DE734903C - Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Bild- oder Schritfzeichen gleichbleibenden Inhalts oder fuer Schaltzwecke unter Benutzung einer Kathodenstrahlroehre - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Bild- oder Schritfzeichen gleichbleibenden Inhalts oder fuer Schaltzwecke unter Benutzung einer Kathodenstrahlroehre

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DE734903C
DE734903C DET49747D DET0049747D DE734903C DE 734903 C DE734903 C DE 734903C DE T49747 D DET49747 D DE T49747D DE T0049747 D DET0049747 D DE T0049747D DE 734903 C DE734903 C DE 734903C
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cathode ray
ray tube
remote transmission
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Expired
Application number
DET49747D
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English (en)
Inventor
Dr Phil Richard Theile
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/26Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output

Landscapes

  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description

  • Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bild- oder Schriftzeichen gleichbleibenden Inhalts oder für Schaltzwecke unter Benutzung einer Kathodenstrahlröhre Zusatz zum Patent ;a3 844 Die Erfindung betrifft eine Iiathodenstrahlsenderöhre, bei welcher das -zu übertragende Bild als eine den Helligkeitswerten zugeordnete örtliche Verteilung von Kapazitätsw erten dargestellt wird, so wie dies im Hauptpatent beschrieben ist. Die Bildsib Talspannung entsteht in einer solchen Röhre durch die nacheinander erfolgende Entladung der Elementarkondensatoren, aus denen das Senderbild zusammengesetzt ist. Die Aufladung dieser Elementarkapazitäten in dem zwischen zwei Abtastungen liegenden Zeitintervall geschieht bei der Röhre gemäß dem Hauptpatent durch die stets vorhandenen Streuelektronen. Die Zahl dieser Streuelektronen ist aber nicht beliebig groß, so, daß die Bildggnalstärke eine gewisse obere Grenze nicht überschreiten `kann. Deshalb wurde bereits vorgeschlagen. die Signalstärke durch Beschießen des Schirmbodens mit Zusatzelektronen -zu !erhöhen-, indem also die Elementarkondensatoren durch künstlich hinzugefügte Elektronen nach jeder Abtastung (Entladung) erneut aufgeladen werden. Der Versuch zeigte. daß dieser Weg zum Erfolg füha-t. Jedoch wird die Konstruktion einer solchen Röhre durch das Hinzukommen eines zweiten elektronenoptischen Systems schwieriger und teurer.
  • Erfindungsgemäß soll daher bei einer Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bild-oder Schriftzeichen gleichbleibenden Inhalts oder für Schaltzwecke unter Benutzung einer Iiathodenstrahlröhre_, deren Boden einen leitenden, an,einen Arbeitswiderstand angeschlossenen Belag und innen einen schlecht leitenden sekundärelektrone:niemittierenden Belag hat, nach dem Hauptpatent, der innere Belag gegen die Anode, z. B. übiereine metallische Umrandung, negativ vorgespannt sein. Hierdurch wird eine beträchtliche Erhöhung der Bildsignalamplitude möglich, ohne daß eine zweite Elektronenquelle benötigt wird.
  • In Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. B ist eine Braunsche Röhre mit einer Einrichtung O zur Erzeugung, Konzentration, Modulation und Able;nku:z-g eines Kathodenstrahls. A stellt den inneren leitenden Wandbelag der Röhre dar (Anode mit der höchsten Spannung). Außen auf den Schirmboden ist in der in dem Hauptpatent vorgeschlagenen Weise das Bild in Form einer Metallschablone aufgebracht, die über den Signalwiderstand Ra mit der Anode A verbunden ist. Auf die Innenseite des Schirmbodens wird erfindungsgemäß eine zusammenhängende SchichtS aus Widerstandsmaterial aufgebracht, die zweckmäßigerweise eine leitende Umrandung R 'hat und durch eine besondere Einschmelzung eine leitende Verbindung nach außen (getrennt von A) besitzt. Diese Schicht, auf welcher der Kathodenstrahl das Fernsehraster schreibt, wird gegen den Belag A und die Metallschablone negativ vorgespannt (Batterie mit der Spannung U). Trifft der Strahl auf die Schicht auf, so wird die auf den vollen Betrag C: aufgeladene Bildkapazität entladen, so weit, bis sich das Gleichgewichtspotential der Sekundäremission eingestellt hat. Der Entladestrom liefert über den Widerstand Ra die Bildsignalspannung, die dem Fernsehverstärker zugeleitet wird. Der spezifische Widerstand der Schicht S darf nicht willkürlich gewählt werden, denn es kommt darauf an, daß die einmal entladene Stelle innerhalb der Bildwechseldauer sich wieder vollständig in den geladenen Ausgangszustand reinstellt, um bei erneuter Abtastung den vollen Entladestromstoß wirksam werden zu lassen. Die Widerstandsschicht darf andererseits nicht zu gut leiten, um die Auflösung (Kantenschärfe) des Fernsehbildes nicht zu vermindern. Es genügt, die Leitfähigkeit der Schicht größenordnungsmäßig richtig zu wählen, da die Optimalbedingung nicht sehr kritisch ist.
  • Es können Halbleiterschichten oder dünne Metallschichten verwendet werden. Es :eignen sich z. B. Schichten aus A- O oder Ni0, die gegebenenfalls mit Cs aktiviert sind. Für ein einwandfreies Arbeiten in dem beschriebenen Sinne ist es eine notwendige Voraussetzung, daß der Sekundäremissionsfaktor der SchichtS größer als i ist und daß die Geschwindigkeit der abtastenden Primärelektronen dementsprechend gewählt wird.
  • Es kann auch ein schlecht leitender Kohlebelag verwendät werden, auf den ein Metallpulver- derart aufgebracht wird, daß keine leitende Verbindung zwischen den Metallteilchen untereinander zustande kommen kann.
  • Die Wirkungsweise der Bildsenderöhre ist in Abb. a für ein herausgegriffenes Bildelement schematisch gezeigt. Es bedeutet RS den Innenwiderstand der Sekundäremissionsstrecke und r den Widerstand zwischen einem Element der Schicht S von Bildpunktgröße und der elektrisch leitenden Umrandung R-Die negative Ladung der Bildkapazität C wird beim Auftreffen der Strahles über RS und R, entladen. Man sieht anschaulich, daß r groß gegen RS sein muß, wenn der Entladestoß maximal sein soll. Der Entladestromstoß wird um so größer, je höher die Ladespannung U ist. Es gibt allerdings eine obere Grenze. Der maximale Bildsignalstrom ist nämlich durch den Sättigungswert der Sekundäremissionskennlinie gegeben; eine beliebig große Steigerung ist also nicht möglich. Der Sättigungswert kann allerdings 'durch Wahl geeigneter Substanzen und große Primärströme sehr hoch gelegt werden. Man hat es also in der Hand, die Signalamplitude -dadurch zu steigern, und man ist nicht mehr auf die geringe Ladung der Bildkapazitäten von den Streuelektronien her angewiesen.
  • Die Schaltung der Senderöhre gemäß vorliegender Erfindung kann auch, wie in Abb. 3 gezeigt, ,gewählt werden. Hier sind im Ruhezustand die Bildkapazitäten nicht geladen und werden bei Abtastung der betreffenden Schirmbodenstelle aufgeladen. Im Gegensatz zu der vorhergehend beschriebenen Anordnung entsteht bei dieser Anordnung die Bildsignalspannung durch Ladestromstöße.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Bild- oder Schriftzeichen gleichbleibenden Inhalts oder für Schaltzwecke unter Benutzung einer Kathodenstrahlröhre, deren Boden außen einen leitenden,- an einen Arbeitswiderstand angeschlossenen Belag und inne einen schlechtleitenden, Sekundärelektronen emittierenden Belag hat, nach, Patent 703 844, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Belag gegen die Anode, z. B. über eine metallische Umrandung, negativ vorgespannt ist. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Belag aus einer schlecht leitenden Kohleschicht besteht, auf die ein Metallpulver derart aufgebracht ist, daß zwischen den Metallteilchen keine leitende Verbindung besteht.
DET49747D 1938-01-04 1938-01-04 Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Bild- oder Schritfzeichen gleichbleibenden Inhalts oder fuer Schaltzwecke unter Benutzung einer Kathodenstrahlroehre Expired DE734903C (de)

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