DE7208887U - Zeichenkopf mit zusätzlicher Zeichenführung - Google Patents

Zeichenkopf mit zusätzlicher Zeichenführung

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DE7208887U
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DE7208887U
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RIEFLER C KG
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RIEFLER C KG
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Description

Nesselwang KG, 8964 Nesselwang /Bayern
" Zeichenkopf mit zusätzlicher Zeichenführung "
Die Erfindung betrifft einen Zeichenkopf mit einem Linealhalter, der zwei einen Winkelraum aufspannende Lineale und eine in der Zeichenebene winklig zu den anderen Linealen angeordnete Zeichenführung trägt, die von einer am Linealhalter des Zeichenkopfes vorgesehenen, lösbaren Halterung abnehmbar ist.
Die üblichen Zeichenköpfe von Zeichennutschinen lassen sich um beliebige Winkelbeträge schwenken und gestatten so auch das Zeichnen von Linien, die schräg zum Zeichnungsrand, also nicht waagrecht oder senkrecht verlaufen. Sind viele Linien zu ziehen, die unter einem Winkel zu den von den Linealen gebildeten Hauptzeichenrichtungen verlaufen, so ist das häufige Schwenken des Zeichenkopf es mit dessen Linealhalter und den daran befestigten,
unter Umständen recht langen Linealen umständlich und zeitraubend. Außerdem ist im oberen und rechten Randbereich des Zeichenbrettes besonders bei bestimmten Schwenklagen des Zeichenkopfes die Linealauflage nicht mehr optimal, während im unteren Bereich des Zeichenbrettes die geschwenkten Lineale am Körper des Zeichners anstoßen bzw. ihm im Wege sein können.
Ein bekannter Zeichenkopf der eingangs genannten Gattung für die Herstellung perspektivischer Zeichnungen ("Perspecta" der Firma Kuhlmann) trägt außer einem bekannten, herkömmlichen einzelnen Lineal noch eine Basisplatte, die an einem Linealhalterarm des Zeichenkopfes anstelle des herkömmlichen, üblicherweise unter 90° zu dem anderen ausgerichteten, Lineal befestigt ist. Λη der Basisplatte ist ein Paar von Linealen der bekannten Art derart angebracht, daß jedes Lineal sich jeweils gesondert in eine in gewissen Grenzen wählbare Winkellage einstellen läßt. Man kann zwar eines dieser beiden Lineale rechtwinklig zum anderen herkömmlichen, einzelnen Lineal einstellen und das zweite als zusätzliches Lineal verwenden, verdeckt aber mit ihm und der Basisplatte größere Teile der Zeichnung und engt den wesentlichen freien Zeichenraum erheblich ein.
Zum Anbringen dieses Zeichengerätes muß ein herkömmliches, einzelnes Lineal entfernt werden, ehe die Basisplatte mit dem Linealpaar am Zeichenkopf befestigt werden kann; es sind also zwei getrennte Handgriffe nötig. Die Lineale des Linealpaaros lassen sich zwar auch einzeln von der Basisplatte lösen; eine solche Handhabung wird jedoch entsprechend dem Verwendungszweck des
Zeichengerätes vom Hersteller nicht empfohlen, und der verbleibende überstand der Basisplatte würde auch die herkömmliche Arbeitsweise mit nur zwei Linealen stark behindern.
Die bereitzuhaltende Basisplatte mit Linealpaar ist relativ groß, kompliziert und vielteilicj. Daraus ergeben sich vergleichsweise hohe Herstellungskosten.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Zeichenkopf der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfacher und vielseitiger ist als die bekannten Ausführungen.
Zur Lösung diese).- 7\ufgabe ist die v/eitere Zcichenf ührur.g ei ρ:-·ι 1 η von einer" lösbaren Halterung getragen, die. als zusätzliche !Filterung neben den Halterungen der beiden anderen Lj nc.ιIo vorgesehen ist.
Das Anbringen bzw. Entfernen der weiteren Z ei chenf ührunc: geschieht mit einem einzigen Handgriff, da die anderen Lineale in ihrer Lage verbleiben. Derart leicht handhabbare v.eii.ere Zeichenführungen sind einfach, leicht und klein, so d,jß sie kostengünstig gefertigt und platzsparend bereitgehalten werden können.
Führt man die Verbindung zwischen der zusätzlichen Halterung und der weiteren Zeichenführung als Schwalbenschv.'anzführung aus, so lcißt sich die weitere Zeichenführung rasch durch einfaches Aufstecken bzw. Abziehen anbringen bzw. entfernen. Durch
leicht konische Ausbildung der Verbindung in Längsrichtung wird das Aufstocken zusätzlich erleichtert, weil die Ilalterungsöff~ nung breiter als das aufzusteckende Ende der weiteren Zeichenführung ist. Außerdem ist auch nach häufigem Auswechseln der 2 weiteren Zcichenführung noch ein fester Verbindungssitz gegeben. |
Je nach Anvendungszweck können längere oder kürzere Lineale mit k oder ohne Tuschkante, verschieden breite Ausführungen, Kurvenlineale, Radienschablonen oder Schablonen mit Schriftzeichen, J Ziffern, bearbeitungszeichen, Schaltsymbolen oder ähnlichem J-verwendet werden. Das bringt den zusätzlichen Vorteil, daß derartige Schablonen nicht zusätzlich bereitgehalten und gegebenen-· falls an die herkömmlichen Lineale angelegt v/erden müssen. '
