DE7539012U - Untergestell fuer moebel, gestellaufbau o.dgl. - Google Patents

Untergestell fuer moebel, gestellaufbau o.dgl.

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DE7539012U DE19757539012 DE7539012U DE7539012U DE 7539012 U DE7539012 U DE 7539012U DE 19757539012 DE19757539012 DE 19757539012 DE 7539012 U DE7539012 U DE 7539012U DE 7539012 U DE7539012 U DE 7539012U
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Die Neuerung bezieht sich auf ein Untergestell für Möbel, Gestellaufbau od. dgl., bestehend aus annähernd vertikal verlaufenden Profilschienen und annähernd horizontal verlaufenden Vtrbindungsschienen, wobei die annähernd vertikal verlaufenden Profilschienen einen oder mehrere, einseitig offene Längsschlitze besitzen und an den Enden der Verbindungsschienen pfropfenartige Körper formschlüssig eingesetzt sind, welche einen im querschnitt gegenüber dem in die Verbindungsschienen eingesetzten Teil vergrößerten Endabschnitt aufweisen, wobei zumindest eine dem freien Ende des Körpers abgewandte Begrenzungsfläche des Endabschnittes und das freie -Cinde der Verbindungs schiene parallel zueinander verlaufen und einen nutartigen Einschnitt miteinander einschließen, und «vobei die die Schlitze begrenzende Wandung der Profilschienen wenigstens teilweise in den Einschnitt bzw. die Einschnitte im Bereich der Enden der Verbindungsschienen eingreifen.
Untergestelle für i.'.öbel wurden bisher meist als Schweißkonstruktionen ausgeführt, ^obei der Aufwand zur Herstellung einer solchen Schweißkonstruktion recht hoch war. Außerdem sind dadurch die Gestaltungsmöglichkeiten sehr herabgesetzt.
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Es ist bereits ein Untergestell für Möbel bekannt, bei welchem in den vertikalen Profilschienen einseitig offene Schlitze vorhanden sind und bei welchem die Verbindungsschienen quer zu u.eren Längserstreckung verlaufende Einschnitte aufweisen. Es ist bei einer derartigen Anordnung eine besondere Schwächung der Verbindungsschienen gegeben, da nurmehr ein kleiner Anteil des früheren Querschnittes der Verbindungsschienen gerade im Verbindungsbereich übrig bleibt. Es ist also gerade dieser Endabschnitt, welcher die ganze Last aufzunehmen hat, besonders geschwächt. Außerdem ist es bei einer derartigen Anordnung erforderlich, daß die Verbindungsschienen einer Bearbeitung unterworfen sind, welche zusätzliche Kosten mit sich bringt. Diese zusätzliche Bearbeitung, nämlich das Aussägen der Schlitze, ist mit einer besonderen Genauigkeit durchzuführen, da eine gute Passung zwischen den Profilschisien und den Verbindungsschienen den gegenseitigen Halt wesentlich beieinflußt. Ein Nachbearbeiten, z. B. ein Verkürzen der VerbindungsscliienerL an Ort und Stelle ist kaum mehr möglich, da ja dann diese Einschnitte neu in die Verbindungsschienen eingesägt werden müßten, was von Hand seLr schwierig sein wird, wenn überhaupt geeignetes Werkzeug zur Verfügung steht.
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Ferner ist eine Verbindung für zerlegbare l^öbel bekannt, bei der die Beine des Möbels mit nach oben auslaufendem Schlitz versehen sind zur Aufnahme eines Verbindungsstückes, welches an der Querschiene durch eine Schraube gehalten ist. Diese Schraube besitzt an ihrem vorderen ^nde einen konischen Abschnitt, mit welchem sie in die Öffnung des Verbindungsstückes eingreift. Beim Pestziehen dieser Schraube wird auf das Verbindungsstück eine Zugwirkung nach Art eines Spannteiles ausgeübt. Das Verbindungsstück ist also vorerst lose mit einem gewissen Abstand von dem entsprechenden iünde der Querschiene angeordnet, damit ein Einführen in die senkrechten Beine des Möbels stattfinden kann, jirst nachträglich wird durch Anziehen dieser Schraube ein Verspannen und dadurch die Herstellung einer festen Verbindung durchgeführt,
Im losen Zustand sind hier mehrere verlierbare Teile vorhanden, welche insbesondere bei einem Versand ohne weiteres verloren gehen können. Außerdem ist zur Montage einer derartigen Verbindung stets auch entsprechendes Werkzeug notwendig, da ohne ein 7/erkzeug kein gegenseitiges Einschieben erfolgen kann und auch der gegenseitige Halt nicht gewährleistet ist ohne daß die Schrauben festgezogen werden. Als weiterer Kachteil ist zu werten, daß die Oberfläche zumindest der Querschienen
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keine durchgehend geschlossene Oberfläche aufweisen, da diese je Öffnungen zum Einsetzen der Spannschrauben aufweisen müssen.
