DE7221237U - Brausewannengeruchverschluss - Google Patents
BrausewannengeruchverschlussInfo
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- Sink And Installation For Waste Water (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Brausewannengeruchverschluß,
bestehend aus einem Rohr mit senkrechtem Einlaufteil und waagerechtem Auslaufteil.
Ein Geruchverschluß für eine Wanne oder ein Becken hat bekanntlich den Zweck, das Wasser aus der Wanne
oder dem Becken unterhalb des Ablaufventiles in die Ablaufleitung zu leiten und gleichzeitig durch Bildung
eines Wasserstandes das Eindringen von Gerüchen aus der Äblaufleitung in die Wanne oder das Becken
und damit in den entsprechenden Raum zu verhindern.
Während bei üblichen Becken oder Wannen die Bauhöhe des Geruchverschlusses keine bedeutende Rolle spielt
und eine ausreichende Wasserverschlußhöhe (Wasserstand) leicht sichergestellt werden kann, darf ein Geruchverschluß
für Brausewannen nur eine sehr begrenzte Bau-
höhe aufweisen, wobei es schwierig ist, eine ausreichende
Wasserverschlußhöhe aufrechtzuerhalten.
Bisher sind nur röhrenförmige Brausewannengeruchverschlüsse aus Metallguß und Kunststoff bekannt, die die
For-™ eine? U-Bogen" un?2 einen ringfönnigen inneren
Querschnitt von maximal 30 mm Durcnmesser haben. Dieser
Querschnitt wird durch eine sich im unteren Bogenteil von oben nach unten erstreckende, senkrechte Zunge um
etwa 25 % verengt. Durch den Zungeneinbau wird zwar eine gewisse Wasserverschlußhöhe erreicht; diese beträgt jedoch
nur höchstens 10 mm, und das Wasser im U-Bogen wird daher leicht von der Hausabflußleitung leergesaugt. Damit
besteht kein Geruchverschluß mehr und die Gerüche der Abflußleitung dringen ungehindert in den Brauseraum.
Die Verengung im Zungenteil hat den weiteren Nachteil, daß sich dadurch der GeruchVerschluß leicht mit Seifenresterij
Haaren und flockigen Ablagerungen von Wasch-
und Reinigungsmitteln verstopft. Durch den Zungeneinbau wird weiterhin die kontinuierliche Strömung unterbrochen
und es bilden sich unerwünschte Strömungswirbel bei
veränderter Abflußgeschwindigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Brausewannengeruchverschluß
bereitzustellen, der bei gegebener geringer Bauhöhe eine wesentlich verbesserte und gesicherte
Wasserverschiußhöhe und einen kontinuierlichen Durchlauf
garantiert und dabei einfach konstruiert ict.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Verschluß aus einem laugen- und heißwasserbeständigen Kunststoff besteht, wobei der mit seinem Bund in einer
drehbaren Überwurfmutter lagernde, senkrechte Einlauf-
schenkel des Röhreneinlaufdreiecks mit dem Auslaufschenkel einen Winkel von 45° alt bildet, der Auslaufschenkel in
der mit dem waagerechten Teil des Auslaufstutzens einen
Winkel von 135° alt bildenden Muffe des Auslaufstutzens steckt, und der Einlaufschenkel unJ der Auslaufschenkel
*ί6 nun
βίηοη "l^ichbleibenclen Xnnsnd.u~ciiins£ssr* vcn JO bis *ί6 nu
haben.
Vorzugsweise sollten der Einlaufschenkel und der Auslaufschenkel einen gleichbleibenden Innendurchmesser von
36 mm haben. In diesem Fall ist es besonders günstig,
wenn der Außendurchmesser im Einlauf 40 mm und im Auslauf
50 mm beträgt.
Der erfindungsgemäße GeruchVerschluß besteht vorzugsweise
aus Polypropylen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß bei einer äußerst geringen Bauhöhe des Geruchverschlusses eine gegenüber den bisherigen Brausewannengeruchverschlüssen
um mehr als 100 % erhöhte Wasserverschlußhöhe erreicht wird, die sicher eingehalten
werden kann, und daß die Reinigung verbessert und erleichtert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Die
Zeichnung stellt einen Schnitt durch einen erfindung3gemäßen Brausewannengeruchverschluß im Maßstab 1:1 dar.
Es handelt sich um einen Röhren_geruchVerschluß, der in
seinem vorderen Teil ein Röhrendraieck bildet. Der Wassereinlauf erfolgt senkrecht von oben nach unten in den mit
seinem Bund in einer drehbaren überwurfmutter 1 (40 mm)
aus Metall oder Kunststoff lagernden, senkrechten Einlaufschenkel 2 E des Röhreneinlaufdreiecks 2. Einlaufschenkel
2 E und Auslaufschenkel 2 A des Röhreneinlaufdreiecks 2 bilden einen Winkel von 45° alt, so daß das Wasser im
Auslaufschenkel 2 A unter einem Winkel von 135° alt nach eben umgeleitet wird. Der Auslaufschenkel 2 A des Röhreneinlaufdreiecks
2 steckt in einer Muffe des Auslaufstutzens
3 und ist dort mittels einer (nicht gezeigten) Gummikeildichtung mit einer weiteren überwurfmutter 1 (40 mm) abgedichtet.
