-
Verbindung von Gehäusen für die elektrische Installation miteinander
und/oder mit Anbau- oder Zubehörteilen Bei als sog. Kuppeldosen ausgebildeten Unterputzdosen
für aus Schaltern, Steckvorrichtungen u.dgl. bestehende Kombinationen von elektrischen
Unterputzapparaten ist es bekannt, die Dosen mit Hilfe von an ihnen vorgesehenen
Stutzen miteinander zu verbinden. Dabei kommt es in erster Linie darauf an, den
Mittenabstand der Dose beliebig ändern zu können, aus welchem Grunde die Stutzen
der miteinander gekuppelten Dosen verschiebbar ineinanderstecken. Nebenher wird
das Ziel angestrebt, die vorderen Dosenränder gegeneinander auszurichten, zu welchem
Zwecke die Stutzen unverdrehbar aneinandergeführt sind, sei es entweder mit. Hilfe
von ineinandergreifenden Rippen und Nuten oder durch unrunde Gestaltung des Stutzenquerschnittes.
Beei leiner Ausführungsform dieser Kuppeldasen haben die beiden Längshälften eines
jeden Stutzens einen verschiedentn Radius, so, daß beim Kuppeln zweier Dosen jeder
der beiden zusammenwirkenden Stutzen mit seiner einen Längshälfte in eine Hälfte
des Gegenstutzens eingreift, mit der anderen Längshälfte dagegen ,eine Hälfte des
Gieggenstutzens umschließt.
-
Bei auf der Wand zu befestigen-den Ab-
zweigkästen für feuchte
Räume mit nach Bedarf in- ausbrechbaren öffnungen der Kastenwände zu befestigenden
Stopfbuchsen ist es bekannt, die Stopfbuchsen dadurch gegen Verdrehen zu sichern,
daß sie je mit einem Sechskant in eine sechskantige Vertiefung der Kastenwand
eingreifen. Die Kastenwände sind dabei bei sämtlichen öffnungen mit einer sechskantigen
Vertiefung versehen. Diese Ausbildung ist nicht für solche Fälle bestimmt, wo es
sich darum handelt, mehrere selbständige Kästen zu einer größeren Verteileranlage
miteinander zu verbinden oder milt den Kästen ebenfalls kastenförmige, A:usbauteile,
wie z. B. Einführungs-oder Vergußkästen, zu verbinden. Für diesen Zweck sind an
ihren öffnungen mit sechskantigen
Vertiefungen versehene Kästen
auch nicht gut geeignet.
-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verbindung von
auf der Wand zu befestigenden Gehäusen, insbesondere wasserdichten Gehäusen, für
die elektrische Installation , wie z. B. Verteiler oder Abzweigkästen oder -düsen,
Gehäusen zur Aufnahme von Sicherungselementen, Schaltern o,. dgl., miteinander und/oder
mit Anbatu- und/oder Zubehörteilen, wie z. B. Einführungskasten-, Vergußkästen,
Einfährungsstutzen oder -stopfbuchsen o. dgl., mit Hilfe von durch öffnungen der
Kastenwände hindurchgreifenden Hohlscbrauben. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
die Kästen mit einfachen Mitteln fest und dicht, insbesondere wasserdicht, zu verbinden
und dabei gleichzeitig gegeneinander auszurichten. Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß an den Gehäusen und den Anbau- oder Zubehörteilen bei den Verbindungsöffnungen
vorgesehene Stutzen gleichzeitig mit ringförmigen, als Dichturigsflächen geeigneten
Stirnflächen und mit längs gerichteten, d. h. über die Stirnfläche hiinausragenden
Vorsprüngen und auf diese passenden Aussparungen versehen sind. Die Stutzen stoßen
bei der Verbindung zweier Gehäuse miteinander oder eines Gehäuses mit einem Anbauteil
mit ihren Stirnflächen aneinander, wobei diese Flächen, erforderlichenfalls unter
Zwischenschaltung eines Dichtungsringes, durch die Hohlschraube fest aneinandergepreßt
werden, so daß eine dichte Verbindung gewährleistet ist. Gleichzeitig greifen die
Stutzen mit ihren längs gerichteten Vorsprüngen und Aussparungen ineinander, wodurch
die Gehäuse und/oderAnbauteile unverdrehbar aneinandergeführt und damit gegeneinander
ausgerichtet werden. Das ist sowohl für die Verbindung von mehreren selbständigen
Gehäusen als auch für die Verbindung von Gehäusen oder Kästen mit ebenfalls im wesentlichen
kastenförmig gen Anbauteilen wichtig, weil dadurch die Böden oder Auflagerflächen
sämtlicher Gehäuse und Kästen genau in eine Ebene zu liegen kommen. Au f diese Weise
ist ihre Befestigung auf der Wandfläche erleichtert, während gleichzeitig Spannungen
in den Gehäuse- und Kastenwänden und in den Hohlschraubien vermieden sind, die sonst
infolge nicht genauen Ausfluchtens der Auflagerflächen entstehen und leicht zu Brächen
führen können. Ungeachtet dieser -wesentlichen Vorteile ist die neue Gehäuseverbindung
von großer Einfachheit, denn es ist an, jeder Verbindungsstelle oder -öffnung nur
eine Hohlschrauhe erforderlich. Die bei der bekannten Verbindung von wasserdichten
Gehäusen vorgesehenen, zwischen die Gehäuse zu setzenden. Kuppelmuffen, die zwei
Hohlschrauben, nämlich an jedem Ende eine Hohlschraube, erfordern, werden also gespart.
