DE7416006U - Vorrichtung zum Verdichten von Müll - Google Patents

Vorrichtung zum Verdichten von Müll

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Publication number
DE7416006U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ram
press
garbage
container
plate
Prior art date
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Expired
Application number
DE7416006U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buderus AG
Original Assignee
BuderusSche Eisenwerke AG
Publication date
Publication of DE7416006U publication Critical patent/DE7416006U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details
    • B30B9/3021Press rams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3092Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor with two or more stationary press boxes co-operating alternately with a press ram or simultaneously with press rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

BUDERUS'.SCHE EISENWERKE jl
GP/F/Z/G 19-116
Vorrichtung zum Verdichten von Müll
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verdichten von Müll, welche aus einem auf einer Bodenplatte angeordneten, zylindrischen Behälter mit einhängbarem Müllsack und einem oberhalb des Behälters um. eine senkrechte Achse schwenkbaren Preßstempel besteht. Durch Verwendung einer solchen Vorrichtung ist es möglich, das Aufnahmevermögen des Müllbehälter^ wesentlich zu vergrößern.
Die schwenkbare Anordnung den Preßstempels erleichtert das Einfüllen von Müll in den Behälter, da der Bereich oberhalb des Behälters bei weggeschwenktem Stempel völlig frei ist. Die während des Pressens entstehenden Gegenkräfte werden bei den bekannten Vorrichtungen auf die Schwenkachse übertragen. Bei überhöhten Drücken kann dieses zu Beschädigungen der Preßvorrichtung führen.
Gemäß d«är Neuerung ist die Vorrichtung so gestaltet, daß der zylindrische Behälter am oberen Ende eine Verstärkungsrippe besitzt und daß der Preßstempel an einer mit Klauen unter die Verstärkungsrippe greifenden Traverse angeordnet ist. Die während des Pressens entstehenden Gegenkräfte werden jetzt ohne Belastung der Schwenkachse auf den verstärkten Behälter übertragen. Beschädigungen der Pießeinrichtung sind nicht mehr möglich.
Bei weggeschwenktem Preßstempel ist der Bereich oberhalb des Müllbehälters frei. Neben dem Müllbehälter wird jedoch ein recht großer Bereich benötigt, der mindestens der Größe der Preßplatte
entsprechen mui3. Der Platzbedarf für den weggeschwenkten Preßstempel sollte verringert werden.
j Gemäß einer besonderen Ausbildung der Neuerung wird hierzu vor-
Preßstange angeordneten Preßplatte besteht. So ist es beispielsweise möglich, die Preßplatte an einem beweglich mit der Preßstange verbundenen, durch eine Schiebmuffe zu arretierenden Stutzen zu befestigen. Die Schiebemuffe greift über den Stutzen und hält die Preßplatte in der waagerechten Preßstellung. Durch Hochschieben der Schiebemuffe wird der Stutzen freigegeben und das Umklappen der Preßplatte ermöglicht.
Neben der ungünstigen Kraftübertragung vom Preßstempel auf die Schwenkachse und dem großen Platzbedarf bei weggeschwenktem Preßstempel liegt ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen zum Verdichten von Müll darin, daß der verdichtete Müll ein recht hohes Gewicht besitzt und es bei größeren Müllbehältern nicht mehr möglich ist, den gefüllten Müllsack nach oben herauszuheben. Um diesen Mangel abzustellen, wurde bereits vorgeschlagen, den Müllbehälter im vorderen Bereich aufklappbar zu gestalten. Der Müllsack kann somit nach vorne herausgezogen werden. Auch dieses Herausziehen des Müllsackes ist infolge des hohen Gewichtes noch recht schwierig.
Das Herausnehmen des Müllsackes aus dem Behälter soll erleichtert werden. Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, daß die Bodenplatte schlitzartige Aussparungen zum Einschieben von Gabeln einer Sackkarre besitzt. Der Müllsack kann so ohne Schwierigkeiten transportiert werden.
Bei Häusern mit mehreren Mietparteien sollte es möglich sein, den Müll in mehreren Müllbehältern mit einer einzigen Preßvorrichtung zu verdichten. Dieses ist dadurch zu erreichen, daß in gleichem
Abstand von der senkrechten Achse des Preßstempels die einzelnen Müllbehälter fest auf der Bodenplatte angeordnet sind.
Nähere Einzelheiten sind aus der beigefügten Zeichnung zu entnehmen, die Ausführungsbeispiele der Neuerung Zeigt.
Es zeigt:
Fig. 1: Die Seitenansicht einer Verrichtung, Fig. 2: Die Vorderansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3: Die Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4: Die Draufsicht auf eine Vorrichtung während des Entfernens des gefüllten MülXsackes,
Fig. 5s Einen Längsschnitt durch den Preßstempel in Preßstellung,
Fig. 6: Einen Längsschnitt durch den Preßstempel in abgeklappter Stellung und
Fig. 7: Die Zuordnung mehrerer Müllbehälter in der Draufsicht.
Der zylindrische Müllbehälter 1 mit den vorderen Klappen 2 und dem Deckel 3 ist auf einer Bodenplatte 4 fest angeordnet. In den Behälter ist in bekannter Weise ein Müllsack 5 aus Papier oder Kunststoff einzuhängen, welcher den Müll aufnimmt. Der Müllbehälter 1 besitzt am oberen Rand eine umlaufende Ver-Btärkungsrippe 6.
Die Preßvorrichtung 7 ist um eine senkrechte, ebenfalls auf der Bodenplatte 4 befestigte Achse 8 schwenkbar. Damit keine Kräfte auf die Achse 8 übertragen werden, ist der Preßstempel an einer mit Klauen 9 unter die Verstärkungsrippe 6 greifenden Traverse 10 angeordnet. Die Preßvorrichtung 7 ist in bekannter Weise ao ausgebildet, daß der Preßstempel durch Lösen einer Sperre von Hand bis an den zu verdichtenden Müll gedrückt
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-t.8.14
werden kann. Die Verdichtung erfolgt dann durch Betätigung des Hebelfc 11. Es ist auch eine Verdichtung durch elektrische oder hydraulische Antriebsmittel möglich. Nach dem Verdichten wird die Sperre wieder gelöst und der Preßstempel in die Ausgangslage gezogen.
Der Preßstempel besteht aus einer Preßstange 12 und einem über einen Stutzen 13 beweglich mit dieser verbundenen Preßplatte Die Arretierung erfolgt durch eine Schiebemuffe 15, welche
durch eine Druckfeder 16 in der unteren Stellung gehalten wird. Der beweglichen Verbindung von Preßstange 12 und Stutzen 13
dient ein quer verlaufender Stift 17. Die Druckübertragung von der Preßstange 12 auf die Preßplatte.14 erfolgt über eine eingelegte Kugel 18, um eine Belastung des Stiftes 17 während des Pressens zu vermeiden.
Die Bodenplatte 4 besitzt schlitzartige Aussparungen 19, in
welche nach dem Öffnen der Klappei' t die Gabeln einer Sackkarre 20 eingeschoben werden können. Auf diese Weise ist ein
leichter Transport des gefüllten Müllsackes 5 möglich. Die
Aussparungen 19 können durch Abdeckbleche überdeckt sein, welche mit dem Müllsack herausgefahren werden und anschließend wieder einzulegen sind.
-3.8.74

