DE728626C - Dialysator - Google Patents

Dialysator

Info

Publication number
DE728626C
DE728626C DES137938D DES0137938D DE728626C DE 728626 C DE728626 C DE 728626C DE S137938 D DES137938 D DE S137938D DE S0137938 D DES0137938 D DE S0137938D DE 728626 C DE728626 C DE 728626C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dialyzer
dialysis
membranes
membrane
dialysate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES137938D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL SAUERMANN
Original Assignee
CARL SAUERMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL SAUERMANN filed Critical CARL SAUERMANN
Priority to DES137938D priority Critical patent/DE728626C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE728626C publication Critical patent/DE728626C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/24Dialysis ; Membrane extraction
    • B01D61/28Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D63/00Apparatus in general for separation processes using semi-permeable membranes
    • B01D63/06Tubular membrane modules
    • B01D63/069Tubular membrane modules comprising a bundle of tubular membranes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Urology & Nephrology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

  • Dialysator Bei den verschiedensten chemisch-technischen Verfahren fallen, wie z. B. bei der Kunstseide- und Zellwolleherstellung, große Mengen von durch kolloidale Stoffe verunreinigten Lösungen von Kristalloiden an. Die möglichst weitgehende Rückgewinnung dieser Kristalloide spielt in der Wirtschaftlichkeit dieser Arbeitsverfahren eine große Rolle.
  • Zur Rückgewinnung der Kristalloide bedient man sich der Dialyse. Trotzdem die Dialyse schon seit Jahrzehnten bekannt ist und in groß technischem Maßstabe durchgeführt wird, weisen die bisher bekannten Vorrichtungen erhebliche Mängel auf. Sie sind kompliziert und teuer in ihrer Bauart; ihre Leistungen pro Qudratmeter dialysierende Fläche ist unbefriedigend; ihr Gewicht und ihr Platzbedarf, bezogen auf den Quadratmeter wirksamer Oberfläche, ist groß. Die bisher meistgebrauchten Dialysatoren sind nach dem Prinzip der Filterpresse derart gebaut, daß die Membran zwischen zwei Rahmen eingespannt wird und auf der einen Seite vom Dialysat und auf der anderen Seite von der Dialysierflüssigkeit bespült wird. Die Flüssigkeiten können im Gleich- oder Gegenstrom zueinander geführt werden. Beliebig viele solcher Rahmen können in einem derartigen Dialysator aneinandergereiht und wie in einer Filterpresse aneinandergedrückt sein.
  • Auch Dialysatoren mit Membranen, die über runde, viereckige, ovale oder vieleckige Stützkörper gezogen oder spiralförmig um diese herumgewickelt sind, sind bekannt. Dabei kann der Membranträger in rotierende Bewegung versetzt werden, und die Dialysiergeschwindigkeit kann durch Rührung der Flüssigkeiten gesteigert werden. Diese Ausführungsformen, die technisch sehr kompliziert und daher entsprechend teuer sind, haben den Nachteil, daß die an den wenn auch gelochten oder mit Schlitzen versehenen Stützkörpern anliegenden Teile der Membran für den Dialysiervorgang praktisch wertlos sind.
  • Der Vorteil der an sich gegenüber der Kammeranordnung größeren Austauschfläche, bezogen auf die benötigte Grundfläche, geht demnach zum Teil wieder verloren. Außerdem hindern die Stützkörper den Flüssigkeitsumlauf; die spiralförmig gewickelten Schläuche verursachen hohe einseitige Überdrucke oder führen zu kleinen Strömungsgeschwindigkeiten.
  • Es sind auch schon Osmoseapparate ber kannt, bei denen poröse wiederbelebbare Massen, wie Ton, Porzellan, Chamotte oder plastische Kohle. in Form von Rohren verschiedenartigen Querschnitts und von 2 bis 3 mm Dicke, die zu Rohrsystemen kombiniert sind, als Membranen verwendet werden. In dieser Vorrichtung muß stets ein Überdruck vorhanden sein, der durch die schwächere oder stärkere Porosität bedingt ist.
  • Der Dialysator gemäß der Erfindung vermeidet diese Nachteile, er ist einfach, billig und raumsparend und hat eine größtmögliche wirksame Oberfläche.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • In einem zylindrischen, viereckigen oder sonstwie gestalteten, oben offenen oder geschlossenen Behälter a sind zwischen zwei rohrbodenförmigen Böden und c schlauchförmige Membranend, z. B. aus Pergament o. dgl., frei hängend, stehend oder frei liegend (bei horizontaler Anordnung der Vorrichtung) parallel zueinander angeordnet. Über einen Verteiler fließt das Dialysat bei e dem Dialysator gleichmäßig zu, durchläuft das Innere der Schläuche und fließt bei f wieder ab. Die Dialysierflüssigkeit tritt bei g ein, wird ebenfalls durch eine entsprechende Vorrichtung gleichmäßig verteilt, umspült die Schläuche von außen und tritt bei h wieder aus. Die Abläufen und li sind auf gleicher Höhe, um Überdruck in dem Dialysator zu vermeiden. Natürlich können Dialysat und Dialysierflüssigkeit auch im Gleichstrom zueinander geführt werden, auch kann das Dialysat außen um die Schläuche und die Dialysierflüssigkeit innen durchfließen. Die Schläuche können leicht ausgewechselt werden.
  • Bei einem zylindrischen Dialysator mit einem Durchmesser von I,50m, einer Höhe von 3 m, mit 360 Schläuchen vom Durchmesser 5 cm kommen auf nur 1,8 qm Grundfläche 162 um nutzbare Membranoberfläche.
  • Werden die Vorrichtungen überdeckt. so können sie auch im Freien aufgestellt werden.
  • Zur Vergrößerung der wirksamen Oberfläche können auch zwei oder mehr Membranschläuche konzentrisch umeinander gelegt und in Bündel zusammengefaßt werden. Dialysat und Dialysierflüssigkeit fließen dann im Gleich- oder Gegenstrom durch die durch die Schläuche gebildeten konzentrischen Ringkammern.
  • Die Dialysiergeschwindigkeit kann (lurch Rühren günstig beeinflußt werden. Sie wird gleichfalls durch hohe Strömungsgesdiwi ndigkeiten gefördert. Man wird dann mehrere Dialysatoren neben- oder hintereinander schalten und die beiden Flüssigkeiten mit gleichen oder gegeneinander verschiedenen Geschwindigkeiten umlaufen lassen.
  • Infolge der Vermeidung von tiberdrucken können dünnwandige Membranen verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Dialysator aus einem offenen oder geschlossenen Gefäß mit zwei oder mehr Rohrböden, zwischen denen rohrförmige Dialysiermembranen parallel zueinander angebracht sind, gekennzeichnet durch schlauchförmige, aus Pergamentpapier oder ähnlichen dünnwandigen Stoffen bestehende Membranen.
  2. 2. Dialysator nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranschläuciie konzentrisch zueinander angeordnet sind.
DES137938D 1939-07-20 1939-07-20 Dialysator Expired DE728626C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES137938D DE728626C (de) 1939-07-20 1939-07-20 Dialysator