-
Bei solchen Zubehörteilen, die nicht auf der Wand aufsitzen, sondern
frei stehen, bei denen es alsa nicht auf ein Ausfluchten von Aufkagerflächen ankommt,
wirkt sich die unverdrehbare Führung der mit den Gehäusen verbundenen Zubehörteileebenfalls
vorteilhaft aus, und zwar tritt hier die von den bekannten Abnveigkästen, deren
Stopfbuchsen mit einem Sechskant in eine sechskantige Vertiefung der Kastenwand
eingreifen, bereits bekannte Wirkung ein, daß ein ungewolltes Lössen der Hohlschrauben
durch Verdrehen der Zuhehörteile nicht eintreten kann.
-
Die längs gerichteten Vorsprünge und Aussparungen sind bei sämtlichen
Stutzen der Gehäuse und Anbau- oder Zubehörteile genau übereinstimmend angeordnet,
so daß alle Stutzen ohne weiteres aufeinanderpassen. Sie haben vorzugsweise die
Form von Zylinderabschnitten. Am besten ist es, jeden Stutzen mit einem einzigen
halbzylindrischen Vorsprung und einer -einzigen ebenfalls halbzylindrischen Aussparung
zu versehen. Diese Ausbildung ist nicht nur besonders einfach, sondern hat gleichzeitig
den VorteN, daß die Vorsprünge eine gro#ße Festigkeit und Haltbarkeit haben.
-
Die längs gerichteten Vorsprünge und Aussparungen befinden
sich vorteilhaft am äußeren Stutzenumfang, d.h. außerhalb der als Diclitungsflächen
dienenden ringförmigen Stirnflächen der Stutzen. Das hat den Vorteil, daß der bei
wasserdichter Ausführung zwischen zwei Stutzen eingeschaltete Dichtungsring ringsum
von den Vorsprüngen der Stutzen umschlossen und damit gegen unbefugten Zugriff und
:gegen Beschädigung geschützt ist.
