DE763574C - Anordnung zur Erzeugung hoher elektrischer Gleichspannung - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung hoher elektrischer Gleichspannung

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DE763574C
DE763574C DES149111D DES0149111D DE763574C DE 763574 C DE763574 C DE 763574C DE S149111 D DES149111 D DE S149111D DE S0149111 D DES0149111 D DE S0149111D DE 763574 C DE763574 C DE 763574C
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DE
Germany
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charging
capacitors
current
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voltage
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Kurt Dipl-Ing Bischoff
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Siemens Reiniger Werke AG
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Siemens Reiniger Werke AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M3/00Conversion of DC power input into DC power output
    • H02M3/02Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC
    • H02M3/16Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by dynamic converters
    • H02M3/18Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by dynamic converters using capacitors or batteries which are alternately charged and discharged, e.g. charged in parallel and discharged in series

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Description

  • Anordnung zur Erzeugung hoher elektrischer Gleichspannung Um eine hohe elektrische Gleichspannung zu erhalten, ist es bekannt, Teilkapazitäten einzeln aufzuladen und in Reihenschaltung zu entladen. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung einer hohen Gleichspannung nach diesem Prinzip, wobei die Teilkapazitäten zu einer gegebenenfalls geerdeten Ladestelle eine Relativbewegung ausführen bzw. durch an einer ruhenden Ladestelle vorbeibewegte Teilkapazitäten nacheinander aufgeladen werden und die Stromabnahmestellen gegenüber Erde ein festes Potential aufweisen. Bei den bekannten derartigen Anordnungen sind die relativ zu der Ladestelle bewegten , Teilkapazitäten gewöhnlich entlang einer endlosen Kette angeordnet, so daß zwischen der Ladestelle und der Hochspannungsstromabnahmestellezwei parallel geschaltete Reihenanordnungen von Teilkapazitäten vorhanden sind. Von diesen beiden Reihenanordnungen wird in der Regel nur eine für den Ladungstransport bzw. für die Spannungserzeugung verwendet. Bei Serienschaltung sämtlicher Teilkapazitäten wirkt sogar der zweite Stromzweig, sofern keine besonderen Maßnahmen getroffen werden, der Spannungserzeugung entgegen, da die Teilkapazitäten durch den Wechsel in der Bewegungsrichtung in bezug auf die Stromabnahmestellen in den beiden parallel geschalteten Stromzweigen entgegengesetzt gepolt sind. Lm bei derartig zusammengeschalt--ten Teilkapazitäten dienachteilige @@ücl:wirl>ung des zweiten Stromzweiges auf den ersten zu verkleinern, ist es bekannt, die Zaiil der Teilkapazitäten in dem zWeiLl'n Zweig_ größer zu wählen als im ersten. Es ist auch bekannt, die Serienschaltung jeder d1r zusammengeschalteten Teilkapazitäten durch eine Drehung der sie darstellenden Kondensatoren um go- jeweils so lange aufzuheben, wie diese sich im zweiten Stromzweig befinden. Ferner ist es bekannt, die Teilkapazitäten des zweiten Stromzweiges dadurch für die Erzeugung der Hochspannung nützlich zu machen, daß sie durch eine an der HochspannungsstromabnahmestAle angeordnete zweite Ladestelle im entgegengesetzten . Sinne neu aufgeladen werden oder daß sie an den beiden Stromabnahmestellen im gleichen Sinne aufgeladen und jeweils durch umlesbare Schaltbügel an diesen Stellen umgepolt «erden. Die Anordnung einer Ladestromquelle auf Hochspanntang macht dabei erhebliche Schwierigkeiten, die ei=re praktische Verwirklichung einer solchen Hochspannungsanlage für größere Leistung unmöglich machen.
