DE7608862U - Finge rbalkenmähwerk - Google Patents

Finge rbalkenmähwerk

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DE7608862U
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Description

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A 2493 "" ' 22."'Marz 1976
vo/poe
Alois Schneider
Post Stödtlen
7091 Birkenzell
Fingerbalkenmähwerk
Die Erfindung "betrifft ein Eingerbalkenmänwerk, bei dem die
XXCU-L-I- J-XL^j&J. U-I-OJ- ^J-XiO AUJ. Χα^,ΰΧ J-ClUXXU XLL-L-V \J_^\11X XVCl-L-XV^TJ-L V ^7J^ ÜL UiIlS. trilici ΪΙώάάοΓα^Χίχ&ΧϋΙΐσ iilJ. 0 Soll Vt plaxXclGllc Uil(i SvilliUeiä—
kanten aufweisen und bei dem das Mähmesser über mit dem EaI-ken verbundene Halteelemente in den Messeraufnahmen der Mähfinger gehalten und geführt ist.
Derartige Fingerbalkenmähwerke bringen bei normalem Schnittgutbestand eine ausreichende Schnittleistung, sie neigen jedoch zur Verstopfung, insbesondere wenn der Schnittgutboden' Erdhaufen oder sonstige Unregelmäßigkeiten aufweist oder wenn das Schnittgut selbst schwierig zu schneiden ist.
Man hat schon versucht, diese Nachteile eines Mänwerkes zu beseitigen. Dabei wurden anstelle des hin- und herbewegbaren Mähmessers eine Anzahl von rotierenden Kreiselmessern eingesetzt. Derartige Kreiselmänwerke sind jedoch komplizierter und aufwendiger und lassen sich nicht ohne weiteres an vorhandene Schlepper-Mähwerksantriebe ankoppeln und haben die unangenehme Eigenschaft, Erdhaufen mit dem Mähgut zu vermischen.
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E-S ist auch schon versucht worden, die Sclrait'bleistung dadurch zu verbessern und die Verstopfungsgefahr dadurch zu reduzieren, daß zwei Mähmesser übereinander gegenläufig bewegt werden, wobei der Schnitt allein durch die Schneidkanten der Messer erreicht wird. Bei einem derartigen Mähwerk können die Mähfinger entfallen, da ihre Schneidflachen ja überflüssig sind. Sie sind jedoch dennoch erforderlich, um größere Fremdkörper, wie Steine oder dgl., aus dem Schneidbereich der Messer zu verdrängen. Trotz Verbesserung der Schnittleistung wird die Verstopfungsgefahr nicht entscheidend reduziert. Vielmehr wird das Mähwerk durch das zweite Mähmesser nur verteuert, und bringt auch mehr Arbeit, da beide Mähmesser geschliffen werden müssen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Fingerbalkenmähwerk der eingangs erwähnten Art unter Beibehaltung nur eines einzigen Mähmessers so zu verbessern, daß ohne Beeinträchtigung der Schnittieisxrung allem durch dxe Ausbildung der Mähfinger, und des Mähmessers die Verstopfungsgefahr ganz entscheidend reduziert wird.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schneidflächen und die Auflageflächen der Mähfinger etwa in einer Ebene liegen, daß die Messer über einen obenliegenden Messerträger miteinander verbunden sind und daß die Mähfinger nur mittels eines die Messeraufnahme zum Balken hin begrenzenden, von der Schneidfläche nach oben gerichteten und in Längsrichtung des Balkens verlaufenden Steges miteinander verbunden bzw. gegeneinander abgestützt sind. Da die Schnittebene damit in dem Bereich der Balkenunterseite liegt und die Mähfinger unterhalb der Schnittebene keine quer zur Mährichtung verlaufenden Teile mehr aufweisen, wird die Gleitbewegung des Fingerbalkenmähwerkes auf dem Schnittgutboden entscheidend verbessert und dadurch die Verstopfungsgefahr, insbesondere beim Passieren von Erdhaufen, Schnittgutverdichtungen oder dgl. erheblich reduziert.
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Der Aufbau des neuen Fingerbalkenmähwerks kann dadurch vereinfacht werden, daß zwei Mähfinger über den Steg zu einem Doppelmähfinger einstückig verbunden sind. Für die Verbindung mit dem Balken ist dann vollkommen ausreichend, wenn jeder Mähfinger eines Doppelmähfingers nur über eine einzige Schraubverbindung mit dem Balken verbunden wird. Eine Verstellung des Doppelmähfingers ist damit verhindert.
f~\ I1Ur die Verbesserung der Gleitbewegung des Fingerbalkenmähwerkes auf dem Schnittgutboden ist zudem vorgesehen, daß die Mähfinger unterhalb der Auflagefläche und der Schneidfläche als quer zum Balken gerichtete Kufen ausgebildet sind, die dem Balken abgekehrt in eine hochgezogene Spitze auslaufen. Die Mähfinger heben bei dieser Ausgestaltung bei festen bzw. starren Unregelmäßigkeiten des Schnittgutbodens das Fingerbalken-
Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Messeraufnahme eiiles Mähfingers im Bereich der Spitze nach oben offen ist. Bei dieser Ausgestaltung wird auch die Verstopfungsgefahr durch Schnittgut über dem Fingerbalkenmähwerk reduziert, '%J da das Schnittgut stets in den Bereich der Schnittebene fällt tnd dort von dem Messer erfaßt und geschnitten wird.
