DE7533034U - Verteiler fuer zentralschmieranlagen - Google Patents

Verteiler fuer zentralschmieranlagen

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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/10Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1006Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems
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Description

4o32 LINTOKE1, Duisburger Straße 113
Verteiler für Zentralschmieranlagen
Die Erfindung betrifft einen Verteiler für Zentralschmieranlagen, mit jeweils einem Anfangselement, mit mindestens zwei Mittelelementen und mit einem Endelement, mit einem zweiseitig beaufschlagbarem Kolben und mit zwei Hauptkanälen in jedem Mittelelement, die mit den Hauptkanälsn der anderen Mittelelemente in Verbindung stehen und am letzten Mittelelement durch das Endelement verschlossen sind^und mit zwei jeweils von einem Hauptkanal ausgehende*! Abzweigkanälen in jedem Mittelelement, von denen jeder über eine Steuernut im Kolben desselben Mittelelementes und einen AnschIuBkanal im nächstfolgenden Mittele.lement zu einer der Stirnseiten des dort befindlichen Kolbens so geführt ist, daß gleiche Stirnseiten der Kolben nacheinander beaufschlagt werden.
Es gibt verschiedene Arten von Verteilern für Zentralschmieranlagen. Bei einer ersten Art wird das Schmiermittel in zwei getrennten Leitungen zugeführt, von denen jeweils
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eine mit Druck beaufschlagt ist. Die Elemente des Verteilers sind so ausgebildet, daß gleiche Kolbenseiten parallel beaufschlagt werden und sich die Kolben gleichzeitig in gleicher Richtung bewegen. Anschließend erfolgt eine Umsteuerung des Schmiermitteldruckes auf die andere Zuführungsleitung durch Umschaltung der Pumpe. Wenn die Funktion der einzelnen Kolben überwacht werden soll, so muß eine solche Überwachung für jeden einzelnen Förder-( ι kolben separat erfolgen. Dies ist sehr aufwendig und nachteilig.
Bei einer anderen Art eines Verteilers erfolgt die Zuführung des Schmiermittels über nur eine Leitung. Die Elemente des Verteilers sind so ausgebildet, daß die einzelnen Kolben nacheinander in jeweils der gleichen Richtung verstellt werden. Anschließend wird dann über eine Umsteuerleitung der Druck auf die jeweils andere Kolbenseite gegeben, so daß dann die Kolben nacheinander in der anderen Richtung verschoben werden. Anschließend erfolgt innerhalb des Verteilers ·/ebenfalls wieder selbsttätig eine erneute Umsteuerung. Wenn die Funktion eines Verteilers überwacht werden soll, genügt die Überwachung eines der Kolben.
Bei einer dritten Ausführungsart sind an jeden Verteiler zwei getrennte Zuführungsleitungen für das Schmiermittel angeschlossen. Die Elemente des Verteilers sind so ausgebildet,, daß die einzelnen Kolben in einer bestimmten Ver-
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Stellrichtung nacheinander selbsttätig verstellt werden. Es erfolgt jedoch keine selbsttätige Umsteuerung des Schmiermitteldruckes auf die anderen Kolbenseiten innerhalb jedes Verteilers, sondern es wird durch Umschaltung von der einen Zuführungsleitung auf die andere an der Pumpe eine Verstellung der Kolben nacheinander in der entgegengesetzten Verstellrichtung ausgelöst. Bei dieser Funktion genügt zur Überwachung aller Elemente des Vert! teilers eine Überwachung des Kolbens im letzten Mittelelement.
Besonders die beiden letztgenannten Arten von Verteilern werden innerhalb derselben Zentralschmieranlage häufig kombiniert. Bisher waren jedoch die Anfangs-, Mittel- und Endelemente bei beiden Verteilerarten in ihrem Aufbau unterschiedlich. Hieraus ergaben sich Nachteile in !Form eines größeren Herstellungsaufwandes und einer umfang- ^--\ reicheren Lagerhaltung. Wenn eine Anlage umgerüstet werden soll, müssen immer vollständige Verteiler ausgewechselt werden. Auch für Reparaturfälle müssen alle Elemente beider Vateilerarten zur Verfügung stehen.