Bei einei* weiteren bekannten Ausführung müssen an den Enden der Verbindungsschienen Querbohrungen vorgesehen werden, wobei diese Bohrungen, zumal sie sich an einer gleichen Stelle in einem verschiebbaren Pfropfen befinden, zu dem Zweck vorhanden sein massen, daß eine genaue Lagesicherung der Pfropfen durchführbar ist. Entweder muß beim Einsetzen der Pfropfen durch Einschieben eines Bolzens die erforderliche Lage dieser Pfropfen fixiert werden oder aber ein Bolzen bleibt in dieser Bohrung nach dem Einsetzen des Pfropfens. Auch hier sind dann wiederum mehrere Teile, also eine Verbindun.gsschiene, ein Pfropfen und ein Bolzen vorhanden, so daß mehrere Einzelteile gefertigt werden müssen. Außerdem ist eine zusätzliche Bearbeitung der Verbindungsschienen, nämlich durch das Anbringen der Durchgangsbohrung, erforderlich. Dieser zusätzliche Arbeitsgang erfordert nicht nur einen Kosten- und Arbeitsaufwand bei der Herstellung der Schienen, sondern bringt auch Probleme bei der Montage solcher bestelle mit sich.
Beim Einsetzen der Pfropfen muß stets darauf geachtet werden, daß diese nicht von vorne herein zu weit in die Enden dieser
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Ver-bindungsschienen eingeschlagen werden, da sie ansonsten praktisch nicht mehr herausgeholt werden können. In einem solchen Falle wird wohl die einzige Lösung darin erblickt, daß ein v/eiterer Pfropfen nachgeschlagen wird, wobei beim diesmaligen Einschlagen mehr Sorgfalt aufgewendet werden hu.:, iine rationelle und schnelle Arbeitsweise ist also mit einer derartigen Ausführung überhaupt nicht denkbar.
lie feuerung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Untergestell für :.'öbel, einen Gestellaufbau od. dgl. zu schaffen, welches bzw.welcher relativ rasch und unkompliziert aufgebaut bzw. hergestellt v/erden kann und trotzdem die erforderliche Stabilität und Tragfestigkeit mit sich bringt.
^euerungsgemU.. wird hiezu vorgeschlagen, daß an den pfropfenartigen AÜrpern Stege, Verstärkungen, Erhöhungen od. dgl. als Begrenzungsanschläge beim Einsetzen derselben in die Enden der Verbindungsschienen vorgesehen sind.
-.urch diese Laanahmen ist keine zusätzliche Bearbeitung der Verbindungsschienen erforderlich, so daß auch ohne weiteres ein Ablängen der Verbxndungsschienen an Ort und Stelle möglich ist. Ferner ist dadurch an keiner Stelle der Verbindungsschienen eine besondere Schwächung gegeben, da ja gerade
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im Bereich des Einschnittes eine "Vertiefung insofern erfolgt, als ein pfropfenartiger Körper eingesetzt ist. Die Einschnitte können daher in einfachster Weise dadurch gebildet werden, daß ein solcher Körper an den Enden der Verbindungeschienen eingesetzt bzw. eingeschlagen wird, wobei zwischen dem vergrößerten Endabschnitt und dem Endbereich der Verbindungsschienen der Einschnitt frei bleibt.
Durch die Ausbildung von Stegen, Verstärkungen, Erhöhungen od. dgl. sind Begrenzungsanschlage beim Einsetzen der pfropfenartigen Körper gegeben, so daß nicht drauf geachtet werden muß, wie weit nun dieser pfropfenartige Körper eingeschlagen wird, da durch diese Maßnahmen stets der gleiche Abstand gewahrt ist, so daß die Einschnitte stets dieselbe Breite aufweisen. Zu diesem Zweck ist kein Werkzeug erforderlich und auch keine zusätzliche Bearbeitung der Verbindungsschienen bzw. der ^nden derselben.