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES137938D DE728626C (de) 1939-07-20 1939-07-20 Dialysator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE728626C true DE728626C (de) 1942-11-30

Family

ID=7540718

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES137938D Expired DE728626C (de) 1939-07-20 1939-07-20 Dialysator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE728626C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055503B (de) * 1956-06-29 1959-04-23 Dr Hans Thomass Verfahren zum Umtausch des Dispersionsmittels von Feststoffe und geloeste Stoffe enthaltenden Dispersionen
DE1101364B (de) * 1953-10-05 1961-03-09 Max Planck Gesellschaft Vorrichtung zur kontinuierlichen Elektrodialyse
DE1236476B (de) * 1960-09-19 1967-03-16 Dow Chemical Co Dialysator D
JPS5148397U (de) * 1974-10-08 1976-04-10
US4436626A (en) 1977-12-23 1984-03-13 Jenaer Glaswerk Schott & Gen. Capillary diaphragms for use in diafiltration

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101364B (de) * 1953-10-05 1961-03-09 Max Planck Gesellschaft Vorrichtung zur kontinuierlichen Elektrodialyse
DE1055503B (de) * 1956-06-29 1959-04-23 Dr Hans Thomass Verfahren zum Umtausch des Dispersionsmittels von Feststoffe und geloeste Stoffe enthaltenden Dispersionen
DE1236476B (de) * 1960-09-19 1967-03-16 Dow Chemical Co Dialysator D
JPS5148397U (de) * 1974-10-08 1976-04-10
US4436626A (en) 1977-12-23 1984-03-13 Jenaer Glaswerk Schott & Gen. Capillary diaphragms for use in diafiltration

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1517918C3 (de) Vorrichtung zur Reinigung von Lösungen mittels umgekehrter Osmose
DE2658285A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entfernen von gasen aus einer haemodialysefluessigkeit
DE1617782C3 (de) Zentrifuge einer Vorrichtung zum Waschen von Blut
DE2420728A1 (de) Membrantrenneinrichtung
WO2015079062A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur filtration von flüssigkeiten
DE728626C (de) Dialysator
DE2222714A1 (de) Roehrenfoermige Filtermembran
DE1008866B (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Entlueften viscoser Fluessigkeiten
DE1955907A1 (de) Filtrierverfahren
DE7129627U (de) Dialysiergeraet, insbesondere kuenstliche niere
DE2932194C2 (de) Röhrenmembranfiltrationsmodul
DE2353469B2 (de) Verfahren zur aufbereitung eines lackwasser-gemisches in lackieranlagen
DE2402819A1 (de) Umkehrosmosegeraet
CH639002A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen ultrafiltration von fluessigkeiten.
DE19503191A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Prozeßwasser
DE3325203C2 (de)
DE2634469C2 (de) Vorrichtung für die Entfernung von anorganischen und organischen Stoffen aus einem wäßrigen Medium
DE2555131A1 (de) Ionenaustauschfilter
DE1636299B1 (de) Vorrichtung zur Gewinnung eingedickter Trübenmittel Pulsation und Filter
DE2429615A1 (de) Einrichtung zur filtrierung mittels membranen
DE1486814B2 (de) Filtervorrichtung
AT219062B (de) Trichterfilter mit durch einen Einsatzkörper veränderbarem Ausflußquerschnitt
DE277053C (de)
DE718069C (de) Klaervorrichtung fuer Fluessigkeiten
AT165093B (de) Kalksättiger für die Wasserreinigung