DE7346012U - Stabspiel - Google Patents

Stabspiel

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DE7346012U
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'■ ": '·-■ · "^: 28,12.1973
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Studio 49 Klaus Becker-Ehmck, 8Ο32 Gräfelflng, Am Lochhamer Schlag 2
"Stabspiel"
Die Neuerung betrifft ein Stabspiel mit auf gegenüberliegenden Rändern eines Resonanzkastens über einen elastischen Dämpfungsstreifen gelagerten, durch senkrechte, einen die Breite eines Stabes etwas übertreffenden gegenseitigen Abstand auf- ; i weisende Führungsstifte fixierten Stäben, wobei der Dämpfungs-
streifen einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt besitzt, j nit seiner flachen Unterseite auf dem Rand des Resonanzkaj a tens aufliegt und mit hohlen, fingerförmigen Ausstülpungen zur Aufnahme der Führungsstifte, sowie mit je einer Warze zu beiden Seiten jeder Ausstülpung versehen ist und jeder Stab I mit seiner Unterseite auf jeder Seite auf zwei Warzen aufliegt.
Stabspiele dieser Gattung,wie etwa Glockenspiele, Xylophone I und Metallophone, sind bekannt. Die elastischen Dämp.·" ngsstrei-1 fen zwischen den Stäben und den entsprechenden Auflagerändern I des Resonanzkastens haben den Zweck, die Übertragung des kur-
j zen, trockenen und unharmonischen Schlägslanscnlages auf den
1 Resonanzkasten sowie gegebenenfalls über den Resonanzkasten I auf die Aufstellfläche wie etwa eine Tischplatte zu dämpfen. j Je besser diese Dämpfung ist, desto weniger störend tritt beim ι Spielen des Instrumentes der Schlägelanschlag hervor. Indessen hat sich gezeigt, daß bei den bekannten Stabspielen die Wirksamkeit der Dämpfungsstrelfen noch nicht voll zu befriedigen
vermag.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stabspiel der einleitend angegebenen Gattung zu schaffen, bei dem praktisch keine Übertragung des Scnlägelanschlages auf den Resonanzkasten erfolgt.
Diese Aufgabe ist nach äer .'.'euerung dadurch gelöst, daß sich unter jeder V.'arze des D'imnfungsstreifens eine Ausnehmung befindet.
Durch diese Ausbildur.r wird eine übertragung des Schlägelanschlages auf den Resonanzkasten praktisch vollständig verhindert, da die durch die Ausnehmung geschaffene Luftkammer eine direkte Körperschallübertragung von der harze über die Unterseite des Deimpfungsstreifens auf den Resonanzkasten ausschließt .
Bei einer vorteilhafter. Ausführungsform sind die Ausnehmungen in der Unterseite aes Dämpfungsstreifeno vorgesehen, wodurch gleichzeitig die Elastizität des meist aus Gummi bestehenden Dämpf ungsstreif ens in diesem bereich, noch weiter gesteigert wird.
Es hat sich daher auch als besonders zweckmäßig erwiesen, die Ausnehmungen besonders groP auszubilden, so daß bei einer bevorzugten Aus f'Jhrungs form die Ausnehmungen an der Unterseite der Dämpfungsstreifen eine etwa dem Dreifachen des Durchnessers dir Warzen entsprechende Länge besitzen.
Ebensogut ist es aber auch möglich, die Ausnehmungen in den ;\and des Resonanzkastens vorzusehen.
In der Zeichnung 1st die !feuerung anhand einer beispielsweise gewählten Ausführungsform perspektivisch dargestelt. Es zeigen:
<r. 1 einen Ausschnitt aus einer Seitenwandung des l-esonanzkastens mit einem D'"mpf ungsstreif enabschnitt und
g. 2 eine Unteransicht des Dämpfungsstreifens nach Fig. 1.
Oemill?. F^xp, 1 r,itzt eier elastische Dämpfungsstreifen 1 f dem Oberrand der Seitenv/andung ^ des ?' ~onanzkastens. r r.:'!:npf ungsstre j fen besitzt fingerförmige, hohle Ausstülncen t, die über die Führungsstifte 5 für die Stäbe 7 des abspieler, gezogen sind. Die Stäbe 7 ruhen mit ihrer Unterite ciuf jeweils zwei 'Warzen -i des Dämpfungsstreifens, die rie annähernd punktförmig Auflage ergeben.
Oem'lß Fip·. 2 weist der Dampfungsstreifen an seiner Unterite unter ,jeder V.'arze 2 eine Ausnehmunp; 3 auf, die zusammen t Jem Oberrand der Seltenwandurij:. ders Resonanzkastens eine :-er;Ghlo::..r:.ene J.uftkammer bildet. Durch die Querschnittsverminrun·" des !!'"mpfungsstreifen- im Bereich der Ausnehmung 3 rmindert ρ ich einerr--its die zur Übertragung des Körperhalls von aeüi Stab 7 auf die Seitenwandunp; h des Resonanzstens zur Verfü;-unr; stehende Aufstardsflache und andererits erhölit sich die Elastizität des Däm-pfungsstreifens. Zummen mit dem in der Ausnehmung eingeschlossenen Luftvolumen gibt sicn hieraus eine ausgezeichnete Schallisolierung bzw. hv/ingungsdämpfung zwischen den Stäben und dem Resonanzkasten.
Ebenso können die usnenmungen sich aber auch im Oberrand r Seitenwandung des Resonanzkastens befinden (nicht dargeeilt), was einerseits fertigungstechnische Vorteile haben .im und andererseits eine ggi . größere Tiefe der Ausnehmungen d somit ein größeres Luftkammervolumen zuläßt.

Claims (4)

Schutzansprüche
1. Stabspiel mit auf gegenüberliegenden Rändern eines Resonanzkastens über einen elastischen Dämpfungsstreifen gelagerten, durch senkrechte, einen die Breite eines Stabes etwas Übertreffendon gegenseitigen Abstand aufweisende Führungsstifte fixierten Stäben, wobei der Dämpfungsstreifen einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt besitzt, mit seiner flachen Unterseite auf dem Rand des Resonanzka^tens aufliegt und mit hohlen, fingerförmigen Ausstülpungen zur Aufnahme der Führungsstifte, sowie mit je einer Warze zu beiden Seiten jeder Ausstülpung versehen ist und jeder Stab mit seiner Unterseite auf jeder Seite auf zwei Warzen aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter jeder Warze (2) des Dämpfungsstreifons (I) eine Ausnehmung (3) befindet.
2. Stabspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmungen (3) in der Unterseite des Dämpfungsstreifens (1) vorgesehen sind.
3. Stabspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (3) an der Unterseite der Dämpfungsstreifen (1) eine etwa dem Dreifachen des Durchmessers der Warzen (2) entsprechende Länge besitzen.
4. Stabspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmungen (3) in dem Rand des Resonanzkastens vorgesehen J sind. ί
DE7346012U Stabspiel Expired DE7346012U (de)

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