DE78766C - Anode für die elektrolytische Wasserreinigung - Google Patents

Anode für die elektrolytische Wasserreinigung

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DE78766C
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E. HERM1TE, E. j. PATERSON u. CH. F. COOPER, London
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines Apparates, welcher in günstigster Weise die Durchführung der elektrolytischen Behandlung der nach dem Patente Nr. 46197 mit Chlormagnesium, Chlorcalcium, Chlornatrium, Meerwasser u. s. w. versetzten, zu desinficirenden Flüssigkeit gestattet, und bezieht sich insbesondere auf eine neue Construction der in diesem Apparate zur Verwendung gelangenden positiven Elektrode.
Zum besseren Verständnifs der Erfindung wird der Apparat hiernach mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, in welchen
Fig. ι einen Längenschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt desselben darstellen.
Die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Anode des Elektrolyseurs im Schnitt.
Der Apparat besteht aus einem Gefä'fs A, welches in seinem Boden eine Abflufsöffnung B besitzt, die durch einen Scharnierdeckel C mit Dichtungsring verschliefsbar ist. Dieser Deckel wird durch eine auf den Deckelvorsprung c3 wirkende, in den um c1 drehbaren Bügel c eingelagerte Anzugschraube c2 an die Oeffnung B angedrückt.
In diesem Gefäfse A befinden sich die Anoden P und die Kathoden N und tritt die elektrisch zu behandelnde Flüssigkeit durch eine im Boden des Gefäfses vorgesehene Oeffnung oder aber durch eine perforirte Röhre D ein, welche die Flüssigkeit gleichmäfsig der ganzen Länge des Apparates nach vertheilt.
Nach erfolgter Behandlung ergiefst sich die elektrolysirte Flüssigkeit in eine rings um das Gefäfs laufende Rinne E, welche gegen die Ausflufsöffnung F zu geneigt ist.
Der negative Pol der Elektricitätsquelle steht durch die Klemme η mit der Gefäfswandung A und dadurch mit den negativen Elektroden in leitender Verbindung.
Der positive Pol steht mit den positiven Elektroden P durch die Stange ρ in Verbindung, welche sich über die ganze Länge des Apparates erstreckt.
Die negative Elektrode wird durch eine Anzahl von Zinkscheiben gebildet, welche auf einer oder mehreren Wellen N1 sitzen.
Die vortheilhafteste Anordnung ist jene, bei welcher die Achse 2V1 und die Scheiben N in einem Stück aus Zink gegossen werden, wobei zur Versteifung der Welle JV1 ein oder mehrere Eisenstä'be n3 in dieselbe eingelagert werden.
Die Welle N1 ist an beiden Enden mit Bronzemuffen κ1«2 versehen, welche durch die Wandung des Gefäfses A reichen. Die Muffen1 ist in ein Kappenlager m4 eingeschliffen, welches unter Zwischenlage eines Dichtungsringes n5 an der Wandung des Gefäfses A angebolzt ist, während n2 die Gefäfswandung mittelst einer Stopfbüchse ne durchsetzt.
Auf die Muffe ri2 ist das Zahnrad n1 aufgekeilt, welches, durch eine beliebige Antriebvorrichtung bewegt, den Zinkscheiben eine langsame Drehung mittheilt.
Die positive Elektrode wird durch eine Anzahl von Stangen P gebildet, welche in Gruppen von je vier oder irgend einer Anzahl angeordnet und durch Niete oder Schrauben an Querleisten pl befestigt sind, die in Dullen p2 enden, mittelst welcher sie auf die mit dem
positiven Pole oder der Elektricitätsquelle verbundene Längsstange ρ aufgebolzt werden können.
Diese Stange ρ ist durch isolirende Platten e auf zwei Trägern K K befestigt.
Die die positiven Elektroden bildenden Stangen P hängen zwischen den einzelnen Zinkscheiben N.
Jede einzelne positive Elektrode (Fig. 3, 4, 5 und 6) besteht aus einer Röhre L aus Kupfer oder einem anderen leitenden Metalle, welche den elektrischen Strom auf einen Platindrahtstrumpf (Platingaze) m überträgt, der über eine Stange aus Glas, Krystall, Ebonit oder sonstigem nichtleitenden, und gegen die Flüssigkeit un- . empfindlichen Material gesteckt ist.
