DE77384C - Verfahren zum Brennen von Glühstrümpfen - Google Patents
Verfahren zum Brennen von GlühstrümpfenInfo
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- incandescent mantles
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- incandescent
- mantles
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21H—INCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
- F21H3/00—Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Surface Treatment Of Glass (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Das nachfolgend beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Verfahren zur Herstellung
und Vollendung von Glühlichtkörpern bezieht sich auf das sogenannte Klarbrennen
des Körpers; es ist gekennzeichnet durch die Verwendung eines Bunsen-Brenners mit an
seiner Mantelfläche strahlenförmig nach aufsen brennender Flamme, welche, und das ist
ebenfalls wesentlich, unter besonders hohem Gasdruck ca. 1 m Wassersäule und darüber
brennt.
Bisher hat man zwar schon das Klarbrennen mit gewöhnlichen, nach oben brennenden
Bunsen-Brennern, deren freie Oeffnungen
sich auf der oberen Kopffläche des Brenners befanden, zu erreichen gesucht. Hierbei war
indessen aufser der Behandlung mit der Flamme selbst noch eine mechanische Behandlung des
Glühkörpers erforderlich; man mufste beim Klarbrennen den Glühlichtmantel, welcher in
der Hitze elastisch_ wird, in diesem glühenden elastischen Zustande mit Glasstäben aus einander
halten und formen, um die Falten, welche beim Brennen entstanden, wieder zu beseitigen.
Der Erfolg des bisherigen Verfahrens war von der Handfertigkeit des Arbeiters wesentlich
abhängig, und selbst bei gröfster Geschicklichkeit liefs die Gleichmäfsigkeit der Form
des fertigen Körpers zu wünschen übrig; es traten auch häufiger Verletzungen der Strümpfe
ein.
Wird dagegen nach dem neuen Verfahren eine Heizflamme verwendet, welche den
Strumpf ringsum gleichmäfsig trifft, und steht dabei die Flamme unter dem Wassersäulendruck
von ca. ι m oder darüber, so übt dieselbe, da sie teller--.oder trichterartig nach
aufsen gerichtet ist, auf das Gewebe des heifsen elastischen Glühlichtkörpers nach- allen
Richtungen eine gleichmäfsig ausdehnende und glättende Wirkung aus.
Das Verfahren wird in der Weise, ausgeführt, dafs man den Glühlichtkörper an einem
Draht h aufhängt und ihn nun entweder an einer Führung oder von Hand von oben nach
unten oder von unten nach oben über die trichterförmig nach auswärts gerichtete Flamme b
des Brenners c führt. Die glühend werdenden Theile des Gewebes dehnen sich hierbei und'
weiten sich zu einem ganz glatten und gleichmäfsigen Körper aus, indem jegliche Falte vermieden
ist.
Die Neuerung soll zunächst nur bei den schon veraschten Glühstrümpfen angewendet
werden, doch ist es schon jetzt zweifellos, dafs bei genügender Sicherung des Glühstrumpfes
gegen zu schnelles Abbrennen auch die erst prä'parirten, aber noch unveraschten
Strümpfe direct über diesem Apparat fertig gebrannt werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: '_·.■■
Ein Verfahren zum Brennen von Glühstrümpfen, ,gekennzeichnet durch; die Anwendung einer nach auswärts gerichteten, den Mantel ringsum gleichmäfsig treffenden Gasflamme, bei gleichzeitiger Anwendung eines derart hohen Gasdruckes, dafs die lebendige Kraft der radial oder schräg nach aufsen strömenden Brenngase, ein gleichmäfsiges Ausweiten der Mäntel' oder Strümpfe ohne sonstige mechanische Behandlung bewirkt. :Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77384C true DE77384C (de) |
Family
ID=350197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77384D Expired - Lifetime DE77384C (de) | Verfahren zum Brennen von Glühstrümpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77384C (de) |
-
0
- DE DENDAT77384D patent/DE77384C/de not_active Expired - Lifetime
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