DE818200C - Hohlschwelle aus Stahlbeton - Google Patents

Hohlschwelle aus Stahlbeton

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DE818200C
DE818200C DEP27292A DEP0027292A DE818200C DE 818200 C DE818200 C DE 818200C DE P27292 A DEP27292 A DE P27292A DE P0027292 A DEP0027292 A DE P0027292A DE 818200 C DE818200 C DE 818200C
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DE
Germany
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reinforced concrete
concrete hollow
rail
hollow sleeper
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Application number
DEP27292A
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English (en)
Inventor
Eugen Kilgus
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/28Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone
    • E01B3/32Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone with armouring or reinforcement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/28Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone
    • E01B3/30Hollow sleepers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Betonhohlschwellen mit einem Stahlrohr im Hohlraum zur Schienenbefestigung sind bereits bekannt. Die liier vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der durch Patent 808 045 bekanntgemachten Stahlbetonschwelle mit nachträglicher Vorspannung durch das zur Schienenbefestigung dienende Stahlrohr. Die dort gezeigte Konstruktion eignet sich nur für Bahnschwellen, welche über die ganze Länge auf der Bettung voll aufliegen und ein unverhältnismäßig großes, negatives Feldmoment zwischen den Schienen aufweisen. Sie eignet sich nicht für Schwellen, die mittig nicht unterstopft werden, sondern, um das Auftreten negativer Feldmomente zu verhindern, nur in den äußeren Dritteln ihrer Länge unterbaut sind.
  • Die für solche Schwellen geeignete Schienenbefestigung, die in ganz ähnlicher Weise das Biegungsmoment aus den äußeren Kräften in der Schwelle durch ein Vorspannmoment überlagert und schwächt, ist in Abb. i für eine Schwellenhälfte im Längsschnitt dargestellt; Abb. 2 zeigt die Schwelle im Profil und am Schienenstoß.
  • Auch hier ist der Formwiderstand und das Widerstandsmoment eines Rohres zum Verspannen der Schiene mit der Schwelle unter starkem Federdruck herangezogen.
  • Das als Spannriegel dienende Stahlrohr ist mit den Klemmplatten K durch die Befestigungsschrauben B, und BE verbunden. Die zugehörigen Muttern sind mit dem Spannriegel verschweißt. Mit dem Anziehen der Schrauben wird die Schwelle zwischen dem Schienenfuß und der Spannriegellagerplatte fest eingespannt. Der Beton wird dort, wo er übrigens nicht auszuweichen vermag, in vorbildlicher Weise nur auf Druck beansprucht. Der Spannriegel wird elastisch verformt, sowohl in der Längsachse als auch im Profil, und zwar in letzterer Hinsicht sogar gegenläufig. Die inneren Bolzen B2 drücken das Rohr queroval, die äußeren B, hingegen dem entgegengesetzt. Der Bolzendruck auf die spurhaltenden Klemmplatten K ist federnd und preßt die Schiene dauernd kraftschlüssig auf die Schwelle, womit ihr Lockerwerden und das gefährliche Schlagen wirksam verhindert werden. Die Schwelle wird durch die Auflagerdrücke der Klemmplatten auf Biegung beansprucht. Dieses Vorspannmoment ist dem Bic@ungsmomcnt aus der Betriebsbelastung entgegen gerichtet. l: s überlagert die von den Raddrücken herrührende, Ntoinentenspitze und liebt sie auf. Die Beanspruchung vier Baustoffe in der Schwelle wird halbiert; die Biegezugspannungen im Beton sind auf einen un1iedenklichen Rest niedergebracht. Sofern auch dieser Rest aus 1>esoriderem Anlaß ganz getilgt werden soll, so ist für die dazu nötige Spannbewehrung inmitten der Schwelle nur noch der halbe Aufwand nötig. Das Widerstandsmoment der Betonschwelle wird durch die Entkernung nur sehr wenig vermindert, weit stärker aber der Ouerschnitt. Die zur Vorspannung erforderliche Eisenzug- bzw. Betondruckkraft ist für die Hohlschwelle an sich schon erheblich kleiner, und sie wird durch die neue Schienenbefestigung nochmals halbiert.
  • Die Hohlschwelle ist erheblich leichter, als eine gleich starke Schwelle mit vollem Querschnitt. Das Einschränken der Lnterbettung auf die äußeren Drittel ermöglicht eine noch weitergehende Einsparung an Beton im mittleren Drittel der Schwelle und auch eine noch stärker ins Gewicht fallende Stahlersparnis. Die beiden Spannriegel sind erheblich kurzer als das durchgehende Rohr, die Bewehrung durchgehend geringer geworden und die L nterlagplatten sind entbehrlich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRGCNE: i. Hohlschwelle aus Stahlbeton nach Patent 8o8 045, dadurch gekennzeichnet, daß bei mittighohler Lagerung der Scli,#\-elle auf der Bettung das Stahlrohr nur im Bereiche der Schienenauflager freiliegend angeordnet und durch zwei an seinen Enden angreifende Befestigungsliolzeri (B,) gegen eine unterhalb der Schiene zwischen Rohr und Schwellendecke angeordnete Platte (p) verspannt ist.
  2. 2. Hohlschwelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbolzen (B=) für die Klemmplatten innerhalb der äuf3eren Befestigungsbolzen am Rohr angreifen.
DEP27292A 1948-12-28 1948-12-28 Hohlschwelle aus Stahlbeton Expired DE818200C (de)

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