DE7911039U1 - Schneidzange - Google Patents

Schneidzange

Info

Publication number
DE7911039U1
DE7911039U1 DE19797911039 DE7911039U DE7911039U1 DE 7911039 U1 DE7911039 U1 DE 7911039U1 DE 19797911039 DE19797911039 DE 19797911039 DE 7911039 U DE7911039 U DE 7911039U DE 7911039 U1 DE7911039 U1 DE 7911039U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
pliers according
cutting edge
tong
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19797911039
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cimco Werkzeugfabrik Carl Jul Mueller & Co Kg 5630 Remscheid GmbH
Original Assignee
Cimco Werkzeugfabrik Carl Jul Mueller & Co Kg 5630 Remscheid GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cimco Werkzeugfabrik Carl Jul Mueller & Co Kg 5630 Remscheid GmbH filed Critical Cimco Werkzeugfabrik Carl Jul Mueller & Co Kg 5630 Remscheid GmbH
Priority to DE19797911039 priority Critical patent/DE7911039U1/de
Publication of DE7911039U1 publication Critical patent/DE7911039U1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

Die Neuerung betrifft eine Schneidzange zum Durchtrennen und/oder Ausscheiden starrer Kunststoffteile, insbesondere zum Beschneiden von Kabelführungskanälen oder dergleichen, mit zuei relativ zueinander um eine Schwenkachse schwenkbar beweglichen hebeiförmigen Zangenarmen, deren vordere Enden beim Schneidvorgang zusammenarbeiten.
Schneidzsngsn dsr singsngs gsnsnntsn Art sind in dsn Verschiedensten Ausführungsformen für jeweils bestimmte Anwendungszwecke bekannt. Entsprechend dem Anwendungszweck und entsprechend ihrer Ausbildungsform werden Zangen als
• ·
Werkzeuge zum Halten, Biegen und Abscheren von Werkstoffen
I als Rundzange, Flachzange, Seitenschneider, Kombinations-
I zange, Beißzange usu. bezeichnet. Die Schneiden derartiger
i Zangen sind in Abhängigkeit von dem bestimmungsgemäQen
■■ Gebrauch entsprechend geformt und ausgebildet. Zum Durch-
I schneiden von metallischen feilen, wie z.B. Blechen sind
(J Schneidzangen bekannt, die auch als Blechscheren be-
-' zeichnet werden. Hierbei sind die beiden zusammenarbeitenden
I Schneiden ähnlich uie bei einer Papierschere eng nebeneinander liegend angeordnet, und beim Schließen der
I Zange scheren die Schneiden das dazuiscnen liegende
i Material ab.
.: Derartige Zangen bzu. Scheren sind jedoch zum Bearbeiten
S und Beschneiden von starren Kunststoffteilen ungeeignet,
I da aufgrund der physikalischen Eigenschaften von starrem
I Kunstoff im Gegensatz zu Metall die Neigung besteht,
ί das abzuscherende und zwischen den Schneiden befindliche
% Material wegzudrücken. Insbesondere bei der Bearbeitung
von starrem Kunststoff bei niedrigen Temperaturen köfVien sich hierdurch Einkerbungen bilden, die zum Brechen und
I Reißen neigen.
i Bei einem speziellen Anwendungsgebiet, beim Beschneiden
•von Kabelführungskanälen, müssen beispielsweise zum Durchführen von Kabeln Seitenstege entfernt oder im Quersteg der Kabelkanäle eine oder mehrere Öffnungen eingeschnitten werden. Zum Entfernen von Seitenstegen bei derartigen Kabelführungskanälen wurden bisher Sägen verwendet, was jedoch im Hinblick auf die gedrängten Piatzverhältnisse unzweckmäßig und um-
ständlich ist, da einerseits nur sehr kleine und feine Sägen verwendet werden können und der Hub beim Sägen sehr beschränkt ist. Desueiteren bildet sich beim Sägen eine unregelmäßige Trennfläche, die die Gefahr mit sich bringt, daß sich die vorstehenden Zacken der Trsnnfläche in den Isolationsmantel eines Elektrokabels einschneiden können, so daß dieses beschädigt wird. Andererseits wurden zur Ausführung der Arbeiten an Kabelführungskanälen auch Schneidzangen in Form von Seitenschneidern verwendet. Bei der Verwendung derartiger Seitenschneider besteht die Neigung zur Bildung von Einkerbungen an den Schneidstellen, die Brüche oder Risse gerade an dieser Stelle mit sich bringen.