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Verteiler der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er bei in wesentlichen Teilen gleicher Konstruktion wahlweise für die beiden letztgenannten Betriebsarten einsetzbar ist.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Mittelelemente mit Umsteuerkanälen versehen sind, durch die jeweils ein Endelement mit einem Anfangselement verbunden werden kann, daß auch die Abzweigkanäle und die Umsteuerkanäle des letzten Mittelelementes
Enddurch das Element abgedeckt sind, während das Anfangselement zwei getrennte Hauptkanäle, die in jeweils einen Hauptkanal des ersten Mittelelementes münden, und gleichzeitig einen von jedem der Hauptkanäle ausgehenden Abzweigkanal aufweist, wobei das Anfangselement Umsteuerkanäle im ersten Mittelelement abdeckt, und daß zum Wechsel der Betriebsweise nur das Anfangs- und das Endelement austauschbar sind, während die Mittelelemente erhalten bleiben.
Ein solcher Verteiler kann also zunächst so betrieben werden, daß gleiche Kolbenseiten nacheinander beaufschlagt werden. Sobald auch der Kolben des letzten Mittelelementes seine Verstellbewegung ausgeführt hat, baut sich in der bisher beaufschlagten Zuführungsleitung ein größerer Druck auf, über den eine Umschaltung an der Pumpe ausgelöst wird. Allerdings kann diese Umschaltung auch durch einen Signalgeber bewirkt werden, der mit dem Kolben des letzten Mittelelementes verbunden ist. Nach der Druckumschaltung auf die andere Zuführungßleitung erfolgt eine Beaufschlagung der einzelnen Kolben nacheinander in der entgegengesetzten Verstellrichtung. Anschließend wird wieder eine Umschaltung an der Pumpe ausgelöst,
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Hierbei decken also das Anfangs- und Endelement die in
den Mittelelementen verlaufenden Umsteuerkanäle ab, da " ■*
diese für diese Betriebsweise nicht benötigt werden. Ent- '," sprechendes gilt für die Abzweigkanäle im letzten Mittelelement.
Ein in der anderen Betriebsart arbeitender Verteiler braucht also nur mit einem anderen Anfangselement und einem anderen Endelement versehen zu werden. Hierbei weist' dann das Anfangselement einen Hauptkanal mit einem Eingang '„' * und zwei Ausgängen auf, die in jeweils einen der Hauptkanäle des ersten Mittelelementes münden. Das Anfangselement ist ferner mit zwei Verbindungskanälen versehen, von denen jeder einen Umsteuerkanal des ersten Mittelelementes mit einem zu einer Stirnseite des Kolbens führenden Anschlußkanal in diesem verbindet. Das Austausch-Endelement weist zwei Verbindungskanäle auf, von denen jeder einen Umsteuerkanal des letzten Mittelelementes mit einem Abzweigkanal desselben verbindet. Ist ^er Verteiler mit diesen Auschtauschelementen versehen, kann er in einer solchen Funktion arbeiten, daß nur eine Zuführungsleitung für das Schmiermittel am Anfangselement angeschlossen wird, während eine Umschaltung von der einen in die andere Verstellrichtung der Kolben selbsttätig innerhalb des Verteilers erfolgt.
Die Erfindung hat also den Vorteil, daß die in der Herstellung besonders schwierigen und aufwendigen Mittelelemente '. ■*
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für beide Betriebsarten von
sein !Können. Diesem Vorteil fc0nHftt; ^3at>fete Jedeuttiwg auch deshalb zu* weil es sich da gerade um die Ve&sohleißölement« des Verteilers hagelt,, Während sich in dem Anfangselement •und in dem EnöBLement Iceine beweglichen Teile befinden.
Da das Anfangs- und das Endelement für beide Betriebsarten unterschiedliche Ausführungen haben, sollte ein Signalgeber .·«:■ ' für diö überwachung des Verteilers an einem Mittelelement angeschlossen sein.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben· Im einzelnen zeigen:
Figur 1 in schematischer Darstellung eine Zentralschmieranlage mit zwei Schmiermittel-Zuführungsleitungen und mehreren Verteilern unterschiedlicher Arbeitsweise;
Figur 2 einen schematischen Schnitt durch einen Verteiler, der an zwei Zuführungsleitungen anzuschließen ist und über diese umgesteuert wird;
Figur 3 einen schematischen Schnitt durch einen Verteiler, der an nur eine Zuführungsleitung angeschlossen wird und sich selbsttätig umsteuert.
