DE808742C - Prothese fuer kuenstliche Glieder - Google Patents
Prothese fuer kuenstliche GliederInfo
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- DE808742C DE808742C DEP51755A DEP0051755A DE808742C DE 808742 C DE808742 C DE 808742C DE P51755 A DEP51755 A DE P51755A DE P0051755 A DEP0051755 A DE P0051755A DE 808742 C DE808742 C DE 808742C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/78—Means for protecting prostheses or for attaching them to the body, e.g. bandages, harnesses, straps, or stockings for the limb stump
- A61F2/80—Sockets, e.g. of suction type
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Description
-
- Bei Prothesenschäften für künstliche Glieder ist im Prothesenbau die Beanspruchung, die leicht zu einem Einreißen des Materials führt, vor allem am oberen Rand, der anatomisch bedingte Ausschnitte aufweist, besonders groß. Um ein Einreißen zu vermeiden, wird deshalb bisher am oberen Rand des Schaftes eine ringförmige Ausnehmung vorgesehen und in diese eine Sicherung aus Hanfschnur oder eine sonstige Bandagierung angelegt. Das Anbringen einer solchen Umfangsnut ergibt aber eine Schwächung des Schaftes in seiner Grundstruktur. Durch die anatomisch bedingten Ausschnitte und Erhöhungen am oberen Rand des Schaftes kann die Nut und damit die Bandagierung nicht unmittelbar an diesen, sondern nur unterhalb des tiefsten Ausschnittes angeordnet werden, so daß ein beträchtlicher Teil des Randes ohne Sicherung bleibt. Das hat oft zur Folge, daß an den Ausschnitten und Erhöhungen oberhalb der Bandage trotz derselben ein Einreißen oder Platzen des Schaftes eintritt.
- Diese Nachteile werden gemäß der Neuerung dadurch behoben, daß der Schaft der Prothese an jeder gefährdeten Stelle nach Durchbohren des Materials mit etwa 3 mm starken Gewindebolzen versehen ist, die in die Durchbohrungen eingeschraubt werden. Die Anzahl der in Tiefgewindeform ausgeführten Gewindebolzen, ihre Länge und die Anordnung richtet sich nach der Schaftumrandung bzw. Schaftform und nach der Art des verwendeten Materials. Zweckmäßig werden die Gewindebolzen in übergreifenden Teilabständen versetzt angeordnet.
- Die Vorteile bestehen darin, daß durch die Gewindebolzen eine Schwächung der Grundstruktur des Schaftes vermieden wird. Die versetzte Anordnung der Gewindebolzen ermöglicht die Erhiihung der Festigkeit bis zum oberen Schaftrand, auch an den hervortretenden Stellen. Bei besonders gefährdeten Stellen kann auch die Bolzeneinbohrung am ganzen Schaft vorgenommen werden, insbesondere wenn er aus mehreren Stücken zusammengesetzt ist. Durch die Gewindebolzensicherung gemäß der Neuerung kann die Schaftstärke vermindert werden, wobei Gewicht und Volumen (Umfang) eingespart werden können, ohne daß die Festigkeit und Dauerhaftigkeit beeinträchtigt werden.
- In der Zeichnung ist ein Beinprothesenschaft mit am oberen Rand eingebohrten Gewindebolzen, die versetzt angeordnet sind, in Seitenansicht dargestellt.
- Bisher wurde dicht am oberen Rand des Schaftes I der Prothese, d. h. soweit es die anatomisch bedingten Ausschnitte und Erhöhungen zuließen, eine ringförmige Umfangsnut 2 in den Schaft eingearbeitet und in diese eine Bandage, z. B. eine Hanfschnur als Sicherung angelegt. Gemäß der Erfindung werden nun an Stelle dieser Nut mit Bandage an jeder gefährdeten Stelle, in der Darstellung dicht am oberen Schaftrand, versetzt angeordnete Durchbohrungen vorgesehen, in die scharfgängige Gewindebolzen 3 von etwa 3 mm Stärke eingeschraubt sind.
Claims (2)
- PATENTANSPRUCHE 1. Prothese für künstliche Glieder, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (1) der Prothese an jeder gefährdeten Stelle nach Durchbohren des Materials mit etwa 3 mm starken, in die Durchbohrungen eingeschraubten Gewindeholzen (3) versehen ist, wobei sich die Anzahl der Gewindebolzen, ihre Länge und die Anordnung derselben nach der Schaftumrandung bzw. der Schaftform und nach der Art des Materials richtet.
- 2. Prothese nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebolzen gegeneinander versetzt angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51755A DE808742C (de) | 1949-08-12 | 1949-08-12 | Prothese fuer kuenstliche Glieder |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP51755A DE808742C (de) | 1949-08-12 | 1949-08-12 | Prothese fuer kuenstliche Glieder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE808742C true DE808742C (de) | 1951-07-19 |
Family
ID=7385309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP51755A Expired DE808742C (de) | 1949-08-12 | 1949-08-12 | Prothese fuer kuenstliche Glieder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE808742C (de) |
-
1949
- 1949-08-12 DE DEP51755A patent/DE808742C/de not_active Expired
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