'.'■'eitere Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des Untergestelles mit
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einem stricnliert angedeuteten Sitzmöbelauf bau; Fig. 2 eine Schrägsicht des Endbereich.es einer Verbindungsschiene mit eingesetztem Körper; Fig. 3 sine Seitenansicht des Ej&ereich.es einer Verbindungs schi ene mit eingesetztem Körper; Fig* M- eine Scnrägsicht des pfropfenartigen Körpers; Fig. 5 eine Schrägsicht der Verbindung zwischen zwei Verbindungsschienen; Fig. 6 eine Eckverbindung eines Untergestelles in Draufsicht; Fig. 7 den Eckbereich eine;= Untergestelles mit aufgesetzireor-isstg-pXatie^Fig. 3 eine Ansicht von oben eines Untergestelles für ein Möbel; Fig. 9 eine Seitenansicht eines Teiles des Untergestelles mitjeiner Abdeckkappe bzw. einem Abdeckpfropfen; Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie I - I in Fig. 9; Fig. 11 ein gleiches Detail wie in Fig. 9? jedoch mit einer anderen Abdeckkappe; Fig. 12 bis 15 verschiedene Ausführungs- und Zusammenstellungsvarianten.
Das Untergestell besteht im wesentlichen aus annähernd vertikal verlaufenden Profilschienen 1, welche z. B. die Füße des Untergestelles bilden und annähernd horizontal verlaufenden Verbindungsschienen 2. Die annähernd vertikal verlaufenden Prof Uschi enen 1 besitzen einen oder mehrece Längschlitze 3> welche »m oberen z-nde der Profilschiene 1 offen ausgeführt
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sind. Me annähernd horizontal verlaufenden Verbindungsschienen 2 weisen an ihren Enden quer zu deren Längserstreckung verlaufende, nutartige Einschnitte 4 auf. Es muß dabei mindestens ein Einschnitt an jedem Ende vorgesehen werden, so daß zur formschlüssigen Verbindung der annähernd vertikal und horizortal verlaufenden Schienen 1 und 2 die die Schlitze 3 begrenzenden Wandungen 5 zumindest teilweise in die Einschnitte 4 an den Verbindungsschienen 2 eingreifen können.
Eine bessere und starrere Verbindung zwischen den Schienen 1 und 2 ergibt sich, wenn an den -^nden der Verbindungsschienen 2 zwei einander gegenüberliegende Einschnitte 4 vorgeshen sind.
Die Einschnitte 4 werden von zwei voneinander getrennten Teilen gebildet. An den ^nden d -r Verbindungsschienen sind pfropfenartige Körper 20 formschlüssig eingesetzt, welche einen im Querschnitt gegenüber dem in die Verbindungsschiene 2 eingesetzten Teil 21 vergrößerten Endabschnitt 22 aufweisen. Zumindest aie dem freien Ende des Körpers 20 abgewandte Begrenzungsflache 2*j des i^ndabschnittes 22 und dts freie Ende 24 der Verbindungsschiene verlaufen parallel zueinander und schließen
so einen nutartigen !Anschnitt 4 zwischen sich ein.
Der pfropfenartige Körper kann sowohl als Hohl- als auch als Vollprofilstück ausgebildet sein und zweckmFißigerweise aus Kunststoff gefertigt werden. Selbstverständlich ist es auch denkbar, diese pfropfenartigen Körper z. E. aus Holz oder einem Metall zu fertigen.
Damit eine besonders feste Verbindung zwischen den pfropfenartigen Körpern 20 und den -t^nden der als Vollprofile ausgestalteten Verbindungsschienen 2 erfolgt, ist es zweckmäßig, wenn zwischen dem pfropfenartigen Körper und den Verbindungsschienen 2 ein Passitz, vorzugsweise ein Pressitz besteht. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den pfropfenartigen Körper und die Verbindungsschienen miteinander zu verkleben. Es ist auch möglich, eine entsprechende Schraubverbindung herzustellen, doch sind dann wiederum zusätzliche Bearbeitungen der Verbindungsschienen erforderlich.
