DE808007C - Zweitakt-Brennkraftmaschine mit einseitiger Umkehrspuelung - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine mit einseitiger Umkehrspuelung

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DE808007C
DE808007C DEP39201A DEP0039201A DE808007C DE 808007 C DE808007 C DE 808007C DE P39201 A DEP39201 A DE P39201A DE P0039201 A DEP0039201 A DE P0039201A DE 808007 C DE808007 C DE 808007C
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Germany
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slots
internal combustion
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cylinder
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DEP39201A
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Dr-Ing E H Oscar Habild
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E H OSCAR HABILD DR ING
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E H OSCAR HABILD DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2700/00Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
    • F02B2700/03Two stroke engines
    • F02B2700/037Scavenging or charging channels or openings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zweitakt-Brennkraftmaschine mit einseitiger Umkehrspülung Bei Zweitakt-Brennkraftmaschinen mit vom Arbeitskolben gesteuerten Einlaß- und Auslaßschlitzen wird nicht nur eine weitgehende Ausspülung des Arbeitszylinders von den Verbrennungsgasen, sondern auch eine gute Kühlung des Kolbenbodens und eine gleichmäßige Erwärmung der Kolbenlaufbahn angestrebt. In diesem Zusammenhang gilt es mehrere Spülarten, von denen die Querspülung und die Umkehrspülung am bekanntesten und für sich oder miteinander kombiniert verwendet worden sind.
  • Bei der Querspülung steigt der Spülstrom auf der Seite der Einlaßschlitze zum Zylinderdeckel auf, wird dort umgelenkt und gelangt dann an der gegenüberli-egenden Wand absteigend zu den in dieser angeordneten Auslaßschlitzen. Um einen solchen Sl)ülverlauf zu erreichen und eine den oberen Teil des Zylinderteils nicht erfassende Kurzschlußströmung zu vermeiden, müssen erfahrungsgemäß zusätzliche Absauge- und/oder Spülschlitze sowie sonstige Maßnahmen vorgesehen werden. Auch wird der Zylinder durch die einseitige Anordnung der .luslaßschlitze ungleichmäßig erhitzt und der bei richtigem Verlauf des Hauptspülstroms von diesem kaum berührte Kolbenboden ungenügend gekühlt, wenn nicht die über ihm sich bildende Abgaswalze durch eine besondere Spülluftzuführung beseitigt wird.
  • Bei der einfachsten Form einer einseitigen Umkehrspülung strömt die eintretende Spülluftzunächst über den Kolbenboden an die hintere Zylinder-,vand, wird an dieser aufwärts und nach Umlenkung am Zylinderdeckel an der vorderen Zylinderwand wieder abwärts geführt. Die Einlaß- und Auslaßschlitze sind entweder auf derselben Zylinderseite übereinander angeordnet, wodurch außer strömungsmäßigen Nachteilen der wirksame Kolbenhub verringert sowie die Kolbenlaufbahn einseitig ,erhitzt und geschwächt wird. Aber auch wenn die Attslaßschlitze sich in etwa gleicher Höhe wie die Einlaßschlitze nebeneinander in der hinteren oder vorderen Zylinderwand befinden, wird diese von den Auslaßschlitzen unsymmetrisch durchbrochen. Besser im Sinne einer gleichmäßigen Verteilung der Attslaßschlitze am Zylinderumfang ist ihre Anordnung zu beiden Seiten der Einlaßschlitze, so ciaß der Spülstrom sich vor dem Austritt in zwei Teilströme gabelt. Außerdem wirkt es sich auf den stetigen Verlauf des Spülvorganges und eine geringe Höhe der Strömungswiderstände günstig aus, wenn der Spülstrom schleifenartig, also vom Eintritt bis zum Austritt in gleichbleibendem Sinne umgelenkt \vird.
  • Bei einer Umkehrspülung besteht jedoch die Möglichkeit, daß in der Mitte des Zylinderraums ein Abgaskern zurückbleibt, und zwar utn so mehr, je dichter und geschlossener der Spülstrom an den Begrenzungsflächen dieses Raumes geführt wird. Will man dagegen den Spülluftstrom so verteilen, daß beim Auf- und Absteigen zusammen möglichst der ganze Zylinderquerschnitt erfaßt wird, wie etwa bei der Kreuzstrom- oder der Zentralspülung, so fehlt es ihm mindestens teilweise an der für einen stetigen Verlauf notwendigen Führung. Dazu kommt noch eine gegenseitige Beeinträchtigung der entgegengesetzten Strömungen.
