DE7621609U1 - Schwerlastfahrzeug, insbesondere zum Transport von Frachtbehältern - Google Patents

Schwerlastfahrzeug, insbesondere zum Transport von Frachtbehältern

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DE7621609U1
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Fassbender Siepmann & Co Kg 4040 Neuss
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Fassbender Siepmann & Co Kg 4040 Neuss
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

DR. HEINZ FEDER DR. WOLF- D, FEDER
PATENTANWÄLTE Düsseldorf
Akte 76-20-67
WF/Wi
Fa. Faßbender, Siepmann & Co. KG, 4040 Neuss 21, Siemensstr.
16-20
Schwerlastfahrzeug, insbesondere zum Transport von Frachtbehältern.
Die vorliegende Neuerung betrifft ein Schwerlastfahrzeug, insbesondere ein Schwerlastfahrzeug zum Transport von Frachtbehältern, wie sie zur Aufnahme stückiger oder körniger Güter verwendet werden. Derartige Frachtbehälter sind auch unter der Bezeichnung "Container" bekannt.
Bei derartigen Schweriastfahrzeugen bekannter Bauart sind mindestens die Hinterräder jeweils an einem unterhalb des Untergestells des Fahrzeugs angeordneten Längslenker angeordnet, dessen eines Ende über ein Schwenklager mit dem Untergestell verbunden ist, während sich das andere Ende über eine Gasfeder am Untergestell abstützt.
Gasfedern weisen bekanntlich im allgemeinen nur eine geringe Widerstandskraft gegen Kräfte auf, die quer zur Mittelachse der Feder wirksam sind. Dies hat zur Folge, daß bei Schwerfahrzeugen der obigen Bauart die in Querrichtung auf den Längslenker ausgeübten Stöße Momente hervorrufen, die allein von dem Schwenklager am Ende des Längslenkers aufgenommen werden müssen. Die hierbei am Schwenklager auftretenden
2 -
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Kräfte sind bei hoher Achslast und infolge des großen Hebelarms außerordentlich hoch (bis zu einigen Tonnen) und bedingen einen relativ raschen Verschleiß des Schwenklagers auch bei sehr massiver Ausführung desselben.
Die Anordnung von Querlenkern größerer Länge, etwa eines Pandhard-Stabes, ist in vielen Fällen nicht möglich, insbesondere dann, wenn der Raum zwischen den beiden Längs— lenkern zum Einschieben und Einhängen eines Frachtbehälters freigehalten werden muß. Querlenker kürzerer Länge sind aber wenig wirksam, weil sie infolge des auftretenden kurzen Radius bei jeder Bewegung des Endes des Längslenkers in vertikaler Richtung zusätzliche Zwangskräfte in Querrichtung erzeugen.
Die der Neuerung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, ein Schwerlastfahrzeug der oben angegebenen Bauart zu schaffen, bei dem die Längslenker in Querrichtung so geführt sind, daß die in Querrichtung auf das Schwenklager wirkenden Kräfte beträchtlich herabgesetzt· sind, ohne daß die Wirksamkeit der Gasfeder in vertikale Richtung ungünstig beeinflußt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Neuerung dadurch,
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in Längsrichtung verlaufende Blattfeder mit in Querrichtung weisenden Schmalseiten angeordnet ist, die an ihrem dem Schwenklager zugewandten Ende und an einem Punkt zwischen ihren beiden Enden fest mit dem Längslenker verbunden ist5 wahrend ihr anderes Ende in Querrichtung spielfrei geführt am Untergestell gelagert ist.
Es handelt sich also um die Kombination einer Gasfeder mit einer Blattfeder, wobei die vertikale Abfederung zwischen Längslenker und Untergestell im wesentlichen durch die Gasfeder, die Stabilisierung in Querrichtung hingegen im wesentlichen durch die Blattfeder einsieht wird. Dies ist möglich^ da eine
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Blattfeder in Richtung ihrer Schmalseiten einen außerordentlich hohen Widerstand gegen Querkräfte aufweist. Aus diesem Grunde ist es möglich, die Blattfeder als gegen die Luftfeder verhältnismäßig weiche Feder auszubilden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Federkonstante der Blattfeder in Richtung senkrecht zum Untergestell klein ist gegen die Federkonstante der Gasfeder in dieser Richtung. Damit ist sichergestellt, daß der Einfluß der Blattfeder auf die Federkonstante in vertikaler Richtung sehr gering ist und die Eigenschaften der Gasfeder nicht beeinträchtigt werden.
