DE820175C - Abblendschaltung fuer Scheinwerfer von Fahrzeugen - Google Patents

Abblendschaltung fuer Scheinwerfer von Fahrzeugen

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DE820175C
DE820175C DEH2602A DEH0002602A DE820175C DE 820175 C DE820175 C DE 820175C DE H2602 A DEH2602 A DE H2602A DE H0002602 A DEH0002602 A DE H0002602A DE 820175 C DE820175 C DE 820175C
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DE
Germany
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lamp
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high beam
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DEH2602A
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DE1616525U (de
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Alfred Dipl-Ing Hlawaczek
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • B60Q1/1415Dimming circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Abblendschaltung für Scheinwerfer von Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Abblendschaltung für die Scheinwerfer von solchen Fahrzeugen, bei denen die Scheinwerferlampe aus einer Stromquelle mit einer wesentlich höheren Spannung als .der Fadenspannung (Nennspannung,der Lampe) gespeist wird und mit einem .konstanten Vorschaltwiderstand, vorzugsweise der Fahrzeuginnenbeleuchtung oder einem Teil derselben, in Reihe geschaltet ist. Solche Einrichtungen sind vorzugswe@se bei schienen- oder streckengebundenen Fährzeugen erforderlich, z. B. bei aus einer Fährleitung (Oberleitung, Stromschiene) gespeistenFahrzeugen, wie Straßenbahnen, Obussen u. dgl., aber auch bei mit Sammlerbatterien hoher Spannung angetriebenen Fahrzeugen, z. B. Triebwagen.
  • Bei Fährzeugen ,der vorbezeichneten Art hat man sich bisher, sofern eine Abblendung des Scheinwerfers überhaupt für notwendig befunden wurde, mechanischer Mittel oder besonderer Verdunklungswidcrstände zur vorübergehenden Verminderung der Streckenbeleuchtung bedient. Solche Einrichtungen sind aber oft unzuverlässig und kompliziert oder sie ergeben eine ungenügende Fahrbahnbeleuchtung.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Abblendschaltung, mittels welcher unter Verwendung geeigneter Abblendlampen in ähnlich einfaclIer Weise wie bei Ab'blendscheinwerfern von Kraftwagen der Übergang von Fernlicht auf Nahlicht und umgekehrt vollzogen werden kann, und mit welch-er bei Anschluß an eine Stromquelle hoher Spannung ein wirtschaftlicher Betrieb unter Verzicht auf komplizierte mechanische Zusatzeinrichtungen möglich ist. Dabei sorl die Stromaufnahme bei Fernlicht und Nahlicht mindestens annähernd gleich sein, -bei der Umschaltung eine Unterbrechung des Stromflusses und damit der Beleuchtung weitgehend vermieden sein, außerdem die bei höheren Spannungen unangenehmen Ausschaltlichtbögen stark verringert und die für die einzelnen Glühlampen des Stromkreises zulässige Stromstärke in keinem Augenblick überschritten werden. Ferner soll sich beim Abblenden die Lichtfarbe nicht wesentlich ändern, im Gegensatz zur Anwendung von Verdunklungswiderständen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß -durch Verwendung einer Abblendlampe gelöst, bei welcher für Nah-und Fernlicht je ein besonderer, hinsichtlich Widerstand und Stromaufnahme auf die übrigen Teile des Stromkreises (Vorschaltwiderstand) abgestimmter Glühfaden vorgesehen ist, wobei die Glühfäden schaltungsmäßig so angeordnet sind, daß sie in Hintereinandersohältung oder je einzeln für sich anschließbar sind. Die in dinem einzigen Glaskolben untergebrachten Glühfäden für Nah- und Fernlicht werden dabei an je einem ihrer Enden miteinander und mit einem Kontaktstück des Lampensockels leitend verbunden, und ihre freien Enden werden mit je einem weiteren Kontaktstück des Sockels verbunden, wobei die einzelnen Kontaktstücke gegeneinander isoliert sind.
  • Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe wird eine Abblendschaltung unter Verwendung einer Abblendlampe der erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher ein Schaltglied so angeordnet ist, daß mittels desselben die Glühfäden für Nah- und Fernlicht einzeln und wahlweise außer Wirkung esetzt werden können. Dabei können die Glühfäden oder einer von ihnen einzeln abschaltbar und durch einen Stromnebenweg ersetzbar sein oder sie können einzeln und wechselweise durch einen Nebenschluß überbrückbar sein. Der Nebenschluß enthält zweckmäßig einen Widerstand geeigneter Größe, der vorteilhaft von einer gebildet werden kann. Die Überbrückung erfolgt zweckmäßig durch einen einpoligen Schalter (Umschalter), wobei die Nebenschlußwiderstände so zu bemessen sind, daß der resultierende Widerstand der Gesamtanordnung in leiden Schaltstellungen mindestens ungefähr gleich, in der Schalterzwischenstellung aber möglichst höher ist.