-
Die Verbindung von selbständigen Gehäusen miteinander und mit solchen
kastenförmigen Anbauteilen, die. einen abnehmbaren i Deckel aufweisen-, kann durch
Hohlschrauben mit Kopf -und Mutter geschehen, die durch die gewindelosen Stutzen
der Gehäuse und der Anbau- oder Zuhehörteile hindurchgesteckt -,verden. Bei der
Verbindung von Ge-
häusen mit Anbau-oderZubehörteilen können die HohI.s,chraub,en
aber auch mit den Anbau-oder Zuhehörteilen einstückig sein. Die Stutzen der letzteren
erhalten dann einerseits eine einen kleineren Durchmesser aufweisende Verlängerung
mit Außengewinde, die durcli den Stutzen des Gehäuses hindurchgreift und auf die
im Gehäuseinneim eine Mutter aufgeschraubt wird. Andererseits weisen die Stutzen
-eine als Dichtungsfläche geeignete ringförmige Schulter auf, während gleichzeitig
der hinter dieser* Schulter lie-
gende Stutzenteil mit Über
die Schulterfläche herausragenden, längs verlaufenden Vorsprünglen und daraufpassenden
Aussparungen versehen ist. Diese Ausbildung ist besonders für kleinere Einführungs-
oder Anschlußdosen sowie für einfache vderZwillingseinführungsstutzen oder -stopfbuchsen
vorteilhaft. Einzelstopfbuchsen brauchen natürlich nicht mit einem. besonderen Verbindungs-vider
Befestigungsstutzen versehen zu sein, sondern die Stopfbuchsen selbst können an
ihrem dem Gehäuse benachbarten Teil unmittelbar zu einem Befestiggungsstutzen der
eben beschriebienen Art ausgebildet sein. In manchen Fällen kann es auch, zweckmäßig
sein, eine Hohlschrauhe ohne Mutter zü verwenden, die in ein Innengewinde des Stutzens
des Anbau-oder Zubehörteiles eingreift. In allen Fällen brauchen die Stutzen an
den selbständigen Gehäusen kmn Gewinde aufzuweisen.
-
Auf der Zeirchnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei
zeigen: Fig. i eine in einfachen Strichen ausgeführte Draufsklit auf ein quadratisches
Gehäuse mit an vier Sieiten angeordneten Stutzen, Eig. 2 einen senkrechten Schnitt
durch ,eine Kastenwand und einen daransitzenden Stutzen, Fig. 3 eine Stirnansicht
des Stutzens, Fdg. 4 einen waagerechten Sichtitt durch die einander benachbarten
Wände und Stutzen zweier miteinander verbundener Kästen, Fig. 5 die dabei verwendete
Hohlschraube in Seitenansicht und Stimansirlit, Fig.6 die zugehörige Mutter in Seitenansdcht
und Stirnansicht, Fig.7 einen senkrechten Schnitt durch einen Teil eines Gehäuses
und einen, damit verbundenen, Kabeleinführungskasten, Fig. 8 eine Draufsicht zu
Fig. 7, Fig. 9 einen waagercchten Sichnitt durch eine Kastenwand und eine daran
befestigte Erdkabeleinführung, Fig. io einen waagereichten Schnitt durch leine Kastenwand
und eine daran befestigte Stopfbuchsie, Fig. i i einen Verschlußstopfen in Stirnansacht
und Seitenansicht.
-
In Fig. i ist a ein wasserdichter Abzweig-oder Vertedlerkasten aus
Kunstharzpreßstoff von quadratischer Grundrißfigur, der an seinen vier Seiten je
eine durch eine herausbrechbare Wand b verschlossene öffnung enthält. Bei jeder
öffnung ist an der Außenseite der Wandung ein die Öffnung umgebender Stutzeric angeformt.
Die kurzen Stutzenc sind außen und innen glatt, d.h. sie weisen wederein Außen-
noch ein Innengewinde auf. Am äußeren Ende besitzen sie je eine der Stutzenbohrung
benachbarte kreisringförmige Stirnfläched, die als Dichtungsfläche dient und deshalb
vorzugsweise vollkommen eben ist. Die Ringfläche d ist auf der einen Stutzenhälfte
von einem in Längsrichtung des Stutzens sich erstreckenden Vorsprungf in Form eines
Halbzylinders umgeben. Auf der anderen Hälfte ist der Stutzen außen derart abgesetzt,
daß hier eine halbzylindrische Aussparung oder Vertiefungg entsteht. Die Aussparungg
ist so beschaffen, daß darin der Vorsprungf eines anderen Stutzens Platz findet.
Die Vorsprüngef und Aussparungeng sind bei sämtlichen Stutzen übereinstimmend, nämlich
so angeordnet, daß der Vorsprung sich bei jedem Stutzen, wenn man letzteren vom
freien Stirnende betrachtet, auf der gleichen Stutzenhälfte befindet. Im Beispiel
ist der Vorsprung stets auf der link-en und die Aussparung stets auf der rechten
Stutzenhälfte angeordnet (s. Fig. i und 3).