Die in Figur 1 dargestellte Zentralschmieranlage hat zwei
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Zuführungsleitungen Xo und IX, die von ©inera Umschaltventil 12 ausgehen und durch dies#e wahlweise an eine Druckleitung I5 oder eine Ableitung 14 angeschlossen werden können. Mit einer von einem Motor 15 angetriebenen Pumpe 16 wird Schmiermittel in die Druckleitung 13 gefördert .
Zu der hier dargestellten Anlage gehören sechs Verteiler eines ersten Typs, dessen Anfangselemente mit A 1 und dessen Endelem^nte mit E 1 bezeichnet sind. Diese Verteiler werden von drei anderen Verteilern aus beaufschlagt, die eine andere Arbeitsweise haben und deren Anfangselemente mit A 2 und deren Endlemente mit E 2 bezeichnet sind. Bei allen Verteilern sind die Mittelemente jeweils mit M bezeichnet. Die von den Verteilern zu den einzelnen Schmiersteilen führenden Leitungen sind nicht dargestellt.
.f Js Nachfolgend soll zunächst einer der Verteiler beschrieben werden, die unmittelbar an die Zuführungsleitungen Io und 11 angeschlossen sind und deren Anfangs- bzw. Endelemente die Kennziffer 2 haben. Ein solcher Verteiler ist in Figur 2 dargestellt.
Das Anfangselement A 2 hat zwei Hauptkanäle 17 und 18, die eingangsseitig mit den beiden Zuführungsleitungen Io und in Verbindung stehen. Die Hauptkanäle 17 und 18 setzen sich in den anschließenden Hauptkanälen 19 und 2o der
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drei nachfolgend en Mittelelemente M fort. Duron das iEndelement E 2 e-inü die Hauptkanäle 19 und 2o des letzten Mittelelementes M verschlossen.
In jedem Mittelelement M ist ein zweiseitig beaufechlagbarer Kolben 21 verschiebbar angeordnet. Dieser hat jeweils zwei ßteuernuten 21a.
einen
Q Die Mittelelemente M haben jeweils von einem der Hauptkanäle 19 bzw. 2o ausgehenden Abzweigkanal 22 bzw. 23, der zunächst ein Stück parallel zu dem Hauptkanal 19 bzw. 2o durch den den Kolben 21 aufnehmenden Raum und dann weiter bis zur Unterseite des jeweiligen Mittelelementes M geführt ist. Dort gehen die Abzweigkanäle 22 und 23 in jeweils einen Anschlußkanal 24 bzw. 25 des nächstfolgenden Mittelelements M über.
Von den Abzweigkanälen 22 und 23 gehen ferner Anschluß-U
kanäle 26 und 27 ab, die ebenfalls den den Kolben 21 aufnehmenden Raum durchsetzen und durch die Steuernuten 2la freigeschaltet werden können. Diese Anschlußkanäle 26 und 27 führen zu den Auslassen eines jeden Mittelelementes M, aus denen das Schmiermittel herausgedrückt wird.
Die Anschlußkanäle 24 und 25 des ersten Mittelelementes M sind mit Abzweigkanälen 28 una 29 im Anfangselement A 2 verbunden, die von den Hauptkanälen 17 und 18 ausgehen.
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Ferner enthalten die Mittelelemente M jeweils zwei Umsteuerkanäle 3o bzw. 31ι die miteinander in Verbindung stehen, deren Enden jedoch durch das Anfangselement A 2 und das Endelement E 2 verschlossen sind.
Der Verteiler nach Figur 2 hat folgende Arbeitsweise:
Es soll angenommen werden, daß der Hauptkanal 17 im Anfangselemert A 2 an die Zuführungsleitung 11 angeschlossen ist und daß diese durch die Pumpe 16 mit Schmiermitteldruck beaufschlagt ist. Der Hauptkanal 18 dagegen ist an die jetet drucklose Zuführungsleitung Io angeschlossen, die mit der Ableitung 14 in Verbindung steht. Der im Hauptkanal I7 herrschende Druck liegt auch in dem Abzweigkanal 28 vor, so daß der Kolben 21 des ersten Mittelementes M in die in Figur 2 dargestellte rechte Endstellung verschoben wird. Hierbei erfolgt noch kein Abschmiervorgang, da nur Schmiermittel in den drucklosen Abzweigkanal 29 und damit in die Zuführungsleitung Io gedrückt wird.
