DE7617455U1 - Druckmagnet fuer punktdruckeinrichtung - Google Patents
Druckmagnet fuer punktdruckeinrichtungInfo
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Description
■- 2-
Die Neuerung betrifft einen Druckmagneten für Punkt-αruckeinrichtungen
zum Antreiben der Drucknadeln.
Die bekannten Ausbildungsformen eines Druckmagneten für Punktdruckeinrichtungen bestehen im wesentlichen
aus einer Magnetspule, die auf einem Spulenkörper angeordnet ist, sowie einem Tauchanker, der innerhalb des
Spulenkörpers bewegbar ist und an dem eine Drucknadel befestigt ist.
Es ist ein Druckmagnet für Nadeldrucker bekannt geworden, der einen relativ großen Schlankheitsgrad aufweist
(DL-WP 103 981). Nachteilig ist die Notwendigkeit, daß der eingeschobene die Spule tragende dünnwandige Spulenkörper
eine relativ große Bohrung aufweisen muß, damit der in dieser Bohrung geführte Anker nicht klemmt. Eine
genaue Zentrierung des Spulenkörpers in dem dem Anker zugewandten Teil des Magnettopfes kann nicht erfolgen.
Nachteilig ist außerdem die Zugentlastung der Anschlußdrähte für die Magnetspule, die im oberen Teil des
Magnettopfes erfolgt. Der gelochte zungenförmige Ansatz
am Rand des Spulenkörpers, der als Zugentlastung dient, bedingt eine Behinderung bei der Montage der Druckmagnete
sowie bei unvorsichtiger Handhabung kann dieser von dem Druckmagneten weit herausragende Ansatz abbrechen und
weiterhin verhindert dieser Ansatz eine Anordnung der Druckmagnete auf engstem Raum· Nachteilig ist schließlich
die extrem dünne Wandstärke des Spulenkörpers in der Größenordnung von 0,3 bis 0,5 mm, da dadurch eine Formstabilität
nur bis zu bestimmten Temperaturen gewährleistet werden kann»
Es ist ein Druckmagnet bekannt, bei dem die Anschlüsse durch ein Schlitz des Gehäuses an der dem Anker abgewandten
Seite nach außen geführt werden (DT-OS 2 257 246).
Nachteilig ist jedoch, daß kein Anschluß von Verstär- -f
kungslitze vorhanden ist, da der Wickeldraht der Magnetspule bis zu den Lötstützpunkten des Druckkopfes geführt
wird und lediglich mit isolierenden Hülsen versehen ist. Diese Lösung birgt eine erhöhte Bruchgefahr für den
Wickeldraht im beweglichen Bereich in sich. Nachteilig ist weAterhin die Zugentlastung, die durch Vergießen mit
Epoxydharz erreicht wird, da eine derartige Zugentlastung nur für relativ starke Wickeldrähte geeignet ist. Der
gebräuchliche Wickeldraht für Druckmagnete weist einen Durchmesser in der Größenordnung von 0,05 - 0,3 mm auf.
Nachteilig ist die Ausführung des Trägers für die Wicklung der Magnetspule. Es ist kein speziell ausgebildeter
isolierender Spulenkörper vorhanden, sondern ein Teil des metallischen Schaftes und der rohrförmige Abschnitt
des Magnetkernes dienen als Spulenkörper. Durch diese metallischen Leiter kann das Auftreten eines Masseschlusses
der Wicklung nicht verhindert werden. Des weiteren tritt durch diese spezielle Form des Trägers für die Wicklung
der Magnetspule ein erhöhter technologischer Fertigungsaufwand auf, beispielsweise beim Bewickeln des Trägers
mit Wickeldraht. Nachteilig ist schließlich, daß bei Anschlag des Ankers am Magnetkern ein Umbördeln des Ankerrandes
auftritt und somit zu Klemmerscheinungen des Ankers mit dem rohrförmigen Abschnitt des Magnetkerns führt.
Es ist ein Druckmagnet aus der DT-OS 2 122 674 bekannt, der aus einem einstückigen Schalenteil besteht. Nachteilig
ist, daß die Anschlußdrähte durch eine Öffnung des Schalenteiles geführt sind, ohne daß eine dementsprechende
Zugentlastung gewährleistet wird. Als nachteilig ist weiter die Führung des Ankers zu bewerten, da es bei einem
Aufschlagen des Ankers auf den Kern zu einer Umbördelung des Ankerrandes kommen kann, die dann Klemmerscheinungen
zwischen Anker und Spulenkörper zur Ursache hat.
