DE7210331U - Traegerstaebchen - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
DR. O. DlTTMANN K. L. SCHIFF DR. A. ν. FÜNBR DIPLm INO. P. StRHHL
8 M ONCHBN 00 MAIItAHILFPbATSt S * β
DG-4775
ZU den·
des Herrn
25f Avenue de Versailles
75 Paris 16β, Frankreich
betreffend
Priorität ι 1?. März 1971. Frankreich.. Nr. 71 09243
Die Erfindung betrifft Stäbchen, die als Träger oder Griff für verschiedene Materialien dienen, zu deren Ergreifen ein
Stiel oder dergleichen notwendig ist, insbesondere für Hygieneoder Kosmetikartikel, für Naschwerk, Wachs oder Stearin, öl
oder Fett, Büroartikel usw. Sie betrifft insbesondere Stäbchen, an deren Ende oder Enden ein überzug aus einem Material wie
Baumwolle, Kautschuk, geschäumtem Elastomer, Zucker, Schokolade,
Frucht, Paraffin, Stearin oder dergl. angebracht werden soll.
Wattestäbchen sind derzeit als Hygieneartikel stark verbreitet.
Sie werden insbesondere zur Kleinkinderpflege verwendet und
7f1itSi2tf.fi
dienen insbesondere zur Pflege der Äugen, der Ohren, der Nase,
des Mundes usw. sowie zum Aufbringen verschiedener Medikamente oder Salben. Die derzeit in beträchtlichen Mengen hergestellten
Stäbchen bestehen aus einem schwachen Kunststoffstiel, auf den
Baumwolle oder dergleichen gewickelt ist» die über das oder die
Enden des Stiels hinausragt und einen Tampon bildet. In allgemeinen ist die Baumwolle wenigstens an ein Ende des Stiels angeklebt, so daß dort ein Tampon oder Docht gebildet wird* Durch '
den Ersatz des früher zur Herstellung der Stäbchen verwendeten
Papiers durch Kunststoff haben sieh beträchtliche Vorteile ergeben. Insbesondere ist die Herstellung einfacher und die Stäbchen sind fester. Dagegen besteht bei dem Kunststoff stäbchen
der Nachteil, daß die Watte oder andere weiche, das Ende des Stäbchens umgebende Materialien sieh leicht mit der Spitze
des Stäbchens durchstechen lassen, so daß die Gefahr von
Verletzungen besteht. Biese Gefahr besteht tan so mehr, als der Tampon im allgemeinen nit einer wässrigen oder ölhaltigen
Flüssigkeit getränkt ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde* die
Halterung des zu verwendenden Materials auf dem Trägerstäbchen zu verbessern trad so die Verwendung des Trägerstäbchens
mit dem darauf angebrachten Material sicherer zu gestalten. Insbesondere sollen die Nachteile vermieden werden, die sich
ans der zufälligen oder normalem BerülErung der zu behandelnden Gegenstände mit dem freien Ende des StSbcbens ergeben kexmexu
Insbesondere soll d4e bei der BgftFmtiPNmg des meascblie£ie& .
Körpers mit dem Ende des Stäbchens bestehende Verletzungsgefahr ausgeschaltet werden.
Das erfindungsgemäße Trägerstäbchen zeichnet sich dadurch aus, daß ein oder beide Enden desselben, auf dem oder denen der
Tampon aus weichem Material aufgebracht werden soll, abgerundet sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform hat das abgerundete
Knde die Form einer Kugel, deren Durchmesser etwa oder genau gleich dem des Stäbchens ist.
Durch das erfindungsgemäße Stäbchen werden die oben aufgeführten
Nachteile vermieden. Insbesondere wird durch die Erfindung die Gefahr vermieden, daß der Tampon aus weichem Material, wie
Watte oder dergleichen durchstochen werden kann. Selbst wenn jedoch der Tampon durchstochen werde** tollte, besteht wegen
der abgerundeten Form keine "erletzungsgefahr.
Das Sude oder der Kopf des Stäbchens kann ferner die Form einer
gestreckten Kugel besitzen, so daß sich ein elliptischer Längsschnitt ergibt. Das Ende des Stäbchens kann ferner in Form eines
Tropfens ausgebildet sein, dessen verdickter Teil zum äußeren Ende Mn liegt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Stäbchens sind über eine gewisse Länge seines Griffbereiches gerade oder geicrüHmite Stege bzw. Rillen vorgesehen, die am Kopf
des S£§$rä!Eens enden. Diese Stege erleichtern die Befestigung
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der Watte oder eines anderen gegebenenfalls zu verwendenden Materials. Wenn die Stege in Längsrichtung verlaufen, so
können sie zweckmäßigerweise in Form einer Reihe von Rippen ausgebildet sein, die eine Verlängerung der Griffoberfläche
bilden, wobei zwei nebeneinander liegende Rippen durch eine Vertiefung voneinander getrennt sind. Gegebenenfalls können
die Stege auch gegenüber der Oberfläche des Griffes erhöht sein, so daß sie das Ende des Griffes verstärken. Normalerweise ist dies Jedoch nicht erforderlich, da die Anforderungen
an die Festigkeit der Stäbchen während deren Gebrauch normalerweise gering sind.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die
Stege schraubenförmig ausgebildet. Sie bilden auf dem Griff des Stäbchens Gewindestege, deren Rand vorzugsweise, damit
die Baumwolle oder dergleichen besser haftet, frei oder steil (scharfer Winkel) ist. Der äußere Durchmesser der Gewindestege
kann gleich oder geringer sein, als der des Griffes selbst. Vorzugsweise ist der äußere Durchmesser der Gewindestege
etwa gleich dem des Griff teils des Stäbchens. Der Außendurchmesser der Stege kann auch etwas stärker sein als der
des Griffes. Hierdurch kann die Stärke der zu befestigenden
Baumwolle an dieser Stelle geringer gehalten werden.