Die Neuerung bezweckt, das Durchtrennen und/oder Ausschneiden starrer Kunststoffteile zu vereinfachen. Insbesondere soll zur Abhilfe der zuvor genannten Schwierigkeiten beim Beschneiden von Kabelführungskanälen eine Schneidzange geschaffen werden, mit der die erforderlichen Arbeiten schnell und zuverlässig ausgeführt werden können, ohne daß eine Beschädigung der zu bearbeitenden Flächen zu befürchten ipt. Zueckmäßigerweise soll die neuerungsgemäOe Zange kompakt ausgelegt und bequem zu bedienen sein«
Neuerungsgemäß zeichnet sich eine Schneidzange zum Durchtrennen und/oder Ausschneiden starrer Kunststoffteile dar eingangs genannten Art, dadurch aus, daß das vordere Ende eines Zangenarms einen U-färmigen Querschnitt mit 7f zwei parallelen Schenkeln und einem diese verbindenden ί Quersteg hat, dessen Außenfläche eine Materialauflage bildet und der von einer nach vorne offenen schlitz-
-A-
förmigen Aussparung durchzogen ist, und das vordere Ende des anderen Zangenarmes eine L-förmige Schneide mit einer die Hauptschneidenfläche überragenden Spitze trägt, und daß die beiden Zangenarme um eine durch die Schenkel des U-förmigen Zangenarmes gehende Schwenkachse derart verbunden sind, daß die Schneide im offenen Zustand der Zange die .schlitzförmige Aussparung unter Einhaltung eines geringfügigen Spiels durchzieht und die Spitze der Schneide auf die-von der Außenfläche des Querstegs gebildete Materialauflage unter Einhaltung eines Abstandes gerichtet ist.
Die neuerungsgemäße Zange ist derart ausgelegt, daß sie im Gegensatz zum üblichen Abscheren einen Stanzvorgang ausführt. Bei der neuerungsgemäßen Zange uird das zu bearbeiten.de Material "von der Schneide am' einen Zangenarm Untergriffen, während die Außenfläche des Quersteges des anderen Zangenarmes eine gegenüberliegende Auflagefläche bildet. Da bei der neuerungsgemäßen Zange eine Spitze am äußersten vorderen Ende der Schneide vorgesehen ist, die die Hauptschneidenfläche überragt, bohrt sich diese Spitze in das Material ein und hält &s in Uerbindung mit der Materialauflagefläche fest, bevor der eigentliche Schneidvorgang mittels den Hauptschneidenflächen ausgeführt uird. Durch dieses Festlegen mittels der Spitze in Verbindung mit der Materialauflage uird erreicht, daß das zu bearbeitende Kunststoffteil sich unter dem Schneiddruck nicht mehr verschieben kann. Hierdurch erhält man eine glatte Schnittfläche und an den Angriffsflächen der Hauptschneidenfläche bilden sich keine Einkerbungen. Somit uird ein Einreißen des Kunststoffmateriales in der Umgebung der Bearbeitungs-
• · · I Il
stelle vermieden, so daß sich an der Bearbeitungsstelle keine Risse oder Bruchstellen bilden können. Da s sich desueiteren das zu bearbeitende Material während der Ausführung des Schneidvorganges nicht verschieben kann, kann der Schneidvorgang effektiv und mit gezie Item l/erlauf ausgeführt werden. Da bei der neuerungsgemäßen Zange das zu bearbeitende Material Untergriffen wird, ist die Zange bequem zu bedienen und läßt sich ohne Schwierigkeiten auch bei gedrängten Platzverhältnissen einführen und anwenden.
Hauptsächlich ist die neuerungsgemäße Schneidzange zum Öffnen von Kab^lführungskanälen sowie zum Entfernen von Seitenstegen der Kabelführungskanäle bestimmt. Die Zange kann hierbei für alle handelsüblichen Kabelführungskanäle mit einer von Steg zu Steg bemessenen Breite zwischen 50 bis 120 mm bei offenen und geschlossenen Kabelfjhrungskanälen verwendet werden.