-A-
Zweck der Neuerung ist mit vertretbarem fertigungstechnischem
/.ufwand die Beseitigung der aufgeführten
Nachte lie .
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckmagnet
mit Spulenkörper für Punktdruckeinrichtung derart auszubilden, daß eine zuverlässige justierbare und
klemmfreie Führung des Ankers ermöglicht wird, eine platzsparende Zugentlastung bei optimaler Ausnutzung des
Wickelraumes vorgesehen ist und der vorzugsweise für die Anordnung auf engstem Raum geeignet ist.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß eine spezielle Form von einem Spulenkörper eingesetzt
wird, der am oberen dem Anker zugekehrten Ende einen dünnwandigen Kragen trägt, der in die im Boden des
Magnettopfes vorhandene Bohrung eintaucht, eine genaue Zentrierung des Spulenkörpers erreicht sowie ein magnetisches
Haften des Ankers am Magnettopf verhindert. Der aus glasfaserverstärkten Plastwerkstoff bestehende
Spulenkörper ist in dem oberen, dem Anker zugekehrten Drittel in seinem Innenrohr verstärkt, was eine erhöhte
Formstabilität in dem temperaturgefährdeten Teil bewirkt.
In dem dem Magnetkern zugewandten Teil weist der Spulenkörper zwei Stege auf, die in Schlitze der Scheibe des
Magnetkernes im eingeschobenen Zustand eingreifen, wodurch eine Drehsicherung für den Spulenkörper auf dem Magnetkern
erreicht wird, was sich als günstig für die Herstellung der wicklung mit bereits aufgeschobenem Magnetkern erweist.
Von diesen Stegen weist einer eine mittig angeordnete Bohrung von der Größe der Anschlußlitze auf und liegt glatt
auslaufend mit dem Innenrohr für den Anfang der Wicklung. Der gegenüberliegende Steg weist außen einen Durchbruch
auf, der speziell als Klemme ausgebildet ist und den äußeren Anschluß der Litze kraftschlüssig aufnimmt. Es wird
somit eine günstigste Zugentlastung erreicht ohne Bruchgefahr für die Anschlüsse bei der Montage.
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Die Neuerung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen«
Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen«
Fig. Is eine Ansicht eines kompletten Magneten für
die Punktdruckeinrichtung;
Fig. 2t eine Ansicht des Spulenkörpers im Schnitt;
Fig. 3: eine Draufsicht in Richtung der Anker abgewandten
Die wesentlichen Elemente des in der Fig. 1 dargestellten
Magneten sind: der Magnettopf 3, der eingesetzte Magnetkern
2, die zwischen Magnettopf 3 und Magnetkern 2 angeordnete Wicklung 1, die auf dem Spulenkörper 7 (Fig 2)
aufgewickelt ist, der Anker 4 mit der Drucknadel 8, eine
kegelige Rückholfeder 5, die Anschlußlitzen 9;1O und den Abschluß bildet eine Schraubkappe 6. Im Magnettopf 3
ist an seinem offenen Ende ein Magnetkern 2 derart eingebördelt, daß er sich mit dem Rand in einer ausgedrehten
Rille des Magnettopfes 3 zentriert. Der Magnetkern 2 ist einstückig ausgeführt und gliedert sich in die Scheibe 20
und den Schaft 21. Die Magnetspule 1;7, die aus der Wicklung 1 und dem Spulenkörper 7 besteht, wird von dem
Magnetkern 2 getragen. Auf der Bodenseite des Magnettopfes 3 ist zentrisch ein Durchbruch angebracht, der
den Kragen 16 der Magnetspule 1 ;7 aufnimmt. Der Magnettopf 3 trägt auf dem Umfang der dem Boden zugewandten
Seite ein Feingewinde, auf de<n eine Schraubkappe 6 aufgeschraubt
wird. Diese Schraubkappe 6 bildet den rückwärtigen Anschlag für den Anker 4 und dient damit gleichzeitig
als üustage. Der Magnetkern 2 ist im Durchmesser größer gehalten als der Anker 4 und zwischen Magnetkern 2
und verstärkt ausgeführten Spulenkörper 4 ist ein Abstand von Δ^ vorhanden» Dadurch kommt es selbst bei einem
Anstauchen des Ankers 4 bei unsachgemäßem Betrieb zu
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keinem Funktionsausfall. Ansonsten befindet sich zwischen Anker 4 rnd Spulenkörper 7 ein Luftspalt 18,
der die Bewegung des Ankers 4 ermöglicht« Der Magnettopf 3 weist an einer dem Magnetkern 2 zugewandten
Seite des Magnettopfes 3 einen rechteckförmigen Durchbruch
22 länge eines Teils der Mantellinie auf, in der die äußere Lötverbindung der Anschlußlitze IO
hineinragt und auf den Windungen der Wicklung 1 aufliegt, so daß das Wickelvolumen des Magnettopfes 3
für eine glatte zylindrische Spule voll ausgenutzt werden kann.
