DE802693C - Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Schuettgut, insbesondere von Braunkohle - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Schuettgut, insbesondere von Braunkohle

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DE802693C
DE802693C DER227A DER0000227A DE802693C DE 802693 C DE802693 C DE 802693C DE R227 A DER227 A DE R227A DE R0000227 A DER0000227 A DE R0000227A DE 802693 C DE802693 C DE 802693C
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DER227A
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Erich Riedel
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/04Transport of mined material in gravity inclines; in staple or inclined shafts
    • E21F13/042Vertical hydraulic conveying of coal
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G33/00Screw or rotary spiral conveyors
    • B65G33/08Screw or rotary spiral conveyors for fluent solid materials
    • B65G33/14Screw or rotary spiral conveyors for fluent solid materials comprising a screw or screws enclosed in a tubular housing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk
    • B65G2201/045Sand, soil and mineral ore

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Description

  • Die abbauwürdigen Vorkommen der Steinkohle liegen in Europa zumeist unter Deckgebirgen von erheblicher Mächtigkeit. Deshalb ist der Bergbau sehr früh zur Seilförderung übergegangen, einer Förderart, die immer mehr vervollkommnet wurde und an deren weiterer Verbesserung auch heute noch gearbeitet wird. Die Einführung der Skipförderung (Gefäßförderung) und der Vierseilförderung kennzeichnen den derzeitigen Stand der Technik. Dieser Entwicklung setzt nun aber die Fördertiefe eine Grenze insofern, als mit zunehmender Länge des Seiles auch dessen Eigenlast wächst. Bei einer bestimmten Länge ist das Seil durch sie so belastet, daß ihm eine zusätzliche Belastung in Form des zu fördernden Gutes nicht mehr zugemutet werden kann. Den Forderungen nach noch höherer Leistung der Seil förderung versucht man durch Erhöhung der Transportgeschwindigkeit, der Beschleunigungen und der Verzögerungen zu entsprechen. Aber auch hier bestehen durch die Seilabmessungen und behördliche Bestimmungen Grenzen. Abgesehen davon bedingen Seilfördereinrichtungen erhebliche Anlagewerte und sehr hohe Ausgaben für Wartung und Oberwachung.
  • Mit dem Mittel der Seilförderung ist es unter solchen Umständen schwer, wenn nicht unmöglich, die Gesamtförderung über Tage auf eine Stelle oder auf wenige dicht beieinander gelegene Schächte zu verlegen, eine Forderung, deren Erfüllung die danach auszurichtenden Obertageanlagen naturgemäß wesentlich wirtschaftlicher machen würde als bisher.
  • Diese Verhältnisse gelten nicht nur für den Steinkohlen-, sondern auch für den Braunkohlenbergbau, der sich in zunehmendem Maß genötigt sieht, zum Tiefbau und zur Schachtförderung überzugehen.
  • Hier erheben sich dann Wirtschaftlichkeitsfragen, die noch ernster sind als beim Steinkohlenbergbau.
  • Gegenstand der Erfindung sind ein Verfahren und eine Einrichtung zum Fördern von Schüttgut, insbesondere von Braunkohle, die das gekennzeichnete Problem mit neuen und in besonderem Maße eigenartigen und fortschrittlichen Mitteln lösen, indem nämlich vorgeschlagen wird, die unter Tage anfallende Kohlenmenge nicht mehr durch Förderwagen oder andere Gefäße mit langen, durch den Seiltransport bedingten Pausen stoßartig zutage zu bringen, sondern die Kohle in pulsierendem Strom und kurzen Zwischenpausen oder aber auch in gleichmäßigem Strom durch ein am Füllort beginnendes Rohr, das über Tage am Verarbeitungsort der Kohle endet, zu fördern. Diese Förderung der Kohle in Rohren, insbesondere der Braunkohle, kann durch die verschiedensten Mittel bewirkt werden, von denen die Zeichnung in den Fig. I und 2 einige in schematischer Darstellung als Ausführungsbeispiele beschreibt: Gemäß Fig. I wird zum Transport des Schüttgutes, insbesondere der Braunkohle, eine Transportschnecke I verwendet, die in den untersten Teil des Rohres 2 eingebaut ist. Die als Rohr ausgebildete Welle 3 der Schnecke hat die zusätzliche Aufgabe, das durch die starke Pressung sich aus dem Schüttgut abscheidende Wasser nach unten hin abzuleiten. Auf diese Weise wird mit einfachsten Mitteln ein bereits stark entwässertes Schüttgut zutage gefördert.
  • Eine andere Möglichkeit der Förderung des Gutes in Rohren nach dieser Erfindung zeigt Fig. 2. Hier ist in dem untersten Teil des Rohres 2 ein Kolben 4 eingebaut, der das Schüttgut in bestimmten Abständen nach oben fördert. Beim Rückgang des Kolbens schließt sich ein in einiger Entfernung über ihm angebrachtes Ventil 5, das das soeben nach oben geführte Schüttgut festhält. Während des Rückganges des Kolbens 5 strömt aus der Fülltasche 6 Fördergut für den nächsten Hub in den Kolbenraum nach. Auch bei dieser Art der Rohrförderung findet unter der Last der aufstehenden Kohlensäule im unteren Teil des Förderrohres, also unter Tage, bereits eine weitgehende Entwässerung des Gutes statt.
  • Dadurch belastet der bei Bra,unkohle bis zu 65 0/o betragende Wassergehalt den weiteren Transport nicht mehr, seine frühzeitige Entfernung führt zu ganz erheblichen Betriebsersparnissen. Das anfallende Abwasser kann durch Kreiselpumpen o. dgl. in erheblich wirtschaftlicherer Weise zutage gepumpt werden.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zum Fördern von Schüttgut, insbesondere von Braunkohle, aus unter Tage gelegenen Abbauen, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördern in pulsierendem Strom in Rohren erfolgt, die an der Abbaustelle beginnen und über Tage münden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu fördernde Gut in den Rohren durch Schnecken oder Kolben bewegt wird.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein an der Förderstelle beginnendes Rohr (2), in dessen dem Abbau zu gelegenem Ende eine Transportschnecke (I) mit einer als Rohr ausgebildeten Mittelwelle (3) eingebaut ist, durch die das sich während des Förderns aus dem Gut abscheidende Wasser abfließt.
    4. Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein an der Förderstelle beginnendes Rohr (2), in dessen dem Abbau zu gelegenem Ende ein mechanisch, hydraulisch oder durch Preßluft angetriebener Förderkolben (4) eingebaut ist und ein in einiger Entfernung über ihm angeordnetes Ventil (5), auf das sich das von dem Kolben angehobene Gut bei dessen Rückgang abstützt, während aus einer Fördertasche (6) weiteres Fördergut in den freien Kolbenraum nachfällt.
DER227A 1949-10-30 1949-10-30 Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Schuettgut, insbesondere von Braunkohle Expired DE802693C (de)

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DE802693C true DE802693C (de) 1951-02-19

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DE (1) DE802693C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2837330A1 (de) * 1978-08-26 1980-03-06 Paurat F Schacht-foerdervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2837330A1 (de) * 1978-08-26 1980-03-06 Paurat F Schacht-foerdervorrichtung

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