Zweckmäßigerweise ist die Schneidenfläche der Schneide gekrümmt, so daß die mittels den Zangenarmen aufzubringende Schneidkraft nicht mit einem Mal in voller Höhe aufzubringen sondern über die Schnittlänge verteilt ausgeübt wird.
Um eine sichere Einspannung und Festlegung des Materiales bei der Ausführung des Schneidvorganges zu gewährleisten, ist die eine Materialauflage bildende Außenfläche des Quersteges des im Querschnitt U-förmigen Zangenarms eben.
Vorteilhafterweise haben die Schenkel des im Querschnitt
S —δ
U-förmigen Zangenarms im Bereich der Schwenkachse zueinander einen kleineren Abstand als am freien Ende. Hierdurch uird bei der Ausführung der Schwenkbewegung der beiden
■ Zangenarme die Schneide des. einen Zangenarmes, im Bereich
der Schwenkachse unte: Einhaltung einer Spielpassung
Ϊ sicher geführt, so daQ sich die zusammenarbeitenden Enden der
; ' Zangenarme unter dem Schneiddruck nicht seitlicn voneinander uegbewegen können und ein Verkanten der zusammenarbeitenden Flächen vermieden ist.
Um das Einführen der neuerungsgemäßen Schneidzange zu erleichtern und Verletzungsgefahren entgegenzuwirken, ist die Außenkante der Schneide abgerundet.
Um zu verhindern, daß sich die Zangenarme im offenen Zustand der Schneidzange zu weit voneinander wegschuenken, bildet das geschlossenen Ende der schlitzförmigen Aussparung zur Schwenkbereichsbegrenzung einen Anschlag, gegen den die Außenkante der Schneide anstößt.
Zweckmäßigerweise nimmt die Stärke dei Schneide von ihrer Spitze bis zum Bereich der Schwenkachse ab. Hierduch wird das Aufschneiden eines geschlossenen Kabelkanals erleichtert«
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Schneidzange nach der Neuerung sind die Schenkel des im Querschnitt U-förmigen Zangenarmes am vorderen Abschnitt spitzenfärmig abgerundet. Auch hierdurch wird das Ansetzen dar Zange erloichtert, da keine vorstehenden Kanten vorhanden sind, die einen freien
beim - ■ ·
*t« ·
I I ·
■ ι * · · »
I »
I fl
• t · Mil t
• · ii«
it· ·('
• · * t · · t ι ·
• · · ·
• · · · ii
Einführen 7 -
Zugang behindern könnten.
Vorteilhafterweise sind die beiden Zangenarme in Offnungsrichtung der Zange mittels einer Feder vorbelastet, so daß
die Zange nach dem Ausführen des Schneidvorganges selbsttätig in ihre Öffungsstellung zurückkehrt, in der sie
wiederum von neuem angesetzt werden kann. Zweckmäßigerweise
ist diese Feder zwischen gegenüberliegenden Flächen der , Zangenarme in Richtung auf die Griffteile der Zangenarme \ in einem Abstand zur Schwenkachse angeordnet. Hierdurch
wird der Kraftangriffsfläche der Feder ein Hebelarm in |' Bezug zu der Schwenkachse zugeordnet, so daß man keine | zu starke oder zu große Feder benötigt. Diese Feder f
bringt die Zangenarme nach Ausführung des Schneidvorganges ' in die durch den Anschlag vorgegebene Ausgangsstellung
zurück. Die Feder kann beispielsweise eine Spiralfeder |
'i sein. Um eine insgesamt gedrängte Bauhöhe der neuerungs- | gemäßen Schneidzange zu erzielen wird zweckmäßigerweise I als Feder eine Blattfeder eingesetzt. \
Bevorzugte Abmessungen der schlitzförmigen Aussparung
sind eine Länge von etwa 2B mm und eine Breite von etwa
3 mm. Die Spitze der Schneide überragt die Hauptschneidenfläche um etwa 3 mm. Dies reicht zur sicheren Festlegung
aus.