Die Röhre L ist an dem Querstück ρι mittelst ihres oberen flachen Theiles / befestigt, welcher zu diesem Zwecke durchlocht ist. Die Platingaze m und deren Träger M tauchen in die zu zerlegende Flüssigkeit. Die Stange M palst in die Röhre L derart ein, dafs die zwischen beide eingelegte Platingaze fest an die Röhre angedrückt und auf diese Weise eine gute leitende Verbindung zwischen . Röhre und Platingaze hergestellt wird. Um diese Verbindung möglichst innig zu gestalten, wird das obere Ende der Platingaze noch mit einem dünnen Draht m1 aus weichem, leitendem Metall, z. B. Blei, umwickelt und der untere Theil der Röhre L mit zwei oder mehreren Schlitzen Z1 versehen. Die mit dem Platinnetz und dem Draht m1 umgebene Stange M wird nun in den geschlitzten Theil der Röhre L eingeführt und hierauf ein Prefsring Q. aus Kupfer über die Röhre L geschoben, welcher die durch die Schlitze V gebildeten Lappen der Röhre nach einwärts prefst, wodurch der weiche Draht m1 breitgedrückt wird und eine innige leitende Verbindung zwischen Röhre und Platingaze herstellt.
Die Röhre L, sowie die Verbindungsstelle derselben mit der Platingaze mufs nun von der Flüssigkeit isolirt und abgedichtet werden.
Die Abdichtung dieser Isolirung kann auf verschiedene Weise geschehen und werden im Nachfolgenden vier in den Fig. 3, 4, 5 und 6 dargestellte Ausfuhrungsformen derselben erläutert.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform besteht der Träger des Platinnetzes aus einer am unteren Ende m2 geschlossenen Glasröhre M, welche, nachdem das Platinnetz bereits auf sie aufgebracht wurde, bei r an die Röhre R, welche das Kupferrohr L umschliefst, angeschmolzen wird, so dafs hierdurch beide Röhren nun geradezu aus einem Stück bestehen, in welchem der Platindraht eingeschmolzen erscheint. Der obere Theil der Röhre R wird mittelst Glaserkittes oder eines sonstigen isolirenden Materials verschlossen. Bei dieser Ausführungsform empfiehlt es sich, als Träger für das Platinnetz eine Glasröhre M anstatt eines Stabes zu verwenden, damit die beim Anschmelzen unausbleiblichen Ausdehnungen ohne schädlichen Einflufs auf die Platingaze bleiben. In.Fig. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Röhre R zwar auch aus Glas besteht, jedoch nicht mit M verschmolzen wird, sondern so weit ist, dafs sie innen-einen genügenden Raum zur Aufnahme eines isolirenden Materials G, wie Wachs, Fensterkitt, Harz oder dergleichen, bietet, durch welches das Rohr M in Rohr R festgehalten wird.
Fig. 5 zeigt eine Anordnung, bei welcher die Röhre R aus Ebonit, Elfenbein, Horn, Fiber u. s. w. im unteren Theile ein Muttergewinde zur Aufnahme einer hohlen Schraube H aus demselben Material besitzt, durch welche eine Kautschukscheibe / zusammengeprefst wird, die sich hierdurch fest an M anlegt und den dichten Abschlufs erzeugt. Damit sich beim Anziehen der Schraube H die Röhre R bezw. L nicht verdrehen kann, geht durch beide Röhren im oberen Theile. derselben ein Bolzen J.
Am oberen Ende ist die Röhre R verkittet oder, analog wie unten, mit einer Preisschraube und einem Dichtungsringe versehen.
Eine andere Ausführungsform (Fig. 6) besteht darin, dafs man die Hülle R aus Ebonit, Ivorin, Fiber, Horn, Elfenbein u. s. w. erzeugt und direct auf die bereits montirten Theile L und M aufprefst oder sonst aufbringt, wodurch die vollkommene Abdichtung sowohl 'am unteren als auch am oberen Ende erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Anode für die elektrolytische Wasserreinigung, bestehend aus einer von einem Platingewebe oder -Geflecht (m) umhüllten Stange oder Röhre aus Glas oder dergleichen und einem darüber geschobenen Kupferrohr (L), dessen leitende Verbindung mit dem Platingewebe durch einen zwischengelegten Metalldraht (nt1) und einen Klemmring (Q) gesichert ist, wobei der dichte Abschlufs der Verbindungsstelle auf eine der nachstehend angegebenen Weisen bewirkt ist, nämlich:
    a) durch Einschmelzen in das Rohr (R), Fig. 3,
    b) durch Umhüllen mit einer Schicht Wachs, Harz, Fensterkitt (Fig. 4),
    c) mit Hülfe der Stopfbüchse (H), Fig. 5, oder endlich
    d) durch directes Ueberschieben oder sonstiges Aufbringen eines Rohres (R) aus Hartgummi, Horn, Fiber u. s. w. über die bereits fest verbundenen, die positive Elektrode bildenden Theile (L M m m1 Q), Fig. 6. .
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78766D Anode für die elektrolytische Wasserreinigung Expired - Lifetime DE78766C (de)

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