Durch die Verschiebung des Kolbens 21 in die rechte Endlage hat jedoch die .linke Steuernut 21a den Abzweigkanal 22 auf den Anschlußkanal 24 des zweiten Mittelelementes M geschaltet, so daß der dort befindliche Kolben 21 in seine rechte Endstellung gedrückt v/ird. Bei dieser Verstellung wird Schmiermittel durch den Anschlußkanal 25 im zweiten Mittelelement M, durch den Abzweigkanal 23 in dem ersten
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Mittelelement M und in den Anschlußkanal 27 gedrückt, von dem aus das Schmiermittel über die rechte Steuernut 21a des Kolbens 21 an die angeschlossene Sehmierstelle gefördert wird.
Mit der Verschiebung des Kolbens 21 des zweiten Mittelelementes M hat auch dessen linke Steuernut 21a den Abzweigkanal 22 auf den Anschlußkanal 24 im dritten Mittel-' ' element M geschaltet. Jetzt wird also der Kolben 21 im dritten Mittelelement M mit Druck beaufschlagt, so daß er in seine rechte Endstellung verstellt wird. Hierbei wird Schmiermittel über den Anschlußkanal 25 im dritten Mittelelement M und den Abzweigkanal 23 im zweiten Mittelelement M in dessen Anschlußkanal 27 gefördert, von wo aus das Schmiermittel über die Steuernut 21a an die angeschlossene Schmierstelle gelangt.
C Da durch das Endelement E 2 sowohl der Abzweigkanal 22 als
auch der Hauptkanal 19 verschlossen sind, baut sich im Hauptkanal 17 des Anfangselementes A 2,damit in der Zuführungsleitung 11, ein erhöhter Druck auf, der die Umschaltung des Umschaltventils 12 auslösen kann, so daß dann die Zuführungsleitung Io und damit der Hauptkanal des Anfangselementes A 2 mit Druck beaufschlagt werden. Die Zuführungsleitung 11 ist ο®^ζ* drucklos und mit der Ableitung 14 verbunden.
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Es wird jetzt der Kolben 21 im ersten Mittelelement M in seine linke Endstellung verschoben, wobei kein Abschmiervorgang erfolgt, sondern nur Schmiermittel über den Abzweigkanal 28 in die drucklose Zuführungsleitung 11 gefördert wird. Mit dieser Kolbenverstellung wird jedoch über den Abzweigkanal 23 und den Anschlußpkanal 25 der Weg zu dem Kolben 21 des zweiten Mittelelementes M freigeschaltet.
Dieser wird jetzt auch in seine linke Endstellung geschoss
ben. Damit wird Schmiermittel durch den Anschlußkanal 24 im zweiten Mittelelement M und den Abzweigkanal 22 im ersten Mittelelement M gefördert, so daß es in den Anschlußkanal 26 und von dort zu der angeschlossenen Abschmierstelle gelangen kann. Ferner wird durch die Verschiebung des Kolbens 21 im zweiten Mittelelement M der Abzwe:\gkanal 23 desselben freigeschaltet, so daß Schmiermittel über den Anschlußkanal 25 des dritten Mittelelementes M zum Kolben 21 gelangen kann. Auch dieser gelangt ) jetzt in seine linke Endstellung und fördert Schmiermittel über den Anschlußkanal 24 im dritten Mittelelement M und den Abzweigkanal 22 im zweiten Mittelelement M, von wo aus es durch den Anschlußkanal 26 und die Steuernut 21a zu der zugeordneten Schmierstelle gelangt. Nach diesem Vorgang baut sich im Hauptkanal 17 und in der Zuführungsleitung Io eine Druckerhöhung auf, durch die wiederum eine Umschaltung des Umschaltventils 12 ausgelöst werden kann. Die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich.
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Nachfolgend wird jetzt der in Figur 3 dargestellte Verteiler beschrieben. Dieser hat ein Anfangselement A 1, das mit einem Hauptkanal 32 versehen ist. Dieser hat eine zentrale Einlaßseite 32a und zwei Auslässe 32b, deren Abstand voneinander so bemessen ist, daß der eine Auslaß 32t> in den Hauptkanal 19 und der andere Auslaß 32b in den Hauptkanal 2odes ersten Mittelelementes M münden. Der Hauptkanal 32 ist einlaßseitig an einen der Schmiermittelaus- } gänge eines in Figur 2 dargestellten Verteilers angeschlossen und wird also in gleicher Weise mit Schmiermitteldruck beaufschlagt, wie dieser Druck von dem Verteiler nach Figur 2 an dem jeweiligen Schmiermittelausgang ansteht, also im Arbeitstakt der entsprechenden Kolbenverstellung.
