DE765641A - - Google Patents
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Description
P, 75 065 Vl/32 a,
Pilkington Brothera Limited_in St« Helens, Lancashire F England.
Patent-Anmeldung·
Tragvorrichtung für Glasplatten "beim Härten.
Zum Tragen bezw· Aufhängen von Glasplatten -während des Aufheizens
und Abschreckens beim Härten ist es üblich, eine Zange zu benutzen, die mit scharfen Spitzen an dem Glasßangreift, wobei
die Zange derart ausgebildet ist, dass der Druck der Spitzen auf das Glas zweckmässig durch das Eigengewicht des letzteren hervorgerufen wird.
Bei diesen Zangen muss der von den Spitzen auf das Glas auszuübende Druck, um die Glasplatte siolWzu halten, beträchtlich
sein, wenn die Platte kalt ist und in den Ofen eingebracht wird· Da dieser hohe Druck auch noch vorhanden ist, wenn bereits
eine Erweichung des Glases stattgefunden hat, dringen die Spitzen soweit in das Glas ein, dass Löcher von einer nachteiligen, mindestens
aber unerwünschten Grosse entstehen. Nun sind allerdings auf anderen Gebieten der Technik auch schon Tragvorrichtungen für
Platten und andere Gegenstände in Form von Greifzangen bekannt, deren Sohliessbewegung durch Anschläge begrenzt wird.«Mi s
Gegenstand der Erfindung ist nun eine gegenüber den bekannten Zangen erheblich einfachere Tragvorrichtung mit Spitzen, die
so wirkt, dass, wenn die Spitzen um ein vorher bestimmtes Stück
in das Glas eingedrungen sind, der Druck der Spitzen vollständig aufgehoben oder auf einen Betrag verringert wird, "bei dem
eine weitere Terformung des Glases nicht mehr eintritt. Das Stüok,
um welches man die Spitzen in das Glas eindringen lässt, ist so zu "bemessen, dass das Glas genügend sicher gehalten wird, ohne
jedoch unnötig grosse oder tiefe Löcher hervorzurufen»
Die Spitzen werden zunächst an dem kalten Glas mit genügendem Druck angesetzt, um das Glas durch Reibung zu halten· Die
Spitzen können auch in vorher in das Glas gebührte Vertiefungen eingesetzt werden» Ihr Druck wird vermindert oder unwirksam gemacht,
sobald die Spitzen in das Glas bezw· in die Vertiefungen um ein gewisses Mass eingedrungen sind, welches zweckmässig sehr
gering ist·
Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus einer bügelartigen Klammer mit elastischen Schenkeln, die so vorgespannt werden,
dass die an ihren Enden sitzenden Spitzen nur bis zu dem gewünschten Masse in das erweichte Glas oder in die in dieses vorgebohrten
Löcher eindringen können· Dabei ist es zweckmässig, wenigstens eine der Spitzen als einstellbare Schraube auszubilden·
In der Zeichnung zeigen Abb. 1 und 2 Ansichten von zwei
beispielsweisen Ausführungen von !Pragvorrichtungen gemäss der Erfindung und Abb* 3 einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. 1 in
kleinerem Masstab mit einem Gerät zum öffnen der Tragvorrichtung.
Die Vorrichtung gemäss Abb, 1 besteht aus einer Klammer in
Form eines metallenen U-3ügels mit einer Aufhängeöse 10 und zwei
Schenkeln 11 und 12. An dem Schenkel 11 sitzt eine Spitze 4,
während die andere Spitze 4 von einer Schraube 13 gebildet ist,
die durch den Schenkel 12 hindurchgeht. Die Sohenkel 11 und 12 sind im Terhältnis zu ihre-m Querschnitt so lang, dass sie eine
erhebliche Elastizität besitzen· Beim Gebrauoh wird die Klammer über die Kante der kalten Glasplatte 5 geschoben und die Sohraube
13 angezogen, bis die Schenkel des Bügels um ein gewisses Stück auseinander gespreizt werden, welches etwas grosser ist als das
Doppelte der Tiefe jedes Loches, welches in dem Glas entstehen soll. Die Schenkel der Klammer besitzen jetzt eine solche Vorspannung,
dass der Druck der Spitzen 4 auf das kalte Glas genügt, um es sicher zu halten. Wenn das Glas erweicht, treten die Spitzen
4 in das Glas ein, dabei verringert sich selbsttätig die Vorspannung und damit der Druck auf das Glas· Dieser hört auf, wenn die
Spitzen soweit in das Glas eingedrungen sind, dass die Vorspannung in der Klammer verschwunden ist» Die Klammer wird au$ einem
geeigneten hitzebeständigen Stahl hergestellt, sodass die Vorspannung aufgehoben ist, bevor er so heiss wird, dass er seine
Elastizität verliert.