Ari den pfror.fenartigen Körpern 20 sind Stege, Verstärkungen 25 od. dgl. vorgesehen a3s Begrenzungsanschläge beim Einsetzen des körpers in die .enden der Verbindungsschienen 2. Liese Verstärkungen 2> sii^i so angeordnet, bzw. so breit aus-
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geführt, daß beim gänzlichen Einschlagen des Körpers 20 in den Endbereich einer Verbindungsschiene 2 ein nutartiger Einschnitt frei bleibt, welcher genau der Wandstärke der vertikalen Profilschienen 1 entspricht. Es ist durch diese Maßnahme nicht jedes Mal ein Nachmessen der Einschnitte erforderlich, da von vorne herein die richtige Größe erzielt wird. Für die besonders einfache Ausgestaltung des Körpers 20 ist es zweckmäßig, wenn dieser im Bereich des die Einschnitte 4- bildenden Abschnittes einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei die eine Seitenlänge der Höhe des .bndabschnittes 22 und die andere Seitenlänge der Breite des in die V erbind ungsschiaae 2 eingesetzten Teiles 21 des Körpers 20 entspricht. Die Breite der "Verstärkung 25 entspricht dabei stets der Breite B des Einschnittes 4.
Ferner ist es zweckmäßig, wenn der Querschnitt des Endabschnittes 22 des eingesetzten Körpers 20 dem Außenquerscnnitt der Verbindungsschiene 2 entspricht, Dadurch bildet der Körper 20 einen Fortsatz der Verbindungsschiene, welcher nicht über den Außenbereich der Verbindungsschiene vorsteht, so daß auch ohne weiteres ein Versand der Verbindungsschiene mit bereits eingesetzten Körpern möglich ist.
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Es wird vorgeschlagen, daß die Breite B der Einschnitte 4 der Stärke S der ,'.'andung 5 der annähernd vertikal verlaufenden Profilschienen 1 entspricht. Ferner wird vorgesehen, daß die Restbreite R von Fuß zu Fuß der Einschnitte 4 gemessen der Breite A der Schlitze 3 in den annähernd vertikal verlaufenden Profilschienen 1 entspricht. Außerdem ist es zweckmäßig, wenn die Tiefe T der Einschnitte 4- gleich oder größer als die Breite B derselben ist. Für die einfache Ausbildung des pfropfenartigen Körpers ist es vorteilhaft, wenn die Tiefe T der A'andstärke der Verbindungsschienen 2 entspricht. Es kann dadurch der meil 21 des Körpers 20 an zv/ei gegenüberliegenden Bereichen vollkommen eben ausgestaltet werden. Es ist aber auch möglich, den Einschnitt tiefer auszugestalten, doch ist dann eine zusätzliche Nut am Körper 20 erforderlich.
In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, daß weder der eingesetzte Teil 21 des Körpers 20 noch der Endabschnitt ebene Begrenzungsflächen aufweisen müssen. So ist es denkbar, den Teil 21 so auszuführen, daß lediglich einige vorstehende Stege vorhanden sind, Vielehe sich dann an der Innenwandung der Verbindungsschienen 2 abstützen. Es sind hier also mannigfache Variationsmöglichkeiten gegeben.
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Durch die besonderen iVaßverhältnisse wird sozusagen ein Passitz zwischen den zu verbindenden Irofilschienen erzielt, so daß ein außerordentlich guter Halt und eine Stabilität des Untergestelles bzw. eines Gestellaufbaues erzielt wird, ohne daß zusätzliche SczAveiii-, Schraub- oder Nietverbindungen bzw. zusätzliches Bearbeiten der Ve^bindungsschienen '_ rf orderlich sind. Die V erbind ungs schienen 2 müssen lediglich v^n oben her im Eereich der Einschnitte 4- in die Schlitze 3 an den Profilschienen 1 eingeschoben werden. Es sind durch diese neuerungsgemäßen fcafinahmen eine große Anzahl von Variationsmöglichkeiten gegeben, die ohne zusätzliche Bearbeitung durchführbar sind. Aus Pig. 8 ist ein -"-usführungsbeispiel eines Untergestelles beispielsweise für ein Sitzmöbel oder einen Tisch gezeigt, wobei dieses Untergestell aus vier Profilschienen 1 und vier Verbindungsschienv.'ti 2 besteht. Bei der Ausgestaltung nach Fig. 13 ist ein entsprechend längeres Untergestell vorgesehen, wobei die beiden mittleren Profilschienen jeweils an drei Seiten entsprechende Schlitze 3 aufweisen. Eei der Ausführun^svariante nach Fig. sind z-.vei Untergestellteile an einem ickber-eich miteinander verbunden, wobei die Lckprofil-eschiene vier Schlitze 3 aufweist. Selbstverständlich sind die Variationsmöglichkeiten nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt und sind in beliebigem Maße fortzusetzen oder zu ändern. Ss ist
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daher auch denkbar, mehrere solcher Untergestelle übereinander anzuordnen, wie dies beispielsweise der Fig. 14- entnommen werden kann. Geiäi dieser Ausführung entspricht die Länge der Schlitze 3 an den Enden der annähernd vertikal angeordneten Profilschienen 1 der halben Höhe der Verbindungsschiene 2. 3ie nächstfolgende Profilschiene 1 ist auch an ihrer Unterseite aiit einen, entsprechenden Schlitz 3 aus^estattst, so da£ die Profilschiene 2 bzw. der Körper 20 zur Hälfte in die untere und zur Hl'lfte in die obere Profilschiene 1 ragen. Es ist dadurch nicht nur eine Verbindung zwischen den Ircfilschienen 1 und 2 geschaffen, sondern auch zwischen übereinander angeordneten Irofilschienen 1. £s ist dadurch ohne weiteres ein relativ hoher Gestellaufbau denkbar, welcher sowohl für I.löbelaufbauten als auch für Ablagegestelle od. dgl. verwendet werden kann.