-
Werden zwei miteinander zu verbindende Gehäusea mit ihr-en #einand#er
benachbarten Stutzen c zusammengebracht, wie in Fig. 4 gezeigt, dann greift der
Vorsprung j des einen Stutzens in die Aussparung g des anderen Stutzens ein,
und umgekehrt. Die Stutzene sind dann, wie ersichtlich, unverdrehbar aneinander
geführt. Dadurch werden die beiden Gehäusea gegeneinander ausgerichtet, während
gleichzeitigeine geggenseitige Verdrehung derselben um die Stutzenachsie verhindeft
ist. Das hat zur Folge, daß die Boden- oder Auflageflächen der Gehäuse genau in
eine Ebene zu hegen kommen und daß sich an dieser Stellung der Gehäuse zueinander
beim Anbringen und Anziehen ihrer Verbindungsmittel nichts mehr ändern kann.
-
Die Verbindung der aneinandergesetzten Gehäusea geschieht durcheine
Hohlschraube, welche durch, die beiden zusaniniengeführten Stutzen bzw. die Gehäuseöffnungen
hindurchgegteckt wird, nachdem die letztere verschließenden Wandungsteile
b entfernt worden sind. Die Hohlschraube (Fig. 4, 5 und
6) besteht aus einem mit Außengewinde verselienen rohrförmigen Schafth, der
an einem Ende einen Sechskant- oder ähnlichen Kopf aufweist, und aus einer auf das
freie Schaftende aufzu,-schraubenden Sechskant- oder ähnlichen Mutter
1. Sewohl der Kopf als auch die Mutter liegen im Innern der Gehäuse, sind
also bei durch die Deckel abgeschlossenen Gehäusen unzugänglich. Letztere können
also nur bei abgenommenen Deckeln wieder voneinander gelöst werden, wodurch einem
unbefugten Läsen der Gehäuseverbindung vorgebeugt ist.
-
Soll. die Verbindung der Gehäuse wasserdicht sein, dann wird zwischen
den beiden einander gegenüberstehenden Ringflächen d
der beiden Stutzen c
ein Dichtungsring k, z. B. aus Weichgummi, angeordnet, der beim. Anziehen
der
Hohlschraubefi zusammengepreßt wird. Um einen ausreichenden Anzug zu ermöglichen,
ist die axmale Ausdehnung der Aussparurgeng so gewählt, daß sie eitwas größer ist
als die axiale Länge dier Vorsprüngef minus der Dicke des Dichtungsringes k. Da
die als Dichtungsflächen dienenden Ringflächend der Stutzene der Stutzenbohrung
benachbart sind, so liegen sie innerhalb der beiden in die Aussparungeng eingreifenden
halbzylindrischen Vorsprüngef. Sie sind also nach außen abgedeckt und damit gegen
unbefugten Zugriff und g eg en Beschädigung geschützt. Da die Vorsprünge bzw. Aussparungen
sich bei sämtlichen gtutzen auf der gleichen Stutzenhälfte befinden, so stehen beim
Zusammenfügen zweler Stutzen stets die Vorsprunge den Aussparunggen gegenüber, so
daß sämtliche Stutzen ohne weiteres aufeinanderpassen. Man kann also die Gehäuse
beliebig mit ihrer einen oder anderen Seite aneinandersetzen. Feiner kann man ein
Gehäuse gleichzeitig mit mehreren anderen Gehäusen verbinden, die an beliebigen
Seiten des ersten Gehäuses angesetzt werden können. Die miteinander verbundenen
Gehäuse können unterschiedlich große Grundflächen und Höhen haben. Eis ist lediglich
notwendig, daß der Abstand der Stutzenachse von der Boden-oder Anflagefläche bei
allen Gehäusen gleich ist.
-
Unselbständige Anbauteile, die ähnlich wie die selbständigen Gehäusea
im wesentlichen die Form von auf der Wand aufsitzenden Kästen oder Dosen habien
und einen abnehmbaren Dechel aufweisen, werden auf ihrer mit einem Gehäusea zu verbindenden
Seite mit einer Öffnung und einem Stutzen versehen, der die gleiche Ausbildung wie
die Stutzen c des Gehäusies a hat. Sie werden mit dem Gehäuse in der oben bes chrlehenen
Weis e durch eine Hohlschraubek mit Mutteri verbunden, wobei sich die gleichen Vorteilie
ergeben.