Aus Gründen der einfachen Herstellung ist die Schneide
vorzugsweise in den Zangenarm eingesetzt, so daß sie
als separates Bauteil hergestellt werden kann, das ohne
Schwierigkeiten auch auf spezielle Anwendungsfälle an-
■ a ·
• · ·
t lh*
-B-
gepasst werden kann. Möglicherweise kann die Schneide
auch austauschbar angebracht sein.
Die Neuerung wird nachstehend anhand der beigefügten
Zeichnung an zuei Beispielen näher erläutert* Darin
zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer neuerungsgemäßen Schneidzange in perspektivischer Gesamtansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Schneidzange nach Fig. 1 im Ausschnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Ausschnittsansieht nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer neuerungsgemäBen Schneidzange, und
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Schneidzange nach Fig. 4 in Blickrichtung des Pfeiles U in Fig. 4.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 uird eine erste
Ausführungsform einer insgesamt mit 1 bezeichneten
ι ι
I I t 1*1·· k
neuerungsgernäGen Schneidzange erläutert. Mit Hilfe dieser Schneidzange 1 soll beispielsweise in den Quersteg eines geschlossenen Kabelführungskanales 2 ein Schlitz eingeschnitten werden. Die Schneidzange 1 hat zwei um eine Schwenkachse 20 relativ zueinander bewegliche hebeiförmige Zangenarme 3 und 4. Die Griffteile der Zangenarme 3, 4 sind mit 5 und 6 bezeichnet und werden von handgerecht ausgeformten Formteilen gebildet, die auf die Enden der aus Metall hergestellten Zangenarme aufgeschrumpft sind. Die Zangenarme 3 und 4 besitzen vordere Enden 7 und 8, die bei der Ausführung des Schneidvorgangs zusammenarbeiten. Das vordere Ende 8 des Zangenarmes 3 ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet. Der U-förmige Querschnitt umfasst zwei parallele Schenkel 12 und 13, die über einen Quersteg
14 verbunden sind. Der U-förmige Querschnitt des Zangenarmes 3 öffnet sich in Richtung auf das vordere Ende des anderen Zangenarmes 4„ Ir; den Steg 14 des Zangenarmes 3 ist eine nach vorne offene schlitzförmige Aussparung
15 eingearbeitet.» . die den'Quersteg 14 durchzieht. Die schlitzförmige Aussparung 15 ist etwa2 8 mm lang und 3 mm breit. Die Außenfläche 21 des Quersteges 14 ist eben und bildet eine Materialauflagefläche, gegen die das zu bearbeitende Kunststoffteil, wie z.B. der in Fig. 1 schematisch dargestellte geschlossene Kabelführungskanal 2 zur Anlage kommt. Das vordere Ende
7 des anderen Zangenarmes 4 trägt eine L-förmig ausgebildete Schneide 9, die zweckmäßigerweise in das vordere Ende 7 des Zangenarmes 4 eingesetzt ist. Die mit 10 bezeichnete Hauptschneidenfläche der Schneide „ · ist geringfügig gekrümmt ausgebildet und daran schließt
sich unmittelbar eine Spitze 11 an, die die Hauptschneidenfläche 10 um etwa 3 mm überragt. Zur schwenkbaren l/er-
bindung der beiden Zangenarme 3, 4 ist eine Schwenkachse
