DE757604C - Verfahren zur Verringerung der Bruchgefahr und des Setzens von Stahlfedern - Google Patents
Verfahren zur Verringerung der Bruchgefahr und des Setzens von StahlfedernInfo
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- DE757604C DE757604C DEM146329D DEM0146329D DE757604C DE 757604 C DE757604 C DE 757604C DE M146329 D DEM146329 D DE M146329D DE M0146329 D DEM0146329 D DE M0146329D DE 757604 C DE757604 C DE 757604C
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Description
- Verfahren zur Verringerung der Bruchgefahr und des Setzens von Stahlfedern Bekanntlich werden heute in der Technik allgemein zur Herstellung von Federn die genormten Federstähle verwendet, u. a. solche mit Nickelzusatz. Diese zeichnen sich durch eine hohe Streckgrenze und einen hohen C-Gehalt aus und zeigen häufig beikurzzeitiger, stoßweiser und über die Streckgrenze hinausgehender Beanspruchung eine zu geringe Verformungsmöglichkeit, um die Spannungsspitzen, die in Randzonen auftreten, abzubauen. Die Folge ist frühzeitiger Bruch oder Ausfall infolge starken Setzens der Feder.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verringerung der Bruchgefahr und des Setzens von Stahlfedern. Erfindungsgemäß wird die Feder aus einem nickelhaltigen Baustahl mit geringer Streckgrenze mit 0,3 bis o,4% C, 0,4 bis o,8 % Mn, o,35 % Si, i, i bis 1,5 % Cr, 4'5 bis 4,75 % Ni, Rest Eisen mit den üblichen Verunreinigungen an S und P, hergestellt und vor Inbetriebnahme in Stufen steigend über die Streckgrenze des Stahles hinaus belastet und entlastet.
- Dieser nickelhaltige Baustahl mit einer Federstählen gegenüber niedrigen Streckgrenze, besitzt einerseits eine genügende Festigkeit, um als Feder Verwendung zu finden, anderseits ist er aber nicht so kerbempfindlich wie die Federstähle, so daß zunächst schon durch seine Verwendung als Feder Spannungsspitzen an den gefährlichsten Stellen, meistens sind es Kerben, abgebaut werden können, und an diesen Stellen treten sogar auch Werkstoffverfestigungen auf. Die letzteren werden erfindungsgemäß noch künstlich vor Inbetriebnahme der Feder herbeigeführt, indem die Feder entsprechend be- und entlastet wird. Die Feder ist selbstverständlich länger als Nennmaß herzustellen, um das bei der Vorbehandlung nicht ganz vermeidliche Setzen zu berücksichtigen.
- Die Möglichkeit der Werkstoffverfestigung und die geringe Empfindlichkeit lassen dem Arbeiter und dem Gestalter bei der Herstellung der Federn mehr Freiheit, als dies bei den bekannten Federstählen der Fall ist. Weiterhin wirkt sich dies verbilligend auf die Federbauart aus. So können normal hochbeanspruchte Tellerfedern aus warm gewalztem Werkstoff hergestellt werden, dessen Walzhaut durch Bearbeitung nicht entfernt zu werden braucht.
- Torsionsstäbe werden nur gedreht, aber nicht nachgeschliffen und poliert. Zylindrische Schraubenfedern mit rechteckigem Querschnitt können ohne weiteres aus dem Vollen geschnitten werden und erweisen sich bei hohen Beanspruchungen und der entsprechend kurzen Normallebensdauer von io bis 30 000 Lastwechsel dennoch gewickelten Federn überlegen, und dies obwohl bei der geschnittenen Feder die Faser zerschnitten ist. Von Bedeutung ist dies für kleine Federn, die infolge der engen Raumtoleranzen schlecht gewickelt werden können.
Claims (3)
- PATRNTANSPRt`CHE: i. Verfahren zur Verringerung der Bruchgefahr und des Setzens von Stahlfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einem nickelhaltigen Baustahl mit geringer Streckgrenze mit 0,3 bis 0,4% C, 0,4 bis o,8% Mn, 0,35% Si, i,i bis i,5 % Cr, .1.,-25 bis 4,75010 'Ni, Rest Eisen mit den üblichen Verunreinigungen an S und P, hergestellt und vor Inbetriebnahme in Stufen steigend über die Streckgrenze des Stahles hinaus belastet und entlastet wird.
- 2. Verfahren zur Herstellung einer Feder gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus dem Vollen, beispielsweise eine Spiralvierkantfeder aus einem Zylinder herausgeschnitten wird. 3. Anwendung des Verfahrens gemäß Ansprüchen i und 2, zur Herstellung von Rückhol-, Vorhol- oder Pufferfedern für Waffen und Waffenteile selbsttätiger Feuerwaffen. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Kaiser-Wilhelm-Institut für Eisenforschung zu Düsseldorf, 1938, S. 12. Sp. i, Abs.
- 3, Satz 2; Krupp'sche Monatshefte 1931, S. B.
Priority Applications (1)
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|---|---|
| DE757604C true DE757604C (de) | 1953-03-09 |
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE757604C (de) |
-
1939
- 1939-10-24 DE DEM146329D patent/DE757604C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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