DE81045C - - Google Patents

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DE81045C
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00—Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02—Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/14—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element is other than a torsionally-flexible shaft

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Transmissions - Dynamometer.
Der Apparat dient zum Messen der von einem Motor mittelst Riemen auf eine Arbeitsmaschine übertragenen Arbeit. Er wird zwischen Motor und Arbeitsmaschine geschaltet.
Die Scheibe A wird in der Richtung des Pfeiles mittelst eines Riemens vom Motor angetrieben , die Scheibe B treibt mittelst eines Riemens die Arbeitsmaschine. Auf der Welle R der Riemscheibe A ist die Scheibe C aufgekeilt, auf der Welle S der Riemscheibe B die Scheibe D. Die Bewegung von C wird durch eine Anzahl in sich geschlossener Spiralfedern oder durch einen elastischen Riemen auf D übertragen. Oberhalb der Scheiben C D sind die Triebspiralen in straffem Zustand, unterhalb der Scheiben C D in schlafferem Zustand.
Die Triebspiralfedern laufen in minder' gedehntem Zustand auf die Scheibe D auf als auf die Scheibe C. Die Folge davon ist, dafs die Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe D kleiner ist als die der Scheibe C. Die Umfangsgeschwindigkeiten der Scheiben C und D verhalten sich wie die Längen, welche ein und dasselbe Stück einer Triebspirale nach einander im führenden und im geführten Theil annimmt. Dieses Verhältnifs ist abhängig von der Spannung, also auch abhängig von der von der Scheibe C auf D übertragenen Kraft. Bei Anwendung von Spiralfedern, die nur innerhalb der Elasticitätsgrenze beansprucht werden, ist jenes Verhältnifs proportional zur übertragenen Kraft, mithin ist dann auch das Verhältnifs der Umfangsgeschwindigkeiten der Scheiben C und D proportional zur übertragenen Kraft. Dasselbe gilt auch bei Anwendung eines elastischen Riemens, z. B. eines Kautschaukriemens. Macht die Scheibe C während einer gewissen Zeit t η Umdrehungen, während D sich M2 mal dreht, so ist M1-M2 ein Mafs für die übertragene Arbeit. Fig. 1, 2 und 3 stellen im Längsschnitt, Grundrifs und Querschnitt einen Apparat dar, welcher in jedem Augenblick die relative Geschwindigkeit der Wellen R und S aufzeichnet, mithin die übertragene Kraft registrirt.
Die Welle R treibt mittelst eines Winkeltriebes den Konus E an. Die Welle S treibt ebenfalls mittelst eines Winkeltriebes die Welle F an. Letztere ist mit Gewindegang versehen, auf welchem sich die Scheibe G, deren Nabe die Schraubenmutter bildet, leicht dreht. Die Scheibe G ruht mit ihrem Rand auf dem Konus E und wird durch Reibung vom Konus in Umdrehung versetzt. Ist die Winkelgeschwindigkeit der Scheibe G gröfser als die der Welle F, so findet eine relative Drehung von Scheibe und Welle statt, so dafs sich die Schraube der Welle F in die Nabe der Scheibe G hineinschraubt und die Scheibe so lange gegen das dünnere Ende des Konus hin verschiebt, bis die Winkelgeschwindigkeiten der Scheibe und der Welle F gleich grofs geworden sind. Ist umgekehrt die Drehungsgeschwindigkeit der Welle F gröfser als die der Scheibe G, so schiebt sich die Scheibe gegen das dickere Ende des Konus. Jede Gleichgewichtslage der Scheibe G entspricht einem bestimmten Verhältnifs der Geschwindigkeiten der Wellen R und 5, mithin entspricht auch jede Stellung der Scheibe G einer be-
übertragene mechanische
stimmten von A auf B übertragenen Kraft. Die Nabe der Scheibe G trägt einen Schreibstift H, der die relative Lage von Scheibe und Konus auf einem durch Walzen bewegten Papierband aufzeichnet. / ist ein feststehender Schreibstift, der die Nulllinie aufzeichnet. K ist ein Tourenzähler. Der Hebel L dient zum Abheben der Scheibe G vom Konus.
Fig. 4 und 5 stellen im Längsschnitt und im Grundrifs einen Apparat dar, welcher gestattet, die relative Tourenzahl der Wellen R und S, mithin die während einer bestimmten Zeit von R auf 5
Arbeit zu vermitteln.
Die Welle R treibt mittelst einer endlosen Schraube das Schneckenrad M an, welches auf der Achse N befestigt ist, die Welle S treibt das Schneckenrad O an, welches ein Stück mit der eingetheilten Scheibe P bildet und sich lose auf der Achse N dreht. An der Achse N ist ein Zeiger Q (s. Fig. 6) befestigt, welcher sich vor der Theilung der Scheibe P bewegt. Der Zeiger Q dreht sich proportional zur Drehung der Welle R, während sich die eingetheilte Scheibe P proportional zur Drehung der Welle S dreht. Die relative Drehung von Zeiger Q. und Scheibe P ist mithin proportional zur relativen Drehung der Wellen R und S.
Das Fortschreiten des Zeigers Q. auf der Theilung der Scheibe P ist daher das Mafs der von Welle R auf Welle S übertragenen mechanischen Arbeit. Ein an der Scheibe P angebrachtes Zählwerk erlaubt die Anzahl ganzer Umdrehungen, welche der Zeiger relativ zur Scheibe ausführt, abzulesen. Der Hebel T gestattet, das Schneckenrad M ein- oder auszurücken.
Die Constanten der Apparate werden dadurch ermittelt, dafs man einen Bremsgurt über die Scheibe B hängt und gleichzeitig ,die bremsende Kraft oder abgebremste Arbeit und die Angaben der Apparate beobachtet.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Transmissions-Dynamometer, bei welchem die übertragene Kraft oder Arbeit durch den Geschwindigkeitsunterschied zweier sich drehender Transmissionsscheiben bestimmt wird, (dadurch gekennzeichnet, dafs dieser Geschwindigkeitsunterschied durch die elastische Dehnung in sich geschlossener Spiralfedern, elastischer Seile oder Riemen erzeugt wird, welche die gesammte zu messende Kraft übertragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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