DE83030C - - Google Patents
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- DE83030C DE83030C DENDAT83030D DE83030DA DE83030C DE 83030 C DE83030 C DE 83030C DE NDAT83030 D DENDAT83030 D DE NDAT83030D DE 83030D A DE83030D A DE 83030DA DE 83030 C DE83030 C DE 83030C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C5/00—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
- F02C5/12—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G3/00—Combustion-product positive-displacement engine plants
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Spannung.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, in welche ein comprimirtes Gemisch von Gas
und Luft oder ein anderes explosibles Gemenge eingeführt wird, um hier durch Zündung zur
Explosion gebracht zu werden, worauf die Explosionsproducte in zwei Rohrleitungen gelangen
, um von hier zur Kraftabgabe oder sonstwie benutzt zu werden. Dadurch, dafs
die Producte nahezu ununterbrochen in die Rohrleitungen gelangen, entstehen zwei Gasströme
von hoher und niederer Spannung, welche getrennt und in ähnlicher Weise wie Dampf oder Druckluft zum Betriebe von Kraftmaschinen,
Ejectoren u. s. W.Verwendung finden können.
Eine solche Vorrichtung ist in Fig. 1 bis 7 dargestellt.
Der Kasten E ist mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit angefüllt und dient als
Kühlgefäfs. Die kalte Flüssigkeit tritt unten, z. B. bei F1, ein und entweicht erwärmt oben,
z. B. bei Ji2. Im Kasten befindet sich das
Gehäuse -D, welches innen mit drei Stutzen CPT (Fig. 3) und aufsen an beiden Seiten
mit je zwei concentrischen ringförmigen Laufflächen (Fig. 4) versehen ist. Das Gehäuse D
hat Zwischenräume, welche der Kühlflüssigkeit freien Durchtritt gestatten. Die drei Stutzen
CPT stehen von einander um gewisse Winkel, hier 1200, ab und ihre Höhlungen
münden an den Laufflächen in die Oeffhungen C1 C2, P, P2, T1 T2. Neben den Oeffnungen
P1 P2 sind geeignete Aussparungen R1 R2 angebracht,
in welchen je zwei isolirte Enden von Leitungsdrähten S eingebettet sind. Die einen
Drahtenden in den vier Aussparungen R1 R2
sind unter einander und mit einem als Rückleitung dienenden Draht S verbunden. Die
vier anderen Drahtenden gehören einzelnen als Zuleitungen dienenden Drähten S an. An
dem Stutzen C sitzt ein Rückschlagventil B mit dem Zuleitungsrohr A. Die zwei anderen
Stutzen P T sind mit den Anschlufsstutzen Q U passend verbunden. Endlich ist am Gehäuse
D ein Oelrohr V angebracht, welches das OeI den Laufflächen durch die Nuthen
V1 V2 zuführt. Auf beiden Seiten des Gehäuses
D laufen die zwei Trommeln FF, welche einerseits mit den Zapfen //im Gehäuse
und andererseits mit den Wellen KK1
in den Stopfbüchsen O O des Kühlbehälters E
gelagert sind.
Die linke Trommel ist in Fig. 6 und 7 besonders dargestellt. Sie ist aufsen mit rundlaufenden Rippen F3 zur Abkühlung und an
■ der Gehäuseseite mit zwei concentrischen Laufflächen versehen. Sie hat im Innern zwei
durch eine Scheidewand getrennte Kammern GH (Fig. 1), von denen die eine H nach
aufsen durch die Oeffnung F2 und die andere G
durch den Kanal G1 zur Oeffnung F1 führt.
Die beiden Oeffnungen F1 und F2 der Trommel
entsprechen denjenigen C1 P1 T1 und C2 P2 T2
des Gehäuses. Sie sind an denjenigen Enden, welche bei der Umdrehung der Trommel vorschreiten,
seitwärts so erweitert, dafs die zwischen den Drahtenden in den Aussparungen
R1 R2 überspringenden elektrischen Funken in
die Erweiterungen der Oeffnungen F1 F2 gelangen
können.