20 vorgesehen, die die beiden Schenkel 12, 13 des U-Pörmigen Zangenarmes 3 durchzieht. Ferner geht die Schwenkachse durch eine nicht näher bezeichnete Öffnung in der Schneide des Zangenarmes 4. Die Schwenkverbindung der beiden Zangenarme 3, 4 um die Schenkachse 20 ist derart getroffen, da£3 im offenen Zustand der Zange 10 die Schneide 9 durch die schlitzförmige Aussparung 15 am vorderen Ende 8 des anderen Zangenarmes 3 geht und über die Außenfläche
21 des Quersteges 14 übersteht. In der in Fig. 1 gezeigten Öffnungsstellung der Schneidzange 1 ist die Spitze 11 der Schneide 9 auf die von der Außenfläche 21 des Quersteges 14 gebildete Materialauflage unter Einhaltung eines Abstandes gerichtet, wobei sich dieser Abstand in Abhängigkeit von der Stärke des zu bearbeitenden Flateriales ändern kann. Um die Schneide 9 am vorderen Ende 7 des Zangenarmes 4 bei der Ausführung der Schwenkbewegung um die Schwenkachse 20 sicher führen zu können, sind die Schenkel 12, 13 des Zangenarmes 3 im Bereich der Schwenkachse 20 derart abgesetzt, daß sich zwischen den Schenkeln 12, 13 ein kleinerer Abstand als am freien vorderen Ende 8 ergibt. Die Schneide 9 ist somit zwischen den Schenkeln 12, 13 des Zangenarmes 3 unter Einhaltung einer Spielpassung aufgenommen, so daß eine Relativbewegung der beiden Zangenarme 3,4 um die Schwenkachse behinderungsfrei möglich ist. Die so gebildete Führung hat insbesondere die Aufgabe, ein Abrücken der Schneide zur Seite hin relativ zu dem Zangenarm 3 zu verhindern, so daß die Schneide 9 im geschlossenen Zustand der Zange ohne zu verkanten mit der schlitzförmigen Aussparung 15 des Zangenarmes 3 zusammenarbeiten kann.
Uie sich insbesondere Fig. 2 entnehmen läßt, bildet das
geschlossene Ende 23 der schlitzförmigen Aussparung 15 einen Anschlag, gegen den die Außenkante 22 der Schneide 9 anstößt. Hierdurch wird die maximale Öffnungsueite durch eine derartige Schuenkbereichsbegrenzung bestimmt. Zweckmäßigerweise ist die Außenkante 22 der Schneide 9 in diesem Bereich abgerundet, so daß die Schneidzange 1 von ihrer Öffnung"sstellung ruckfrei in ihre Arbeitsstellung bzu. Schließstellung gebracht werden kann. Auch ist die Außenkante 22 der Schneide 9 im Bereich der Spitze 11 nochmals abgerundet, um ein Einführen der Zange 1 zu erleichtern, so daß die Zange 1 ohne Schwierigkeiten auch in schwer zugängliche Hohlräume eingeführt werden kann.
Zwischen einander gegenüberliegenden Flächen 16, 17 der Zangenarme 3, 4 ist in einem Abstand zur Schwenkachse 20 eine Feder 18 angeordnet, die eine l/orbelastungseinrichtung bildet, welche die Zange 1 selbsttätig nach dem Loslassen der Griffteile 5, 6 in ihre Öffnungsstellung zurückbringt. Somit braucht die Zange 1 nicht von Hand geöffnet zu werden. Die Feder 18 ist bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 als Spiralfeder 18 ausgebildet, die mittels Zapfen 19 an den gegenüberliegenden Flächen 16, 17 der Zangenarme 3, 4 gehalten ist, die fest mit den jeweiligen Zangenarm 3, 4 verbunden sind. Die Feder 18 ist einem Abstand auf der von den vorderen Enden 7, abgewandt liegenden Seite der Schwenkachse 20 angeordnet.