Claims (5)

BUDERUS'SCHE EISENWERKS GP/F/Z/G 19-116 - 5 ~ Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Verdichten von Müll bestehend aus einem auf einer Bodenplatte angeordneten, zylindrischen Behälter mit einhängbarem Müllsack :znd einem oberhalb des Behälters um eine senkrechte Achse schwenkbaren Preßstempel, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Behälter (1) am oberen Ende eine Verstärkungsrippe ]6) besitzt und daß der Preßstempel an einer mit Klauen (9) unter die Verstärkungsrippe (6) greifenden Traverse (10) angeordnet ist.
2. Verrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel aus einer klappbar an einer Preßstange (12) angeordneten Preßplatte (14) besteht.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßplatte (14) an einem beweglich mit der Preßstange (12) verbundenen, durch eine Schiebemuffe (15) zu arretierenden Stutzen (13) befestigt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Behälter (1) im vorderen Bereich aufklappbar ist und daß die Bodenplatte (4) schlitzartige Aussparungen (19) zum Einschieben von Gabeln einer Sackkarre (20) besitzt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in gleichem Abstand von der senkrechten Achse (8) des Preßstempels mehrere Behälter (1) angeordnet sind.
DE7416006U Vorrichtung zum Verdichten von Müll Expired DE7416006U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7416006U true DE7416006U (de) 1974-08-08

Family

ID=1305016

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7416006U Expired DE7416006U (de) Vorrichtung zum Verdichten von Müll

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7416006U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3342187A1 (de) * 1983-11-23 1985-05-30 Heinz 4474 Lathen Bergmann Vorrichtung zum verdichten von aus verpackungsmaterial und leicht pressbaren abfaellen bestehendem muell

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3342187A1 (de) * 1983-11-23 1985-05-30 Heinz 4474 Lathen Bergmann Vorrichtung zum verdichten von aus verpackungsmaterial und leicht pressbaren abfaellen bestehendem muell

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