DE815650C - Haltevorrichtung fuer Fernsprech-Handapparate - Google Patents

Haltevorrichtung fuer Fernsprech-Handapparate

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DE815650C
DE815650C DEP1587A DEP0001587A DE815650C DE 815650 C DE815650 C DE 815650C DE P1587 A DEP1587 A DE P1587A DE P0001587 A DEP0001587 A DE P0001587A DE 815650 C DE815650 C DE 815650C
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DE
Germany
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holding device
handset
handsets
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lyre
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Expired
Application number
DEP1587A
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English (en)
Inventor
Franz Dipl-Ing Hanel
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/04Supports for telephone transmitters or receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für Fernsprech-Handapparate Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Fernsprech-Handapparate, bei welcher die Einbringung des Handapparates in die jeweilig günstigste Benutzungslage und Bereitschaft lediglich durch eine einzige Griffbewegung herbeigeführt werden kann.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die Lagerung des Handapparates mit einem besonders gestalteten Universalgelenk verbunden ist, an dessen äußerstem Teil der Einstellgriff angebracht ist. Hierbei ist gleich Vorsorge getroffen, daß der Handapparat nicht durch irgendwelche federnden Teile an seiner Oberfläche festgehalten wird, sondern daß diese Festhaltung lediglich durch eine unter der Wirkung der Schwerkraft erfolgende und dadurch auch gesicherte Einlagerung erfolgt.
  • Zu letzterem Zweck ist der an dem äußersten Universalgelenkteil befestigte Halter mit einem oberen und unteren kalottenartigen gepolsterten Auflager versehen.
  • Das Universalgelenk besteht aus vier U-förmig gebildeten Gelenkteilen, welche durch drei Drehachsen, die in drei Richtungen senkrecht auseinanderstehen, miteinander drehbar verbunden sind, wobei die Drehbewegung jedes dieser Teile gegenüber dem benachbarten derart federnd abgebremst ist, daß der aufgelegte Fernsprecher in seiner jeweils eingestellten Lage ohne weiteres verbleibt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. r eine Seitenansicht, Fig. a eine vergrößerte Darstellung des Universalgelenks im Schnitt, Fig.3 die Handapparatlagerung in Vorderansicht, Fig. 4 eine Einzelheit. Der Träger des Handapparathalters besteht bei dem dargestellten Beispiel aus einem bei i in einem Sockel 2 drehbar gelagerten Spiralschlauch 3, welcher in an sich bekannter Weise eine Einstellung des Handapparathalters in bezug auf Höhe und Aufrichtung gestattet. An dem von dem Sockel entfernt liegenden Ende des Spiralschlauches 3 ist ein Aluminiumrohr 26 befestigt, in dem eine Verlängerungsstange 27 ein- und ausschiebbar angeordnet ist. Am Ende der Verlängerungsstange 27 ist das Universalgelenk befestigt, welches aus vier jeweils aus einem Blechteil von U-förmigem Querschnitt gebildeten Teilen 4, 5, 6, 7 besteht.
  • Die beiden Teile 4 und 5 sind durch eine Achse 8' miteinander verbunden, und ihre gegenseitige Drehung wird durch die Reibung' der aufeinanderliegenden Flächen gedämpft, wobei die Reibungsgröße durch die Drehung einer Mutter 9 geregelt werden kann. In gleicher Weise sind die beiden Teile 6 und 7 miteinander verbunden, jedoch ist an der diese beiden Teile miteinander verbindenden Achse io an einem Vierkant i i derselben der in einen Knopf 12 endigende Einstellgriff 13 befestigt. An dem Stegteil des Teiles 7 ist ferner der Handapparathalter 14 befestigt, an dem an seinem oberen und unteren Ende je eine kalottenförmige, mit Einführungsschlitz 15, 16 versehene und im Innern mit einer dünnen polsterartigen Auflage 17 ausgestattete Auflagerung 18, i9 für den Handapparat 20 befestigt ist.
  • Der Griff 12 ist in einem bestimmten Winkel 21 gegen die Hauptrichtung des Handapparathalters 14 nach unten gerichtet geneigt.