Weiterhin hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn das am Untergestell gelagerte Ende der Blattfeder in unmittelbarer Nähe der Gasfeder angeordnet ist, weil sich so eine besonders günstige Verteilung der auftretenden Kräfte ergibt.
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform des Gegenstandes der Neuerung ist die Blattfeder aus mehreren Schichten aufgebaut und weist an dem am Untergestell gelagerten Ende eine Aufspreizung auf. Wie weiter unten näher erläutert, wird hierdurch verhindert, daß beim Durchfedern in vertikaler Richtung Klappergeräusche auftreten.
Im folgenden wird anhand der beigefügten Figuren ein Aus— führungsbeispiel für den Gegenstand der Neuerung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein Schwerlastfahrzeug zum Transport von Frachtbehältern in Seitenansicht..
Fig. 2 zeigt das Fahrzeug nach Fig. 1 in einer Aufsicht.
Fig. 3 zeigt: in einer vergrößerten Teilansicht das hintere Ende des Fahrzeugs nach Fig. 1 bei abgenommenen Rädern.
_ Δ. —
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— 4 —
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Schwerlastfahrzeug ist ein sogenannter "Container-Kippanhänger", der beispielsweise an ein Kraftfahrzeug oder einen Schlepper anhängbar ist.
Das Fahrzeug weist ein Untergestell 1 auf, an dem in bekannter Weise der Radsatz 3 angeordnet ist.
Über dem Untergestell 1 ist ebenfalls in bekannter Weise ein Rahmen 11 angeordnet, der sich an seinem hinteren Ende über zwei Stützarme 14 auf dem Untergestell 1 abstützt, während sein vorderes Ende auf einer am Untergestell 1 angeordneten nach hinten abfallenden Schrägführung 15 aufliegt. Der Rahmen 11 ist über Drehgelenke mit den Stützarmen 14 und diese sind über Drehgelenke mit dem Untergestell 1 verbunden. Zwischen dem Rahmen 11 und dem Untergestell 1 sind in bekannter Weise Hydraulikzylinder 16 angeordnet, mit deren Hilfe der Rahmen abgesenkt werden kann. Der nicht dargestellten abgesenkten Stellung des Rahmens 11 kann in Pfeilrichtung B ein Frachtbehälter von hinten eingeschoben und eingehängt werden. Weiterhin kann der Rahmen 11 ssitteis des Hydraulikzylinders 16 um ca. 90 nach oben geschwenkt und damit der Inhalt äes Frachtbehllters nach hinten abgekippt werden..
Die Räder 3 sind am Untergestell 1 jeweils über einen Längslenker 2 befestigt. Der Längslenker 2 ist an seinem vorderen Ende über ein Schvrenklager 4 mit dem Untergestell verbunden, während sich sein hinteres Ende über ein Abstützelement. 6 und eine Gasfeder 5 am Untergestell 1 abstützt. Damit die durch in der Ebene der Radachse angreifenden Kräfte im Schwenklager 4 entstehenden Momente abgefangen werden, ist zwischen dem Untergestell 1 und dem Längslenker 2 jeweils Blattfeder 7 angeordnet, deren Breitseite der Unter—
seite des Untergestells 1 bzw. der Oberseite des Längslenkers 2 zugewandt ist. Das dem Schwenklager 4 zugewandte Ende der Blattfeder 7 ist über eine Schraubverbindung 8 mit dem Längslenker 2 verbunden. Weiterhin ist die Blattfeder 7 über eine weitere Verbindung 9 noch einmal oberhalb der Radachse mit dem Läncfslenker 2 fest verbunden. Das nach hinten weisende Ende der Blattfeder 7 ist in einer am Untergestell 1, in unmittelbarer Nähe der Gasfeder 5, angeordneten Lasche 10 so eingeführt, daß kein Spiel in Querrichtung möglich ist. Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, besteht die Blattfeder aus mehreren Lagen und ist an ihrem hinteren Ende in zwei Teile 7a und 7b aufgespreizt. Dabei liegt der Teil 7a an der inneren Oberseite der Lasche 10 an, während der Teil 7b an der inneren Unterseite der Lasche 10 anliegt. Da das Anliegen der beiden Teile 7a und 7b unter Federkraft erfolgt, wird auf diese Weise jedes Klappergeräusch beim Durchfedern des Untergestells 1 in vertikaler Richtung vermieden.
Die in der Ebene der Radachse angreifenden Kräfte werden nun nicht nur über das Schwenklager 4, sondern außerdem j über die in Querrichtung eine hohe Steifigkeit besitzende Blattfeder 7 auf das Untergestell 1 übertragen, was zur j Folge hat, daß im Schwenklager 4 die d&n erhöhtes. Verschleiß j bedingenden Momente nicht auftreten können. Die Federkon— ! stante der Blattfeder 7 ist so gewählt, daS das FederüSigs—
; verhalten der Gasfeder 5 in vertikaler Richtung nicht be— ι
einträchtigt wird.
— D —
S chuiz anspräche