Der speziell ausgebildete Spulenkörper 7, der in Fig. dargestellt ist, ist aus einem glasfaserverstärkten Plastwerkstoff,
wie z.B. Miramid VE 30, hergestellt. Dieser ist temperaturbeständig im gesamten Arbeitsbereich und
derart gestaltet, daß der dem Anker 4 zugewandte Teil eine dickere Wandung 15 aufweist. Im temperaturgefährdeten
Teil wird dadurch eine größere Stabilität und eine bessere Führungseigenschaft für den Anker 4 erreicht. An
dem Spulenkörper 7 befindet sich an dem dem Anker 4 zugewandten Teil ein Kragen 16, der durch den Durchbruch des
Magnettopfes 3 ragt und die Zentrierung der Magnetspule 1 ;7 in dem Magnettopf 3 gewährleistet, sowie ein magnetisches
Haften des Ankers 4 am Magnettopf 2 verhindert. Auf der dem Magnetkern 2 zugewandten Seite weist der Spulenkörper
eine Bordscheibe 13 und zwei sich gegenüberliegende Stege 11 ;12 auf (Fig. 3). Von diesen Stegen weist der Steg 11 einen
Durchbruch von der Größe der Anschlußlitze 9 auf. Der gegenüberliegende Steg 12 weist außen einen Durchbruch auf, der
speziell als Klamme 17 ausgebildet ist und als Zugentlastung der Anschlußlitze 10 dient. Durch die nicht herausragenden
Stege 11 ;12 wird die Befestigung der Anschlußlitzen 9;10 und die Servicefreundlichkeit des Druckmagneten erreicht.
Claims (3)
1. Druckmagnet für Punktdruckeinrichtung bestehend
aus einem zylindrischen Magnettopf, der eine Magnetspule bestehend aus Spulenkörper und Wicklung umschließt,
deren Spulenkörper zur Aufnahme der Wicklung und zur Führung eines Ankers ausgeführt ist, der
Spulenkörper von zwei Bordscheiben begrenzt wird, an einer Bordscheibe Mittel zur Zugentlastung angeordnet
sind, im erregten Zustand der Wicklung der Anker mit starr verbundener Drucknadel in Richtung
auf den Aufzeichnungsträger angetrieben und im abgeschalteten Zustand durch eine Rückholfeder in die
Ausgangsstellung zurückbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (7) am oberen, dem
Anker (4) zugekehrten Ende einen dünnwandigen Kragen (16) aufweist, der in den Magnettopf (3) eingesetzt
ist, der Spulenkörper (7) mit einer nach innen abgestuften Wandstärke ausgeführt ist, die im oberen
Drittel im überwiegenden Bereich der Ankerführung dicker als im unteren, den Magnetkern (2) umschließenden
Teil, ausgeführt ist, daß der Luftspalt (18) zwischen Anker (4) und Spulenkörper (7) im Bereich der
untersten Stellung des Ankers (4) größer als im Bereich der oberen Ankerführung ist, daß die untere Bordscheibe
(13) einstückig mit Stegen (11 ;12) ausgeführt ist und die Stege (11;12) in Schlitze der Scheibe (20) des
Magnetkernes (2) eingelassen sind.
2. Druckmagnet nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß der Steg (11) eine mittig angeordnete Bohrung (19) aufweist, sowie mit der Peripherie der Bordscheibe (13)
abschließt und daß der Steg (12) einen Durchbruch aufweist, der als Klemme (17) ausgebildet ist, wobei deren
spreizbare Schenkel die Peripherie der Bordscheibe (13) überragen·
3. Druckmagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Magnetkern (2) zugewandte Seite des Magnettopfes (3) einen rechteckförmigen Durchbruch (22)
längs eines Teils der Mantellinie aufweist.
4, Druckmcgnet nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die spreizbaren Schenkel der Klemme (17) innerhalb des Durchbruchs (22) angeordnet sind.
117455 OUl
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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1976
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- 1976-06-11 SU SU762373651A patent/SU774975A1/ru active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DD121494A1 (de) | 1976-08-05 |
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