-
Statt daß die Verbindung der Gehäuse mit den unselbständigen Anbauteilen
durch biescondert Hohlschrauben geschieht, könnte auch der Stutzen des Anbauteiles
selbst als Hohlschraube ausgebildet, nämlich mit einer als Hohlschraube dienenden
Verlängerung versehen sein. Ein Beispiel hierfür zeigen die Fig. 7 und 8. Darin
ist a ein selbständiges Gehäuse, z. B. wieder ein Abzweig- oder Verteilerkasten,
und in ein unselbständiger Anbauteil, nämlich ein Kabeleinführtmgs- oder Anschlußkasten.
Letzterer weist an seiner dem selbständigen Gehäuse a zugekehrten Seite einen eine
öffnung timgebienden Stutzen c' hi' auf, dessen Länge größer ist als die Länge der
Statz elie der selbständigen Gehäuse. Der Stutzen c', hi' des Einführungskastensnm
ist auf einem seinem freien Ende benachbarten Teilk' außen im Durchmesser abgesetzt
und mit Gewinde versehen. An der Übergangsstelle in den den größeren Durchmesser
aufweisenden Teile' befindet sich eine Schulter in Form einer ebenen Ringfläched,
die als Dichtuingsfläche dient. Diese Ringfläche ist auf ihrer einen Hälfte ähnlich
ivie die Ringfläche d der Gchäusestutzen c von einem halbzylindrischen Vorsprung
i des Stutzenteiles c' umgeben , während auf der anderen Seite am Stutzenteil c'
eine halbzylindrische Aussparungg vorgesehen ist. Die Anordnung des Vorsprungesf
und der Aussparungg entspricht genau der Anordnung der Vorsprünge und der Aussparungen
bei den Stutzen c des Gehäuses a. Wird zwecks Verbindens des Einführungskastens
m mit einem Gehäuse a der Stutzen c', hi' des ersteren mit seinem Teil h' in einen
Stutzen c des letzteren eingeführt, dann greift der Vorsprung i des Stutzen s c',
hi' in die Aussparung g des Stutzens c ein, und umgekehrt, wodurch die beiden Stutzen
wieder, wie oben mit Bezug auf das erste Beispiel beschrieben, unverdrehbar aneinandergeführt
werden. Der Gevindeteil k' des Stutzens e' ragt in das Innere des Gehäuses a hinein,
wo auf ihn eine Mutter!
aufgüschraubt ist. Diese Mutter kann wieder nur bedient
werden, wenn der Deckel des Gehäuses a abgenommen ist. Um die Verbindung zwischen
Gehäuse a und Einführungskasten m wasserdicht zu, gestalten, ist zwischen den Rin#gflächend
der Stutzenc und c',h' ein Dichtungsring k eingeschaltet. Es sei hier noch
erw-ähnt, daß unselbständige Anbaut-eile in der Regel keine ihre Verbindungsöffnung
verschließende-, herausbrechbare Wand aufweisen -, wie das auch in Fig.
, zu sehen ist. i Die Verbindung von unselbständigen Teilen oder Zubehörteilen
mit einem Gehäuse kann ferner mit Hilfe einier Hohlschraube erfolgen, die in ein
Mutte'rgewinde des Zuhehörteiles eingeschraubt wird, wofü#r die F, ig.
9 ein Bei- 1
spiel wiedergibt. Dabei ist a das mit den obenbeschriebenen
Stutzen c versehene Gehäuse und n eine Erdk-abeleinführung, die im wesentlichen
aus einer nach dem freien Ende hin trichterförmig sich verjüngenden Buchse besteht.
Diese Buchse ist an ihrem dem Gehäuse a zugekehrten Befestigungsende, zu einem Stutzen
c" ausgebildet ', der die gleiche Gestaltung hat wie die Stutzen des Gehäuses a,
d. h. er ist mit einer Ringfläche d, einem halbzylindrischen Vorsprung
i und einer halbzylindrischen Aussparungg versehen. Darüber hinaus enthält
er noch ein Mutterggewindc. Die
Erdkabeleinführung wird mit ihrem Stutzen
c", in der Regel unter Zwischenschaltung eines Dichtu,ngsringes k, an einem
Stutzen c des Gehäuses a so angesetzt, daß die Vorsprünge
und Aussparungen
der beiden Stutzen ineinandergreifen, und dann mit Hilfe einer Hohlschraubelz befestigt,
die vom Innern des Gehäusesa her durch deren Statzenc hindurch in das Gewinde des
Stutzens c" der Erdkabieleinführung eingieschraubt wird. Wenn es auch in diesem
Falle auf ein Ausrichten der Erdkabeleinführung gegenüber dem Gehäuse a nicht ankommt,
so besteht doch ein wesentlicher Vorteil darin, daß die Erdkabeleinführung gegen
Verdrehen um die Stutzenachse gesichert ist und daß sie nur bei geöffnetem Gehäuse
gelöst werden kann.
