DE801482C - Absperr-Vorrichtung fuer fluessige und gasfoermige Stoffe - Google Patents

Absperr-Vorrichtung fuer fluessige und gasfoermige Stoffe

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DE801482C
DE801482C DEP8795A DEP0008795A DE801482C DE 801482 C DE801482 C DE 801482C DE P8795 A DEP8795 A DE P8795A DE P0008795 A DEP0008795 A DE P0008795A DE 801482 C DE801482 C DE 801482C
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DE
Germany
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shut
overpressure
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Application number
DEP8795A
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English (en)
Inventor
Karl Schnabel
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D3/00Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
    • E03D3/02Self-closing flushing valves
    • E03D3/08Self-closing flushing valves with other retarding devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Absperr-Vorrichtung für flüssige und gasförmige Stoffe Die bisher bekannten Absperr-Vorrichtungen, wie beispielsweise solche für Klosettspülungen, haben zum Absperren des Flüssigkeitsstromes vorwiegend axial beweglich angeordnete und federbelastete Druckkolben, die wegen der unbedingt notwendigen Durchflußmenge verhältnismäßig groß bemessen sein müssen. Sie bedingen daher nicht nur einen umfangreichen, sondern durchweg auch einen komplizierten und dementsprechend teueren Aufbau derartiger Absperr-Vorrichtungen, an denen zudem die den Druckkolben belastende Druckfeder noch häufig Anlaß zti Störungen gibt. Ferner erfordert der Druckkolben als ausschließliches und unmittelbares Absperrorgan eine besondere Formgebung, derzufolge die Zuleitung der Absperr-Vorrichtung etwa senkrecht zu ihrer Ausflußöfinung zu liegen kommt, wodurch zu ihrem Einbau eine teure Abwinklung des Leitungsstranges notwendig wird.
  • Demgegenüber macht es die Vorrichtung gemäß der Erfindung möglich, durch geeignete Absperrmittel deren Betriebssicherheit gegenüber den bisher bekannten Ausführungen bedeutend zu erhöhen und bei wesentlich geringerem Werkstoffaufwand und geringeren Herstellungskosten der neuartigen Vorrichtung selbst, darüber hinaus das umständliche Abwinkeln des Leitungsstranges zu vermeiden, da diese unmittelbar in die etwa fluchtend verlaufende Leitung eingebaut werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig, i ist ein Längsschnitt durch die Absperr-Vorrichtung in geschlossener Stellung.
  • Fig. 2 stellt eine Teilansicht der Absperr-Vorrichtung in geöffneter Stellung im Längsschnitt dar. Zwischen den beiden etwa fluchtenden Leitungsrohren z und 2 ist das Gehäuse 3 mit Abschlußmutter 4 eingebaut. Als Absperrmittel dient die mittig und ortsfest angeordnete Hülse 5 mit einem Zwischenboden 6, über die eine elastische Membran 7 aus Gummi o. dgl. an der Außenwand satt anliegend geschoben ist. In der Wandung der Hülse 5 sind zu beiden Seiten des Zwischenbodens 6 ein oder mehrere Durchbrüche - im Ausführungsbeispiel als Querbohrungen 8 dargestellt - angebracht, die bei geschlossener Absperr-Vorrichtung an der Außenwand durch die elastische Membran 7 dicht abgedeckt werden. Die Oberfläche der Hülse 5 weist an ihren beiden Enden kegelstumpfniantelförmige Flächen 9 und io auf, die gleichfalls von der elastischen Membran 7 überzogen sind, so daß sich zwischen Gehäuse 3 einerseits und der M1schlußmutter 4 anderseits bewährte Dichtungsflächen ergeben. Mittels der Abschlußmutter 4 wird die Hülse 5 mit der Membran 7 in den entsprechenden Innenkegel des Gehäusebodens ii gedrückt und dadurch die die Membran 7 umgebende Überdruckkammer 12 gegen Abschlußmutter 4 und Gehäuseboden i i abgedichtet. Die Überdruckkammer 12 ist mit der Zuleitung i durch die Bohrung 13 und gegen die Ausflußseite mit der einen entsprechend größeren Durchmesser besitzenden Bohrung 14 verbunden, welch letztere in die Zwischenkammer 15 mündet. Diese ist nach der rechten Seite hin als Innenkegel 16 ausgebildet, und von ihr führt die Bohrung 17 in die Abflußleitung z. Bei geschlossener Al>sl>err-Vorriclitung ist auch die Zwischenkammer 15 durch ein axial bewegliches Hilfsventil, bestehend aus Schaft 18 und Ventilteller i9, der in diesem Falle durch die Druckfeder 20 nach rechts gegen den Innenkegel 16 gedrückt wird, verschlossen. Dabei stützt sich die Druckfeder 2o auf der anderen Seite gegen die Ahdeckschraube 21. Das Hilfsventil 18, i9 wird durch Drücken auf das freie Ende des `'entilschaftes 18 von Hand o. dgl. betätigt.