  • Durch die Erf ndung werden diese Schwierigkeiten beseitigt. Erfindungsgemäß sind die zu einer Ladestelle eine Relativbewegung ausführenden bz«-. durch an einer ruhenden Ladestelle vorbeibewegte Teilkapazitäten nacheinander aufge=ladener. Teillzapazitäten in zwei zu den Stromabnahmestellen führende parallel geschaltete Stromzweige eingebaut, wobei i. die Relativbewegung zwischen der Ladestelle und den aufzuladenden Teilkapazitäten mit einer solchen Geschwindigkeit erfolgt bzw. die Teilkapazitäten bei gegebener Geschwindigkeit der Relativbewegung so bemassen sind, daß bei Belastung der Anordnung die jeweils an die Ladest--lle gelangende Teilkapazität gerade restlos entladen ist und 2. sich die Stückzahlen der Teilkapazitäten in den beiden parallel geschalteten Stromzweigen annähernd wie (1'-2-z l : i verhalten.
  • Die Erfindung ermöglicht besonders vorteilhafte Ausführungen von Anordnungen zur Erzeugung hoher Gleichspannung, bei denen die installierte Gesamtkapazität für die Umformung der zugeführten elektrischen Leistung in die abgegebene elektrische Leistung vollkommen ausgenutzt wird und bei denen deshalb auch größere, für technische Zwecke bestimmte Leistungen umgesetzt werden können. In den Figuren sind einige ertindunasgemäße Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine einpolig geerdete Anordnung, bei der eine Anzahl durch umlesbare Schaltbügel i miteinander verbundene, gegen Erde hochisolierte Kondensatoren 2 im Kreise fest angeordnet sind und das Laden sowie das Entladen der Kondensatoren durch umlaufende Kontaktarme 3, .I, 5 erfolgt. Die Kontaktar --ne 3, .I, _5 sind mit einer aus Isolationsmaterial l@c@t@-li,__iden Achse 6 starr verbunden und i@on@ien gemeinsam rotiert :-erden. Die Bürsten J, Z-# si@id für die Ladestromzuführung und die 1>iirste=i 7, cf für die Hochspannungsstromabnahiiie bestimmt. Bei Betrieb der Anordnung werden die Schaltbügel i an den Stromabnahmestellei, durch die Kontaktarme 3, j jeweils von der einen in die andere Stellung umgelegt, so daß dauernd zwei parallel geschaltete Stromzweige vorhanden sind. Wenn man voraussetzt, daß jeder Kondensator "-)ei Betrieb der Anordnung seine aufgenommene Ladung bei einer vollen Umdrehung der Kontaktarme jeweils gerade restlos in den Verbraucherstromkreis abgegeben hat, erhält man für die an den einzelnen Kondensatoren vorhandenen Spannungsdifferenzen i- die in dem Diagramm der Fig. 2 dargestellten Werte, wobei -"o die Ladespannung und st die Gesamtzahl der Kondensatoren bedeuten. Der Kontaktarm g für die Hochspannungsstromabnahme wird in vorteilhafter Weise so angebracht, daß die Summenspannungen der Kondensatoren in den beiden parallel geschalteten Stromzweigen gleich groß sind. Wenn der Kondensator, an dem der Hochspannungsstrom abgenommen wird, die Ordnungszahl x erhält (in F!". i von der Ladestelle aus nach rechts gerechnet), dann ergibt sich für das Diagramm der Fig. 2 die Bedingung, daß die Trapezfläche io über der Strecke x gleich der Dreiecksfläche ii über der Strecke (tt-x) sein muß.
  • Da sich die Flächeninhalte ähnlicher Figuren teie die Quadrate entsprechender Seitenlängen verhalten, erhält map somit ,=c'= = 2 (n-:r)2 oder x : (ja-_@@) = (1- z-,) : i, das heißt, die Stückzahlen der Teilkapazitäten in den beiden prallet geschalteten Stromzweigen müssen sich wie (@ 2-,): i verhalten.
