DE752952C - Verfahren zur elektrolytischen Bindung hochwertiger Schleifmittel, z. B. Diamantkoerner, in Metall zwecks Herstellung von Schleifwerkzeugen - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Bindung hochwertiger Schleifmittel, z. B. Diamantkoerner, in Metall zwecks Herstellung von Schleifwerkzeugen

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DE752952C
DE752952C DEF88870D DEF0088870D DE752952C DE 752952 C DE752952 C DE 752952C DE F88870 D DEF88870 D DE F88870D DE F0088870 D DEF0088870 D DE F0088870D DE 752952 C DE752952 C DE 752952C
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DE
Germany
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abrasive
metal
chromium
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grinding tools
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DEF88870D
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Albert Finzler
Eugen Schrock
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FINZLER
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FINZLER
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/08Electroplating with moving electrolyte e.g. jet electroplating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • B24D18/0018Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for by electrolytic deposition
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D15/00Electrolytic or electrophoretic production of coatings containing embedded materials, e.g. particles, whiskers, wires

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Description

  • Verfahren zur elektrolytischen Bindung hochwertiger Schleifmittel, z. B. Diamantkörner, in Metall zwecks Herstellung von Schleifwerkzeugen Es ist bekannt, z. B: Diamantkörner auf metallischen Schleifscheiben auf elektrolytischein \1'erie dadurch zu befestiäen, daß man die Zwischenräume zwischen den Körnern durch galvanische 1-Tetallablagerung ausfüllt. Diese elektrolytische Befestigung der Schleifinittelkörner, insbesondere der Dianiantkörner, bietet erhebliche Vorteile. Vor allein «-erden dabei die scharfen kauten der Körner nicht verletzt, wie dieses bei einer mechanischen Hindung,' des Schleifmittels durch Einpressen, l_inliiimmern und IEinwalzen geschieht. Dabei wird die finit Schleifmittel zu belegende Metallfläche iii den l-lel:trolyten gelegt lind die Schleifinittelkörner dann auf diese aufgestreut. Es versteht sich von selbst, dal3 durch dieses `Verfahren nur annähernd ebene Flächen mit Schleifmittelkörnern belegt werden können, da die letzteren nur auf solchen Flächen in der Flüssigkeit liegenbleiben würden.
  • Gegenstand der Erfindung, ein Verfahren zur elektrolytischen Bindung hochwertiger Schleifmittel in Metall, gestattet, im Gegensatz zu der bekannten Arbeitsweise auch unebene und vielseitige Flächen mit Schleifmittelkörnern auf elektrolytischem Wege zu belegen. So können. unter Anwendung des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens z. B. zylindrische; kugelförmige, konische sowie beliebig geformte Flächen ganz oder durch vorherige Isolierung teilweise gleichmäßig und sicher mit Schleifmittel belegt werden.
  • Nach der Erfindung werden die Schleifmittelkörner durch eine durch strömende Bewegung der Elektrolytflüssigkeit hervorgerufenen Staudruck an die zu belegenden Flächen der Kathode (Schleifmittelträger) angepreßt. Dadurch wird vermieden, daß die Schleifmittelkörner von den beliebig geformten Flächen. in der Flüssigkeit herabfallen bzw. fortgeschwemmt werden. Durch ständige Zuführung neuer Elektrolytflüssigkeit tritt keine Verarmung des Bades an Metallionen ein, so daß eine verhältnismäßig dicke Schicht von Schleifmitteln galvanisch abgeschieden werden kann.
  • Die Bewegung des Elektrolyts kann gemäß Erfindung dadurch erfolgen, .daß in dem Bade ein auf die Kathode zu gerichteter Strom des Elektrolyts aufrechterhalten. wird. Diese Ausführungsweise des Verfahrens erlaubt ein Anpressen der Schleifmittelkörner an die zu belegenden Teile der Kathode ohne Zuhilfenahme eines mechanischen Anpreßdruckes, z. B. mit Hilfe eines Diaphragmas. Eine Verarmung des Elektrolyts in der unmittelbaren Nähe der Kathode wird dadurch besonders wirksam behoben. Die zu belegenden Flächen des Schleifmittelträgers sind während des galvanischen Niederschlages zweckmäßig vom Schleifmittel eingebettet.