Anhand den Fig. 4 und 5 uird eine zweite Ausführungsform einer neuerungsgemäßen Schneidzange erläutert. Gleiche oder ähnliche Teile^ die im wesentlichen identisch mit den Teilen bei der Ausf ührungsforrn nach den Fig« 1 bis
Il * I I i t *
■ ff ICC
sind, sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Zur Unterscheidung ist die zueite Ausführungsform der neuerungsgemäßen Schneidzange insgesamt mit 3D bezeichnet. Sie umfasst zwei schwenkbar relativ zueinander bewegliche hebeiförmige Zangenarme 33 und 34 mit Griffteilen 35. und Uie sich insbesondere Fig. 5 in Verbindung mit Fig. 4 entnehmen läßt, ist die mit 39 bezeichnete Schneide anders ausgebildet, die in das vordere Ende 7 des Zangenarmes eingesetzt ist. Die Stärke der Schneide 39 ändert sich vqp. ihrer Spitze 41 über die Hauptschnsids 40 bis zu den) Bereich in der Nähe der Schwenkachse 20. Die Stärke der Schneide 39 nimmt hierbei von der Spitze 41 bis zum Bereich der Schwenkachse 20 allmählich ab und verjüngt sich somit stetig bis in die Nähe der Schwenkachse 20. Als weiterer Unterschied zu der zuvor beschriebenen Ausführungsform sind die Schenkel 12, 13 des im Querschnitt U-förmigen Zangenarmes 33 am vorderen Abschnitt 42 spitzenförmig abgerundet. Hierdurch wird auch das Ansetzen der neuerungsgemäßen Schneidzange erleichtert. Um eine gedrängtere Bauhöhe bei der zweiten Ausführungsform der neuerungsgemäßen Schneidzange im Vergleich zu der ersten Ausführungsform zu erreichen, ist die Spiralfeder 18 durch eine Blattfeder 48 ersetzt, die an einem Ende an einer der Flächen 46 oder 47 der Zangena.rme 33, 34 befestigt ist. Diese Blattfeder 48 bildet wie die Spiralfeder 18 eine Federvorbelastur.gseinrichtung für die Zange 30 und bringt die Zange 30 selbsttätig in ihre Gffnungsstellung zurück, wenn die Griffteile 35, der Zangenarme 33, 34 ohne Kraftbeaufschlagung sind. Alle anderen Einzelheiten sind identisch wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ausgebildet und angeordnet.
Im folgenden soll die Arbeitsweise der neuerungsgemäßen
Schneidzange nähejc.. artäutert werden.
Die Schneidzange 1, 30 wird von der Hand an den Griffteilen 5, 6, 35, 36 der Zangenarme 33, 34 ergriffen und inihrer Öffnungsstellung gehalten. In dieser Öffnungsstellung befindet sich die Schneide 9, 39 mit ihrer Hauptschneidenfläche 10, 40 und ihrer Spitze 11, 41 in einem Abstand zu der Außenfläche 21 des Quersteges 14 dss v/orderen Ends 8 des Zangsnarmss 3- 33* Zwischen der AuGenfläche 22 und der Schneiden 9, 39 bildet sich ein Zwischenraum, in den sin zu bearbeitendes Künststoffteil, wie z.B. die geschlossene Querfläche eines geschlossenen Kabelführungskanales 2 eingeführt uerden kann. Das zu bearbeitende Kunststoffteil uird solange in diesen Zwischenraum eingeschoben, bis die Vorderkante des Kunstoffteiles 2 zur Anlage gegen die Hauptschneidenfläche 10, 40 kommt. Anschließend werder· die Zangenarme 3, 4, 33, 34 unter Krafteinwirkung aufeinander zu bewegt. Hierbei schwenkt sich der Zangenarm 4, 34 mit der Schneide 9, 39 um die Schwenkachse 20. Da die Spitze 11, 41 der Schneide 9, 39 die Hauptschneidenfläche 10, überragt, greift sie zuerst an dem zu bearbeitenden Kunststoffteil 2 an und bohrt sich geringfügig ein, so daß die zu bearbeitende Fläche des Kunststoffteiles 2 unverrückbar fest eingespannt ist. Erst beim weiteren Niederdrücken des Zangenarmes 4, 34 greift die Hauptschneidenfläche 10, 40 an dem Kunststoffteil an und trennt es durch, während dem sich die Hauptschneidenfläche 10, 40 und die Spitze 11, 41 durch die schlitzförmige Aussparung 15 in dem Quersteg 14 durchbewegt. Somit wird in dem zu bearbeitendem Teil 2 ein Schlitz ausgeschnitten, dessen Abmessungen den Abmessungen der schlitzförmigen Aussparung
-U-
und der Hauptschneidenfläche 10, 40 souie der Spitze 11, 41 entsprechen. Sobald auf die Griffteile 5, 6, 35, der Zangenarme 3, 4, 33, 34 keine Kraft mehr ausgeübt uird, uerden die Zangenarme 3, 4, 33, 34 mittels der Federuarbelastungsejnrichtung 18, 48 um die Schuenk-.; achse 20 voneinander ueggeschuenkt, und die Zange
1, 30 nimmt zur Ausführung eines weiteren Schnpiduorganges ihre Of f "iungsstellung ein, in der die Außenkante
ί 22 der Schneide 9, 39 an das geschlossene Ende 23 der
schlitzförmigen Aussparung 15 anstößt.