  • Bei der neuen Anordnung ist die Kommutierung sowohl auf der Lade- als auch auf der Entladeseite für ein funkenfreies Arbeiten von ausschlaggebender Bedeutung. Die an den Kontaktarmen 3, j angebrachten Bügel 12, 13 für die Hochspannungsstromabnahme müssen wenigstens die Breite einer Teilungsbreite zweier aufeinanderfolgender Kontakte 14 bzw. 1.5 der jeweils zugehörigen Stromabnalimekontaktbahn itä bzw. 17 aufweisen. Ferner müssen sich die Relativlagen der Bügel 12, 13 zu den Kontakten 14 bzw. 15 der beiden Kontaktbahnen gemäß der weiteren Erfindung um eine halbe Teilungsbreite zweier aufeinanderfolgender Stromabnahmekontakte voneinander unterscheiden. Wenn schließlich poch dafür gesorgt ist, daß das Umlegen der Schaltbügel i an den Stromabnahmestellen jedesmal bei erreichter Mittelstellung der Bügel 12, 13 zu einem der Kontakte 14 bzw. 15 mit großer Anfangsgeschwindigkeit erfolgt, erhält man bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. i auf der Stromabnahmeseite ein funkenfreies Arbeiten.
  • In den Fig. 3 bis 7 sind die Stromabnahmebügel 12, 13 und die an den Stromabnahmestellen umzulegenden Schaltbügel i in verschiedenen Schaltstellungen beim Weiterschalten der Kontaktarme 3, 5 um die Teilungsbreite zweier aufeinanderfolgender Stromabnahmekontakte i¢ bzw. 15 schematisch dargestellt. Die den Fig.3 bis 7 entsprechenden Schaltbilder sind in den Fig. 8 bis 12 wiedergegeben. Es ist zu ersehen, daß die Fig. 3, 5 und 7 Übergangsschaltstellungen sind, in denen beide parallel geschalteten Stromzweige mit den Stromabnahmebügeln 12, 13 verbunden sind. In der einen Hälfte einer Schaltperiode sind die Bügel 12, 13 nur mit dem rechten Stromzweig (s. Fig. q.) und in der anderen Hälfte einer Schaltperiode nur mit dem linken Stromzweig (s. Fig. 6) verbunden. Jedem dieser beiden Stromzweige wird eine bei Belastung der Anordnung ein Strom von dem gleichen zeitlichen Mittelwert entnommen. Die Umschaltungen der beiden Stromabnahmebügel von dem einen Zweig auf den anderen erfolgen dabei immer gleichzeitig. Im Augenblick, wo die beiden Abnahmebürsten sich von einem Zweig loslösen, dieser also entlastet wird, ist die Spannungsdifferenz zwischen den Bürsten und dem entlasteten Zweig gleich Null. Sie steigt erst mit dem Beginn der Entladung proportional der Zeit an. Folglich ist es durch passende Schaltgeschwindigkeit möglich, die Unterbrechung funkenfrei zu gestalten. Beim Wiederzuschalten des vorher entlasteten Kondensatorzweiges besteht zwar eine Spannungsdifferenz zwischen dem auflaufenden Bürstenpaar und dem vorher entlasteten Zweig, jedoch ist diese Spannungsdifferenz nur gleich der Pulsationsspannung des Umformers, und sie bewirkt nur, daß infolge Funkenüberschlag der entlastete Zweig wieder etwas früher an die Abnahmebürsten angeschaltet wird, als er es sonst würde. Der geerdete Stromabnahmebügel 12 kann auch auf der Kontaktbahn 17 und der Hochspannung führende Stromabnahmebügel 13 auf der Kontaktbahn 16 angeordnet sein.
  • Würde man die Relativlagen der Bügel 12, 13 zu den Kontakten 14 bzw. 15 gleichartig wählen, was am nächstliegenden erscheint, dann würde beim Rotieren der Schaltarme an den Stromabnahmestellen ein unvermeidliches Rundfeuer auftreten, das den Betrieb der Anordnung unmöglich machen würde. Das Schaltbild einer solchen ungeeigneten Schaltstellung kann dadurch erhalten werden, daß man beispielsweise die linke Hälfte der Fig.6 mit der rechten Hälfte der Fig. q., die zeitlich um eine halbe Schaltperiode zurückliegt, kombiniert. Der Bügel 12 wäre dabei mit dem linken und der Bügel 13 mit dem rechten Stromzweig in Verbindung. Bei einer solchen Einstellung müßten an den Stromabnahmestellen über die geöffneten Schaltbügel i selbst bei größter Schaltgeschwindigkeit dieser Bügel unvermeidliche Schaltfunken auftreten, da die Unterbrechungsstellen hierbei unmittelbar in den beiden parallel geschalteten Stromzweigen selbst liegen würden.