Der Querschnitt des Griffbereichs des Stäbchens kann auch von der Kreisform abweichen und insbesondere mehreckig sein, d.h.
die Form eines Polygons haben. Is diesen EaIl ist anstelle des
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Durchmessers jeweils die Stärke lies Griffes maßgebend.
Der Griffbereich des erfindungsgemäßen Trägerstäbchens kann auch auf dem Rest seiner Oberfläche mit Stegen versehen und rohrförmig
ausgebildet sein.
Anhand der in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den Längsschnitt des äußeren Endes eines Trägerstäb
chens ;
Fig. 2 eine Ansicht eines Griffs oder Stiels für das Trägerstäbchen mit einer ersten Ausführungsform der Stege;
Fig. 3 ein Ende des in Fig. 2 gezeigten Trägerstäbchens in
•vergrößertem Naßstab; und
Fig. 4 einen Längsschnitt des äußeren Endes eines Stäbchens
mit schraubenförmigen Stegen.
Das in Fig. 1 gezeigte Trägerstäbchen trägt an der Spitze seines Stiels 1 eine Kugel 2, ebenfalls aus Kunststoff, auf
die ein Wattetampon 3 gerollt und aufgeklebt ist.
Das in Fig. k gezeigte Trägerstäbchan, das aus geformtem, bzw.
gegossenem Kunststoff besteht und einen Durchmesser von 2mm aufweist, ist an seinen beiden Enden mit Längsategen 4 versehen,
deren Länge etwa θ mm beträgt. Die mit den Stegen 4 versehenen
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Teile enden jeweils an einer Kugel 2, deren Durchmesser 2 mm beträgt. Die Anzahl der Rippsn beträgt acht.
Fig. 3 zeigt das Ende eines dem in Fig. 2 gezeigten ähnlichen Stäbchens, dessen gerippter Teil 4' eine quadratische Verlängerung
darstellt, deren Seitenlänge etwa 1,6 mm beträgt. Jede Kante des so gebildeten Prismas trägt einen Steg 5$ der den Teil 1
des Stäbchens mit der Kugel 2 verbindet.
Fig. 4 zeigt das Ende eines Stäbchens, dessen Stiel 1 vor einem gerippten Teil 4" von etwa 8 mm Länge endet. Der gerippte Teil
411 trägt einen Gewindesteg 6 mit quadratischem Querschnitt.
Am Ende dieses Gewindestegs befindet sich eine Kugel 2 von 2 mm
Durchmesser. Der Watte- oder Baumv.'olltampon 3 ist auf den mit
dem Gewindesteg und der Kugel versehenen Teil des Stäbchens aufgerollt und geklebt.
Das erfindungsgemäße Trägerstäbchen eignet sich- sowohl zur Verwendung
als Wattestäbchen, als Hygieneartikel, als auch zur Aufnahme von Kosmetikartikeln, Naschwerk, Wachs oder Stearin,
öl oder Fett, Büroartikeln oder dergleichen. Insbesondere wird bei seiner Verwendung für "Lutscher" und ähnliches Naschwerk
jede Gefahr einer Verletzung des Mundes vermieden.
Die erfindungsgemäßen Trägerstäbchen werden vorzugsweise einteilig mit der oder den am Ende vorgesehenen Kugeln und gegebenenfalls
mit dem gerippten Teil geformt, gegossen, bzw.
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ι
im Spritzgußverfahren hergestellt.
im Spritzgußverfahren hergestellt.
Die erfindungsgemäßen Trägerstäbchen können aus Jedem geeigneten
Material, beispielsweise Metall, Kunststoff, Holz und dergleichen bestehen.
Ansprüche
72163312&6.7!
Claims (1)
- Ansprüche1. Träger- und/oder Griffstäbchen für Hygiene-, Sanitäroder Kosmetikartikel, für Lebensmittel oder für im Haushalt zu verwendende Materialien, bestehend aus einem Stiel, dessen Ende oder dessen Enden mit dem gev/ünschten Material überzogen sind, insbesondere mit Baumwolle, Naschwerk oder Kosmetikartikeln, dadurch gekennzeichnet , daß das oder die zur Aufnahme des Materials bestimmten Enden abgerundet sind.2. Träger stäbchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das abgerundete Ende die Form einer Kugel (2) hat, do^en Durchmesser etwa gleich oder gleich dem des Stiels (1) ist.3. Trägerstäbchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abgerundete Ende etwa ellipsoidförmig ausgebildet ist.4. Träger stäbchen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß auf einem Teil der Länge des Stiels gerade oder gekrümmte Stege (^, 5» 6) vorgesehen sind, die an einem oder beiden Enden des Stiels am abgerundeten Teil enden.7218381216.725· Trägerstäbchen nach Anspruch 4, dadurch g e k e η η· zeichnet, daß die Vertiefungen des geripptem Teils eine ebene oder zylindrische Oberfläche aufweisen.6. Trägerstäbchen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , daß die oberen Kanten der Stege Rippen (5) in der Verlängerung der Obenlache des Stiels (1) bilden.7. Trägerstäbchen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet» daß die ötege schraubenförmig ausgebildet sind und scharfe, nicht abgerundete Kanten aufweisen.8. Trägerstäbchen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß sein Stiel srit dem abgerundeten Teil aus einem einzigen geformten oder spritzgegossenen Stück besteht.72ftU1ifti.it
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