Uenn die Schneide 39 uie bei der Ausführungsform der Schneidzange 30 nach den Fig. 4 und 5 in ihrer StärkB verjüngt ausgebildet ist, kann insbesondere auch ein geschlossener Kabelführungskanal beschädigungsfrei aufgeschnitten uerden.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 2
3 4 5 6 7
10 11 12 und
14
15 16 17 18 19 20 Schneidzange
zu bearbeitendes Kunststoffteil (Kabelführungskanal)
Zangenarm
Zangenarm
Griffteil dss Zangenarms 4 Griffteil des Zangenarms 3
vorderes Ende des Zangenarms 4
vorderes Ende des Zangenarms 3
Schreide
Hauptsehneidenfläche Spitze der Schneide 9
Schenkel des im Querschnitt , U-förmigen Zangenarn.s 3,33
Quersteg des im Querschnitt U-förmigen Zangenarms 3,33, der die Schenkel 12,13 verbindet
schlitzförmige Aussparung Fläche des Zangenarms 4 Fläche des Zangenarms 3 Feder bzu. Spiralfeder Zapfen
Schwenkachse
• · · ι
••■«•II
•■2 «-
21 AuGenfläche des Querstegs
22 Außenkante der Schneide 9,39
23 geschlossenes Ende der
schlitzförmigen Aussparung 15
30 zweite Ausf ührungsforni der
Schneidzange
33 Zangenarm
34 Zangenarm
35 Griffteil
36 Griffteil 39 .Schneide
40- Hauptschneidenfläche
41 Spitze der Schneide
42 vorderer Abschnitt des
Zangenarmss
45 - schlitzförmige Aussparung
46 Fläche des Zangenarmes
47 Fläche des Zangenarmes
48 Blattfeder

Claims (15)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Schneidzange zum Durchtrennen und/oder Ausschneiden starrer Kunststoffteile, insbesondere zum Beschneiden von Kabelführungskanälen oder dergleichen, mit zwei relativ zueinander um eine Schwenkachse schwenkbar beweglichen hebeiförmigen Zangenarmen, deren vordere Enden beim Schneidvorgang zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende (8)
eines Zangenarmes (3,33) einen U-förmigen Querschnitt mit zwei parallelen Schenkeln (12,13) und einem diese verbindenden Quersteg (14) hat, dessen Außenfläche (21) eine Materialauflage bildet und der von einer nach vorne offenen schlitzförmigen Aussparung (15) durchzogen ist und das vordere Ende (7) des anderen Zangenarmes (4,34) eine L-förmige Schneide (9, 39) mit einer die Hauptschneidenfläche (10, 40) überragenden Spitze (11,41) trägt, und daß die beiden
* 1 1
- 16 -
Zangenarme (3,4; 33,34) um eine durch die Schenkel (12,13) des LJ-förmigen Zangenarmes '(3,33) gehende Schwenkachse (20) derart verbunden sind, daQ die Schneide^, 39) im offenen Zustand der Zange (10,3D) die schlitzförnr'.ne Aussparung (15) unter Einhaltung eines geringfügigen Spieles durchzieht und die Spitze (11,41) der Schneide 9,39) auf die von der Außenfläche (21) d^s Quersteges (14) gebildete riaierialauflage unter Einhaltung eines Abstandes gerichtet ist.
2. Schneidzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptschneidenfläche (10, 11,40,41) dar Schneide (9,39) gekrümmt ist.
3; Schneidzange nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Materialauflage bildende Außenfläche (21) des Quersteges (14) eben ist.
4. Schneidzange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (12,13) des im Querschnitt U-förmigen Zangenarmes (3, 33) im Bereich der Schut-nkachse (20) zueinander einen kleineren Abstand als am freien Ende haben.
5. Schneidzange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkante (22) der Schneide (9,39) abgerundet ist.
- 17 -
6. Schneidzange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schuenkbereichsbegrenzung der Zangenarme (3,33; 4,34) das geschlossene Ende (23) der schlitzförmigen Aussparung (15) einen Anschlag bildet, gegen die die Außenkante (22) dar Schneide (9,39) anstößt.
