DE82296C - - Google Patents
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- DE82296C DE82296C DENDAT82296D DE82296DA DE82296C DE 82296 C DE82296 C DE 82296C DE NDAT82296 D DENDAT82296 D DE NDAT82296D DE 82296D A DE82296D A DE 82296DA DE 82296 C DE82296 C DE 82296C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D3/00—Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
- B44D3/22—Implements or apparatus for special techniques, e.g. for painting lines, for pouring varnish; Batik pencils
- B44D3/225—Instruments or apparatus for painting lines
Landscapes
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT\%
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1894 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Apparat, auch Schnürapparat genannt, zum
Vorzeichnen von Linien an Decken und Wänden. Derselbe ist auf beiliegender Zeichnung
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht hiervon, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 die Oberansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie x-x;
Fig. 4 zeigt die Anwendung des Apparates bei Decken und
Fig. 5 bei Wänden.
Der Apparat besteht aus einem Rahmen a, dessen vordere Leiste al mit einer Scala versehen
ist (Fig. 2). Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, ist am unteren Theile des Rahmens
eine gelenkige Stütze c angebracht, die je nach der Höhe des Zimmers stellbar ist und mittelst
welcher der Apparat an der Decke oder an der Wand angelegt werden kann. Am unteren
Theile des Rahmens sind noch Winkel d (Fig. 4) befestigt, die als Gegenhaltung dienen.
Damit die Decke oder die Wand beim Anlegen des Apparates nicht beschädigt wird, sind der
obere Theil des Rahmens und die Winkel d mit einem Stoffüberzug versehen.
In dem Rahmen α ist der Schlitten b geführt, der mit einem um il drehbaren Winkelhebel
i versehen ist. Durch eine unterhalb desselben angebrachte Blattfeder i2 wird der
Hebel für gewöhnlich hochgehalten. Der Hebel i trägt einen Klöppel, der bei der Einstellung
des Schlittens an eine Glocke k anschlägt. Aufserdem steht der Schlitten b mit
den Schnüren efg in Verbindung. Die Schnur e, die über eine Rolle e- läuft, ist an
einem Ansatz e1 befestigt, während die über eine Rolle g 2 laufende Schnur g an einem
Ansatz g1 angebracht ist. Die Schnur e dient
zum Zurückziehen, die Schnur g zum Vorrücken des Schlittens b. Zum Vorzeichnen
der Linien an der Wand bezw. an der Decke dient die mittlere Schnur/, welche, wie Fig. 3
zeigt, mit einem Hebel f1 verbunden ist, der
an einem Ansatz/2 der Schlittenplatte drehbar ist und durch eine Feder /s für gewöhnlich
zurückgedreht wird. In dieser Lage befindet sich der Hebel unter der^ Fläche der Rückwand;
wird er jedoch mittelst der Schnur/ angezogen, so tritt das mit der Schnur verbundene
obere Ende über die Fläche der Rückwand und dadurch wird. die Schnur fest
gegen die Decke oder die Wand angedrückt. Der Hebel/' ist deshalb beweglich, damit der
Schlitten nicht am Weitergleiten verhindert wird, wenn der nächste Strich gemacht werden
soll.
An der Leiste α sind kleine Schraubzwingen h
befestigt, die vor Beginn der Arbeit auf die verlangte Entfernung, welche die Linien von
der Kante haben sollen, eingestellt werden. Diese Zwingen sind, wie Fig. 1 erkennen läfst,
abgeschrägt, damit der Hebel i des Schlittens beim Vorrücken mittelst der Schnur g dieselben
passiren kann.
Die Handhabung des Apparates ist nun folgende:
Zunächst werden die Zwingen h an der Scala α1 auf diejenigen Punkte eingestellt,
welche dem Abstand der zu ziehenden Linie von der Kante entsprechen.
Alsdann wird der Apparat auf die Stütze c gestellt und in der linken Zimmerecke an die
Wand gedrückt (Fig. 4). Falls es. erforderlich ist, kann die Stütze unten mit einem Hammer
fest angetrieben werden, wobei man zur Schonung des Fufsbodens ein Brett unterlegen
kann. Der Apparat kann auch frei an der Decke liegen; dies ist beispielsweise bei Stuck
zweckmäfsig, in welchem Falle man die Stütze nicht zu schräg stellen mufs.
Man mufs natürlich genau wissen, wie die Striche vorher mittelst der Zwingen eingestellt
sind, da man mit einem Metermafse / (Fig. 2 und 4), der Scala A entsprechend, die Schnur/
an die Decke drückt. Nunmehr zieht man den rechten Faden g, so dafs der Hebel i über die
betreffende Zwinge h hinweggeht. Hierbei stöfst der Klöppel des Hebels i an die Glocke k,
zum Zeichen, dafs der erste Strich zu machen ist. Da jedoch der Schlitten b etwas über die
Zwinge gefahren ist, so zieht man mit dem linken Faden e den Schlitten b zurück, bis der
Arm des Hebels i fest an der Zwinge anliegt (Fig. 2). Nunmehr wird die mittlere Schnur/
fest angezogen, . d. h. dieselbe wird mit der linken Hand, welche das Mafs / trägt, straff
gegen die Decke gedrückt. Hierbei mufs die Schnur so gelegt sein, dafs der erste Punkt
mit dem auf dem Apparat eingestellten übereinstimmt. Alsdann wird mit der rechten Hand
die mit Kohle oder dergl. bestrichene Schnur/ etwas von der Decke abgezogen und losgelassen,
wodurch der Strich vorgezeichnet wird. Dieser Vorgang wiederholt sich bei allen zu
ziehenden Strichen. Ist die eine Seite fertig, so nimmt man den Apparat herab, drückt die
Feder i1 nieder und stellt den Schlitten wieder vor die erste Zwinge h. Hierauf stellt man
den Apparat in die nächste (linke) Ecke, und der Vorgang wiederholt sich von neuem.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, können mit dem Apparat auch senkrechte Striche gezogen
werden. Dreht man denselben um go°, so kann man waagrechte Striche an der Wand
ziehen.
Auch im Dunkeln ist man im Stande, Striche zu ziehen; ' man braucht sich in diesem Falle
in einer Latte nur die betreffenden Entfernungen einzukerben. Diese Einkerbungen empfehlen
sich überhaupt da, wo man die einzelnen Punkte nicht merken will.
Der Apparat kann in beliebiger Gröfse hergestellt werden; soll derselbe für breitere Ausladungen
benutzt werden, so empfehlen sich zwei und mehr Stützen c.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparat zum Vorzeichnen von Linien an Decken und Wänden, gekennzeichnet durch einen in einem aufstellbaren, mit Scala/α y versehenen Rahmen (a) geführten Schlitten (b), der durch Schnüre (e g) vorgerückt und zurückgezogen wird und mit einer Schnur (f) in Verbindung steht, vermittelst welcher nach Einstellung des Schlittens die Striche an der Decke oder an der Wand vorgezeichnet werden, wobei eine Glocke (k) vorgesehen sein kann, welche, bei der. Einstellung ein Signal giebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82296C true DE82296C (de) |
Family
ID=354713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82296D Active DE82296C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82296C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4551922A (en) * | 1983-08-02 | 1985-11-12 | Yoshihiro Someya | Line marking device |
-
0
- DE DENDAT82296D patent/DE82296C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4551922A (en) * | 1983-08-02 | 1985-11-12 | Yoshihiro Someya | Line marking device |
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