  • Bie beiden Teile 5 und 6 sind durch eine Achse 22 miteinander verbunden, und ihr Reibungsdruck ist durch eine Mutter 23 regelbar, die an ihrem Umfang Aussparungen 24 besitzt, mittels deren man sie bequem mit einem flachen Gegenstand, Taschenmesser, Schraubenzieher u. dgl., drehen kann. Zwecks Sicherung ihrer jeweiligen Lage ist ein in die Aussparungen 24 passender Sperrkegel 25 vorgesehen.
  • Der Längsteil 14 des Handapparathalters besteht aus elastischem Material, um den beiden Auflagerstellen 18, i9 je nach der Form des Fernsprechers die jeweils richtige Lage zu geben. Gemäß der weiteren Erfindung kann der Halter 14 auch als Greifvorrichtung für den Hörer konstruiert sein, wobei die Greifvorrichtung eine in Lyraform gebogene Stahlfeder in einer Breite von ungefähr 3 cm aufweist, in welche der Hörer von vorn entgegen dem Federdruck, also durch Auseinanderbreiten der Lyraform, in die Feder eingedrückt wird. Gegebenenfalls könnte dieFederandenoberenbeidenseitlichen Rändern eine halsartige Erweiterung mit Polsterung erhalten, so daß der Hörer auch von dieser getragen wird. Die Polsterung soll den inneren, den Hörer umfassenden Teil der Feder ebenfalls bekleiden.
  • Durch die vorliegende Erfindung ist es ermöglicht, den Handapparat dauernd während des Gebrauchs, ohne ihn selber umfassen zu müssen, in die jeweils günstige Lage zu bringen, wobei der Benutzende lediglich den Knopf 12 zu bedienen braucht, mit welchem jede denkbare Bewegung innerhalb des Wirkungsbereichs der Vorrichtung ermöglicht ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haltevorrichtung für Fernsprech-Handapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die mit zwei kalottenartigen Auflagerungen versehene Lagerung des Handapparates mit einem aus vier Blechteilen von U-förmigem Querschnitt zusammengesetzten und mit drei in senkrechten Ebenen zueinander stehenden Drehachsen versehenen Universalgelenk verbunden ist, dessen vier Teile durch einstellbare Reibungsbremsung gegen willkürliche Lösung aus der jeweils herbeigeführten Lage gesichert sind und deren Einstellung durch- einen an der Drehachse des äußersten Gelenkteils angebrachten Handgriff bewirkt wird.
  2. 2. Haltevorrichtung für Handapparate nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerungen (18, i9) mit gepolsterten Auflagerstellen (17) versehen sind, die durch Einführungsschlitze (15, 16) in Abstand gehalten werden.
  3. 3. Haltevorrichtung für Handapparate nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (13) in einem Winkel von etwa 3o° nach unten zu gerichtet gegen die Längsachse des Halters (14) geneigt ist.
  4. 4.' Haltevorrichtung für Handapparate nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibung zwischen den Gelenkteilen (5 und 6) durch Drehung einer Mutter (23) geregelt wird, die an ihrem Umfang mit Bedienungsschlitzen (24) versehen ist, in welche zwecks Sicherung der Lage ein am Teil (6) angebrachter Sperrkegel einlegbar ist:
  5. 5. Haltevorrichtung für Handapparate nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptteil aus elastischem Material besteht und so gebogen ist, daß er sich ohne weiteres der jeweiligen Form des eingelagerten Handapparates anpaßt.
  6. 6. Haltevorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung für den Handapparat aus einer in Lyraform gebogenen breiten Stahlfeder besteht, in welche der Hörer durch Auseinanderspreizen der lyraförmigen Feder gedrückt wird.
  7. 7. Haltevorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die lyraförmige Feder an ihren beiden seitlichen Rändern eine halsartige Erweiterung mit Polsterung als Auflage für den Hörer aufweist und vorzugsweise auf dem inneren, den Hörer umfassenden Teil der Feder mit der Polsterung versehen ist.
DEP1587A 1949-01-23 1949-01-23 Haltevorrichtung fuer Fernsprech-Handapparate Expired DE815650C (de)

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