Die Muffe des Auslaufstutzens 3 bildet mit dem waagerechten Teil des Auslaufstutzens 3 einen Winkel
von 135° alt, so daß das Ablaufwasser im Auslaufstutzen 3 um einen Winkel von 45° alt umgelenkt wird. Das Ablaufwasser
fließt schließlich durch den waagerechten Teil des Aus laufst ut zent, 3 in die Hausabflußleitung.
Das Röhreneinlaufdreieck 2 hat einen gleichbleibenden
Innendurchmesser (ohne Verengung mittels Zungen) von 30 bis 46 mm, vorzugsweise 36 mm, und einen Außendur''hmesser
von 34 bis 50 mm, vorzugswei*·.. !i0 mm. Der waagerechte Teil
des Auslaufstutzens 3 hat eine Läng*» von 27 bis 250 mm,
vorzugsweise 150 mm, einen Innendurchmesser von 36 bis 46
mm, vorzugsweise 46 mm und einen Außendurchmesser von 40
bis 50 mm, vorzugsweise 50 mm. Bei einer Bauhöhe von 103 mm des gesamten Brausewannengeruchverschlusses, einem
Innendurchmesser des Röhreneinlaufdreiecks 2 von 36 mm
und einem Außendurchmesser im Auslauf von 50 mm beträgt
die Wasserverschlußhöhe 22 mm. Die Wasserverschlußhöhe von 22 mm kann durch Verlängerung des Sehenkels 2 A bis auf
60 mm erhöht werden.
Der erfindungsgemäße BrausewannengeruchVerschluß besteht
aus einem laugen- und heißwasserheständigen Kunststoff,
Λ 3 - ö
vorzugsweise Polypropylen. Unter "laugen- und heißwasserbeständig"
wird im vorliegenden Fall vorzugsweise eine Laugenbeständigkeit bis 60°C und eine Heißwassorbeständigkeit
bis 120°C verstanden. Zu den laugen- und heißwasserbeständigen Kunststoffen, die eingesetzt werden könnei,
gehören au5h Polyethylen und Polybutvlen sowie Mischpolymerisate
dieser Olefinpolymeren, und auch Polyamide und Polyvinylchlorid. Die Herstellung des Geruchverschlusses
erfolgt vorzugsweise im Spritzgußverfahren, kam. aber auch im Blasverfahren erfolgen.
Der erfindungsgemäße Brausewannengeruchverschluß läßt sich
einfach montieren, da auf der Wassereinlaufseite die
Überwurfmutter 1 bereitr drehbar auf den Einlaufechenkel
2 E aufgezogen ist und diese drehbaie überwurfmutter nur nac
> Einlegen einer (nicht gezeigten) Flachdichtung - nach oben an den Gewindeteil des Wannenablaufventils angeschraubt
werden mu£. Auf der Was-erauslaufseite wird der
waagerechte Teil des Auslaufstutzens 3 in eine vorhandene Steckmuffe der Hausablaufleitung unter Abdichtung eingeschoben.
Die Reinigung kann sehr leicht durchgeführt werden, indem man die beiden Überwurfmuttern 1 abschraubt und
Röhreneinlauf"reiecic 2 nach unten wegnimmt.
Claims (4)
1. Brausewannengeruchverschluß, bestehend aus einem Rohr mit senkrechtem Einlaut'teil und waagerechtem Auslaufteil,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verschl'iß aus einem laugen- und heißwasserbeständigen Kunststoff besteht,
wobei der mit seinem Bund in einer drehbaren überwurfmutter (1) lagernde, senkrechte Einlaufschenkel (2 E) des Röhreneinlauf
dreiecks (2) mii. dem Auslaufschenkal (2 A) einsn
Winkel von 45° alt bildet, der Auslaufschenkel (2 A) in
der mit dem waagerechten Teil des Auslaufstutzens (3) einen Winkel von 135° alt bildenden Muffe des Auslaufstutzen
(3) steckt, und der Einlaufechenkel (2 E) und der Auslaufschenkel (2 A) einen gleichbleibenden Innendurchmesser
von 30 bis 46 mm haben.
2. Brausewannengeruchverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einlaufschenkel (2 E) und der Auslaufschenkel (2 A) einen gleichbleibenden Innendurchmesser
ve λ 36 mm haben.
3. Brausewannengeruehversehluß nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser im Einlauf 40 mm und im Auslauf 50 mm beträgt. /
4. Brausewannengeruchverschluß nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Polypropylen besteht.
Für: Rhema-Kunstoffwerk GmbH
& Co. K ö I1
(Dr.H.4/Wolff)
Rechtsanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727221237 DE7221237U (de) | 1972-06-07 | 1972-06-07 | Brausewannengeruchverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19727221237 DE7221237U (de) | 1972-06-07 | 1972-06-07 | Brausewannengeruchverschluss |
Publications (1)
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|---|---|
| DE7221237U true DE7221237U (de) | 1972-08-24 |
Family
ID=6630772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727221237 Expired DE7221237U (de) | 1972-06-07 | 1972-06-07 | Brausewannengeruchverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7221237U (de) |
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1972
- 1972-06-07 DE DE19727221237 patent/DE7221237U/de not_active Expired
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