DE731979C - Elektrische Heizvorrichtung mit eingegossenem Rohrheizkoerper - Google Patents

Elektrische Heizvorrichtung mit eingegossenem Rohrheizkoerper

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Publication number
DE731979C
DE731979C DEV36797D DEV0036797D DE731979C DE 731979 C DE731979 C DE 731979C DE V36797 D DEV36797 D DE V36797D DE V0036797 D DEV0036797 D DE V0036797D DE 731979 C DE731979 C DE 731979C
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DE
Germany
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tubular heating
heating element
filling
tubular
heat
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Expired
Application number
DEV36797D
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English (en)
Inventor
Franz Bauhaus
Dipl-Ing Konrad Scheuing
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Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/40Heating elements having the shape of rods or tubes
    • H05B3/42Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Elektrische Heizvorrichtung mit eingegossenem Rohrheizkörper Die Verwendung elektrischer Rohrheizkörper zur Beheizung von größeren Maschinenteilen bereitet Schwierigkeiten, wenn die Rohrheizkörper unmittelbar in den Maschi-. nenteil eingebettet sind. Es wurde vorgeschlagen, den zu beheizenden Maschinenteil mit Bohrungen zu versehen, in die die Rohrheizkörper eingeschoben werden. Hierbei muß aber der Außendurchmesser des Rohrheizkörpers z. B. durch Schleifen eine solche Größe erhalten, daß er genau in die Bohrung des Maschinenteiles paßt, um eine gute Wärmeüberleitung zu erhalten. Nun werden diese Rohrheizkörper im allgemeinen mit Durchmessern von 7 bis 15 nim hergestellt. Bohrungen dieses Durchmessers in den Maschinenteilen sind aber nur_mit unverhältnismäßig großem Aufwand anzubringen, zumal es sich um Längen der Rohre von r m unci darüber handelt. Außerdem ist auch die Bearbeitung der Rohrheizkörper auf solchen Dingen sehr schwierig.
  • Dem Rohrheizkörper selbst einen größeren Durchmesser zu geben, ist auf Grund der hierfür benötigten Einrichtungen sehr kostspielig und auch wärmetechnisch nicht vorteilhaft. Dagegen hat man versucht, elektrischen Rohrheizkörpern normalen Durchmessers dadurch einen größeren Durchmesser zu geben, daß man mehrere nebeneinanderliegende Rohrheizkörper mit einem Metall umgoß und den so entstandenen Heizkörper größeren Durchmessers in die größeren Bohrungen des Maschinenteils einschob. Als' Eingießmetall muß hierbei ein Werkstoff verwendet werden, dessen Ausdehnungskoeffizient mit dem des.zu beheizenden Maschinenteiles nahezu übereinstimmt. Da letzterer meist aus Stahl besteht, kann als Eingießinetall nur Gußeisen Verwendung finden.
  • Die Verwendung dieses Werkstoffes bedeutet eine hohe thermische Beanspruchung der einzugießenden Rohrheizkörper, da die Gießtemperaturen sehr hoch liegen und das Verhältnis des Räuminhaltes des Eingußmetalls zum Rauminhalt der die Wärme aufnehmenden Stahlteile sehr ungi@nstig ist. Nimmt man z. B. an, daß es genüge, einen einzigen Rohrheizkörper mit einem Mantelröhr von 917 mm .0' in eine Bohrung von etwa 5o mm-0' einzusetzen, so würde in diesem Falle leim Gießen obiges Volumenverhältnis etwa 9o : i betragen. Es hat sich nun gezeigt, daß bei einem solchen Verhältnis das Eingienen von Rohrheizkörpern nicht möglich ist, da durch die zugefügte Wärme das Mantelrohr der Rohrheizkörper- zum Aufschmelzen kommt und der Rohrheizkörper damit zerstört ist. Selbst für den Fall, daß man drei solcher Rohrheizkörper eingießt in einen Durchmesser von etwa 55 mm bei, einem Fertigdurchmesser von. 5o mm, so ergibt sich noch ein Volumenverhältnis von etwa 3o : i. Wie die Erfahrung gezeigt hat, ist auch dieses Verhältnis noch äußerst schlecht; die Rohrheizkörper werden zerstört.
