DE81554C - - Google Patents

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DE81554C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/12Production of fats or fatty oils from raw materials by melting out

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 23: Fettindustrie
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1894 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Oefen, welche sich besonders zum Ausschmelzen von Fett oder ähnlichen Substanzen, zum Trocknen von Früchten, sowie im allgemeinen für Operationen eignen, welche eine zwischen 20 und 2oo° C. liegende, sich gleichbleibende Temperatur erfordern, und bezweckt die Erzielung gröfstmöglicher Ausnutzung der vom Brennstoff gelieferten Wärmemenge bei wesentlich einfacherer Anordnung des Ofens wie bisher.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Anordnung des Ofens im Längsschnitt, während
Fig. 2 denselben im Querschnitt wiedergiebt.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, besteht das Innere des Ofens aus einem cylindrischen Behälter A (Fig. 1 und 2) aus dünnem Blech, da Blech für den vorliegenden Zweck geeigneter ist als Mauerwerk. Dieser Behälter ist von einem zweiten B von gleicher Form, aber von gröfserem Durchmesser und aus stärkerem Blech umgeben, welcher mit dem Feuer in Berührung kommt. Der zwischen diesen beiden Behältern verbleibende Zwischenraum von je nach den Erfordernissen 4 bis 5 cm Weite oder mehr wird mit feinkörnigem Sand ausgefüllt und bezweckt die Mäfsigung und Regulirung der Temperatur.
Den äufseren Behälter umspülen die Flammen bis zur vollen Höhe desselben, innerhalb eines Feuerzuges C, welcher vortheilhaft nicht über ι 5 cm breit ist. Dieser Feuerzug umgiebt den doppelten Behälter vollständig und ist in vier Abteilungen geschieden, welche, wie aus Fig. 1 ersichtlich, jede für sich vermittelst eines den ganzen Ofen umgebenden Sammelkanals D mit einem Schornstein in Verbindung stehen. Ein kleiner, unmittelbar vor dem Eintritt in den Sammelkanal D angeordneter Schieber d vermittelt die Regelung des Zuges bezw. der Hitze in einer jeden Abtheilung, so dafs auf diese Weise in allen Theilen des Ofeninnern die gleiche Temperatur erzielt werden kann.
Die Flamme gelangt vom Herde aus durch zwei oder drei kleine Kanäle E, deren Querschnitt mit der Gröfse des Ofens wechselt, in die verschiedenen Abtheilungen und erstreckt sich durch die volle Höhe der Abtheilungen bis in den Sammelkanal, wie bereits erwähnt. In der Aufsenwandung des Ofens sind vor den kleinen Kanälen E Oeffnungen e vorgesehen zur Reinigung der einzelnen Kanäle und Abtheilungen.
Die Beschickung des Ofens mit Fett bezw. irgend einer anderen zu schmelzenden oder zu trocknenden Substanz erfolgt von oben, da der Ofen mit Ausnahme der kleinen, während des Betriebes geschlossenen Oeffnungen e keine seitlichen Oeffnungen besitzt. Es ist dies für die Erzielung einer. gleichmäfsigen Temperatur von grofser Bedeutung, indem keinerlei Abkühlung erfolgen kann.
Die gegenüber den für vorliegenden Zweck bisher in Anwendung gekommenen Vorrichtungen durch vorstehend beschriebene Anordnung erzielten Vortheile bestehen:
ι. in den geringen Kosten der ganzen Anlage selbst;
2. in einer bedeutenden Ersparnifs an Heiz-
material, da die von demselben gelieferte Wärme sehr vollkommen zur Erhitzung des Ofens ausgenutzt wird;
3. in der Regulirung und Gleichmäfsigkeit der Erhitzung des Ofeninnern, da die Beschickung des Ofens infolge des Mangels seitlicher Oeffnungen von oben erfolgt und hierdurch Abkühlung vermieden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Ofen zum Schmelzen von Fett, Trocknen von Früchten u. dergl., bei welchem die gröfstmögliche Ausnutzung der Wärme und die erforderliche Temperatur in dem aus zwei concentrisch in einander angeordneten Cylindern (A-B) mit durch Sand oder ähnlichen zur Mäfsigung und Regulirung der Wärme geeigneten Stoffen ausgefüllten Zwischenraum gebildeten Schmelz- bezw. Trockenbehälter dadurch erzielt wird, dafs die Heizflamme durch enge Kanäle (E) in einen zwischen der Ofenwandung und dem Behälter gebildeten, aus verschiedenen Abtheilungen bestehenden Zwischenraum (C) gelangen und den Behälter in seiner vollen Höhe umspülen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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