Ir. den eingangs geschilderten Beispielen ist vorgesehen, dai: die Länge der Schlitze 3 in den rrofi-lscnienen 1 stets greyer ict als die Höhe der Verbindungsschienen L. Beim Ausführungsbeispiel geinä. Fig. 15 kann entnommen v/erden, daß es auch möglich ist, die Liin^s j er Schlitze 3 innerhalb der Profilschienen 1 entsprechend der Höhe der Verbindungsschienen 2 auszugestalten, so daß die Oberseite der Verbindungsschienen 2 und der Profilschiene 1 bündig miteinander abschließen.
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Aus den Jigc 1 und ? ist noch ersichtlich, daß über dem Grundgestell eine Tragplatte 6 angebracht werden kann, an welc er der Möbelaufbau angeordnet ist. Wie noch später erläutert wird, ragen die Profilschienen 1 über die oberste Kante der Verbindungsschienen 2, wobei zur Aufnahme der überragenden Enden der Profilschiaie 1 an der Tragplatte 6 entsprechende Aussparungen 7 vorgesehen sind. Die Länge der Schlitze 3 in den Profilschienen 1 ist hier also größer als die. Höhe H der Verbindungsschienen 2. Dadurch steht, wie schon erwähnt, der oberste Bereich der Profilschienen 1 über die oberste Kante der Verbindungsschienen 2 vor. Dies deshalb, damit an der Oberseite der Profilschiene 1 eine entsprechende Abdeckkappe bzw. ein Abdeckpfropfen angebracht werden kann. Dadurch kann nicht nur die Profilschiene 1 an der Oberseite geschlossen werden, sondern auch die übrigen Bereiche der Schlitze 3 können entsprechend verkleidet werden.
Bei der Ausgestaltung nach den Fig. 9 und 10 handelt es sich dabei um einen Bropfen 8, welcher eine Abdeckplatte 9 besitzt, welche dem Äußenquerachnitt der Profilschiene 1 entspricht und einen Profilteil 10 aufweist, welcher in das Innere der Profilschiene 1 eingeschoben werden kann. Dieser Pfropfenteil 10 besitzt außerdem st'egartige Erhebungen 11 mit einem der Schlitzbreite A und der 'ffandungsdicke S ent-
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sprechenden Querschnitt. Dadurch wird nach außen hin auch der Restbereich des Schlitzes 3 ausgefüllt und somit eine ebene Oberfläche an dem Außenbexeich der Profilschiene 1 erreicht.
Bei der AusführungsVariante nach Fig. 11 ist eine Abdeckkappe 12 vorgesehen, welche über den obersten Rand der Profilschiene 1 gezogen ist. Dadurch wird sowohl die obere öffnung der Profilschiene 1 abgedeckt als auch der oberste freibleibende Teil der Schlitze 3.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel weisen sowohl die Profilschienen 1 als auh die Verbindungsschienen 2 einen rechteckigen bzw. quadratischen querschnitt auf. Ss sind auch andere Querschnittsformen sowohl für die Profilschiene 1' als auch für die Verbindungsschiene 2 denkbar. Für die Profilschiene 1, welche die Füße des Grundgestelles bildet, ist es jedoch immer zweckmäßig, wenn am Verbinduncsbereich mit den Profilschienen 2 eine ebene Oberfläche vorhanden ist. Dadurch können die Einschnitte 4- entsprechend geradlinig und auch senkrecht zur Oberfläche der Verbindungsschienen 2 ausgebildet werden. Der Querschnitt der Verbindungsschienen 2 ist hingegen in verschiedenen Ausfuhrungsvarianten wählbar.