Das Anfangselement A 1 hat faerner zwei Verbindungskanäle 33 und 34, von denen der linke Verbindungskanal 33 den -. Umsteuerkanal 3o mit dem Anschlußkanal 24 des ersten
Mittelelementes M verbindet. Der Verbindungskanal 34 verbindet den Umsteuerkanal 31 des ersten Mittelelementes M mit dem Anschlußkanal 25 desselben.
Das Endeleiiient E 1 weist ebenfalls zwei Verbindungskanäle 35 und 36 auf, wobei der Verbindungskanal 35 den Umsteuerkanal 3o mit dem Abzweigkanal 23 des dritten Mittelelementes M verbindet. Der Verbindungskanal 36 verbindet entsprechend den Umsteuerkanal 31 des dritten Mittelelementes M mit seinem Abzweigkanal 22. Die Hr^en der Hsuptkanäle
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und 2o sind durch das Endelement E .1 wiederum abgedeckt. · «< ■
Die drei Mittelelemente M sind identisch mit den drei Mittelelementen der Ausführung nach Figur 2.
Der Verteiler nach Figur 3 hat folgende Arbeitsweise:
Wenn ein von einem Verteiler nach Figur 2 ausgehender C Druckimpuls Schmiermittel in den Hauptkanal 32 des Anfangselementes A 1 drückt, so pflanzt.sich bei der in Figur 3 gezeigten Betriebsstellung dieser Druck im Abzweigkanal 22 bis zum Anschlußkan-al 24 des zweiten Mittelelementes M fort, so daß dessen Kolben 21 in die rechte Endstellung gedrückt wird. Hierbei wird Schmiermittel durch den Anschlußkanal 25 des zweiten Mittelelementes M und den Abzweigkanal 23 des ersten Mittelelementes M bis in den Anschlußkanal 27 desselben ge- ί drückt, von wo aus das Schmiermittel über die Steuernut
21a zu der angeschlossenen Schmierstelle gelangen kann. Gleichzeitig wird mit der Verstellbewegung des Kolbens im zweiten Mittelelement M durch die linke Steuernut 21a der Abzweigkanal 22 freigeschaltet, so daß Schmiermittel übe? den Anschlußkanal 24 im dritten Mittelelement M zu dessen Kolben gelangen und diesen in seine rechte Endstellung schieben kann. Hierbei wird Schmiermittel durch den Anschlußkanal 25 in den Abzweigkanal 23 und von dort über den Anschlußkanal 27 zu der Schmierstelle gefördert.
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Jetzt kann siel? de:r SchMo'rmitteldru,qk bei einem nächsten Arbeitstakt über den Abzweigkanal 22 des dritten Mittelelerneutes M in den Verbindungskanal 26 des Endelementes E fortpflanzen. Von, dort aus gelangt das, Schmiermittel über die Umsteuerlei'tung 31 in den drei Fittelelementen M und den Verbindungskanal 34 im Anfangselement A 1 auf die reohte Seite des Kolbens 21 im ersten Mittelelement M. Dieser wird jetzt in seine linke Endstellung gedrückt. Hierbei wird Schmiermittel durch den Anschlußkanal 24, den Verbindungskanal 33 im Anfangselement A 1, durch die Umsteuerkanäle 3o in den drei Mittelelementen M bis in den Verbindungskanal 35 im Endelement A 1 gefördert. Von dort aus gelangt das Schmiermittel über den Abzweigkanal 23 im dritten Mittelelement M in dessen Anschlußkanal 27 und von dort zu der angeschlossenen Schmierstelle.
In gleicher Weise werden jetzt auch die Kolben 21 im zweiten und dritten Mittelelement M taktweise verschoben. Hat der Kolben 21 im dritten Mittelelement M seine linke Endstellung erreicht, so kann Schmiermittel über den Verbindungskanal 35 im Endelement E 1, die Umsteuerkanäle 3o, den Verbindungskanal 33 im Anfangselement A 1 und über den Anschlußkanal 24 auf die linke Seite des Kolbens 21 im ersten Mittelelement M gelangen. Nach dieser Umsteuerung wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge.
Es ist also ohne weiteres erkennbar, daß die beiden beschriebenen Verteiler eine völlig unterschiedliche
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Punktion haben, wobei nur die Anfangselementa A 1 und A 2 bzw. die Endelemente E 1 und E 2 unterschiedlich ausgebildet sind.
