DE7301034U - Radzierblende - Google Patents

Radzierblende

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DE7301034U
DE7301034U DE19737301034 DE7301034U DE7301034U DE 7301034 U DE7301034 U DE 7301034U DE 19737301034 DE19737301034 DE 19737301034 DE 7301034 U DE7301034 U DE 7301034U DE 7301034 U DE7301034 U DE 7301034U
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Germany
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wheel
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wheel cover
visor body
space
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DE19737301034
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Johnson Controls Interiors GmbH and Co KG
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Gebrueder Happich GmbH
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Description

H 471 Lem/Sch. 9,1.1973
GEBR. HAPPICH G.M.B.H., ViUPPERTAL-ELBERFELD
Radzierblende :
Die Neuerung bezieht sich auf eine Radzierblende mit einer Befestigungsausbildung zum Verbinden mit der Radfelge bzw. Felgenscheibe eines Fahrzeuges.
Die bekannten Radzierblenden, insbesondere die für Räder von Personenkraftfahrzeugen, sind im wesentlichen aus Metall und zumeist aus Blech im Tiefziehverfahren gefertigt. Es ist aber auch bekannt, insbesondere, um solche Blenden zu verbilligen,- sie aus einem Kunststoff zu erstellen. Dazu werden vielfach Thermoplaste verwendet und die Form der Blende nach dem bekannten Ziehverfahren gestaltet. Alle diese Blenden haben demnach eine schüsselartige Gestalt, wobei die Ausbauchung von der Felge ab nach auswärts gerichtet ist. Dadurch verbleibt zwischen Felge, bzw. Felgenscheibe und der Blende, ein Zwischenraum, der sich ungünstig auswirkt. Als Nachteile werden insbesondere die auftretenden Windgeräusche und der schmutzsammelnde Hohlraum empfunden. Die Windgeräusche entstehen bei mehr oder weniger großer Geschwindigk3it beim Fahren, wobei deren Entstehung und Lautstärke von der Gestaltung des Blendenkörpers abhängt. Die Geräusche entstehen insbesondere deshalb, weil die Blenden als freier, dünnwandiger Körper Resonanzen bildet. Schmutz tritt durch die Durchbrüche der Felgenscheibe und gegebenenfalls auch die der Zierblende ein. Der einlagernde Schmutz wirkt sich insbesondere nach dem Wagenwaschen ungünstig aus, er läuft als Schlamm längere Zeit nach und beschmutzt Felge und Reifen durch sogenannte
Schmutznasen. Auch treton vereinzelt aufgewirbelte kleinere Steine durch die Durchbrüche in den Zwischenraum zwischen
Fahrt ein Geräusch, ähnlich als ob eine lose Radmutter im Hohlraum herumtaumelt.
Es ist nun Aufgabe der Neuerung, eine Radzierblende zu schaffen, die die vorerwähnten Nachteile nicht au "weisty eich wohlfeil ferti9en läßt und ein optisch gutes Bild abgibt.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß im wesentlichen (furch eine in sich geschlossene, den Zwischenraum zwischen Radfelgenbzw. Felgenscheiben-Oberfläche und der Sichtfläche der
Blendenkörpers ^elöst. Durch die in sich geschlossene Körperiorm der Zierblende bilden sich keine wesentlichen Hohlräume, jedenfalls keine sackartigen oder solcne, in denen eine Stauung und damit Einlagerung stattfinden kann. Demnach können Pfeifgeräusche bei entsprechenden Radumdrehungen des in Fahrt befindlichen Fahrzeugs nicht auftreten, außerdem kann sich, weil keine toten Räume vorhanden sind, kein Schmutz festsetzen, welcher nach dem Waschen des Fahrzeuges oder Fahren im Regen als Schlamm nachlauft. Steine oder dergleichen finden ebenfalls keine Aufnahme in dem von offenen Hohlräumen freigehaltenen Bereich.
In einer bevorzugten Ausführungsform ragen von der rückwärtigen Fläche aus sackartige Ausnehmungen in den Blendenkörper ein, die jedoch nur da angeordnet sind, wo vorstehende Bauteile, wie Radbefestigungen, dieses notwendig machen.
Fs kann auch vom Vorteil sein, wenn der Blendenkörper Durchbrüche auf v/eist, die von der Sichtseite zur rückvvurticien seitG i3.urch"^hcni? Firxrif^nTcinf.t. sinii. isolchfi Ausnehmungen können in zweckmäßiger Weise angeordnet werden, wenn Kühlluft für die Bremsen ventiliert werden oder wenn die Blende der körperlichen Gestaltung von Leichtmetallgußfelgen optisch nachempfunden werden soll.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Radzierblende weist die Wandung der Sichtseite, die der rückwärtigen Seite und der Zwischenraum eine einstückige Gestaltung auf; so ist es beispielsweise möglich, den Blendenkörper aus Integralschaum zu bilden. Eine solche Zierblende ist besonders einfach und ohne kostenträchtigen Material-Ginsatz herstellbar, alle gewünschten körperlichen Ausgestaltungen können ohne jede Schwierigkeit verwirklicht werden, dabei ist es insbesondre ■ möglich, in optischer Hinsicht Leichtmetallgußfelgen nachzuempfinden.
In vielen Fällen ist es vom Vorteil, insbesondere dann, wenn der Blendenkörper keine ausreichende eigene Stabilität aufweist, ihn durch eine Verstärkungseinlage zu stabilisieren, die dann, wenn es sich um einen Schaumkörper handelt, bei der Herstellung mit eingeschäumt ist. Außer der Möglichkeit, den Blendenkörper durch die Stabilisierungseinlage zu verfestigen, kann diese dazu herangezogen werden, zugleich der Aufnahme von Befestigungsausbildungen zum Anbringen des Blendenkörpers an die Radfelge zu dienen.
In einer weiteren Ausgestaltung weist der Blendenkörper einen mitt.igen Durchbruch auf, der wahlweise und wiederholbar mit einem durch Rasten gehaltenen Stopfen ver-
-A-
schließbar ist. Dier; ist eine Ausführungsform, die unterschiedlich weit ausragenden Radnaben Rechnung trägt und eine Anpassung daran in einfacher Weise löst.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung in einem Ausführungsbeispiel in vereinfachter Wiedergabe dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorderseite einer Radzierblende,
Fig. 2 ein Teilstück !er Radsierblende nach Fig. 1 im Längsschnitt und vergrößerter Wiedergabe.
Der Blendenkörper der Radzierblende ist mit 1 bezeichnet, er weist in zentraler Anordnung einen kreisrunden Durchbruch 2 auf. welcher, wie aus Fig. 2 hervorgeht, durch einen Stopfen 3 wahlweise und wiederhoibar verschließbar ist. Die Auswechselbarkeit ist durch eine gegenseitige Rastanordnung 4 gegeben, die bei der dargestellten Ausführungsform eines geschäumten Blendenkörpers 1 möglich ist. Der Blendenkörper 1 weist, seinem Außenrand folgend, eine Verstärkungseinlage 5 auf, die als kreisrunder Reifen bei der Herstellung mit eingeschäumt ist. Die Verstärkungseinlage 5 dient außer der Stabilisierung des Blendenkörpers zur geeigneten Aufnahme von Befestigungsausbildungen 6, ml ■'·. denen die Zierblende an einer Radfelge befestigbar, insbesondere einklemmbar , ist. Die Verbindung der Befestigungen und Verstärkungseinlage 5 ist beispielsweise durch einen Niet 7 vorgenommen.
Die besondere Ausgestaltung des Blendenkörpers 1 ist einer Leichtmetallfelge optisch angepaßt. So sind radial verlaufende Vertiefungen 8 angeordnet? die mit den, den Zwischenraum zwischen zwei Vertiefungen 8 ausfüllenden Drbchbrüchen
abwechseln. Die Durchbrüche 9 verlaufen von der Vorderseite der Sichtseite des Blendenkörpers, sich im Querschnitt etwas verjüngend, zur rückwärtigen Seite durch. Sacklochartige Ausnehmungen Io sind im Bereich nahe des Stopfens 3 mit radial gleichem Abstand von der rückwärtigen Seite des Blendenkörpers 1 aus angeordnet. Sie sind in Größe und Anordnung auf die Mutter zur Befestigung des Rades bestimmt und größenmäßig diesen Befestigungsausbildungen angepaßt. Um das optische Bild der gewollten Nachahmung einer Leichtmetallfelge zu vervollständigen, sind radial umlaufende Rillen 11 angeordnet, die sich vom Durchbruch 2 ausgehend bis nahe an die Durchbrüche 9 reichend ausdehnen.