  • Das Laden der Kondensatoren wird zweckmäßigerweise mit Wechselstrom vorgenommen. Um Schaltfunken zu vermeiden, ist dabei zu beachten, daß bei einer gegebenen Anzahl von Kondensatoren die Ladestromfrequenz in einem bestimmten Verhältnis zur Umlaufgeschwindigkeit der Kontaktarme steht. Da in dem Ausführungsbeispiel die eine Ladestrombürste mit dem geerdeten Stromabnahmebügel 12 zusammengelegt ist, wird die Zeit, während der die Kondensatoren jeweils mit der Ladestromquelle verbunden sind, allein durch die Breite der an dem Kontaktarm q. angebrachten Kontaktbürste 18 bestimmt. Damit auf der Ladeseite keine Schaltfunken auftreten, muß das Auflaufen der Kontaktbürste 18 auf die Kontakte 15 immer im Nulldurchgang des Ladespannungsverlaufs und das Abwandern von diesen Kontakten immer nach beendigter Ladung, also eine viertel Periode später, stattfinden. Die Breite der Kontaktbürste 18 muß daher, wie aus Fig. 13 hervorgeht, go elektrischen Graden und die Entfernung zweier aufeinanderfolgender Kontakte 15 36o elektrischen Graden der Ladespannungskurve entsprechen.
  • Unr das Netz gleichmäßiger zu belasten, ist es vorteilhaft, beide Halbwellen der Ladespannung für das Laden der Kondensatoren zu benutzen. Dies ist dadurch möglich, daß der Ladestromtransformator mit zwei geerdeten Sekundärwicklungen versehen wird (s. Fig. 14), die über besondere Bürsten igl. und 1911 abwechselnd und mit verschiedener Polung zum Laden der Kondensatoren verwendet werden, wobei die Breite der Kontaktbürsten go elektrischen Graden und die Entfernung zweier aufeinanderfolgender Ladestromkontakte i8o elektrischen Graden der Ladespannungskurve entsprechen müssen. Eine noch gleichmäßigere Netzbelastung erhält man bei Verwendung eines Zwei-oder Dreiphasentransformators als Ladestromquelle, der je Phase zwei Sekundärwicklungen besitzt, vgl. die Wicklungen I bis IV in Fig. 15 und I bis VI in Fig. 16. Die Fig. 15 und 16 geben die Schaltung und Stromverteilung derartiger Ladestromquellen schematisch wieder. Wenn die Breite der Ladestrombürsten. in beiden Fällen go elektrischen Graden der Ladespannungskurve entspricht, muß die Entfernung zweier aufeinanderfolgender Ladestromkontakte bei Verwendung eines Zweiphasentransformators go und bei Verwendung eines Drehstromtransformators sogar nur 6o elektrischen Graden der Ladespannungskurve entsprechen. Die zu den verschiedenen Bürsten igl, 1911 bz«-. 191 bis 191v bzw. 191 bis igvi der Fig. 14. bis IÜ gehörigen Ladestromkontakte 15 sind auf der Kontaktbahn 17 treppenförn-nig angebracht, so daß die einzelnen Phasenspannungen des Ladestromtransformators nacheinander an die Kondensatoren geführt werden. Aus den in den Fig. 13 bis 16 über den Kondensatoren angegebenen Spannungskurven ist die Verteilung der aus dem Netz entnommenen Leistung auf die einzelnen Phasen zu erkennen. Bei der Anordnung nach Fig. 16 werden in den L bergangsschaltstellungen vorübergehend zwei Kondensatoren gleichzeitig geladen. Die Breite der Stromabnahmebügel 12, 13 muß in einem solcl-_en Falle ebenfalls c)o elektrischen Graden der Ladespannungskurve entsprechen.