Die Ausgestaltung kann jedoch auch so vorgenommen sein, daß die Messeraufnahme eines Mähfingers im Bereich der Spitze durch einen Fingerlappen teilweise überdeckt ist. Diese Ausgestaltung hat sich bei stehendem, längerem Schnittgut bewährt. Dabei können die !"ingerlappen in bekannter Veise als Messerführung ausgebildet und mitverwendet werden.
Der Balken kann sich unmittelbar an die Rückseite des Steges der Mähfinger anschließen oder im Abstand zu diesem Steg an-
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A 24-93 -zugeordnet sein. Dabei ist vorzugsweise die Vorderkante in Arbeitsrichtung des Mähwerkes geneigt. Diese Ausgestaltungen dienen der Verbesserung der Schnittleistung ohne jedoch die Verstopfungsgefahr wieder zu erhöhen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausiälirungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht einen Mähfinger nach
der Erfindung., wie er an dem im Schnitt dargestellten Balken angebracht ist und den Messerbalken führt und
Fig. 2 die Ansicht auf die Rückseite eines Doppelmähfingers nach der Erfindung.
Wie den Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, werden zwei Mähfinger zu einem Doppelmähfinger 20 zusammengefaßt und einstückig hergestellt. Entscheidend ist bei der Ausgestaltung, daß die Auflagefläche 28 des Mähfingers mit der Schneidfläche 27 in der Messeraufnähme 26 des Mähfingers in einer Ebene angeordnet ist. Der Balken 10 mit seiner in Mährichtung geneigten Vorderkarte 12 ist über die Schraubverbindung 11,25 mit dem Mähfinger verbunden. Dabei ist im Ausführungsbeispiel zwischen der Vorderkante 12 des Balkens 10 und dem Steg 25, der die beiden Mähfinger eines Doppelmähfingers 20 miteinander verbindet, ein Abstand gelassen. Der Balken 10 kann jedoch auch unmittelbar an den Steg 25 der Mähfinger anschließen.
Der Steg 25 schließt die Messeraufnahme 26 zum Balken 10 hin ab und ist oberhalb der Schneidfläche 27 angeordnet.
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Die Seiteiikaiiten der Schneidfläche 27 sind als Schneidkanten ausgebildet. In der Mess er aufnahme 26 ist der Messerbalken mit den Messern 31 "und dem Messerträger 30 geführt. Die Messer 31 sind dabei in bekannter Weise über Nieten 32 mit dem Messerträger 30 verbunden. Der Messerträger 30 liegt über den Messern 31 und ist an dem Steg 25 geführt. Die den Messerbalken übergreifenden (nicht dargestellten) Halteelemente, die am Balken 10 angebracht were*en, halten und führen den Messerbalken in bekannter Weise in den Messerauf nahmen der Mähfinger so, daß die Messer 31 nicht an der Spitze 24 der Mähfinger anstoßen.
Die Schneidkanten 33 der Messer 31 sinizur Unterseite der Messer hin gerichtet und arbeiten mit den Schneidkanten der Schneidfläche 27 der Mähfinger zusammen, wenn der Messerbalken hin- und herbewegt wird.
Wenn man die Mähfinger von der Rückseite betrachtet, dann stellen sie unterhalb der Schnittebene, d.h. auch der Unterseite des Balkens 10, nur quer zum Balken 10 gerichtete Kufen 21 und 22 dar, die dem Balken 10 abgekehrt in hochgezogene Spitzen 24-auslaufen. Die Ansicht; nach Fig. 2 zeigt deutlich, daß die Mähfinger unterhalb der Schnittebene keine Teile aufweisen, die eine Verstopfung einleiten oder begünstigen könnten. Die Kufen 21 und 22 bringen eine ausgezeichnete Gleitbewegung des neuen Fingerbalkenmähwerkes auf dem Schnittgutboden, wobei insbesondere beim Passieren von Erdhaufen, Schnittgutansammlungen oder dgl. keine Verstopfung auf der Unterseite des Pingerbalkenmähwerkes mehr zu befüAten ist.
Der Querschnitt der Kufen 21 und 22 kann selbstverständlich auch anders gewählt werden. Wichtig ist nur, daß diese Kufen
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21 und 22 in Mährichtung keine Ansätze oder dgl. aufweisen, die das Durchgleiten von Erde, Schnittgut oder dgl. zwischen den Mähfingern behindern.
Wie I"ig. 2 weiter zeigt, ist der Steg 25 des Doppelmähfingers 20 so weit verlängert, daß er sich beim Anbringen am Balken 10 an den Stegen der benachbarten Doppelmähfinger 20 abstützt. DcLiiiit bilden die Stege 25 der Doppelmähfinger 20 eine durchgehende Führung für den Messerbalken. Außerdem besteht für die Halteelemente über die gesamte Länge des Balkens 10 eine Abstütz- bzw. Verbindungsmöglichkeit.
Die hochgezogene Spitze 24 kann auch in einen Fingerlappen auslaufen, der die Messeraufnahme 26 teilweise überdeckt und der mit zur Führung des Messerbalkens ausgenützt werden kann.
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Claims (10)