Claims (9)

H 471 Aktenzeichen: 73 öl o34.1 Ansprüche :
1. Radzierblende mit einer Befestigungsausbildung zum Verbinden mit der Radfelge bzw. Felgenscheibe eines Fahrzeuges, gekennzeichnet durch einen In sich geschlossenen, den Zwischenraum zwischen Radfelgen- bzw. Folgenscheiben-Oberfläche und der Sichtfläche der Radzierblende im wesentlichen ausfüllenden Blendenkörper (1).
2. Radzierblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der rückwärtigen Fläche ausgehend sackartige Ausnehmungen (lo) in den Blendenkörper (1) einragen.
3. Radzierblende nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenkörper (1) Durchbrüche (9) aufweist, die von der Sichtseite zur rückwärtigen Seite durchgehend angeordnet sind.
4. Radzierblende nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen der Sichtweite und der rückwärtigen Seite des Blendenkörpers (1) mit formbeständigem Material, wie Kunststoffschaum angefüllt ist.
5. Radzierblende nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung der Sichtseite, die der rückwärtigen Seite und der Zwischenraum des Blendenkörpers (1) einstückig sind.
6. Radzierblende nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Aufbau des Blendenkörpers (1) aus Integralschaum.
7. Radzierblende nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstärkungseinlage (5) in den Blendenkörper (1) zur Stabilisierung
eingebaut ist.
8. Radzierblende nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstärkungseinlage (5) Aufnahmen (6) zur
Befestigung des Blendenkörpers (1) an der Radfelge aufweist.
9. Radzierblende nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenkörper (1) einen mittigen Durchbruch (2) aufweist, in dem ein lösbarer, mit Rasten (4) gehaltener Stopfen (3) angeordnet ist.
DE19737301034 1973-01-12 1973-01-12 Radzierblende Expired DE7301034U (de)

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