Zur Überwachung der einzelnen Verteiler ist jeweils an den Druckraum bzw. den Kolben 21 des dritten Verteilerelementea M ein Kontakt eines Signalgebers 37 angeschlossen. Über diesen-kann eine elektrische Überwachung eines O jeden Verteilers erfolgen. Es ist aber auch denkbar, bei dem Verteiler nach Figur 2 über den Signalgeber 37 das Umschaltventil 12 zu betätigen und die Umsteuerung auszulosen.
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Bezugsziifsrnli s t <? s
A 1 Anfangselement 28 f
Abzwaigkanal
A 2 Anfangselement 29 Abziweigkanal
M Mittelelement 3o Umsteuerkanal ;
E 1 Endelement 31 Umsteuerkari si
E 2 Endelement 32 Hauptkanal
1o Zuführungsleitung 32a
Einlaßseite
11 Zuführungsleitung 32b Auslaß
12 Umschaltventil 33 Verbindungskanal
13 Druckleitung 34 Verbindungskanal
14 Ableitung 35 Verbindungskanal
15 Motor 36 Verbindungskanal
16 , Pumpe 37 Signalgeber
17 Hauptkanal
18 Hauptkanal
19 Hauptkanal
2o Hauptkanal
21 Kolben
21a Steuernut
22 Ab zwei gkanal
23 Abzweigkanal
24 Anschlußkanal
25 Anschlußkanal
26 Anschlußkanal
27 Anschlußkanal
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Claims (4)

A,._n_a__p r ü c h e._._:_
1. Verteiler für Zentralsohmieranlagen, rait jeweils einem Anfangselement, mit mindestens zwei Mittelelementen und mit einem Endelement, mit einem zweiseitig beaufschlagbaren Kolben und mit zwei Hauptkanälen in jedem Mittelelement, die mit den Hauptkanälen der anderen Mittelelemente in Verbindung stehen und am letzten Mittelelement durch das Endelement verschlossen sind, und mit zwei jeweils von einem Hauptkanal ausgehenden Abzweigkanälen in jedem Mittelelement, von denen jeder über eine Steuernut im Kolben desselben Mittelelementes und einen Anschlußkanal im nächstfolgenden Mittelelement zu der Stirnseite des dort befindlichen Kolbens so geführt ist, daß gleiche Stirnseiten der Kolben nacheinander beaufschlagt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelelemente (M) mit Umsteuerkanälen (3o, 31) versehen sind, durch die jeweils ein Endelement (E 1) mit einem Anfangselement (A 1) verbunden werden kann, daß auch die Abzweigkanäle (22, 23) und die Umsteuerkanäle (3o, 31) des letzten Mittelelementes (M) durch das Endelement (E 2) abgedeckt sind, während das Anfangselement (A 2) zwei getrennte Hauptkanäle (17, 18), die in jeweils einen Hauptkanal (19, 2o) des ersten Mittelelementes (M) münden, und gleichzeitig einen von jedem der Hauptkanäle (17, 18) ausgehenden Abzweig-
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„ 2 ~
kanal (28, 29) aufweist, wobei das Anfangselement (A 1) die UmKteuerkanäle (3o, 31) im ersten Mittelelement (M) abdeckt, und daß zum Wechsel der Betriebsweise nur das Anfangs- und das Endelement (A 1, A 2; E 1, B 2) austauschbar sind, während die Mittelelemente (M) erhalten bleiben.
2.. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, O daß das Austauseh-Anfangselement (A 1) einen Hauptkanal (32) mit einem Eingang and zwei Auslassen (32 b) * aufweist, die in jeweils einen der Hauptkanäle (19, 2o)
des ersten Mittel element es (M) münden, und daß es
ferner mit zwei Yerbindungskanalen (33? 3*0 versehen
ϊ ist, von denen jeder einen Umsteuerkanal (3o, 31) des
[' ersten Mittel element es (M) mit einem zu einer Stirn-
seite des Kolbens (21) führenden Anschlußkanal (24, 25) verbindet.
3· Verteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Austausch-Endelement (E 1) zwei Verbindungskanäle (35» 36) aufweist, von denen jeder einen Um-Steuerkanal (3o, 31) des letzten Mittelelementes (M) mit einem Abzweigkanal (23, 22) desselben verbindet.
4. Verteiler nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Signalgeber (37) an einem Mittelelement (M) angeschlossen ist.
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