mitte der
Tragschiene i angeordnet ist. Es ist derart angeordnet, daß es sich nach oben öffnet.
Dieses Blech wirkt zwar auch etwas lichtlenkend, im wesentlichen aber dient es als
Kaschiermittel für die als Zubehörteil zur Leuchte gehörende Drosselspule, die auf
der der Leuchtstofflampe entgegengesetzten Seite der Tragschienen sitzt. Diese Drosselspule
ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
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In der Fig. 2 ist die Leuchte mit zwei Blechen 4 versehen. Das eine
Blech ist in der gleichen Weise wie an der Leuchte gemäß der Fig. i nach oben sich
öffnend angeordnet. Das zweite Blech ist ebenfalls in der Mitte der Tragschiene
i angebracht und öffnet sich nach unten. Durch das zweite Blech erhält die Leuchte
eine etwas tiefstrahlende Wirkung.
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In der Fig. 3 ist die Leuchte außer dem nach oben sich öffnenden Blech
4 mit zwei nach unten sich öffnenden Blechen 4 versehen. Jedes der nach unten sich
öffnenden Bleche befindet sich in der Nähe der Enden der Tragschiene i. Durch diese
beiden nach unten sich öffnenden Bleche wird die tiefstrahlende Wirkung der Leuchte
weiter erhöht.
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Die Fi-g. 4 zeigt die Leuchte mit drei nach unten sich öffnenden Blechen
4, die sich im. wesentlichen über die ganze Länge der Tragschiene erstrecken. Durch
diese drei Bleche erhält die Leuchte eine volle tiefstrahlende Wirkung. Außerdem
ist an der gleichen Leuchte noch ein sich nach oben öffnendes Blech 4 angeordnet,
das in diesem Fall lediglich zur Kaschierung der Drosselspule dient.
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Sollte bei den in den Fig. i bis 4 dargestellten Leuchten die Drosselspule
nicht an der Tragschiene befestigt, sondern in der oben am Pendel sitzenden Deckenhaube
5 untergebracht werden, so kann sich das nach oben öffnende Blech erübrigen.
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Die Fig. 5 zeigt die Leuchte mit einem einzigen Blech 4, das sich
nach oben öffnet. Das Blech nimmt die Leuchtstofflampe in seinem Innern auf und
ist an der unterhalb der Leuchtstofflampe liegenden Tragschiene i befestigt. Durch
dieses Blech erhält die Leuchte eine teilweise indirekt strahlende Eigenschaft.
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Diese indirekt strahlende Eigenschaft der Leuchte wird durch die in
der Fig.6 dargestellte Anordnung der Bleche weiter erhöht. Diese Leuchte ist mit
zwei sich nach oben öffnenden Blechen 4 versehen, wobei die einzelnen Bleche in
der Nähe der Enden der Tragschiene angeordnet sind.
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Die Fig. 7 zeigt die Leuchte mit völlig indirekt strahlender Eigenschaft.
Die Leuchte besitzt drei nach oben sich öffnende Bleche, die aneinandergereiht sich
über die ganze Länge der Tragschiene erstrecken.
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Bei den Leuchten gemäß der Erfindung können die Bleche an den Flächen,
an denen sie zur Lichtfenkung dienen, mit einer geeigneten lichtreflektierenden
Oberfläche (Farbanstrich, Emaille) versehen werden. Es lassen sich auch Spiegel
an den Flächen anordnen, die von hochglanzpolierten Aluminiumblechen gebildet sind.
Durch die beliebige Anordnung der Bleche lassen sich mit der Leuchte die verschiedenartigsten
Lichtwirkungen erzielen. Dadurch, daß die Bleche in ihrer Gestalt einfach und einander
gleich sind, ist die Fertigung einer Vielzahl von Leuchten verschiedener Beleuchtungswirkung
besonders vereinfacht.