  • Solange das Hilfsventil 18, i9 die Zwischenkammer 15 verschließt, ist dieselbe ebenso wie die Überdruckkammer 12 mit Flüssigkeit gefüllt, die zufolge ihrer räumlichen Bemessung gegenüber der auf der Zuleitungsseite innerhalb der Hülse 5 befindlichen Flüssigkeit einen derartig großen Überdruck besitzt, daß die Membran 7 durch diesen fest gegen die Außenwand der Hülse 5 gedrückt wird und ein Austreten der Flüssigkeit aus den auf der ."*#l)flußliälfte der Hülse gelegenen Querbohrungen 8 verhindert.
  • Wird das Hilfsventil 18, i9 durch Zusammendrücken der Druckfeder 20 nach links bewegt und dadurch der Abfluß der Flüssigkeit aus der Zwischenkammer 15 durch die Bohrung 17 in die Abflußöffnung 2 freigegeben, so beginnt sich mit Rücksicht auf den größeren Durchmesser der Abflußbohrung 14 gegenüber jenem der Zuflußbohrung 13 die Überdruckkammer 12 zu leeren. Dies hat zur Folge, daß der bis dahin darin vorhandene und auf die Außenwand der Membran '7 als nach innen gerichtete Radialkräfte wirkende Überdruck rasch unter den Flüssigkeitsdruck, der in dem oberen Teil der Hülse 5 herrscht, absinkt. Sobald diese Druckverlagerung eingetreten ist, wird die Membran 7 von der durch die Querbohrungen 8 strömenden Flüssigkeit radial nach außen gedrückt und um und längs der gesamten Mantelfläche mehr oder weniger ausgeweitet, wie in Fig. 2 annähernd dargestellt, so daß nunmehr die Flüssigkeit aus den oberhalb der Zwischenwand 6 gelegenen Querbohrungen 8 nach außen und durch die gleichermaßen unterhalb der Zwischenwand 6 angeordneten in die Ausflußöffnung 2 strömen kann. Die Absperr-Vorrichtung ist in diesem Augenblick geöffnet.
  • Wird anschließend der mechanische Druck auf das Hilfsventil 18, i9 aufgehoben, so wird dasselbe unter Wirkung der Druckfeder 2o wieder nach rechts bewegt und schließt dabei die Zwischenkammer 15 ab. Nun füllt sich zunächst diese und anschließend auch die Überdruckkammer 12, so daß die Membran 7 durch den entstehenden Überdruck zusammen mit ihrer eigenen Elastizitätskraft in rascher Folge wiederum die Querbohrungen 8 verschließt und das Durchströmen der Flüssigkeit durch die Absperr-Vorrichtung verhindert.
  • Die Erfindung ist nicht nur für flüssige, sondern auch für gasförmige Stoffe anwendbar. Außerdem kann anstatt des federbelasteten Hilfsventils 18, i9 ein mittels Gewinde oder auf andere Weise axial verstellbares und in jeder Stellung festzustellendes Hilfsventil angewendet werden, so daß die erfindungsmäßige Ausführung der Absperr-Vorrichtung mit all ihren Vorteilen auch für Wasserhähne u. dgl. Verwendung finden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absperr-Vorrichtung für flüssige und gasförmige Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Überdruckkammer (12) eine Hülse (5) mit Zwischenboden (6) und ober- und unterhalb gelegenen Querbohrungen (8) mit darübergeschobener elastischer 'Membran (7) angeordnet ist, die durch ihre eigene Elastizitätskraft sowie den in der Kammer (12) herrschenden Überdruck bei geschlossenem Zustande der Vorrichtung die Querbohrungen (8) dicht abschließt und bei Aufhebung des Überdruckes durch Freigabe derselben den Durchfluß ermöglicht.
  2. 2. Absperr-Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Membran (7) auch über die beiden kegelstumpfförmigen Enden (9 und i o) der Hülse (5) reicht und damit gleichzeitig zur beiderseitigen Abdichtung der Überdruckkammer (1.2) dient.
  3. 3. Absperr-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regulierung der jeweiligen Druckverhältnisse in der Überdruckkammer (12) ein federbelastetes bzw. ver- und einstellbares Hilfsventil (18, i9) verwendet wird.
DEP8795A 1948-10-02 1948-10-02 Absperr-Vorrichtung fuer fluessige und gasfoermige Stoffe Expired DE801482C (de)

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