DE79541C - - Google Patents

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DE79541C
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08—Shutters
    • G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18—More than two members
    • G03B9/22—More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Der vorliegende Sektoren -Verschlufs gestattet die Einschaltung zwischen die Linsen eines zusammengesetzten Objectivs, auch wenn dieselben einander sehr stark genähert sind. Dies wird dadurch erreicht, dafs die Sektoren nicht wie bei den bisher bekannten Sektoren-Verschlüssen über einander, sondern in einer Ebene liegen. Um dieses zu "ermöglichen, erhalten die congruenten Sektoren eine solche Gestalt, dafs sie in der Schlufsstellung a, Fig. 1, so dicht aneinander liegen, dafs sie eine volle Scheibe bilden, in welchem Falle die benachbarten Sektorenkanten auch in der Stellung b, in welcher der Verschlufs ganz geöffnet ist, dicht an einander liegen, während sie in allen Zwischensfellungen einander parallel bleiben.
Der Beweis hierfür und die den Verschlufs bestimmenden Gröfsen ergeben sich aus folgenden Betrachtungen:
Seien die Linien D-E und F- G, Fig. 3, benachbarte Kanten zweier Sektoren, welche in der Schlufsstellung zusammenfallen, so bleiben dieselben, bei einer Drehung der Sektoren, Tangenten derjenigen Kreise, die um die Sektorendrehpunkte mit den auf jene Linien D-E und jF-G gefällten Lothen geschlagen werden. Die Tangenten dieser Kreise fallen aber in zwei Lagen, den Lagen A-B und ^4'-.B1 zusammen, und bleiben, wenn die Radien R und r der Kreise aus ihren durch die Linien A-B und A^B1 bezeichneten Endstellungen um gleiche Winkel gedreht werden, einander parallel. Um die Sektorenkanten aus einer Endstellung A-B in die zweite A1-Bl überzuführen, müssen die Radien/i? und r einen Winkel 2 β beschreiben, wobei
R , r
cos ρ =
R + α r+b
oder da
R-b
—-a = m — R — r — b,
r-(m—[R + r\)
cos β =:
I.
Die Entfernung h von D-E und F-G bei der jeweiligen Drehung φ von einer Endlage folgt aus:
R + h = cos (ß — ψ),
CH=m — cH,
cH =
COS (ß
h — m cos (ß-— <p) — (R + r) II. h — m· ('cos [ß — φ] — cos ß).
h ist ein Maximum = m ■—■ (R + r) bei der halben Drehung φ = β.
Die Summe der Radien R -\- r ist also neben m für die Gröfse der Drehung und den Abstand der Parallelen bestimmend.
Lagerexemplar
Eine Drehung findet nur statt, wenn R -\- r gröfser oder kleiner als m ist und wenn ihre Kreise sich schneiden oder sich nicht berühren.
Bei den regelmäfsigen Vielecken (die für den Verschlufs in Betracht kommen) ist, wenn der Radius des Kreises, auf dem die Drehpunkte der Sektoren liegen, =p und der Sektorenwinkel = α ( = 3600 durch Anzahl der Sektoren) ist, die Entfernung der Drehpunkte
III. m = 2 ρ sin —,
IV. R + r — ρ (an [a +. d] +" sin 6%
wenn d die Winkelabweichung zwischen der ihrem Drehpunkt am nächsten liegenden Sektorenseite und der Verbindungslinie zwischen der Sektorenspitze und dem Drehpunkt, und zwar +,wenn der Drehpunkt aufserhalb, und —, wenn er innerhalb der zugehörigen Sektorenseiten liegt (in Fig. 4 liegt der Drehpunkt innerhalb der Seiten), denn (Fig. 4):
R = ρ sin (a — d) r = ρ sin d
R + r = p ("sin [0. — 6] + sin <5V
Aus Fig. 4 ergiebt sich: der halbe Drehungswinkel
Der Drehungswinkel 2 β ist demnach gröfser wie der Sektorenwinkel α, wenn der Drehpunkt aufserhalb, kleiner, wenn er innerhalb der beiden Seiten, beide sind gleich, wenn er auf einer Seite seines Sektors liegt. Die gröfste Oeffnung der Sektoren (der gröfste Durchmesser der nach der Drehung 2 β entstandenen Vielecköffnung) ist
= 4 ρ sin ß.
4 ρ ■ sin j —
Die einfachsten Fälle sind die, in denen die Drehpunkte der Sektoren zwischen ihren Seiten oder je auf einer derselben liegen, in den anderen müfsten die Drehpunkte unterhalb der Sektorenplatten liegen, so dafs sich letztere je über den Drehpunkt der benachbarten hinweg bewegen können. ■ :
Formel V. zeigt, dafs dieselbe Oeffnung (dieselbe Drehung) mit verschiedenem α (verschiedener Sektorenzahl) zu erreichen ist:
z. B. soll ein 12 theiliger Sektoren -Verschlufs, dessen Sektorenseiten durch die Drehpunkte gehen (Fig. 1), der also die Oeffnung
4 ρ · sin
l8°
±o(=p· 1,035
hat, durch einen 8 theiligen mit gleicher Oeffnung
. 180
4 P sln —g— ±
ersetzt werden, so müssen die Drehpunkte bei letzterem um ^= 7,5° von einer Sektorenseite ab auf dem Kreis ρ zwischen den Sektorenseiten liegen, das ist um Y6 dieses Bogens.
Da die nur an einander stofsenden Sektorenkanten in der Schlufsstellung nie vollständig lichtdicht schliefsen werden, auch bei der Bewegung strahlenförmige Oeffnungen entständen, sind die Kanten beliebig in oder unter einander gefügt (Fig. 2) und ist auf der Spitze eines Sektors ein kleines rundes Plättchen 1 concentrisch angebracht (Fig. 1 b). Die Drehung der Sektoren erfolgt auf die bekannte Weise durch eine Scheibe, die mit Stiften besetzt ist, welche in entsprechende Schlitze der Sektoren greifen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sektoren -Verschlufs mit in einer Ebene schwingenden Sektorenplatten, bei welchem die einander zugekehrten und sich stets parallel bleibenden Seiten von je zwei Nachbarsektoren sich so weit übergreifen, dafs bei keiner Stellung des Verschlusses Schlitze von der centralen Oeffnung nach dem Rande zu entstehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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