DE82018C - - Google Patents

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DE82018C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/009Means for ventilating only

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Lüftungskappe für Eisenbahnfahrzeuge, welche derartig gebaut ist, dafs der auf die Kappe wirkende Luftstrom eine doppelte Saugwirkung hervorbringt, dafs diese Saugwirkung, gleichgültig, in welcher Richtung der Wind die Kappe trifft, constant bleibt, und endlich so, dafs diese Kappe dem Winddruck möglichst wenig Fläche darbietet, um auf die Fahrt des Wagens möglichst wenig hindernd einzuwirken.
Diese Lüftungskappe ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι in einem senkrechten Längsschnitt und in Fig. 2 in einer Oberansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt im Schnitt eine Ansicht eines später zu beschreibenden Einzeltheiles.
Die Kappe besteht aus zwei Sätzen von kegelförmigen Mänteln oder Trichtern aus Metallblech, die so angeordnet sind, dafs die. oberen Trichter A, B und C mit den unteren D, E und F correspondiren, wobei jedoch die oberen Trichter die unteren um ,ein Stück mit ihrem unteren Rand überdecken, damit auf die oberen Mäntel der Trichter fallende Feuchtigkeit nicht in die unteren Trichter hineinlaufen kann.
Die Trichter jedes Satzes stehen von einander um ein Stück entfernt, so dafs zwischen den einzelnen Trichtern ringförmige Zwischenräume entstehen. In dieser Lage werden die Trichter zu einander durch angelöthete Ringe a (Fig. 2 und 3), deren vier bis sechs in jedem Ringkanal vorhanden sind, gehalten. Die Entfernung des oberen Trichtersatzes ABC von dem unteren DEF hingegen wird durch Stützen b (Fig. 1 und 2) gesichert. Die äufsersten Trichter des oberen und unteren Satzes C und D werden mit ihren unteren Rändern zusammengelöthet. Der untere mittelste Trichter F läuft in ein Rohr G aus, mittelst welchen die ganze Kappe mit dem Rohr H verbunden ist, das nach dem zu ventilirenden Raum führt.
Der in dieser Weise eingerichtete Apparat hat nun folgende Vorzüge:
Dank der durch die beiden Trichter C und D gebildeten scharfen Kante wird der Luftstrom sowohl über die Trichter ABC als auch die Trichter DEF geleitet. Es kommen somit zwei Sätze von Trichtern auf das Ventilationsrohr zur Wirkung, ohne dadurch das Volumen der Kappe zu erhöhen und dem Wind eine verhältnifsmäfsig grofse Widerstandsfläche entgegen zu setzen.
Die im Grundrifs runde und ganz symmetrische Form des Apparates hat ferner zur Folge, dafs bei jeder beliebigen Richtung des Windes sowohl in der Horizontal- als auch der Verticalebene die Wirkung der Vorrichtung unverändert bleibt.
Strömt nämlich der Wind in Richtung des Pfeiles I (Fig. 1), so theilen sich die beiden Trichtersätze ABC und DEF genau in die Saugarbeit. Wirkt der Wind in Richtung des Pfeiles II, so wächst die Wirkung des unteren Trichtersatzes um so viel, als die des oberen abnimmt, und umgekehrt bei einer Wind-

Claims (1)

  1. richtung nach Pfeil III, d. h. also, die Wirkung der Kappe bleibt bei jeder Windrichtung constant.
    Der Apparat verhindert endlich sicher die Einführung von Feuchtigkeit in den zu lüftenden Raum, da jede Feuchtigkeit, die sich auf den schrägen Flächen A und B sammelt, unfehlbar in die Zwischenräume zwischen D, E und F und von da aus ungehindert auf das Dach geleitet wird.
    Diejenige Feuchtigkeit, die sich vielleicht durch Condensation auf der Innenfläche des Trichters F bilden könnte, wird durch einen zwischen dem Cylinder G und dem Rohr H befindlichen Zwischenraum entfernt. Zu letzterem Zwecke ist der lichte Durchmesser des Cylinders B etwas gröfser als der äufsere Durchmesser des Rohres H.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Lüftungskappe für Eisenbahnwagen, bestehend aus concentrisch und düsenartig in einander gesteckten Trichtern, die, mit ihren gröfseren Oeffnungen einander zugekehrt, zwei symmetrisch zu einander liegende Trichtersätze (A B C und DEF) bilden, welche mit ihren üufsersten Trichtern (C und D) zu einer scharfen, horizontal laufenden Kante verbunden sind, und wobei ferner die Trichter des obersten Satzes die entgegenstehenden Trichter des unteren Satzes überdachen, und wobei endlich der innerste Trichter (F) des unteren Satzes in ein Rohr (G) ausläuft, welches das Lüftungsrohr (H) mit Zwischenraum umfafst, zum Zweck, die Saugwirkung der Kappe bei jeder Windrichtung constant zu erhalten und durch die von den ä'ufserslen Trichtern der beiden Trichtersätze gebildete scharfe Kante den während der Fahrt entstehenden Luftstrom zu durchschneiden, so dafs die Kappe die Bewegung des Fahrzeuges möglichst wenig hemmt, sowie vermöge der Ueberdachung der oberen Trichter und des Zwischenraumes zwischen dem Lüftungsrohr und dem Rohr des mittelsten der unteren Trichter alle Niederschläge sicher auf das Dach des Fahrzeuges und nicht an das Lüftungsrohr zu leiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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