DE804002C - Antrieb von Kompressionskaeltemaschinen - Google Patents

Antrieb von Kompressionskaeltemaschinen

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DE804002C
DE804002C DEB2065A DEB0002065A DE804002C DE 804002 C DE804002 C DE 804002C DE B2065 A DEB2065 A DE B2065A DE B0002065 A DEB0002065 A DE B0002065A DE 804002 C DE804002 C DE 804002C
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Germany
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compression refrigeration
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DEB2065A
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BAEHRE METALLWERK GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Antrieb von Kompressionskältemaschinen Die bekannten Kompressionskältemaschinen werden in der Regel als offene Aggregate ausgeführt, bei denen Motor und Kompressor voneinander durch die Abschlußwand des Kältemaschinengehäuses getrennt sind. Die Antriebswelle muß hier durch eine Stopfbüchse o. dgl. abgedichtet werden. Diese Stopfbüchse neigt zu Undichtigkeiten, die das Entweichen von Kältemittel zur Folge haben, so daß die Maschine ausfällt und reparaturbedürftig wird.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man den Motor und die Kältemaschine bereits als ein geschlossenes Aggregat ausgeführt, bei dem also Motor und Kompressor in einem gemeinsamen Gehäuse liegen und der Motor dann mit dem Kältemittel in Berührung ist. Diese Ausführung bedingt einen Spezialmotor, der die unmittelbare Berührung mit dem Kältemittel verträgt. Die Unterbringung des Motors und des Kompressors in einem gemeinsamen Gehäuse erschwert Reparaturen in hohem Maße. Hinzu kommt, daß bei luftgekühlten Kondensatoren ein besonderer Motor zum Antrieb des Ventilators vorgesehen werden muß. Auch ergibt sich durch die Erwärmung des innerhalb des gemeinsamen Gehäuses liegenden Motors ein höherer Druck des Kältemitteldampfes und damit ein größerer Stromverbrauch.
  • Nach der Erfindung dient zur Übertragung der Antriebsenergie ein durch die Gehäuseabschlußwand hindurchgeführtes schwingendes Glied, das mit der Abschlußwand durch eine den Spalt zwischen dieser und dem schwingenden Glied abschließende Vorrichtung verbunden ist. Die zu Undichtigkeiten neigende Stopfbüchse fällt demnach fort. Es kann ein normaler Motor verwendet werden, der gleichzeitig bei luftgekühltem Kondensator den Ventilatorflügel antreibt und bei Reparaturen leicht ausgewechselt werden kann, ohne daß das Kühlaggregat geöffnet zu werden braucht. Zur Verbindung des schwingenden Gliedes mit der Gehäuseabschlußwand wird ein elastisches Element verwendet, das gleichzeitig die Abdichtung des Kompressorgehäuses vornimmt.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist mit dem schwingenden Glied eine elastische Scheibe o. dgl. zusammenvulkanisiert, die ihrerseits mit einem Teil des Gehäuses zusammenvulkanisiert ist.
  • Vorzugsweise wird das schwingende Glied durch eine sich hin und her drehende Welle gebildet, auf welcher innerhalb und außerhalb des Gehäuses Kurbelarme befestigt sind, die mit dem Antriebsmotor und mit dem Kompressor z. B. über Pleuelstangen verbunden sind.
  • An Stelle einer sich hin und her drehenden `Felle kann auch eine Stange verwendet werden, die in ihrer Längsmittelebene schwingt. Zur Lagerung einer solchen Stange wird gemäß einerAusführungsform der Erfindung zu beiden Seiten der elastischen Scheibe, die die Stange mit dem Gehäuse verbindet, eine Kugelkalotte angebracht, die sich in einer entsprechenden Pfanne des Gehäuses abstützt.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Aufriß des Kompressorgehäuses, Fig. 2 einen Grundriß zu Fig. i, Fig.3 eine andere Ausführungsform der Antriebswelle und ihrer Lagerung und Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des schwingenden Gliedes.
  • Der Kompressorkolben 5 ist über die Pleuelstange 6 mit dem Kurbelarm 7 verbunden, der auf der Antriebswelle 8 befestigt ist. Die Antriebswelle 8 führt nur eine Hinundherdrehung aus. Im Deckel 9 des Gehäuses io der Kältemaschine ist eine Gummischeibe i i als Abschlußmittel für die äußere Öffnung vorgesehen. Die Gummischeibe i i ist mit dem Gehäusedeckelg bei 12 und mit der Antriebswelle 8 bei 13 zusammenvulkanisiert. Die Welle 8 ist an ihrem einen Ende im Gehäuse io, an ihrem anderen Ende in einem Lager 14 gelagert, so daß sie in beiden Richtungen axial festgelegt ist. Mit dem Antriebsmotor ist die Welle 8 über den Kurbelarm 15 verbunden. Die Scheibe i i wird aus einem elastischen Material hergestellt, das öl- und kältemittelbeständig ist.
  • Nach Fig. 3 ist an die Stelle der Scheibe i i eine Gummibuchse 16 getreten, die bei 17 mit der Welle 8 und bei 18 mit dem Gehäuse io zusammenvulkanisiert ist. In die Buchse 16 ist noch eine Drahteinlage i9 eingearbeitet, die die Festigkeit der Buchse sowohl gegen inneren als auch gegen äußeren Überdruck erhöht und trotzdem die Schwingbewegung zuläßt. Die Buchse 16 hat gegenüber der Scheibe i i den Vorteil, daß sie eine höhere Elastizität ergibt und demnach einen größeren Drehwinkel der Welle 8 ermöglicht.
  • Nach Fig. 4 führt. das Antriebsglied 2o nicht wie die Welle 8 eine drehende, sondern eine schwingende Bewegung in ihrer Längsmittelebene aus. Zu ihrer Lagerung dienen die Kugelkalotten 21, die sich in entsprechenden Pfannen 22 des Gehäuses io und 23 des Deckels 24 abstützen.
  • An Stelle des Kurbelarmes 7 können andere Maschinenelemente, z. B. Nocken, zur Umsetzung der Drehbewegung in eine hin und her gehende Bewegung verwendet werden.
  • Das schwingende Glied kann auch unmittelbar, also ohne Einschaltung von Zwischengliedern, zur Förderung und Verdichtung des Kältemittels herangezogen werden, z. B. durch Verwendung einer Flügelpumpe.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb von Kompressionskältemaschinen, insbesondere für Kühlschränke, durch einen außerhalb des Gehäuses der Kältemaschine angeordneten Motor, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Antriebsenergie ein durch die Gehäuseabschluß«@and hindurchgeführtes schwingendes Glied (8, 20) dient, das mit der Abschlußwand durch eine den Spalt zwischen dieser und dem schwingenden Glied abschließende Vorrichtung (i i. 16) verbunden ist.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem schwingenden Glied (8, 20) eine elastische Scheibe (i i) o. dgl. (16) zusammenvulkanisiert ist, die ihrerseits mit einem Teil des Gehäuses (io) zusammenvulkanisiert ist.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Glied eine sich hin und her drehende Welle (8) ist, auf welcher innerhalb und außerhalb des Gehäuses Kurbelarme (7, 15) o. dgl. befestigt sind.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Glied (20) zu beiden Seiten der elastischen Scheibe (ii) mit Kugelkalotten (21) ausgerüstet ist, die sich in entsprechenden Pfannen (22,23) des Gehäuses (io) abstützen.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Glied unmittelbar zur Förderung und Verdichtung des Kältemittels herangezogen wird, z. B. als Flügelpumpe.
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