  • In der Zeichnung sind als Beispiele einige Ausführungsschemen der Schaltung nach der Erfindung dargestellt (Abb. i bis 8).
  • Den einzelnen Beispielen ist die Annahme zugrunde gelegt, daß die Nennspannung der Stromquelle (Fahrdrahtspannung bei Oberleitungsfahrzeugen) 640 Volt beträgt und daß als Vorschaltwiderstand eine entsprechende Anzahl (14 bzw. 15 Stück) von hintereinandergeschalteten Glühlampen für je i Amp. Strombelastung (4o V, 4o W) dient. Natürlich liegt auch die Wahl anderer, nach bekannten physikalischen Gesetzen zu bestimmender Verhältnisse in bezug auf Stromstärke und Spannung im Bereich der Erfindung.
  • In den einzelnen Abbildungen bezeichnen w i, w 2, w 3 die einzelnen Elemente des Vorschaltwiderstandes, n den Glühfaden. für Nahlicht, f den Glühfaden für Fernlicht, k" eine Kontrollampe für Nahlicht, ki eine Kontrollampe für Fernlicht, s einen Schalter, u einen Umschalter, I die Sc'halterstellung für Fernlicht, II die Schalterstellung für Nählicht, O und E die beiden Anschlüsse der Stromquelle.
  • Gemäß Abb. i sind die Stromwege für Nahlicht und Fernlicht wechselweise abschaltbar und gegeneinander ersetzbar. Zu diesem Zweck ist die Verbindungsstelle der Glühfäden n, f mit dem einen Anschluß E der Stromquelle verbunden. Vom Anschluß II eines Umschalters u führt eine Leitung über eine Kontrollampe k" zum Glühfaden n, eine weitere Leitung vom Anschluß I des Umschalters u zum Glühfaden f. Elektrisch ist f (4o V, 40 W) = n (2o V, 20 W) 1 k" (2o V, 2ö W). In der Leitung zwischen I und f kann eine Kontrolllampe kt von solchen Werten liegen, z. B. 6VIOW, daß die elektrischen Verhältnisse nicht merklich geändert werden. Eine Stromunterbrechung beim Umschalten kann durch eine solche Ausführung des Umschalters ic vermieden werden, bei welcher die Unterbrechung des einen Stromweges erst nach Schließung des anderen erfolgt (Schaltüberdeckung).
  • Beim Schema nach Abb. 2 kann der eine Glühfaden f durch Überbrückung außer Wirkung gesetzt werden; n = 40 V, ,4o W; f = 40 V, 40 W; k" = 40 V, 40 W. Bei Stellung I des Schalters .s sind beide Glühfäden n, f (in Hintereinanderschaltung) voll wirksam. In Schalterstellung I1 wird ein Nebenschluß zu f mit gleichen elektrischen Werten wie f aufgebaut, so daß f nur von der Hälfte des Normalstromes durchflossen und dementsprechend in seiner Leuchtwirkung herabgesetzt wird.
  • Ähnliche Verhältnisse liegen vor beim Schema nach Abb. 2 a. Hier ist n = 40 V, 40 W ; f = 40 V, 40W; und entsprechend dem 'höheren Vorschaltwiderstand w i bis w i 5 : k" = 6 V, io W.
  • Das Schema nach Al>b. 3 unterscheidet sieh von demjenigen nach Abb. 2 in der Hauptsache darin, daß der Schalters durch einen Umschalter u ersetzt ist. Dieser wird zur `'ermeidung einer Stromunterbrechung mit Schalterüberdeckung versehen.
  • Beim Schema nach Abb. 4 ist in Schaltstellung 111 und f voll wirksam, während in Schaltstellung Il f abgeschaltet und dafür ein Nebenweg mit k", welches dieselben Werte wie f besitzt, eröffnet. f = 40V, 20W; n = 4o V, 20W; k" = 4o V, 20W-Zur Vermeidung einer Überlastung von n beim Übergang von Schaltstellung 1 auf Schaltstellung 1I besitzt der Umschalter u Schaltüberdeckung.
  • Im Schema nach Abb. 5 ist der einpolige Um-Schalter u in Abb. 4 durch einen zweipoligen ersetzt.