  • Um nun einerseits den Abgaskern zu beseitigen, andererseits aber doch einen geschlossenen und sicher geführten Spülstrom sowie eine gute K@ihlung des Kolbenbodens zu ermöglichen, hat man es mit einer Anordnung von zwei Einlaßschlitzgruppen versucht, wol)ei die Spülluft durch die eine Schlitzgruppe schräg nach oben quer durch das Zylinderinnere und durch die andere Schlitzgruppe unmittelbar über den Kolbenboden hinweg gerichtet wird. Für eine erfolgreiche Durchführung dieses Verfahrens eignet sich allerdings nicht die bereits erwähnte Anordnung mit übereinanderliegenden Eimaß- und Auslaßschlitzen. Hierbei müssen nämlich entweder drei Schlitzreihen vorgesehen werden, wodurch der wirksame Kolbenhub noch mehr verringert wird, oder die Einlaßschlitzgruppen liegen nebeneinander, so daß die zugehörigen Spülströme auf verschiedene Teile des Zylinderquerschnitts beschränkt werden müssen. Letzteres sowie eine ungünstige Wärmebelastung des Zylinders gelten auch für den Fall, daß die verschiedenen Einlaßschlitzgruppen zu beiden Seiten dein der gleichen Ebene angeordneten Auslaßschlitze liegen.
  • Diese :Mängel können nur in Verbindung mit einer anderen gegenseitigen Anordnung der Einlaß- und Auslaßschlitze vermieden werden. Es kommt also auf eine bestimmte Zusammenfassung mehrerer :Merkmale an, die für sich bekannt sein mögen, um wirklich alle Forderungen einer vorteilhaften Spülung zu erfüllen. Demgemäß soll nach vorliegender Erfindung bei einer Zweitakt-Brennkraftmaschine mit einseitiger Umkehrspülung und vom Arbeitskolben gesteuerten Einlaß- und Auslaßschlitzen, von denen die letzteren in ungefähr gleicher Höhe zu beiden Seiten der ersteren einander gegenüberliegen und im Sinne eines schleifenartigen Spülverlaufs gerichtet sind, die Oberseite der Einlaßschlitze schräg aufwärts gerichtet sein, während ihre Unterseite und eine im wesentlichen parallel zu dieser verlaufende Leitfläche aus ihrer Schrägrichtung am äußeren Ende nach innen zu derart abgebogen sind, daß der obere Schlitzteil diffusorartig ausgebildet ist und der durch den unteren Schlitzteil in den Zylinder eintretende Spülstrom dicht über den Kolbenboden hinweg geleitet wird. Gegebenenfalls können die Leitflächen sich auch von außen nach innen der Unterseite der Einlaßschlitze nähern, so daß der obere Schlitzteil sich noch mehr diffusorartig erweitert, während der untere Schlitzteil sich diisenartig verengt. Schließlich ist eine um eine quer zur Zylinderachse liegende Achse schwenkbare Anordnung der Leitflächen denkbar. wodurch sich die Strömungsverliältttisse in den heidert Schlitzteilen den verschiedenen Betriebsverhältnissen einer Maschine anpassen lassen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in einer an sich bekannten, nach den Auslaßschlitzen hin abnehmenden Hölle der Einlaßschlitze sowie einem Randwulst am Kolbenloden, der mit sanfter Hohlkehle in den mittleren Teil der Kolbenbodenfläche übergeht und auf der Breite der Einlaßschlitze ausgespart ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Fig. t bis 3 zeigen einen Zylinder einer schlitzgesteuerten Zweitakt-Brennkraftmaschine mit einseitiger, schleifenartiger Umkehrspülung im Längsschnitt quer zur Kurbelwelle bei verschiedenen Stellungen des Arbeitskolbens, während aus Fig..I ein anderer Längsschnitt durch den Zylinder in .Richtung der Kurbelwelle ersichtlich ist; Fig. 5 läßt einen Querschnitt durch einen ganzen 1\Iehrzylinderl>lock in Höhe der Einlaß- und Auslaßschlitze erkennen.
