DE722972C - Druckgastrockenfeuerloescher - Google Patents

Druckgastrockenfeuerloescher

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DE722972C
DE722972C DER103164D DER0103164D DE722972C DE 722972 C DE722972 C DE 722972C DE R103164 D DER103164 D DE R103164D DE R0103164 D DER0103164 D DE R0103164D DE 722972 C DE722972 C DE 722972C
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DE
Germany
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fire extinguisher
container
suspension frame
suspension
dry fire
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Expired
Application number
DER103164D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Rademacher
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HERMANN WEBER FA
Original Assignee
HERMANN WEBER FA
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • A62C99/0009Methods of extinguishing or preventing the spread of fire by cooling down or suffocating the flames
    • A62C99/0018Methods of extinguishing or preventing the spread of fire by cooling down or suffocating the flames using gases or vapours that do not support combustion, e.g. steam, carbon dioxide
    • A62C99/0027Carbon dioxide extinguishers

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Description

  • Druckgastrockenfeuerlöscher Die Erfindung betrifft einen Druckgastrokkenfeuerlöscher mit einer am Aufhängegestell vorgesehenen Einrichtung zum Abdichten der unten am Löschmittelbehälter angeordneten Auslaßdüse.
  • Bei Feuerlöschern, die mit Pulver gefüllt sind und mit Druckgas betätigt werden, besteht die Schwierigkeit, daß bei der Betätigung des Löschers das Pulver sich an der Ausblaseöffnung staut und entweder gar nicht oder unregelmäßig austritt. Diese Störungen sind in der Hauptsache auf ein Backen des Pulvers infolge Aufnahme von Luftfeuchtigkeit zurückzuführen. Dieser Einfluß macht sich namentlich an der Ausblaseöffnung bemerkbar, da hier die Luft freien Zutritt hat, der durch Abdichtung mit Stannialkapseln u. dgl. nur unvollständig verhindert werden kann. Ein Verbacken des Pulvers an der Austrittsöffnung gefährdet aber die Wirkung des Löschers, da hierdurch im Innern des Löschers ,eine außerordentliche Drucksteigerung auftritt, die wiederum das Sicherheitsventil auslöst, -so daß dieses abbläst, ohne das Pulver auszuspritzen.
  • Beieinembekannten Flüssigkeitsfeuerlöscher, der mittels einer Handpumpe betrieben wird, ist die senkrecht nach unten gerichtete Auslaßdüse auf eine Dichtung am Halter zu setzen. Diese Anordnung ist insofern nachteilig, als die verhältnismäßig dünne Düse nicht in der Lage ist, das gesamte Gewicht des Feuerlöschers zu tragen und daher leicht beschädigt wird. Weiterhin ist das Herausnehmen und Einsetzen hierbei mit Schwierigkeiten verbunden und besonders gefährlich für die Düse. Endlich läßt sich diese Art der ,Abdichtung für .Trockenfeuerlöscher nicht anwenden, weil bei diesen die Düse fast ausnahmslos in waagerechter Richtung angeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß soll daher der Feuerlöscher mittels .oberhalb seines Schwerpunktes und zwischen diesem und dem Aufhängegestell am Behälter angeordneter Haltemittel aufgehängt werden, so daß er durch sein Eigengewicht mit der offenen Hauptdüse gegen eine Abdichtung des Aufhängestells gepreßt wird. Dabei kann das aus einer senkrechten Wandschiene von der Länge des Feuerlöschers bestehende Aufhängegestell außer einem Abdeckarm für das Sicherheitsventil bzw. das Handrad des Druckgasbehälters an seiner oberen Hälfte mit etwa rechtwinklig zueinander gerichteten Tragschienen für zwei an der dem Aufhängegestell zugewendeten Seite des Behälters liegende Haken und am unteren Ende mit seiner Gummiplatte versehen sein, gegen die das offene Mundstück der Hauptdüse infolge der außermittigen Aufhängung gepreßt wird.
  • Die neue Vorrichtung weist den Vorteil auf, daß die Düse dauernd gleichmäßig und sicher abgedichtet ist, und zwar durch eine verhältnismäßig geringe Kraft, so daß ,einers:eits Feuchtigkeit nicht eindringen kann, andererseits aber auch die Düse nicht beschädigt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt den an der Wand aufgehängten Feuerlöscher in der Ansicht und Abb.2 eine Draufsicht auf den Löscher. Der Feuerlöscher besteht nach Abb. i und 2, wie an sich bekannt, aus dem das Pulver .enthaltenden Gefäß i, an dem seitlich der Druckgasbehälter 2 befestigt ist, von *elchem ein Blasrohr 3 bis in die Hauptdüse 4 am unteren Ende des Gefäßes i führt. Im Deckel des letzteren ist ein Sicherheitsventil 5 vorgesehen, während ein in gleicher Höhe liegendes Handrad 6 .ein Absperrventil 7 für das Druckgas betätigt. Der an der- Wand befestigte Aufhänger besteht aus einer senkrechten Schiene 8 von der Länge des Feuerlöschers. Diese Schiene ist oben mit einem winkelförmigen Abdeckarm 9 für das Sicherheitsventil 5 bzw. das Handrad 6 und an seiner oberen Hälfte mit winklig gerichteten Tragschienen io versehen, an welchen zwei etwa rechtwinklig zueinander an der Rückseite des Behälters i angeschweißte Haken i i eingehängt werden können. Infolge dieser Aufhängung des Feuerlöschers oberhalb und seitlich seines Schwerpunktes hat er das Bestreben, mit seinem unteren Ende in Richtung der Wand zu kippen, wodurch die offene Hauptdüse 4 abdichtend gegen eine Gummiplatte 12 am unteren Ende der Aufhängeschiene 8 gepreßt wird. Die vom Eigengewicht des Feuerlöschers ausgelösten Anpreßkräfte sind in Abb. i durch die Pfeile 13, 14 gekennzeichnet. Hierdurch wird die Düse 4 dauernd gleichmäßig abgedichtet. Nach dem Abnehmen des Feuerlöschers vom Aufhänger wird die Hauptdüse ohne weiteres freigelegt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckgastrockenfeuerlöscher mit einer am Aufhängegestell vorgesehenen Einrichtung zum Abdichten der unten am Löschmittelbehälter angeordneten Auslaßdüse, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerlöscher mittels oberhalb seines Schwerpunktes und zwischen diesem und dem Aufhängegestell am Behälter angeordneter Haltemittel aufgehängt ist, so daß er durch sein Eigengewicht mit der offenen Hauptdüse gegen eine Abdichtung des Aufhängegestells gepreßt wird.
  2. 2. Trockenfeuerlöscher nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß das aus einer senkrechten Wandschiene (8) von der Länge des Feuerlöschers (i) bestehende Aufhängegestell außer einem Abdeckarm (9) für das Sicherheitsventil (5) bzw. das Handrad (6) des Druckgasbehälters (2) an seiner oberen Hälfte mit etwa rechtwinklig zueinander gerichteten Tragschienen (io) für zwei an der dem Aufhängegestell zugewendeten Seite des Behälters (i) liegende Haken (i i) und am unteren Ende mit einer Gummiplatte (12) versehen ist, gegen die das offene Mundstück der Hauptdüse (4) infolge der außermittigen Aufhängung gepreßt wird.
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