Die aus einer ähnlichen Klammer bestehende Ausführung gemäss Abb. 2 findet Verwendung, wenn das Glas vor dem Härten mit gebohrten
löchern versehen wird· Die Abmessungen dieser Klammer sind so gewählt, dass ihre Sohenkel eine hohe Elastizität besitzen. Die
Schraube 13 wird nur soweit vorgetrieben, dass sie die Spitzen gerade in die vorher gebohrten löcher mit leichtem Druck presst.
Im wesentlichen hört der Druck der Spitzen auf das Glas auf, sobald das Glas erweicht, und die Löcher erfahren deshalb keine
merkliche Erweiterung.
Die in das Glas gebohrten löcher sind zweekmässig sehr klein
und von geringer Tiefe, Die Vorspannung der Klammer ist derart gewählt, dass die Spitzen die Löcher nur um ein Geringes ausweite^
wenn das Glas weioh wird· Bei dieser Aufhängungsart wird das kalte
Glas sicherer gehalten als nur durch Reibung, während die zum Bohren der kleinen Löcher von geringer Tiefe "benötigte Zeit sehr
kurz ist.
Bei der eine grössere elastische Biegsamkeit besitzenden
Klammer gemäes Abb· 1 kann die besondere Einstellung der Schraube 13 für jede Glasplatte dadurch vermieden werden, dass man das
in Abb. 3 gezeigte Gerät benutzt. Dieses besteht aus einer Zange mit den beiden Teilen 14, 15, welche an den Innenflächen der
Schenkel 11, 12 der Klammer angesetzt werden» Durch Sohliftssen
der zange wird die Klammer gespreizt, kann dann über den Rand der Glasplatte aufgesetzt und hierauf losgelassen werden. Durch
die Schraube 13 kann eine Regelung des Abstandes der spitzen 4 für Glasplatten verschiedener Stärke vorgenommen werden. Bs können
aber auch beide Spitzen 4 fest angebracht und dann verschiedene Klammern für verschiedene Glasstärken benutzt werden.
Da der Grad der Elastizität eines Stückes Stahl von der Wärmebehandlung abhängt, welcher es unterworfen wird, können die
Abmessungen , die für eine Klammer gemäss der Erfindung geeignet sind, nicht von vornherein festgelegt werden, jedoch kann man
sie leicht für eine bestimmte Art von Stahl durch Versuche finden, indem man die Klammer zunächst in einer übermässigen Stärke
herstellt und dann die Stärke der Schenkeln verringert, bis die gewünschte Elastizität erreicht ist. So kann beispielsweise eine
Klammer, aus einem 12-prozentigen Chromstahl hergestellt werden,
die Schenkel aufweist, welche 180 mm lang, 6 mm breit und 3 mm dick sind.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:für Glasplatten beim Härten, bei welcher das Glas zwischen Spitzen gehalten wird, die einen solchen Druck auf die Glasplatte ausüben, dass sie die platte halten und beim Erweichen der platte in diese eindringen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einer bügelartigen Klammer mit elastischen Schenkeln (11, 12) besteht, die so vorgespannt werden, dass die an ihren Enden sitzenden Spitzen (4, 4) nur bis zu dem gewünschten Masse in das erweichte Glas oder in die in dieses vorgebohrten Löcher eindringen können.2*-^Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Spitzen als einstellbare Schraube (13) ausgebildet ist»Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands vom Stand der Tedinik sind im Erteilungsverfahrenfolgende Druckschriften*) Jtrentanwalti
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