  • Die Spülluft gelangt aus der Spülluftleitung i Tiber die Einlaßschlitze, die durch je eine quer zur Zylinderachse verlaufende Leitfläche 2 in zwei übereinanderliegende Teile 3. 4 unterteilt sind, in den Arbeitszylinder 5. Die Oberseite der Einlaßschlitze ist auf ihrer ganzenLänge schräg aufwärts gerichtet; ihre Verlängerung führt im Zylinderlängsschnitt etwas oberhalb der Oberkante der um etwa 9o° dazu versetzt zu beiden Seiten der Einlaßschlitze einander gegenüberliegenden Auslaßschlitze6vorbei. Die Unterseite der Einlaßschlitze und die zu dieser parallele Leitfläche 2 sind nur in ihrem äußeren Teil schräg aufwärts gerichtet und biegen darin alltnählich in eine etwa waagerechte Richtung um.
  • In Fig. i hat Gier Arbeitskolben 7 bei seinem Abwärtshub erst einen Teil der Einlaßschlitze geöffnet, so daß der Spülstrom entsprechend der Oberseite dieser Schlitze gemäß Pfeil A schräg nach oben in den Zylinderraum gerichtet ist. je mehr die Einlaßschlitze geöffnet werden, desto mehr weitet sich der oberhalb der Leitflächen eintretende Spülstrom fächerartig nach unten aus. Hat der Kolben annähernd seine in Fig. 2 dargestellte untere Totpttnktlage erreicht, so wird ein Teil der Spülluft durch den unterhalb der Leitflächen liegenden Teil 4 der Einlaßschlitze im Sinne des Pfeiles B dicht über den Kolbenboden geleitet. Dabei bildet ein im Bereich der Einlalßschlitze ausgesparter Randwulst 8 am Umfang des im übrigen ebenen Kolbenbodens gleichsam einen nach oben offenen Führungskanal für den Spülluftstrom mit gerader oder kreislfiogenfiirniiger Begrenzung (vgl. Fig. 5). Diese über den Kolbenloden hinwegströmende Spülluft wird auf der gegenüberliegenden Seite durch die Hohlkehle des Randwulstes zwanglos nach oben an die Zylinderwand umgelenkt.
  • [)er weitere Spülverlauf ist durch die Pfeile C in Fig. 3 angedeutet. Nach der Umlenkung am Zylinderdeckel <9 strömt die Spülluft an der über den Einlatischlitzen liegenden Zylinder-,vand wieder abwärts, lenkt den durch den oberen Teil der Einlaßschlitze in den Zylinder eintretenden Luftstrom entsprechend dem gestrichelten Pfeil .Al nach unten ab filier den Kolbenboden und gabelt sich zu den beiderseitigen Auslaßschlitzen 6 hin. Diese und die sich anschließenden Kanäle to, die in die gemeinsame Auspuffleitung 11 einmünden, verlaufen so. <laß der Spülstrom vom Eintritt bis zum Austritt schleifenartig in gleichbleibendem Sinne umgelenkt, dadurch ein stetiger `-erlauf der Umkehrspülung erleichtert und der Strömungswiderstand verringert wird. l)er Randwulst des Kolbenbodens ist im Bereich der Auslaßschlitze nach außen abgeschrägt (ygl. Fig..I und 5).
  • I)ic aus Fig..I ersichtliche Form der Einlaßschlitze mit einer nach beiden Seiten hin abnehmenden l I(*ilie trägt iii an sich bekannter Weise dazu lief, clalj die in den Zylinder eindringende Spülluftfront sich von der Zvlindermittelebene aus keilförmig verbreitert und dadurch das Aufspalten und des hier befindlichen Abgaskerns zu den Auslal.ischlitzen begünstigt. Infolge der mit zunehmender Üffnung der Einlaßschlitze im oberen "feil derselben entstehende Diffusorwirkting wird die hier in den Zylinder eintretende Spülluft verzögert, so daß sie gar nicht oder nur zum geringen "feil bis zur gegenüberliegenden Zylinderwand dtirclidi-ingt, sondern im Zuge der Beseitigung des :11igaskerns den mittleren Teil des Zylinderraums nichr und mehr auffüllt. 1)ie unterhalb der Leitflächen eintretende Spülluft wird dagegen mit voller, gegebenenfalls durch eine düsenförmige Querschnittsvereiignng sogar noch gesteigerter Geschwindigkeit (licht über den Kolbenboden und in der bereits erwähnten Weise weitergeführt. Wenn der Kolben bei begiiinendein Aufwärtshub den unterhalb der Leitflächen liegenden Teil der Einlaßschlitze wieder geschlossen hat (Fig.3) und den <filieren "heil in ztinehinendern Maße drosselt, wird die durch den noch freien Schlitzquerschnitt eintretende Spülluft unter der Wirkung des vom Zylinderdeckel absteigenden Zweiges des Spülstroms an den Kolbenboden angelenkt.