  • Bisher wurde vorausgesetzt, daß die Anordnung immer voll belastet wird, so daß der jeweils an die Ladestrombürsten gelangende Kondensator gerade restlos entladen ist. Wird dagegen die Anordnung nicht voll belastet, dann ist dies nicht mehr der Fall, und der kurz vor der Aufladung stehende Kondensator wird noch eine gewisse Ladung besitzen. t m nun zu vermeiden, daß dieser Kondensator Strom in den Ladetransformator zurückliefert, wobei Schaltfunken auftreten können, ist es vorteilhaft, die Ladebürsten je nach der Höhe der in den Kondensatoren vorhandenen Restspannungen erst so viel später mit den Ladestromkontakten in Berührung zu bringen, daß im Augenblick des Zusammentreffens die Ladespannung gerade den Wert der Restspannung des Kondensators hat. Die Phasenlage der Ablaufkanten der Ladestrom bürsten darf aber dabei in bezug auf die Ladestromkontakte nicht verändert «,'erden. Zweckmäßig wird daher die Breite der Ladestrombürsten entsprechend der Belastung der Anordnung automatisch veränderlich gemacht.
  • Da die Ladestrombürsten nur mit endlicher Genauigkeit im Nulldurchgang des Ladespannungsverlaufes an die Ladekontakte gebracht werden können und außerdem der Stromanstieg zu Beginn der Ladung sehr groß ist, kann es vorkommen, daß hierdurch auf der Ladeseite Schaltfunken verursacht ,-erden. Zur Vermeidung derartiger Schaltfunken v-ird vorgeschlagen, in den Ladestromkreis mit Sättigung arbeitende Schaltdrosseln einzubauen, durch die die Nulldurchgänge des Wechselstromes künstlich verbreitert «-erden. Solche Schaltdrosseln sind an sich bekannt und werd.-n beispii_isweise bei den l#ontalzta.rformern verwendet.
  • Gemäß der weit--ren Erfindung ist es möglich, eine auf de m gleichen Prinzip wie das Ausführungsbeispiel der Fig. Z beruhende, insbesondere für symmetrische Spannungsverteilung bestimmte Anordnung zur Erzeugung hoher elektrischer Gleichspannungen zu schaffen. Dies ist dadurch zu erreichen, daß man zwei der bisher geschilderten einpoligen Anordnungen so kombiniert, daß jeweils die zu einer Hochspannungsstromabnalimestelle gehörigen Kondensatoren nur auf einem Halbkreis angeordnet sind. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Anordnung ist in Fig. 17 dargestellt. Dabei sind zwei Hochspannungsstromabnahmestellen und zwei Ladestellen vorhanden. Die an den aufeinanderfolgenden Kondensatoren 2 bei normaler Belastung in einem bestimmten Augenblick bestehenden Spannungsdifferenzen sind in Fig. ZS in entsprechender Weise wie bei Fig. 2 dargestellt. Die Spannungsdifferenzen sind dabei auf das Potential der Ladestellen bezogen. Bei den in Fig. 17 gezeichneten Stellungen der umlegbaren Schaltbügel Z und den an den Ladestellen angegebenen Polaritäten erhält man für die Spannungsdifferenzen an den Kondensatoren auf der rechts der Ladestellen gelegenen Kreishälfte positive und für die Kondensatoren der linken Kreishälfte negative Richtungen. Durch die Stromabnahmebügel 20, 21 werden die beiden Kreishälften derart in je zwei parallele Zweige geteilt, daß die Stückzahlen der Kondensatoren dieser Zweige sich in beiden Fällen wie () -2-.1) : Z verhalten. Wenn jede der beiden rechts und links der Ladestellen gelegenen Kreishälften der Fig. 17 n Kondensatoren aufweist und die Ordnungszahlen der Kondensatoren an den Stromabnahmestellen :r- genannt werden, dann gilt "vieder x: (ta-x) = (1 -a-,) :Z.