  • Nach dem neuen Verfahren wird der Schleifmittelträger (Kathode) in einem Filter befestigt, das in einem vertikal stehenden, z. B. rohrförmigen Gefäß horizontal angeordnet ist. Die Schleifmittelkörner werden auf einen anderen,-unter der Kathode angeordneten Filter, das den Boden des Gefäßes bildet, aufgeschüttet. Der Raum zwischen den beiden Filtern wird nun von dein Elektrolyt in Richtung zur Kathode durchflutet. Der Strom des Elektrolyts schwemmt die Schlcifmittelkörner auf und drückt sie gel;en die Kathode, die auf diese Weise in das Schleifmittel eingebettet wird. Nachdem die an die zu belegenden Flächen angepreßte Schleifkörnerschicht durch Metallniederschlag gebunden ist, wird die übrige Menge der Schleifkörner entfernt. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Verteilung der gebundenen, einschichtig liegenden Schleifmittelkörner auf den zu belegenden Flächen erzeugt. Wenn ein mehrschichtiges Gefüge der Schleifmittelkörner gewünscht wird, so kann dieses durch ein längeres Fortsetzen der Elektrolyse erreicht werden.
  • Die Zeichnung bringt das Verfahren nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung. _ In einem vertikal stehenden Gefäß r sind zwei Filter 2 und 3 horizontal eingeordnet. In dem oberen Filter 2 ist ein Schleifmittelträger 4, z. B. eine Schleifscheibe, dessen Flächen mit Schleifmittel belegt werden sollen, befestigt. 5 ist eine Anode. Die Schleifmittelkörner 6 werden zuerst auf den unteren Filter 3 aufgeschüttet. Dann wird der Raum zwischen diesen Filtern in Richtung der Kathode mit Elektrolyten durchflutet. Die aufgeschwemmten Schleifmittelkörner 6 umgeben nun die Kathode 4. Die Durchflutung des Bades kann beispielsweise mittels eines durch eins Pumpe erzeugten Umlaufs des Elektrolyten aufrechterhalten werden. Die Elektrolyse wird während der Durchflutung des Bades vorgenommen.
  • Zur Gewinnung von Chrom, vorzugsweise von Hartchrom, als Einbettungs- bzw. Überzugsmetall werden an sich bekannte Chromlösungen als Elektrolytflüssigkeit verwendet. Gegenüber den bekannten, für die Fassung der hochwertigen Schleifmittelkörner dienenden Metallen und Legierungen. bietet Chrom, insbesondere Hartchrom, den. erheblichen Vorteil, daß die unter seiner Anwendung hergestellten Schleifinstrumente nicht verschmieren, da der Schleifstaub an der Chromoberfläche nicht anbackt und. diese infolge ihrer hohen Härte nicht anzugreifen vermag.
  • Das vorliegende Verfahren eignet sich insbesondere zur Herstellung hochwertiger Schleifinstrumente, z. B. für zahnärztliche Zwecke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur elektrolytischem Bindung hochwertiger Schleifmittel, z. B. Diamantkörner, iii Metall zwecks Herstellung von Schleifwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifinittelkörner durch einen durch strömende Bewegung der Elektrolytflüssigkeithervorgerufenen Staudruck an die zu belegenden Flächen der Kathode (Schleifinittelträger) angepreßt werden. a. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB der zu, belegende Schleifmittelträger während des galvanischen iederschlages in dem Schleifmittel eingebettet ist. 3. Verfahren nach den Ansprüchen z und 2, gekennzeichnet durch Verwendung von chromhaltigen Lösungen zur Gewin-nung von Chrom, insbesondere Hartchrom, als Einbettungs- bzw. als Überzugsmetall. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgendeDruckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. i28448; USA.-Patentschrift Nr. 779 639.
DEF88870D 1940-09-29 1940-09-29 Verfahren zur elektrolytischen Bindung hochwertiger Schleifmittel, z. B. Diamantkoerner, in Metall zwecks Herstellung von Schleifwerkzeugen Expired DE752952C (de)

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