DE7242525U - Vorrichtung zum erzeugen von heissgasen - Google Patents
Vorrichtung zum erzeugen von heissgasenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen von Heißgasen, bestehend aus einem
Führungsrohr, einem in diesem zentrisch angeordneten Brenner mit einer Zündeinrichtung und
einem vor dem Brenner angeordneten Axialgebläse, wobei die Austrittsöffnung des Gebläses
unmittelbar an das Führungsrohr und mit diesem zentrisch fluchtend angeschlossen ist.
72 A ZSTS 2 4. 5. 73
Die Vorrichtung dei· Erfindung ist insbesondere
zur Verwendung in der Verpackungsindustrie zum Schrumpfen thermoplastischer Kunststolfolien geeignet.
Eine Vorrichtung der oben genannten Art ist au» der deutschen Gebrauchsmueterechrift 7 141 ti30
bekannt. Die durch das Axialgebläse der bekannten Vorrichtung erzeugte Dralluftströmung bewirkt, daß die Verbrennung eines zündfähigen Gas-Luftgemisches im wesentlichen in der Nähe der
Längsachse des Führungsrohres stattfindet, während gleichzeitig das Führungsrohr an seiner Innenseite durch die dort auftretenden hohen Strömungsgeschwindigkeiten gekühlt wird. Eine betriebsichere Handhabung der bekannten Vorrichtung
ist jedoch nur dann möglich, wenn das Führungsrohr von einem ventilierten konzentrischen Gehäuse vou größerem Durchmesser umgeoen ist. Im
übrigen hat sich gezeigt, daß bei der bekannten Vorrichtung eine ausreichende Kühlwirkung lediglich bei relativ niedrigen Strömungsgeschwindig-
keiten bzw. V',ntilatorleistungen erreicht werden
kann, da bei größeren Strömungsgeschwindigkeiten die kühlende Luftschicht durch die zunehmende
radiale Strömungskoinponeate immer dunner wird.
Aus der DT-OS 2 003 173 ist weiterhin eine Vorrichtung zur Erzeugung von Heißgasen bekannt,
die ein Radialgebläse aufweist, das Verbrennungsluft gegen eina konzentrisch innerhalb des
Führungsrohres angeordnete Brennkammer richtet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei dieser Vorrichtung
zwar eine relativ gleichmäßige Laminarströmung erhalten wird, beim Zünden des Gas-Luftgemisches
sich jedoch eine Anzahl sich geradlinig fortpflanzender Flasamenstrahlen ausbilden,
die weit aus der Mündung des Gehäuses herausreichen können. Zudem ist die Verbrennung bei
der bekannten Vorrichtung recht unvollkommen und die thermische Isolierung unzureichend. Weiterhin
kann es bei der Inbetriebnahme einer derartigen Vorrichtung zu Verpuffungen kommen, die
die Betriebssicherheit beeinträchtigen.
Die Erfindung ist auf eine Vorrichtung der eingangs genannten Art gerichtet, die bei konstruktiv
geringerem Aufwand eine gegenüber den bekannten Vorrichtungen verbesserte Kühlung des
Führungsrohres gestattet.
Diese Aufgabe wird erfinduGgsgemäß dadurch gelöst,
daß eine die von dem Axialgebläse herrührende Dralluftströmung in eine laminare Luftströmung
umformende, dem Axialgebläse nachgeordnete, ringförmige Einrichtung vorgesehen ist.
Die Wärmeisolierung der am inneren Umfang des Führungarohres der Vorrichtung der Erfindung vorherrschenden
laminaren Luftströmung bleibt auch bei sehr hoher Gebläseleistung erhalten und ist
im übrigeu derart wirkungsvoll; daß die Anbringung eines zusätzlichen äußeren Kühlmantels
auf dem Führungsrohr entbehrlich .^t. Dies ist
insbesondere mit einer Material- bzw. Gewichtsersparnis verbunden. Die Umformeinrichtung kacn
in Strömungsrichtung vor oder hinter dem Brenner
_ 5 —
angeordnet werden. Dadurch bleibt einmal die Zündmöglichkeit für das Gas-Luftgemisch in der
Nähe der Führungsrohrlängsachse erhalten, zum anderen wird die Kühlwirkung auf die Innenfläche des Führungsrohres durch die partielle
Umwandlung der Drallströmung der in dem Rohr bewegten Luft in Laminarströmung erhöht. Die
Umformeinrichtung ist vorzugsweise unmittelbar vor dem Brenner und in etwas größerem Abstand
hinter dem Axialgebläse angeordnet. Der Abstand zwischen Axialgebläse und Umformeinrichtung ist
dabei so bemessen, daß er zur Ausbildung einer Drallströmung hinter dem Gebläse ausreicht.
Vorteilhafterweise besteht die Umformeinrichtung
aus einem mit Leitschaufeln versehenen Leitring oder aus einer Vielzahl von senkrecht in das
Führungsrohr hineinragenden Leitflächen. Gemäß einer konstruktiv besonders einfachen Ausführungslorm der Erfindung kann die Umformeinrichtung
auch als Sieb bzw. Netz ausgebildet sein.
vorzugten AusfUhrungsbeispiels naher erläutert.
Dabei wird auf die Zeichnung Bezug genommen, in der schematised ein Längsschnitt durch eine Vorrichtung der Erfindung gezeigt wird.
