DE74489C - Vorrichtung zum Anfeuchten der Walzen bei Maschinen zum Auftragen von Lacken und Klebstoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Anfeuchten der Walzen bei Maschinen zum Auftragen von Lacken und KlebstoffenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C1/00—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
- B05C1/04—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
- B05C1/08—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line
- B05C1/0813—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line characterised by means for supplying liquid or other fluent material to the roller
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5S: Papierfabrikation.
(Sachsen).
Klebstoffen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 10. October 1893 ab.
Zum Auftragen von Lacken oder Klebstoffen auf Papier- oder Stoffbahnen bezw. auf einzelne
Bogen oder Streifen bedient man sich zumeist der sogen. Lackir- oder Gummirmaschine,
welche mittelst einer Walze die aufzutragende Flüssigkeit einem Behälter entnimmt und dieselbe
— selten direct, in' den meisten Fällen mit Hülfe einer zweiten bezw. dritten WTalze —
auf den zu überziehenden Stoff überträgt. Bei dieser Maschine macht sich der Uebelstand
fühlbar, dafs auf den Walzen, am meisten auf der Aufnahmewalze, ein Verharzen der dünnen"
Lack- oder Klebstoffschicht erfolgt. Die verharzende Flüssigkeit zieht sich dann in Fäden,
und es ist an ein gleichmäfsig sauberes Aufstreichen nicht mehr zu denken. Das gedachte
Verharzen tritt vor allem an denjenigen Stellen der Walze ein, von denen nicht fortwährend
Flüssigkeit entnommen wird, also an den Rändern; es wird begünstigt durch die Feinheit
der aufgenommenen Schicht und die grofse luftberührte Fläche. Man sucht diesem Uebel
dadurch abzuhelfen, dafs man die Aufnahmewalze mit der Hand unter Zuhülfenahme eines
Schwammes nach Erfordern anfeuchtet; allein diese Verrichtung setzt einen geübten und gewissenhaften
Arbeiter voraus und ist nicht mit der wünschenswerten Gleichmäfsigkeit ausführbar,,
um so weniger, als das Anfeuchten nicht zu einer Verdünnung des Lackes oder Klebmittels führen darf. Als Mittel zum Anfeuchten
benutzt man Spiritus beim Lackiren, ein Gemisch von Glycerin und Wasser beim Gummiren.
Mittelst der im Nachfolgenden beschriebenen Vorrichtung soll die Verrichtung des Anfeuchtens
bezw. Feuchterhaltens der Walzen ohne Zuthun der menschlichen Hand in durchaus sorgfältiger
und zuverlässiger Weise erfolgen. Die Vorrichtung wird bei Maschinen, welche mit
mehreren Walzen arbeiten, an derjenigen Walze angebracht, welche unmittelbar vor der auftragenden
Walze liegt. Diese Vorrichtung ist in den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung
im Gebrauch, in Fig. 4 für sich in gröfserem Mafsstabe dargestellt. Die Theile
der Maschine selbst sind nur insoweit, als sie hier in Frage kommen, schematisch gezeichnet.
Die aufzutragende Flüssigkeit wird aus dem Gefäfs α vermöge eines Hahnes b nach Belieben
in den Behälter c gelassen, aus welchem sie die Aufnahmewalze d in einer feinen Schicht
entnimmt und auf die Auftragwalze e überträgt. Ueber die Auftragwalze e werden in
bekannter und geeigneter Weise die zu bestreichenden Werkstücke hinweggeführt. Oberhalb
der Aufnahmewalze d und in der Achsenrichtung derselben wird der Trog / der Vorrichtung
angebracht, welcher sich über ihre ganze Länge erstreckt. Der Boden /' dieses
Troges ist mit einer oder mehreren Reihen von Löchern versehen oder siebartig gestaltet.
Auf demselben liegt eine poröse Einlage g, vorzugsweise aus Filz. Auf dieser Einlage ruht
wiederum ein zweites, in seiner Gestalt dem Trog/entsprechendes Gefä'fs h, dessen Boden hx
ebenfalls durchlocht ist. Durch Röhrchen /ζ2, welche auf hl befestigt sind, gehen Schrauben i
hindurch, welche mittelst der gezeichneten Flügelmuttern ein Anziehen des Einsatzgefa'fses
h gegen f gestatten. Diese Schrauben können auch durch gleichwerthige Mittel ersetzt
werden.
Das Einsatzgefäfs h wird mit der zur Anfeuchtung der Walze d zu verwendenden
Flüssigkeit beschickt, welche durch die Löcher des Bodens h1 auf die Einlage g gelangt, hindurchsickert
und aus den Löchern des Bodens/1 auf die Walze herabtröpfelt. Durch Anziehen
der Schrauben i kann die Einlage g mehr oder weniger zusammengeprefst werden. Es ist
leicht erklärlich, dafs sich hierbei ihre Durchlässigkeit ändert: je mehr sie zusammengeprefst
wird, desto weniger Feuchtigkeit läfst sie hindurch. Auf diese Weise kann der Durchtritt
der Flüssigkeit nach Bedarf geregelt werden; ist dies einmal geschehen, so bedarf die Vorrichtung
keiner weiteren Beaufsichtigung. Die Einstellung kann mit Leichtigkeit so erfolgen,
dafs nur das nothwendige Anfeuchten, kein Verdünnen des aufzutragenden Lackes oder
Klebmittels stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Anfeuchten der Walzen bei Maschinen zum Auftragen von Lacken und Klebstoffen, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem oberhalb der anzufeuchtenden Walze angebrachten Trog (f) mit durchlochtem Boden eine poröse Einlage (g) angeordnet ist, welche aus einem ebenfalls mit durchlochtem Boden versehenen Einsatzgefäfs (h) die Flüssigkeit durchsickern und in feiner Vertheilung auf die Walze tropfen läfst, wobei durch Anziehen des Einsatzes gegen den Trogboden mittelst Schrauben (i) oder gleichwerthiger Mittel die Einlage mehr oder weniger zusammengeprefst, mithin weniger oder mehr durchlässig gemacht werden kann. ; . :Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74489C true DE74489C (de) |
Family
ID=347531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74489D Expired - Lifetime DE74489C (de) | Vorrichtung zum Anfeuchten der Walzen bei Maschinen zum Auftragen von Lacken und Klebstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74489C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019208131A1 (de) * | 2019-06-04 | 2020-12-10 | Winkler + Dünnebier Gmbh | Beleimungsstation und Verfahren zum Betreiben einer derartigen Beleimungsstation |
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- DE DENDAT74489D patent/DE74489C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019208131A1 (de) * | 2019-06-04 | 2020-12-10 | Winkler + Dünnebier Gmbh | Beleimungsstation und Verfahren zum Betreiben einer derartigen Beleimungsstation |
| US12290831B2 (en) | 2019-06-04 | 2025-05-06 | Winkler + Dünnebier Gmbh | Gluing station and method for operating such a gluing station |
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