Zur erforderlichen Dichtung
Claims (1)
- zwischen Trommeln FF und Gehäuse D werden die zwei Wellen KK1 (von denen die eine UT1 abgebrochen dargestellt ist) zwischen Spitzen L eingestellt. Diese werden von Spiralfedern M unter Vermittelung von Querstegen N und Bolzen N1 angeprefst. Damit nun die rechte Trommel F die linke mitnehmen kann, greifen ihre Zapfen wie eine Klauenkupplung in einander. Die eine Welle, z. B. K1, erhält an einer in der Zeichnung nicht dargestellten Stelle einen beliebigen Schleifcontact, mit welchem die Leitungsdrähte S in passender Weise verbunden sind. Der Schleifcontact ist so eingerichtet, dafs er den Strom der Reihe nach durch eine der vier Zuleitungen und die Rückleitung schickt. Dann folgen die beim Oeffnen, auch Schliefsen, des Stromes überspringenden elektrischen Funken an den vier Aussparungen R1 -R0 auf einander in regelmäfsigen Zeiträumen. Die Welle K1 wird in irgend einer Weise, z. B. von einer Dampfmaschine, einer Riemscheibe oder dergleichen in Umdrehung versetzt.In einer Pumpe oder dergleichen wird ein Gemisch von Luft und Gas oder ein anderes explosibles Gemenge auf eine gewisse Spannung, z. B. 3 oder 4 Atmosphären, comprimirt, worauf das comprimirte Gemisch dem Kraftgaserzeuger durch das Rohr A zugeführt wird. Das stark gespannte Gemisch öffnet das Rückschlagventil B und tritt in den Stutzen C ein.Der Deutlichkeit wegen soll der nun folgende Vorgang jetzt an der linken Trommel (Fig. 6 und 7) mit Bezug auf die Kammer G (Fig. 1) erläutert werden.Sobald bei der Drehung der Trommel ihre Oeffnung F1 über diejenige C1 am Gehäuse D kommt, füllt sich die Kammer G aus dem Stutzen C durch den Kanal G1 mit comprimirtem Gemisch. Bei der weiteren Drehung der Trommel wird die Verbindung zwischen Kammer G und Stutzen C unterbrochen. Bald erreicht das voreilende Ende der Oeffnung F1 gleichzeitig die Aussparung R1 und den Anfang der Oeffnung P1 (Fig. 4). In diesem Augenblicke springt der elektrische Funken über und entzündet das in der Kammer G enthaltene Gemisch, welches nun explodirt. Die hochgespannten Explosionsproducte entweichen zum Theil sofort durch die Oeffnungen F1 P1 in den Stutzen P, bis die Verbindung zwischen Kammer G und Stutzen P unterbrochen wird. Die Trommel dreht sich weiter, bis ihre Oeffnung F1 über diejenige T1 des Gehäuses D kommt. Dann entweicht der Rest der Vebrennungsproducte zum grofsen Theil aus der Kammer G durch den Kanal G1 und die erwähnten Oeffnungen nach dem Stutzen T. Die Verbindung zwischen diesen Räumen wird bald wieder unterbrochen und die Trommel erreicht ihre Anfangsstellung, worauf sich derselbe Vorgang wiederholt. Ganz dasselbe geschieht mit Bezug auf die andere Kammer H und ihre Oeffnung F2, sowie auf die zweite Trommel bezw. ihre zwei Kammern.Die Anbringung des Schleifcontactes hat zur Folge, dafs die in den verschiedenen Kammern stattfindenden Explosionen regelmäfsig auf einander folgen. Man erhält daher aus dem Stutzen P durch den Anschlufsstutzen Q einen nahezu ununterbrochenen Strom starkgespannter Explosionsproducte, dagegen aus dem Stutzen T durch den Anschlufsstutzen V einen solchen Strom mindergespannter Explosionsproducte.Um die Spannung der zwei Ströme gleichmäfsiger zu machen, kann man sie zuerst durch Windkessel oder Blasen leiten, ehe man sie durch Rohrleitungen den Verbrauchsstellen zuführt.Die abgebildete Maschine hat zwei Trommeln mit je zwei Kammern, welche letzteren durch je eine Oeffnung nach aufsen hin münden. Es kann jedoch sowohl die Zahl der Trommeln, als auch diejenige der in ihnen befindlichen Kammern und der zu diesen führenden Oeffnungen nach Belieben geändert werden. Die Scheidewand, welche jede Trommel in die Kammern GH zerlegt, kann auch parallel oder schräg zur Achse der Trommel angeordnet sein. Das Rückschlagventil B kann von jeder beliebigen Art sein, auch entweder mit Federn belastet sein oder zwangläufig gesteuert werden.Patenτ-Ansρruch:Vorrichtung zur Erzeugung von zwei Strömen von Explosionsproducten mit hoher und niederer Spannung, bestehend aus einem gekühlten Gehäuse mit drei um gewisse Winkel von einander abstehenden Stutzen innen und mit ringförmigen Laufflächen aufsen, in welchen letzteren in die Stutzenhöhlungen mündende Oeffnungen angebracht sind, an den Laufflächen des Gehäuses sich drehenden Trommeln mit Kammern und Oeffnungen, welche letzteren denjenigen eines Stutzens entsprechen, und einer elektrischen Zündvorrichtung am Gehäuse für die in den Trommelkammern enthaltenen Ladungen, so dafs comprimirtes explosibles Gemenge durch einen Stutzen der Reihe nach in die Trommelkammern einströmt, an den Oeffnungen des zweiten Stutzens entzündet wird und die Explosionsproducte aus den Trommelkammern theils durch den zweiten Stutzen in die; eine Rohrleitung, theils durch den dritten in die andere Rohrleitung entweichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83030C true DE83030C (de) |
Family
ID=355390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83030D Active DE83030C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83030C (de) |
-
0
- DE DENDAT83030D patent/DE83030C/de active Active
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