Claims (4)

- 6 Schutzansprüche
1. Schwerlastfahrzeug, insbesondere zum Transport ^on Fracht— behältern, bei dem mindestens die Hinterräder jeweils an einem unterhalb des Untergestelles des Fahrzeugs angeordneten Längslenker angeordnet sind, dessen eines Ende über ein Schwenklager mit dem Untergestell verbunden ist, während sich das andere Ende über eine Gasfeder am Untergestell abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zwischen Untergestell (1) und Längslenker (2) eine in Längsrichtung verlaufende Blattfeder (7) mit in Querrichtung -weisenden Schmalseiten angeordnet ist, die an ihrem dem Schwenklager (4) zugewandten Ende und an einem Punkt zwischen ihren beiden Enden fest mit dem Längslenker (2) verbunden ist, während ihr anderes Ende in Querrichtung spielfrei geführt am Untergestell (1) gelagert ist.
2. Schwerlastfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkonstante der Blattfeder (7) in Richtung senkrecht zum Untergestell (1) klein ist gegen die Federkonstante der Gasfeder (5) in dieser Richtung.
3. Schwerlastfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das am Untergestell (1) gelagerte Ende der Blattfeder (7) in unmittelbarer Nähe der Gasfeder (5) angeordnet ist.
4. Schwerlastfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (7) aus mehreren Schichten (7a, 7b) aufgebaut ist und an dem am Untergestell (1) gelagerten Ende eine Auf spreizung aufweist!
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DE19767621609 1976-07-08 1976-07-08 Schwerlastfahrzeug, insbesondere zum Transport von Frachtbehältern Expired DE7621609U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3017738A1 (de) * 1980-05-09 1981-11-12 Fassbender, Siepmann & Co Kg, 4040 Neuss Fahrzeug zum transportieren eines frachtbehaelters
FR2661160A1 (fr) * 1990-04-20 1991-10-25 Jean Francois Dez Systeme mobile a tremies amovibles pour le stockage, le transport et la manipulation mecanisee de semences en vrac ou en semi-vrac.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3017738A1 (de) * 1980-05-09 1981-11-12 Fassbender, Siepmann & Co Kg, 4040 Neuss Fahrzeug zum transportieren eines frachtbehaelters
FR2661160A1 (fr) * 1990-04-20 1991-10-25 Jean Francois Dez Systeme mobile a tremies amovibles pour le stockage, le transport et la manipulation mecanisee de semences en vrac ou en semi-vrac.

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