  • Um das Aufschmelzen und damit die Zerstörung des Rohrheizkörpers beim Eingießen zu vermeiden, werden erfindungsgemäß in den Gußkörper außer dem Rohrheizkörper noch Füllungskörper eingegossen, um einerseits die Menge des wärmeabgebenden Umgußwerkstoffes zu verringern und andererseits die Wärmeableitung zu erhöhen. In der Gußtechnik ist es bekannt, in eine Gußwandung Rohre aus geeignetem Werkstoff einzubetten, die von einem Kühlmittel durchströmt werden. Diese Rohre haben den Zweck, eiri gleichmäßiges Abkühlen und Erstarren der ganzen Gußmasse unter Vermeidung von schädlichen Spannungen herbeizuführen. Dagegen soll bei- der Verwendung von Füllungskörpern beim Eingießen elektrischer Rohrheizkörper die Menge des Umgußwerkstoffes vermindert und die Wärmeableitung erhöht werden, also das Verhältnis vom erfüllten zum umgießenden Raum verkleinert werden.
  • Die eingegossenen Füllungskörper werden aus demselben Werkstoff wie dei Eingießwerkstoff hergestellt, d. h. in der Regel aus Stahl. Sie müssen in solcher Form und solcher Menge angeordnet werden, daß das Verhältnis Rauminhalt des beim Eingießen wärmeabgebenden Stoffes zum Rauminhalt der die Wärme aufnehmenden Metallteile höchstens 5 : i bis io : i beträgt.
  • Bei Heizkörpern, die in Bohrungen von Maschinenteilen eingesetzt werden, die kreisförmigen Querschnitt haben und bei denen die Rohrheizkörper ebenfalls rund sind, sind als Füllungskörper runde Stangen oder Rohre zu bevorzugen. Die Verwendung von Rohren hat den weiteren Vorteil, dä.ß gegebenenfalls während des Eingießens Kühlmittel.durch die Rohre hindurchgeleitet werden können und auf diese Weise eine weitere Kühlung erzielt wird.
  • Die Anordnung der Füllungskörper im Verhältnis zu den Heizrohren wird dabei zweckmäßig symmetrisch vorgenommen. Hierbei werden zu n-Rohrheizkörpern n -r- i Füllungsrohre angeordnet, die zur Erreichung genügender Stabilität unter sich, z. B. durch VcTschweißung, verbunden sind. Die Anordnung von Stützen genügender Anzahl und geeigneter Formgebung zur Vermeidung des Durchbiegens ist vorteilhaft.
  • Die Aufteilung muß so erfolgen, daß die Rohrheizkörper allseitig von dem Eingießmetall umflossen werden können, damit eine gute Wärmeleitung von den Rohrheizkörpern zum Eingießmetall gegeben ist. Die Füllungskörper werden so angeordnet, daß sie sich gegenseitig berühren. Als elektrische Rohrheizkörper können alle nach unterschiedlichen ' Verfahren hergestellten ohne weiteres verwendet werden.
  • Das Wesen der Erfindung besteht also -darin, daß durch Verringerung des Rauminhaltes des wärmeabgebenden Umgußwerkstoffes einerseits, durch die Vergrößerung des wärmeaufnehmenden Rauminhaltes andererseits eine starke Herabsetzung der Gefährdung der einzugießenden Rohrheizkörper erreicht wird.
  • Die Erfindung beschränkt sich keineswegs auf Heizkörper der oben beschriebenen Form für das Einsetzen in Bohrungen u. dgl.; vielmehr können auch andere Formen damit hergestellt werden.
  • An obigen Beispielen sei die Anwendung der Erfindung erläutert.