Di« gezeigte Vorrichtung umfaßt ein Führungsrohr
1 für das erzeugte bzw. gezündete Gas-Luftgeinisch an deren einem Ende ein Axialgebläse 2 vorgesehen ist, welches von einer schematisch gezeigten Antriebseinrichtung 3 angetrieben ist. Die
zur Verbrennung ttea Gases benötigte Luft wird
bei k von dem Gebläse in das Führungsrohr eingesaugt. Hinter dem Geoläse ist ein zentral angeordneter Brenner 5 vorgesehen, der mit radialen
Austrittskanälen 6 für das brennbare Gas ausgestattet ist. Der Brenner ist über eine Gasleitung 7, die gleichzeitig zur Halterung desselben in dem führungsrohr dient, mit eiuer
nicht gezeigten Gasquelle verbunden. Die Leitung 7 weist in der Nähe der Längsachse des
Führungsrohres eine Verlängerung 7a »uf, an der
eine in eine Keramikisolierung eingelassene
Zündelektrode 6 angeordnet ist. Dia Zündelek-
trodβ B ragt mit ihrer Spitze in den Bereich der
Verlängerung eines der Austrittskanäle 6 des Brenners 5. Beim Anlegen einer Hochspannung an
die Zündelektrode schlägt ein Funken von dieser auf den Brenner 5 über, wodurch das Gas-Luftgemisch in zuverlässiger Weise gezündet wird.
Nach erfolguer Zündung verbrennt das Gac-Luftgemisch auf einer relativ kurzen Strecke praktisch
vollständig. Dabei erhält das Brenngas eine Dral!bewegung, die es im wesentlichen bis zum
Verlassen des Führungarohres an dessen vorderen Ende unverändert beibehält.
In Strömungsrichtung unmittelbar vor dem Brenner 5 ist eine ringförmige Einrichtung 9 zur Umformung der von dem Axialgebläse herrührenden
Dralluftströmung in eine in der Nähe der inneren Wandung des Führungsrohres im wesentlichen laminare Luftströmung vorgesehen, die in der hier
gezeigten Ausführungaform aus einem Leitring besteht, welcher ' it Leitschaufeln iü versehen ist.
Der Abstand des Axialgebläses von der Einrichtung 9 ist dabei so bemessen, daß die Ausbildung der
Dralluftströmung vor dem Erreichen der Uraformeinriohtung gewährleistet ist. Die innere
lichte Weite der Umformeinrichtung ist etwas größer als der Durchmesser des Brenners 5 dimensioniert. Die Länge der Leitschaufeln 10 ist
wie auch diejenige der gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung verwendeten Leitflächen der gewünschten Strömungsgeschwindigkeit in dem Führungsrohr angepaßt. Durch die
Verwendung der ringförmigen Einrichtung 9 wird die Luftströmung, die in dem von der Zeichnung
her gesehen rechten Teil des Führungsrohres eine Dralluftströmung ist, im linken Teil des
Rohres partiell zu einer laminaren Luftströmung umgeformt, so daß an der Innenseite des
Führungsrohres die laminare Luftströmung in einem breiten Bereich anliegt. Diese laminare
Luftströmung bleibt über diesen Bereich im wesentlichen ungestört, so daß stets eine ausreichende Kühlwirkung in Bezug auf das
Führungsrohr gewärleistet ist.
Infolge der konstruktiv einfachen Ausbildung eignet sich die Vorrichtung der Erfindung ins
besondere für von Hand zu bedienende Heißluft geräte, wie sie zunehmend in der Verpackungsindustrie zuF Aufbringen von Schrumpffolien
Verwendung finden.
...10
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Erzeugen von Heißgasen, bestehend aus einem Führungsrohr, einem in
diesem zentrieren angeordneten Brenner mit
einer Zündeinrichtung und einem vor dem Brenner angeordnetem Axialgebläse, wobei
die Ai-τtrittsoffnung des Gebläses ^mittelbar an das Führungsrohr und mit diesem zentrisch fluchtend angeschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß eine die von dem Axialgebläse (2) herrührende Dralluftströmung
in eine laminare Luftströmung umformende, dem Axialgebläse nachgeordnete ringförmige
Einrichtung (9) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformeinrichtung (9) unmittelbar vor dem Brenner und in etwas
größerem Abstand hinter dem Axialgebläse angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformeinrichtung (9)
. ..11
ein mit Leitschauieln (10) versehener Leitring igt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umformeinrichtung
aus einer Vielzahl von senkrecht in das Führungsrohr (1) hineinragenden Leitflachen
gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformeinriohtung
(9) ein Sieb bzw. Netz ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727242525 DE7242525U (de) | 1972-11-18 | 1972-11-18 | Vorrichtung zum erzeugen von heissgasen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727242525 DE7242525U (de) | 1972-11-18 | 1972-11-18 | Vorrichtung zum erzeugen von heissgasen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7242525U true DE7242525U (de) | 1973-05-24 |
Family
ID=6633981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727242525 Expired DE7242525U (de) | 1972-11-18 | 1972-11-18 | Vorrichtung zum erzeugen von heissgasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7242525U (de) |
-
1972
- 1972-11-18 DE DE19727242525 patent/DE7242525U/de not_active Expired
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