  • So ermöglicht die neue Ausbildung der Einlaßschlitze zusammen finit den anderen Merkmalen eine Umkehrspülung, die in einfacher und doch wirksamer \Veise die Vorteile der bestmöglichen Ausspülung des Zylinders lief stetigem Verlauf des Spülstroms und geringem Strömungswiderstand, der guten Kühlung des Kolbenbodens und einer günstigen Wärmebeanspruchung des Zylinders vereinigt. Zusätzliche Schlitze und Spülströme brauchen nicht zu Hilfe genommen werden.
  • Das durch die Lage der Leitflächen gegebene Querschnittsverhältnis der beiden Einlaßschlitzteile ist nach den jeweiligen Betriebsverhältnissen und -erfahrungen zu wählen. Der oberhalb der Leitflächen eintretende Spülluftanteil ist um so größer zu bemessen, je schwieriger die Beseitigung des mittleren Abgaskerns ist, dessen Ausdehnung und Form unter anderem vom Hubverhältnis der -Maschine abhängen. Für langhubige Maschinen wird die Oberseite der Einlaßschlitze zweckmäßig steiler ausgeführt als für kurzhubige. Der durch den unteren Schlitzteil geleitete Spülstrom sichert eine möglichst frühzeitig beginnende Kühlung des Kolbenbodens, die später beim Aufwärtshub des Kolbens durch den im Sinne des Pfeiles A1 verlaufenden Luftstrom bis zum völligen Schließen der Einlaßschlitze fortgesetzt und verstärkt wird.
  • Da die obere und untere Begrenzung der Einlaßschlitze sowie die Leitflächen am äußeren Ende schräg aufwärts gerichtet sind, eignet sich diese Anordnung besonders für Kurbelkammermaschinen. Auch ist sie nicht auf Dieselmotoren beschränkt, sondern ebenso bei Ottomotoren anwendbar.
  • Der innerhalb des Randwulstes liegende Teil des Kolbenbodens und die Unterseite des Zylinderdeckels können eben oder gewölbt sein. Selbst bei einem konkaven Kolbenboden kann durch eine entsprechend -,veitgehende Krümmung der Unterseite der Einlaßschlitze und der Leitflächen ein Teil der Spülluft beim Eintritt in den Zylinder parallel zum Kolbenboden gerichtet sein.
  • Bei kleineren Zylinderdurchmessern genügt gegebenenfalls ein einziger in der angegebenen Weise ausgebildeter Einlaßschlitz, während lief sehr großen Zylinderdurchmessern mehr als zwei Einlaßschlitze und auch mehrere Auslaßschlitze nebeneinander vorgesehen werden können. Die Anordnung der Einlaß- und Auslaßschlitze am Zylinderumfang erfolgt zweckmäßig .in der Weise, daß die beim Arbeitshub des Kolbens durch den Gleitbahndruck belastete Zylinderseite nicht durch Schlitze unterbrochen und geschwächt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zweitakt-Brennkraftmaschine mit einseitiger Umkehrspülung und vom Arbeitskolben gesteuerten Einlaß- und Auslaßschlitzen, von denen die letzteren in ungefähr gleicher Höhe zu beiden Seiten der ersteren einander gegenüberliegen und im Sinne eines schleifenartigen Spülverlaufs gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Einlaßschlitze schräg aufwärts gerichtet ist, während ihre Unterseite und eine im wesentlichen parallel zu dieser verlaufende Leitfläche (2) aus ihrer Schrägrichtung am äußeren Ende nach innen zu derart abgebogen :und. daß der obere Schlitzteil (3) difftlsorartig ausgebildet ist und der durch den unteren Schlitzteil (.4) in den Zylinder (5) eintretende Spülstrom dicht über den Kolbenboden hinweg geleitet wird.
  2. 2. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen sich von außen nach innen der Unterseite der Einlaßschlitze nähern, so daß der untere Schlitzteil düsenartig ausgebildet ist.
  3. 3. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen in den Einlaßschlitzen um eine quer zur Zylinderachse liegende Achse verstellbar angeordnet sind.
  4. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Einlaßschlitze in an sich bekannter Weise nach den Auslaßschlitzen (6) hin abnimmt.
  5. 5. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenboden mit einem Randwulst (8) versehen ist, der mit einer sanften Hohlkehle in den mittleren Teil der Kolbenbodenfläche übergeht und auf der Breite der Einlaßschlitze ausgespart ist.
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