  • Die Anordnung nach Fig. 17 steilt gegenüber zwei einpoligen Anordnungen nach Fig. Z, die sonst bei symmetrischer Spannungsverteilung an Spannungsverbraucher erforderlich wären, eine große Vereinfachung dar. Für das Laden der Kondensatoren an den beiden Ladestellen kann die gleiche Ladestromquelle verwendet werden. Ein besonderer Vorteil besteht ferner darin, daß beim Laden der Kondensatoren mit Wechselstrom von der an einer und derselben Wicklung des Ladestromtransformators abgenommenen Wechselspannung beide Halbwellen zum Laden der Kondensatoren benutzt werden können. Die Relativlagen der beiden Ladestellen zu den Kontakten der entsprechenden Ladekontaktbahnen dürfen aus diesem Grunde nicht gleichartig sein, sondern sie müssen sich um zSo elektrische Grade der Ladespannungskurve voneinander unterscheiden. Wenn den jeweiligen Entfernungen der Ladestromkontakte bei dieser Ausführungsform der neuen =inordnung 36o elektrische Grade der Ladespannungskurve entsprechen und die beiden an den Ladestellen angeordneten Bürstenpaare 22, 23 bzw. 2.1, 25, wie in Fig. 17 gezeigt ist, verschieden gepolt an die Ladespannung 26 angeschlossen sind, wird erreicht, daß das Aufladen der Kondensatoren 2 an den beiden Ladestellen nach je einer halben Periode der Ladespannungskurve abwechslungsweise und immer mit der gewünschten Stromrichtung erfolgt. Es ist hierbei nicht nötig, daß der Ladestromtransformator für jede der beiden Ladestellen eine besondere Sekundärwicklung besitzt. Die beiden Bürsten 23, 24 werden zweckmäßig zusammen mit der Sekundärwicklung des Ladetransformators geerdet und entsprechend i8o elektrischen Graden der Ladespannungskurve breit gewählt, damit sie gleichzeitig zur Aufrechterhaltung des Erdpotentials an den Ladestellen dienen können. Die Bürsten 22, 25 erhalten dagegen im vorliegenden Falle nur die Breite entsprechend einer viertel Periode der Ladespannungskurve.
  • Außer den für das Laden sowie für das Entladen der Kondensatoren erforderlichen Kontaktarmen können noch weitere umlaufende Kontaktarme für die Abnahme bestimmter Zwischenpotentiale vorhanden sein. Es sei noch erwähnt, daß die erfindungsgemäßen Anordnungen auch zur Umformung von hochgespanntem Gleichstrom in niedergespannten Wechselstrom verwendet werden können.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Erzeugung hoher elektrischer Gleichspannung mittels einzeln aufgeladener und in Reihenschaltung entladener Teilkapazitäten, wobei diese Teilkapazitäten zu einer gegebenenfalls geerdeten Ladestelle eine Relativbewegung ausführen bzw. durch an einer ruhenden Ladestelle vorbeibewegte Teilkapazitäten nacheinander aufgeladen werden und die Stromabnahmestellen gegenüber Erde ein festes Potential aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilkapazitäten in zwei zu den Stromabnahmestellen führende, parallel geschaltete Stromzweige eingebaut sind und daß i. die Relativ= Bewegung zwischen der Ladestelle und den aufzuladenden Teilkapazitäten mit einer solchen Geschwindigkeit- erfolgt bzw. die Teilkapazitäten bei gegebener Geschwindigkeit der Relativbewegung so bemessen sind, daß bei Belastung der Anordnung die jeweils an die Ladestelle gelangende Teilkapazität gerade restlos entladen ist und 2. daß sich die Stückzahlen der Teilkapazitäten in den beiden parallel geschalteten Stromzweigen annähernd wie verhalten.