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Es ist auch eine Ausführung möglich, bei der die Schlitze an den Verbandungsschienen 2 angeordnet sind und die Einschnitte 4- an den Enden der Profilschienen 1 gebild. t werden. Eine derartige Ausführungsvariante ist jedoch sowohl in konstruktiver Hinsicht als auch in Hinblick auf die Festigkeitserfordernisse nicht so sehr als Untergestell für den Möbelbau geei gn et.
Durch die beschriebene Ausgestaltung eines Unte gestelies für Möbel wird eine wesentliche Arbeitsvereinfacnung und Rationalisierung möglich, da nicht nur die Montage wesentlich vereinfacht ist, sondern auch die Möglichkeit gegeben ist, die einzelnen Teile des Untergestelles vor dem Zusammenstecken einer Oberflächenbehandlung zu unterziehen. uXQ irofilschienen Lind Verbindungsschienen können also vor dem Zu-j:-nun enstecken z. B. verchromt werden. Es ist cauurch auch der Versand von Liöbelstückeii mit derartigem Untergestell wesentlich erleichtert, da ja d^s Untergestell in die Einzelteile zerlegt and montagefertig versandt werden kann, ohne dab bereits das sperrige Untergestell zu einem Jtück verbunden wäre. Durch die besondere konstruktion ist aucl· ein AolHngen der Verbindungsschienen am Aufstellungsort möglich, da dadurch keine Verletzung der Oberfläche der Verbindungsschienen stattfindet, so daß also lediglich am Endbereich
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eine Schnittfläche entsteht, die jedoch nach außen hin nicht sichtbar v/ird, da sie die Begrenzungsfläche des Einschnittes bildet. Durch die beschriebenen Maßnahmen sind also wesentlich größere und v/eitere Möglichkeiten im Aufbau von Möbelgestellen oder Regalen gegeben.
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Claims (2)

• η ι β * e * . a t t I 4 * Schutzansprüche:
1. Untergestell für Möbel, Gestellaufbau od. dgl., bestehend \ aus annähernd vertikal verlaufenden Profilschienen und
annähernd horizontal verlaufenden Verbindungsschienen, wobei die annähernd vertikal verlaufenden Profilschienen
einen oder mehrere, einseitig offene Längsschlitze be-
sitzen und an den Enden der Verbindungsschiei.-en pfropfen
artige Körper formschlüssig eingesetzt sind, welche einen
* im querschnitt gegenüber dem in die Verbindungsschienen
\ eingesetzten Teij. vergrößerten Endabschnitt aufweisen,
wobei zumindest eine dem freien Ende des Körpers abgewandte Begrenzungsfläche des Endabschnittes und das freie Ende der Verbindungsschiene parallel zueinander verlaufen und einen nutartigen Einschnitt miteirander einschließen, und wobei die die Schlitze begrenzende V/andung der Profilschienen wenigstens teilweise in den Einschnitt bzw. die Einschnitte im Bereich der ^nden der Verbindungsschienen eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß an den pfropfenartigen Körpern (20) Stege, Verstärkungen (25), Erhöhungen od. dgl. als Begrenzungsanschläge beim Einsetzen derselben in die Enden der Verbindungsschienen (2) vorgesehen sind.
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2. Untergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (20) im Bereich des die Einschnitte (4-) bildenden Bereiches einen rechteckigen Querse .nitt aufweist, wobei die eine Seitenlänge zur Bildung von Begrenzungsanschlägen der Höhe des 3ndabschnittes (22) und die andere Seitenlänge der Breite des in die Verbindungsschiene eingesetzen Teilen (21)des Körpers (20) entspricht.
Für Karl Zünd \ Co. AG.: Der Vertreter:
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7539012 01.04.76
DE19757539012 1974-12-12 1975-12-06 Untergestell fuer moebel, gestellaufbau o.dgl. Expired DE7539012U (de)

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