7. Schneidzange nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Schneide (39) von ihrer Spitze (41) bis zum Bereich der Schwenkachse (20) abnimmt (Fig. 4 und 5).
8. Schneidzange nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (12,13) des im Querschnitt U-förmigen Zangenarmes (3,33) am vorderen Abschnitt ( 42) spitzenförmig abgerundet sind.
9. Schneidzange nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zangenarme (3,33; 4,34) in Öffnungsrichtung der Zange (10,30) mittels einer Feder (18, 48) vorbelastet sind.
10, Schneidzange nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (18,48) an den gegenüberliegenden Flächen (16,17; 46,47) der Zangenarme (3,4; 33, 34) in einem Abstand zur Schwenkachse (20) in Richtung auf die Griffteile (5,6; 35,36) der Zangenarme angeordnet ist.
- 18 -
11. Schneidzange nach Anspruch 9 und/oder Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Spiralfeder ^(.1.8) ist (Fig. 1).
12. Schneidzange nach Anspruch 9 und/oder Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Blattfeder (48) ist (Fig. 4).
13. Schneidzange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmige Aussparung (15) im Quersteg (14) etua 28 mm lang und etua 3 mm breit ist.
14. Schneidzange nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ' gekennzeichnet, daß die Spitze (11,41) der Schneide (9,39) um etua 3 mm die Hauptschneidenfläche (10,40) überragt.
15. Schneidzange nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (9,39) in den Zangenarm (4,34) eingesetzt ist.
DE19797911039 1979-04-14 1979-04-14 Schneidzange Expired DE7911039U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19797911039 DE7911039U1 (de) 1979-04-14 1979-04-14 Schneidzange

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19797911039 DE7911039U1 (de) 1979-04-14 1979-04-14 Schneidzange

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7911039U1 true DE7911039U1 (de) 1979-10-11

Family

ID=6703154

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19797911039 Expired DE7911039U1 (de) 1979-04-14 1979-04-14 Schneidzange

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7911039U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0444298B1 (de) Arbeitszange
DE2642008C3 (de) Handzange zum Abisolieren von Leiterenden
CH656061A5 (de) Zweischenkliges nahtherstellungsinstrument zur verwendung in der chirurgie.
EP0307491B1 (de) Chirurgisches Gerät zum Einsetzen von Stahlstiften in Knochen
DE3733358C1 (de) Handzange zum Abisolieren von Leiterenden
DE202008003703U1 (de) Zange mit einem ein zweiteiliges Werkzeug aufweisenden Zangenkopf und einem Positionierer
DE10132413A1 (de) Verfahren und Zange zum Schneiden amorpher Lichtwellenleiterkabel
EP0454615A1 (de) Zange zum Schneiden chirurgischer Nägel, Drähte od.dgl.
EP0321884B1 (de) Zange
CH653815A5 (de) Handzange zum abisolieren der enden elektrischer leiter.
WO1999012233A1 (de) Reihenklemme zum abisolierungsfreien anschluss isolierter leiter
DE20120275U1 (de) Kabelschneider
DE20310377U1 (de) Zange mit einer Abisolierstation
DE102006018129A1 (de) Federkraftklemme mit einer in einem Gehäuse angeordneten Schenkelfeder
EP0635199B1 (de) Gerät mit zwei Schenkeln und zwei Handgriffen
EP0221006A2 (de) Klammer
EP0228659B1 (de) Handschere für schwere Arbeiten
DE7911039U1 (de) Schneidzange
EP1411842B1 (de) Chirurgisches instrument zum klemmen und schneiden
WO1998038713A1 (de) Abisolierzange für ummantelte elektrische kabel
EP1117163B1 (de) Kabelmesser
DE102010037491B4 (de) Zange
EP0774677A2 (de) Vorrichtung zum Entfernen der Schutzhülle von optischen Fasern
DE69400320T2 (de) Handwerkzeug aus synthetischem Harz, wie zum Beispiel eine medizinische Zange
DE19720081C2 (de) Ausklinkzange