  • Abb. i zeigt einen Heizkörper a für etwa 5o mm Bohrungsdurchmesser mit drei eingegossenen Rohrheizkörpern b ohne Füllungskörper. Die Stahlrohre c der Rohrheizkörper haben innen 7 mm .0', außen 9 mm -0'. Der wärmeaufnehmende Stahlquerschnitt ist also gleich dem Querschnitt der drei Stahlrohre 917 mm .6', d. h. zusammen etwa 0,75 cmE. Da der Fertigdurchmesser der Heizkörper 5o mm betragen soll, muß er mit Bearbeitungszugabe mit etwa 55 mmj0'gegossen werden. Der Querschnitt des Gusses beträgt dabei etwa z2 cmE, das Verhältnis Rauminhalt des Gusses zu Rauminhalt der Stahlwandungen der Rohrheizkörper also 22 : 0,75 annähernd 3o : i. Versuche haben gezeigt, daß in diesem Falle von den Röhrheixkörpern aus dem Eingießwerkstoff sehr schnell so viel Wärme aufgenommen wird, daß die Stahlwandung der Rohrheizkörper aufschmilzt. Dadurch sind die Rohrheizkörper unbrauchbar: Abb. 2 zeigt einen nach der Erfindung ausgeführten Querschnitt durch einen Rohrheizkörper a mit gleichem Außendurchmesser von 5o mm. Den drei Rohrheizkörpern b sind yier Füllungskörper d zugeordnet, deren Durchmesser und Anordnung so gewählt sind, dali die Füllungskörper sich gegenseitig berühren, jedoch so viel Zwischenraum lassen, ,laß die Rohrheizkörper allseitig vom Eingußwerkstoff umschlossen sind. Die Verteilung ist ferner so getroffen, daß der Durchmesser A des die Füllungskörper d umschreibenden Kreises gleich oder größer ist als de= Durchmesser des die Rohrheizkörper b umschreibenden Kreises B. Dadurch ist erreicht, daß bei der nachfolgenden Bearbeitung, z. B. Eindrehen von Nuten o. dgl., erst die Füllungskörper angeschnitten werden, wönach ein weiteres Abarbeiten eingestellt wird; die Rohrheizkörper sind dadurch vor Beschädigung geschützt.
  • In Abb.2 beträgt der Querschnitt des Stahlrohrmantels der drei Rohrheizkörper wieder etwa 0,75 cmE. Es sind -für die Füllungskörper gewöhnliche I/4"-Gasrohre verwendet mit 13,2518 -0'; der Metallquerschnitt der vier Füllungskörper beträgt etwa 5,5 cm=. Der restliche Gußquerschnitt ist bei gleichem Gußaußendurchmesser von 55 mm votl 22 cm' auf 16,3 cm' herabgesetzt. Das Verhältnis Rauminhalt des Gusses zu Rauminhalt der wärmeaufnehmenden Stahlteile ist auf 16,3 : o,75 + 5,5 annähernd 2,5 : i herabgesetzt worden. Versuche haben gezeigt, daß dabei die Rohrheizkörper ohne jede Beschädigung eingegossen werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Elektrische Heizvorrichtung mit eingegossenem Rohrheizkörper, dadurch gekennzeichnet, da.B außer den Rohrheizkörpern noch Füllungskörper eingegossen werden, um einerseits die Menge des wärmeabgebenden @Umgußwerkstoffes zu verringern und andererseits die Wärmeableitung zu erhöhen.
  2. 2. Heizvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllungskörper in solcher 72-h1 und Größe angeordnet sind, da.B das Verhältnis Rauminhalt des wärmeabgebenden Gußwerkstoffes zu Rauminhalt der wärmeaufnehmenden Füllungskörper und der Mantelrohre der Rohrheizkörper höchstens 5: i bis i o: i beträgt.
  3. 3. Heizvorrichtung gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Rohrheizkörper so zwischen den Füllungskörpern angeordnet sind, daß sie allseitig von dem Eingußwerkstoff umschlossen sind.
  4. 4. Heizvorrichtung gemäß Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Heizkörpern wesentlich zylindrischerForm zu it-Rohrheizkörpern n + i Füllungskörper angeordnet sind und letztere der Fbtm der Rohrheizkörper entsprechen.
  5. 5. Heizvorrichtung gemäß Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Durchmeser der eingebetteten Rohrheizkörper kleiner oder höchstens gleich dem äußeren Durchmesser der eingebetteten Füllungskörper ist.
  6. 6. Heizvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Füllungskörper Rohre dienen, deren Innenwandung luftgekühlt ist.
DEV36797D 1940-06-23 1940-06-23 Elektrische Heizvorrichtung mit eingegossenem Rohrheizkoerper Expired DE731979C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275226B (de) * 1961-07-13 1968-08-14 Herbert Schweda Elektrischer Tauchheizkoerper
EP0090166A3 (en) * 1982-03-31 1984-03-28 Jobst Ulrich Gellert Heater installation in molding members

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275226B (de) * 1961-07-13 1968-08-14 Herbert Schweda Elektrischer Tauchheizkoerper
EP0090166A3 (en) * 1982-03-31 1984-03-28 Jobst Ulrich Gellert Heater installation in molding members

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