-
Bei der unmittelbaren Einführung von Kabeln in ein selbständiges Gehäusea
oder in zwei oder mehr miteinander verbundene selbständige Gehäuse verden regelmäßig
biesondere Einfuhrungsstutzen benutzt, die nach Ausbrechen der die Gehäuseöffnungen
verschließenden Wände b an den Gehäusewänden befestigt werden. Diese Einführungsstutzen
o sind, wie in Fig. io gezeigt, meist als Stopfbuchsen ausgebildet. Sie erhalten
an ihrem Befestigungsende im wesentlichen die gleiche Ausbildung wiedie Gehäusestutzenc,
d.h. sie sind hier mit einer Ringfläched, einem halbringförmigen Vorsprung f und
einer halbzylindrischen Aussparungg versehlen, so daß sie auf die bei den öffnungen
des Gehäusesa vorgesehenen Stutzenc passen. Ihre Befestigung geschieht am einfachsten
mit Hilfe von Hohlschrauben, die mit den Stopfbuchseno einstückig, nämlich ähnlich
wie in Fig. 7 durch eine auf einen kleineren Durchmesser abgesetzte und mit Außengewinde
versehene Stutzenverlängerungh' gebildet sind. Auf die Stutzenverlängerung h' wird
im Innern des Gehäusesa eine Befestigungsmutteri aufgeschraubt. Um die Verbindung
der Stopfbuchseo mit dem Gehäusea wasserdicht zu machen, wird zwischen den Ringflächendder
beiden Stutzen c und o wieder ein Dichtungsringk eingeschaltet. Auch hier besteht
der Vorteil daß die Einführungsstutzen o gegen Verdrehen gesichert sind, so daß
ein ungewolltes Losschrauben derselben durch das beim Verschrauben des Stopfbuchsennippels
p auf die Buchse, o ausgeübte Drehmoment verhindert ist. Ferner können die Einführungsstutzen
nur dann gelöst werden, wenn der Deckel des Gehäuses a abgenommen ist.
-
Die Befestigung der Stopfbuchsen o kann gegebenenfalls auch durch
eine besondere Hohlschraube erfolgen, die vom Innern des Gehäuses a her in ein Innengiewinde
der Stopfbuchse eingeschraubt wird. In diesem Falle erhält die Stopfbuchsie ähnlich
wie die Erdkabeleinführung nach Fig, 9 an ihrem Befestigungsende unter Fortfall
der mit Außengewinde versehenen VerlängertMgh' ein Multtergewinde. An Stelle von
einzelnen Einführungsstutzen können auch sog. Zwillinge verwendet werden, d. h.
Leitungseinf ührungen, die aus zwei in einen gemeinsamen Befestigungsstutzen einnründenden
Siopfbuchsen bestehen. Auch diese werden an ihren Biefestigungsstutzen in der gleichen
Weise ausgebildet wie die Stutzenc des Gehäusiesa, und sie können durch eine mit
ihrem Befestigunggssitutzen einstückige Hohlschraube nach Fig.7 oder auch durch
eine besondere Hohlschraube nach Fig.9 befestigt werden. Werm die Zwillingseinführung
ein sog. Deckelzwilling ist, d.h. die beiden Stopfbuchsen und der Befestigungsstutzen
aneiner kleinenDose mit abnehmbarem Deckel sitzen, kann zur Befestigungg.des Zwillings
am Gehäusea auch eine Hohlschrauhe mit Mutter entsprechend Fig. 4 verwendet werden.
