DE80917C - - Google Patents

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DE80917C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00—Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18—Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/20—Applying electric currents by contact electrodes continuous direct currents

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1894 ab.
Vorliegende Erfindung bildet eine Fufssohle mit - zwei Elektroden zur Herstellung eines galvanischen Elements, dessen Elektrolyt die Schweifsflüssigkeit ist, welche durch die Anordnung von Capillartrichtern innerhalb der Elektroden in innige Berührung mit den Elektroden gebracht wird, ohne dafs sich die letzteren unter einander berühren. Der durch diese Elemente zufolge der Gegenschaltung hervorgerufene Differenzstrom wirkt auf die Füfse der betreffenden Person ein und soll die Schweifsabsonderung derselben regeln.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in einem senkrechten Querschnitt dargestellt, in Fig. 2 in einem Grundrifs.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus zwei über einander liegenden Fufssohlen α b aus feinem Flanell oder einem anderen zur Aufnahme von Schweifsflüssigkeit geeigneten Stoffe. Zwischen diesen Sohlen ist eine an der unteren Seite mit Haarröhrchen- (Capillar-) Trichtern k versehene Kupferplatte c eingelegt, welche in Löcher, die sich in der unteren Sohle befinden, hineinragen. Oberhalb der oberen Sohle α ist eine Zinkplatte d angebracht, die in ähnlicher Weise mit Haarröhrchentrichtern k1 versehen ist, welche in entsprechende Trichter auf der unteren Platte hineingeprefst werden. Die Trichter dieser Zinkplatte haben eine gröfsere Oeffnung an ihrer Spitze als diejenigen der Kupferplatte, wodurch Zink und Kupfer verhindert werden, mit einander in unmittelbare Berührung zu kommen, nachdem mit einer feinen glühenden Metallspitze Löcher in die obere Sohle α an denjenigen Stellen, welche den Capillartrichtern gegenüberliegen, angebracht worden sind. Die Kupferplatten 0 der beiden Sohlen werden durch eine isolirte Leitung mit einander in Verbindung gesetzt, an den Innen- und Hinterseiten der Beine entlanggezogen ujid an dem Rücken von einem um den Leib gehenden Bande festgehalten.
Die beiden Blechpaare mit den dazu gehörigen Filzplatten bilden zwei galvanische Elemente, welche derart mit einander verbunden sind, dafs die elektromotorischen Kräfte einander entgegenwirken. Unter der Voraussetzung, dafs eine vollständige Gleichheit in den äufseren Verhältnissen vorhanden ist, kann somit ein elektrischer Strom nicht entstehen. Eine Differenz in der Temperatur der Bleche, eine Verschiedenheit in der Oxydation derselben oder die verschiedene Zusammensetzung der Elektrolyten genügt jedoch, um einen, wenn auch sehr geringen, Unterschied in den elektromotorischen Kräften herbeizuführen, und wenn die Leitungskette geschlossen wird, kann daher zeitweilig eine dem Leitungswiderstande und der Potentialdifferenz entsprechende Stromstärke erzeugt werden.
Der menschliche Körper ist auf seiner äufseren Hautfläche negativ elektrisch, und zwar ist diese negative Elektricität am stärksten auf den Fufssohlen.
Durch die Schweifsflüssigkeit der Fufssohle findet daher eine elektrische Osmose statt, und zwar eine elektro-negative Exosmose, von den
Fufssohlen ausgehend, und eine elektro-positive Endosmose, von den Capillartrichtern ausgehend. Die Stromstärke dieses elektrischen Stromes beträgt ungefähr 0,2 Milli - Ampere. Durch die Verbindung der beiden Fufssohlen mit einander findet ein steter Austausch der Elektricitäten statt und wird der Körper hierdurch stets im elektrischen Gleichgewicht erhalten. Durch die Lagerung der Platten zwischen Ferse und Fufsspitze bleibt der Sohle ihre Beweglichkeit erhalten; diese veranlafst der sie tragenden Person durchaus keine Unbequemlichkeit, was nicht der Fall wäre, wenn ' die ganze Sohle aus Metallplatten bestände.
Da Capillartrichter bereits bekannt sind, wird nicht deren Construction an und für sich beansprucht, sondern nur deren Combination mit dem oben beschriebenen Apparate.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung, um in den Füfsen einen Thermalstrom zu erzeugen und Ungleichheiten in den Temperaturverhältnissen der Füfse zu beseitigen, bestehend aus dem an den linken und rechten Einlegsohlen a b angeordneten Paar galvanischer (Kupfer-Zink-) Elemente, welche durch Gegenschaltung mittelst einer isolirten, an den Beinen entlanggezogenen und an dem Rücken festgehaltenen Leitungsschnur verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005019812A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-23 Kellner, Klaus Powerschuh

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102005019812A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-23 Kellner, Klaus Powerschuh

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