  • InAbb.6 sind zwei Überbrückungen, je einer für n und f vorgesehen, wobei die Überbrückung von f eine Kontrollampe k" enthält. n = 2o V, 2o W ; f = 40 V, 40 W; k" = 20 V, 2o W. Die Anordnung hat den Vorteil, daß beim Übergang von I auf 1I eine Unterbrechung des Stromkreises nicht erfolgt; n und f sind dabei hintereinandergeschaltet. Die Anordnung nach Abb. 7 gleicht im Wesen derjenigen nach Abb. 6. In Schalterstellung I sind k" (2o V, 20 W) und n (2o V, 20 W) unmittelbar oder über eine Kontrollampe kf (6 V, io W) überhrückt und daher außer Wirkung gesetzt. Der gesamte Strom geht über den Glühfaden für Fernlicht f (4o V, 40 W), so daß dieser voll leuchtet. In Schalterstellung II ist f kurzgeschlossen, während n und k" in Hintereinanderschaltung voll wirksam sind. Beim Übergang von Schaltstellung 1 auf Schaltstellung II erfolgt keine Stromunterbrechung, da k", n und f hintereinandergeschaltet sind. Hiermit ist der Vorteil verbunden, daß der einzuschaltende Glühfaden schon während des Schaltvorganges von einem geringeren Strom durchflossen und vorgewärmt wird, so daß er bei Erreichen der neuen Schaltstellung bereits einen Eigenwiderstand besitzt, der demjenigen bei der vollen Betriebstemperatur nahekommt.
  • Abb.8 zeigt icn wesentlichen die gleichen Verhältnisse und unterscheidet sich von Abb. 7 dadurch, claß k" (4o V, 40 W) in der Überbrückungsleitung von f (.1o V, 40 W) liegt. In Schaltstellung I ist ii (2o V, 20 W) unmittelbar oder über eine Kontrollampe kl (6 V, io W) überbrückt. In Schaltstellung 1I ist f durch k" (4o V, 40 W) überbrückt und somit der Stromdurchgang durch f wesentlich vermindert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abblendschaltung für Scheinwerfer von solchen Fahrzeugen, bei denen die Scheinwerferlampe aus einer Stromquelle mit einer wesentlich höheren Spannung als der Fadenspannung (Nennspannung der Lampe) gespeist wird und mit einem konstanten Vorschaltwiderstand, vorzugsweise der Fahrzeuginnenbeleuchtung oder einem Teil derselben, in Reihe geschaltet ist, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Abblendlampe, bei welcher für Nah-und Fernlicht je ein besonderer, hinsichtlich Widerstand und Stromaufnahme auf die übrigen 'feile des Stromkreises (Vorschaltwiderstand) abgestimmter Glühfaden (n, f) vorgesehen ist und die beiden Glühfäden (n, f) schaltungsmäßig so angeordnet sind, daß sie in Hintereinanderschaltung oder je einzeln für sich ansehließbar sind.
  2. 2. Abblendschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß,die in einem einzigen Glaskolben untergebrachten Glühfäden (n, f) der Abblendlampe für Nah- und Fernlicht an einem ihrer Enden miteinander und mit einem Kontaktstück des Lampensockels leitend verbunden sind und daß ihre freien Enden je mit einem weiteren Kontaktstück des Sockels verbunden sind, wobei die Kontaktstücke gegeneinander isoliert sind.
  3. 3. Abblendschaltung .mit einer Abblendlampe nach einen der Ansprüche i oder 2, gekennzeichnet durch Anordnung eines Schaltgliedes, mittels welchem die Glühfäden (n, f) für Nah-und Fernlicht einzeln und wahlweise außer Wirkung setzbar sind.
  4. Abblendschaltung nach Anspruch 3, dtdurch gekennzeichnet, daß einer der Glühfäden (n, f) für Nah- oder Fernlicht abschaltbar und durch einen Stromnebenweg ersetzbar ist.
  5. 5. Abblendschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Glühfäden (ii, f) für Nah- oder Fernlicht durch einen Nebenschluß überbrückbar ist.
  6. 6. Abblendschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenschluß einen Widerstand enthält.
  7. 7. Abblendschaltung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch .gekennzeichnet, daß der im Nebenschluß liegende Widerstand eine Kontrolllampe ist. B. Abblendschaltung nach einem der Ansprüche i. bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Glühfäden (n, f) für Nah- und Fernlicht einzeln und wechselweise durch Nebenschlüsse überbrückbar sind. g. Abblendschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselweise Überbrückung der Glühfäden (n, f) durch Nebenschlüsse mittels eines einpoligen Umschalters (u) erfolgt und daß die Nebenschlußwiderstände so bemessen sind, daß der resultierende Widerstand der Gesamtanordnung in beiden Schaltstellungen gleich oder nahezu gleich, in der Schalterzwischenstellung aber höher ist.
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