-
Um Einführungsöffnungen" des Gehäuses a, die durch Entfernen der ausbrechbaren
Wand b freigelegt worden sind, dann aber dech -nicht in Benutzung genommen
'werden, wieder zu verschließen, kann der in Fig. i i gezeigte Viexschlußstopfen
benutzt werden. Der vorzugsweise hohle Stopfen q ist mit Außengewinde und
an seinem äußeren Ende mit einem flachen Kopf r versehen. Der Kopf r %trägt
auf der einen Hälfte seiner inneren Stirnfläche einen halbzylindrischen Vorsprung/
von der gleichen Gestalt wie die. Vorsprünge/ der Gehäusestutzen. Auf der anderen
Hälfte ist der Kopf r im Durchmesser verkleinert, und zwar weist er hier
(bei g')
einen dem Außendurchmesser der Ringfläched am Gehäusestutzenc
entsprechenden Durchmesser auf. Der Stopfen wird in die zu verschließende wobei
sein Vorsprungf in die, halbzylindrische Aussparungg des Gehäusestutzens c reingreift,
während umgekehrt der Vorsprung/ dieses Stutzens sich über den Randg' der kleineren
Kopfhälfte schiebt. Auf das in das Gehäusea eingreifende innere Ende des Stopfens
g wird eine Mutter! nach Fig. 6 geschraubt und da,-durch der
Stopfen befestigt. Zwis##hen der Ringfläche d des Gehäusestutzens c und dem
Kopf r wird ein Dichtungsring eingeschaltet, der dadurch,daß er von denhalbzylindrischen
Vorsprüngen J des Gehäueestutzens c und des Stopfenkopfes r umgeben ist, verdeckt
und geschützt ist.
-
Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abänderungen der dargestellten
Beispiele so,-wie, anäere Ausführungen möglich. So können an Stelle der gezeichneten,
um den halben Stutzenumfang herumlaufenden. Vorsprängge und Aussparungen auch zwei
oder mehrere je -nur über einen Teil des Stutzenumfangies sich erstreckende
zylinderabschnittförmlige Vorsprünge und eine gleiche Anzahl von dazwischenliegenden
zylinderabschnittförmigen
Aussparungen vorgesehen werden. Auch in
diesem Falle werden die Vorsplänge und Aussparungen bei allen Stutzen des Gehäuses
a und bei den Stutzen der Anbau- oder Zubehörteile übereinstimmend angeordnet. Die
Stutzen brauchen außen nicht notwendig erweise zylindrisch zu sein, vielmehr 'können
sie äußerlich auch prismatisch gestaltet sein, wobei die äußere Form der Vorsprüngef
der prismatischen Stutzenforin angepaßt sein kann. Gegebenenfalls können auch die
Innenflächen der Vorsprüngef und die damit zusammenwirkenden Flächen der Aussparungeng
eben sein bzw. aus mehreren im Winkel zueinander stehenden ebenen Flächen bestehen.
Die vollkommen zylindrische Ausführung ist jedoch Wegen des geringeren Werkstoffaufwandes
vorzuziehen. Die Vorsprüngef und die Aussparungeng können statt an der Außenseite
der Stutzenwandung auch an deren Innenseite, d. h. statt außerhalb der Ring- oder
Dichtungsfläched innerhalb der letzteren angeordnet sein. Die in den Beispielen
gezeigte Anordnung verdient aber wegen der schützenden Umhüllung der Dichtungsringe
durch die Vorsprünge f den Vorzug.
-
In den beschriebenen Beispielen ist nur der Einfachheit balberangenommen,
daß die Gehäuse a an jeder Seite nur eine öffnung und nureinen Stutzen c besitzen.
Natürlich können größere Gehäuse auf einer oder mehreren odergegebenenfalls auch
auf allen Seiten zwei oder mehrere nebeneinanderliegende Öffnungen und Stutzen c
haben. In diesem Falle ist es möglich, aneiner und derselben Seite eines Gehäuses
zwei oder mehrere kleinere Gehäuse oder zwei oder mehrere Anbau- oder Zubehörteile
anzuordnen und mit dem Gehättse zu verbinden. Ferner können mehrere aneinandergesetzte
größere Gehäuse gewünschtenfalls an mehreren Öffnungen Lind durch mehrere Hohlschrauben
verbunden werden. Schließlich können solche Anbauteile, z. B. Einführungs-oder Anschlußkästen
oder Vergußkästen, die eine größere Breite haben, ebenfalls mit zwei oder mehr Befestigungsstutzen
c' ausgestattet sein und mit einem Gehäuse a an nichrerein Stellen verbunden werden.