DE767436C - Edelmetallegierung - Google Patents

Edelmetallegierung

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DE767436C
DE767436C DEB166625D DEB0166625D DE767436C DE 767436 C DE767436 C DE 767436C DE B166625 D DEB166625 D DE B166625D DE B0166625 D DEB0166625 D DE B0166625D DE 767436 C DE767436 C DE 767436C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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    • C22C5/00Alloys based on noble metals
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Description

  • Edelmetallegierung Gegenstand der Erfindung ist eine weiße Legierung, die in großem Umfanget, insbesondere für Uhrengehäuse, für optische Fasissungen, z. B. Brillengestelle, für Schmuckwaren sowie für zalmtechnische und, elektrotechnische Zwecke als vollwertiger Ersatz für Goldlegierungen verwendbar ist.
  • Die neue Legierung enthält an Stelle von Gold in größerer Menge andere Edelmetalle. Sie ist den bisher im allgemeinen benutzten Goldlegierungen in vielen Eigenschaften mindestens gleichwertig, in anderen Eigenschaften für den besonderen Zweck Überlegen. und dabei hilliger. Sie neigt z. B. weniger zum Anlaufen und ist widerstandsfähiger gegen Salpetersäure. Ferner ist sie weich genug, um ein leichters Bearbeitein ohne Beschädigen der Werkzeuge und Stempel zu gestatten, und doch hart genug, um Abnutzungsangriffen zuwiderstehen undsovielFederung zu besitzen, wie es insbesondere für Brillengestelle und andere optische Fassungen und für Schmuckwaren erwün#scht ist.
  • Es wurde festgestellt, daß Legierungen. mit diesen Eigenschaften aus Palladium, Platin und Silber erzeugt werden können, wenn das Palladium mindestelns 301/o der Legierung ausmacht. Palladium hat ein erheblich kleineres spezifisches Gewicht als Gold, ist billiger als dieses und zugleich widerstandsfähiger gegen Anlaufen und Säureaingriff als die üblichen Goldleziertingcn; allein ist es indessen zu weich für die hei der Verwendung in optischen Fassungen, Schmuckwarenii und Uhrengehäusen vorkommende Abnutzungsbeanspruchung.
  • Eine Legitrting von Silbor mit Palladitim ist bei einer dem niedrigen Silberpreis entsprechenden weiteren Verbilliging lind einer für manche Zweckee ausreichenden Anlauf-und Korrosioiisfestiglizzeit schon härter, aber noch vicl weicher als b2ispielsweise Weißgold.
  • Eine, praktisch vollständige Widerstandsfäliiglzeit einer in der Hauptsache aus Palladium und Silber bestehenden Legierung gegen ii Anlaufen und Saureangriff bei gleichzeitiger genügender Elastizität und Ahnutzungsfestigkeit wird nun, vie gefunden wurde, iiiicrwairtet2rveise durch einen verhältnismäßig goringen Zusatz von Platin erzielt. Da Platin zur Zeit nur w2iiig teurer als Gold ist, wird diese bemerkenswerte Wirkung der geringen Platinmengge bei nur ganz geringer Kostenerhöhung erhalten. Das ist von Bedeutung für eine Legierung, dic billiger oder wenigstens nicht teurer als die üblichen Goldlegierungen scin soll.
  • In vorstchendem Sinne befriedigende Legierungeii der angegebenen Metalle können 3o bis 7o% Palladium, 5 bis IO% Platin. R2St 2o bis 6olo Silber ,enthalten. Die bevorzugte Legierung besteht aus ungefähr 45% Palladium, 5oA% Silher und 5%A Platin.
  • Di2 neue Legitrung ist dein Anlaufen und dm Angriff durich Sätren ii segar weniger unterworfen als die üblichen Goldlegierungen. Sie besitzt ein geringes zpi2zifiscli2eg Gewicht als Gold und ist daher und infolge, der geringeren Kesten der Metalle hillizger als eine Legierung, di demi Gecwicht nach e2inen dem Palladium- und Platingehalt der Legierung gleichen Prozentsatz an Gold enthält. Sie ist ferner weicher und daher l2iclit2r hearbeitbar als dennoch abnutzungsfest und west die für optiSche, Fassungcni und Gestelle sowiz für Schmntckwaren erwünschtt Elastizität auf. Die weile Farbe der Legierung ist derjenigen von Weißgold überlegen.
  • Infolge ihrer hervorragenden Eigenschaften, iiibsesondcre dor Widerstandsfähigkeit gegen Anlaufen. Säurcangriff und Abnutzung bei geringem spezifischem Gewicht, ausgezeichneter Duktilitk (ihre Härte kann durch Ausglühen verändert verdeii). schöiner Farbe und niedrigem Preis, eignet sich die neue Legierung auch sehr gut für zahntechnische Zwecke, iiislesondere für alle bisher üblicherweise aus Gold oder Goldlegierung hergestellten Teile, für Zafinrichthänder usw.
  • Endlich ist die neuie Legiecrung sehr gut brauchbar iüir elekAtrische Kontakte und ähnliebe elektrotechnische,Zwecke, weil sie, algesehen von allen anderen bereits festgestellienii Eigenschaften. nur wenig zum Verbrennen, Korrodiercni und Verdampfen neigt und einen hohen Sclimtlzpunikt hat. Der elektrische Widertztand steigt mit dni Palladiumgehalt, bis diecer 6o%io erreicht, uni dann wieder zu fallen. Bui einein Gehalt von 6o%o Palladium, 3o(,'t Sillier ini io% io Platin ist der Widerstand am Wichsten.

Claims (3)

  1. PA T E N TA N S P R C C H E: i. Anlauf- und sätrewiderstandsfähige weiiße Legierung, gekennzeichnet durch nachstehende Zusammensetzung: 3o bis 7o%o Palladium, 5 bis io% Platin, Rest 2o bis 6o%o Silber.
  2. 2. Legierung nach Anspruch i, dadurch daß sie ung gefähr 45% Palladium, 5o%lo Silber und 5% Platin enthält.
  3. 3. Die Vecrweniidtunig (der Legierung nach Anspruch I und 2 für Uhrengehäuse, optische Gestelle und Fassungen sowie für schmuck. Zur Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vin Stand i2r Technik sind ini Erteiltingsvei-falir(ii fchl- 1)ruck-i;cliriftii in Betracht wor(1,-n: Franz#w;isch-, Patentschriften Nr. 088967, 700 91-1- 754 o_36: #,Mmallwirtschaft«. S. 132. Ratil), >,Die und ihre Legierungen«' IC)-i0.
DEB166625D 1934-04-25 1934-08-26 Edelmetallegierung Expired DE767436C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR688967A (fr) * 1929-01-28 1930-09-01 Int Nickel Co Perfectionnements aux procédés de préparation des alliages du palladium, de l'argent et du cuivre et produits obtenus
FR700914A (fr) * 1929-09-04 1931-03-09 Degussa Procédé de préparation d'alliages de métaux précieux, susceptibles d'être bonifiés
FR754056A (de) * 1933-10-30

Patent Citations (3)

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FR700914A (fr) * 1929-09-04 1931-03-09 Degussa Procédé de préparation d'alliages de métaux précieux, susceptibles d'être bonifiés

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