  2. 2. Einpolig geerdete Anordnung nach Anspruch i, bei der Kondensatoren, durch umlegbare Schaltbügel miteinander verbunden sind und diese Schaltbügel an den die Kondensatorreihe entlang wandernden Stromabnahmestellen bei Betrieb der Anordnung °tmgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren, gegen Erde isoliert, im Kreise fest angeordnet sind und das Laden sowie das Entladen der Kondensatoren mittels gemeinsam umlaufender Kontaktarme erfolgt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kontaktarmen für die Abnahme des Hochspannungsstromes jeweils ein Bügel von der Breite einer Teilungsbreite zweier aufeinanderfolgender Kontakte der entsprechenden Stromabnahmekontaktbahn angebracht ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3; dadurch gekennzeichnet, daß die Relativlagen der beiden Bügel für die Abnahme des Hochspannungsstromes zu den Kontakten der entsprechenden Stromabnahmekontaktbahnen nicht gleichartig sind, sondern sich um eine halbe Teilungsbreite zweier aufeinanderfolgender Abnahmekontakte voneinander unterscheiden.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlegen der Schaltbügel an den Stromabnahmestellen mit großer Anfangsgeschwindigkeit erfolgt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, 2, 3, 4 oder 5, bei der das Laden der Kondensatoren mit Wechselstrom erfolgt, dadurch gekennzeichnet daß der Breite wenigstens einer der Ladestrombürsten go und den jeweiligen Entfernungen der Ladestromkontakte auf den Kontaktbahnen 36o elektrische Grade der Ladespannungskurve entsprechen.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, beider das Laden der Kondensatoren mit Wechselstrom erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladestromquelle aus einem Transformator mit zwei Sekundärwicklungen besteht, die über besondere Bürsten abwechselnd und mit verschiedener - Polung zum Laden der Kondensatoren verwendet werden, wobei der Bürstenbreite go und den jeweiligen Entfernungen der Ladestromkontakte 18o elektrische Grade der Ladespannungskurve entsprechen. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, bei der das Laden der Kondensatoren mit Wechselstrom erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladestromquelle aus einem Zweiphasentransformator mit je Phase zwei Sekundärwicklungen besteht, die über besondere Bürsten abwechselnd und mit verschiedener Polung zum Laden der Kondensatoren verwendet werden, wobei der Bürstenbreite go und den jeweiligen Entfernungen der Ladestromkontakte ebenfalls go elektrische Grade der Ladespannungskurve entsprechen. g.
  9. Anordnung nach Anspruch i, 2. 3, oder 5, bei der das Laden der Kondensatoren mit Wechselstrom erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladestromquelle aus einem Dreiphasentransformator mit je Phase zwei Sekundärwicklungen besteht, die über besondere Bürsten abwechselnd und mit verschiedener Polung zum Laden der Kondensatoren verwendet werden,wobei der Bürstenbreite go und den jeweiligen Entfernungen der Ladestromkontakte 6o elektrische Grade der Ladespannungskurve entsprechen. io.
  10. Anordnung nach Anspruch 6, ; , 8 oder g, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsbreite der Ladestrombürsten entsprechend der Belastung der Anordnung automatisch veränderlich ist. ii.
  11. Anordnung nach Anspruch 6, ;, 8, 9 oder io, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ladestromkreise Schaltdrosseln eingebaut sind.
  12. 12. Insbesondere für symmetrische Spannungsverteilung bestimmte Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese durch Kombination von zwei einpoligen Anordnungen nach Anspruch 1, 2, 3, .1, 5, 6, 7, 8, 9, io oder ii gebildet ist, wobei jeweils die zu einer Hochspannungsstromabnahmestelle gehörigen Kondensatoren nur auf einem Halbkreis angeordnet sind.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für das Laden der Kondensatoren an den beiden Ladestellen die gleiche Ladestromquelle verwendet wird. 14..
  14. Anordnung nach Anspruch 13, bei der das Laden der Kondensatoren mit Wechselstrom erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß von der an einer und derselben Wicklung des Ladestromtransformators abgenommenen Wechselspannung beide Halbwellen zum Laden der Kondensatoren benutzt werden, und zwar dadurch, daß die Relativlagen der beiden Ladestellen zu den Kontakten der entsprechenden Ladekontaktbahnen nicht gleichartig gewählt werden, sondern sich um i So elektrische Grade der Ladespannungskurve voneinander unterscheiden und die beiden an den Ladestellen angeordneten Bürstenpaare verschieden gepolt an die Ladespannung angeschlossen werden. 1$.
  15. Anordnung nach Anspruch 1.4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Erdpotential führenden Ladestrombürsten eine Breite aufweisen, der wenigstens iSo elektrische Grade der Ladespannungskurve entsprechen.
  16. 16. Anordnung nach Anspruch 2, 3, .4, 3, 6, 7, S, g, 10, 11, 12, 13, 14. oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß außer den für das Laden sowie für das Entladen der Kondensatoren erforderlichen Kontaktarmen weitere umlaufende Kontaktarme für die Abnahme bestimmter Zwischenpotentiale vorhanden sind.
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