Ansprüche
1. Fing erb alkenmähwerk, "bei dem die Mäh finger über eine Auflagefläche mit dem Balken verbunden sind und eine Messeraufnahme mit Schneidfläche und Schneidkanten aufweisen und "bei dem das Mähmesser über mit dem Balken verbundene Halteelemente in den Messeraufnahmen der Mähfinger gehalten und geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidflächen (27) und die Auflageflächen (28) der Mähfinger (20) etwa in einer Ebene liegen, daß die Messer (3"0 über einen obenliegenden Messerträger (30) miteinander verbunden sind und daß die Mähfinger (20) nur mittels eines die Messeraufnähme zum Balken (10) hin begrenzenden, von der Senneidfläche (27) nach oben gerichteten und in Längsrichtung des Balkens (""!Ο) verlaufenden Steges (25) miteinander verbunden bzw» gegeneinander abgestützt sind.
2. Fingerbalkenmähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Mähfinger über den Steg (25) zu einem Doppelmähfinger einstückig verbunden sind.
3· Fingerbalkenmähwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mähfinger unterhalb der Auflagefläche (28) und der Schneidfläche (27) als quer zum Balken (10) gerichtete Kufen ausgebildet sind, die dem Balken (10) abgekehrt in eine hochgezogene Spitze (24) auslaufen.
4. Fingerbalkenmähwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3? dadurch ^gekennzeichnet, daß die 'Mess er'aufnahme (26) eines Mähfingers im Bereich der Spitze (24) nach oben offen ist.
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5· Fingerbalkenmähwerk nach einem der Ansprüche 1 "bis 3? dadurch gekennzeichnet, daß die Messeraufnähme (26) eines Mähfingers im Bereich der Spitze (24) durch einen Fingerlappen teilweise überdeckt ist.
6. Sngerbalkenmähwerk nach Anspruch 55 dadurch gekennzeiehnet, daß die Pingerlappen in bekannter Weise als Messerführung ausgebildet sind.
7- Fingerbalkenmähwerk nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mahfi^.ger eines Doppelmähfingers (20) nur über eine einzige Schraubverbindung (11,23) mit dem Balken (10) verbunden ist.
%
8. Pingerbalkenmähwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7?
ι dadurch gekennzeichnet, daß sich der Balken (10) unmit-
i> telbar an die Rückseite des Steges (25) der Mähfinger
(20) anschließt.
9- Pingerbalkenmähwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7■>
> dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (10) im Abstand
: -■' zum Steg (25) der Mähfinger (20) angeordnet ist.
;
10. Eingerbalkenmähwerk nach Anspruch 8 oder 95 dadurch ge
kennzeichnet, daß die Vorderkante des Messerträgers (30) in Arbeitsrichtung des Mähwerk^ geneigt ist.
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DE19767608862 1976-03-23 Finge rbalkenmähwerk Expired DE7608862U (de)

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DE7608862U true DE7608862U (de) 1976-07-22

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