Führt man die zusätzliche, lösbare Halterung so aus, daß sie nur geringfügig über die Kontur des Linealhalters hinausragt, so bleibt die Einengung des Zeichenbereiches durch die Halterung minimal.
Die zusätzliche Halterung wird vorteilhaft relativ zum Zeichenkopf justierbar ausgeführt, v/eil dann die Herstellungsgenauigkeit der Haiterungsaufnahme im Zeichenkopf ohne nachteilige Folgen kleiner sein kann.
Die am häufigsten zu zeichnenden, bezüglich der I-Iauptzeichenrichtungen schrägen Linien oder Symbole liegen unter 45 zu diesen. Infolgedessen wird die zusätzliche Zeichenführung vorzugsweise unter 45° zu den beiden herkömmlichen Linealhalterarmen äusge-
richtet, kann jedoch auch in jedem anderen Winkel ausgerichtet oder sogar auf verschiedene Winkel einstellbar ausgeführt sein. Weil sehr häufig schräg verlaufende, gerade Linien, wie Schraffuren, Fasen usw. , zu zeichnen sind, kann die zusätzliche Zeichenführung sinnvoll als Zusatzlineal ausgeführt sein.
Das Zusatzlineal wird vorzugsweise als Linealstumpf bzw, die Schablonen werden relativ kurz ausgebildet, um den Zeichenraum der herkömmlichen Lineale nicht einzuengen.
Bildet man auch die Stirnseite des Zusatzlineals als Zeichenführung aus, ist die Möglichkeit geschaffen, bezüglich der Hauptzeichenrichtungen schräge Linien in zwei Richtungen ohne Schwenken des Zeichenkopfes zu zeichnen.
Eine durchsichtige Ausbildung der zusätzlichen Zeichenführung, beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoff, kann von Nutzen sein. In diesem Falle bleibt die Umgebung des engeren Zeichenbereiches überblickbar, wodurch Zeichenfehler leichter vermeidbar sind.
Vorzugsweise erstreckt sich die zusätzliche Zeichenführung in den von den herkömmlichen Linealhalterarmen aufgespannten Winkelraum von 90° hinein. Zusatzlineal oder -schablone befinden sich so stets in der Nähe des Zeichenbereiches, und der Arm des Zeichners muß keine weiten Wege zurücklegen. Grundsätzlich ist jedoch eine Ausrichtung auch in die anderen drei Quadranten der Zeichenebene möglich und dann sinnvoll, wenn der obengenannte
Winkelraum von zusätzlichen Zeicheneinrichtungen vollkommen frei bleiben soll.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbelspiel noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig, 1 eine Draufsicht von oben auf den ..Zeichenkopf;
Fig. 2 eine Draufsicht von unten auf den Zeichenkopf; und
Fig. 3 einen Querschnitt längs I-I in Fig. 1.
Der Zeichenkopf weist in herkömmlicher Weise eine Platte 1, die durch die Bohrungen 2 mit dem Führungsgestänge verbindbar ist, einen Griff 3 und einen Linealhalter 5 auf. Linealhalter 5 und Griff 3 sind fest miteinander verbunden und relativ zu Platte 1 drehbar in ihr gelagert. Zv;ischen Griff 3 und Platte 1 ist die an sich bekannte, in der Zeichnung nur angedeutete, Einrichtung 20 angeordnet, die den Linealhalter 5 bei bestimmten Winkellagen relativ zu Platte 1 in eingerasteter Stellung hält und über den Hebel 4 lösbar ist. Über eine Klemmschraube 6 lassen sich Griff 3 und damit Linealhalter 5 in beliebigen Winkellagen gegenüber Platte 1 durch Klemmen drehfest fixieren.·
Der Linealhaiter 5 weist in üblicher Weise zwei Linealhalterarme 7 auf, die einen rechten Winkel miteinander bilden. Die Linealhalterarme 7 tragen in lösbarer Schraubverbindung 8 herkömmliche Lineale 9. Der Linealhalter 5 weist auf seiner Unterseite zusätzlich eine flache, rechteckige Ilalterungsaufnähme 13 auf,
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deren Längsachse mit den Linealhalterarmen 7 jeweils näherungsweise einen Winkel von 45° bildet. In der Halterungsaufnahine 13 ist mittels einer Schraube 17 und einer Mutter 19 eine Halterung 15 befestigt, die bei gelöster Schraube 17 relativ zum Linealhalter 5 derart justierbar ist, daß seine Längsachse mit den Linealhalterarmen 7 jeweils genau einen Winkel von 4 5° bildet.
Mittels einer Schwalbenschwanzführung*18 ist in der Halterung eine zusätzliche Zeichenführung 11 einfach anbringbar oder entfernbar befestigt. Die Zeichenführung 11 v/eist vergleichsweise kurze, parallele Linealkanten IO in Richtung der Längsachse der Halterung 15 und eine Linealkante 11 im rechten Winkel dazu auf. Ferner sind Radienschablonen 14 mit mehreren Durchmessern und Schablonen für verschiedene Bearbeitungszeichen 16 vorhanden
Die Unterseite der Zeichenführung 11 liegt mit den Unterseiten der Lineale 9 in einer Ebene, also ebenfalls plan auf dem Zeichenblatt auf.
Abweichend von den Figuren kann die Zeichenführung 11 in anderer Größe, mit geändertem Verhältnis Länge/Breite, mit Tuschkante, als Kurvenlineal, als Schablone mit Schriftzeichen, Ziffern, Schaltsymbolen und/oder ähnlichem ausgeführt sein.

Claims (9)

Ansprüche
1. Zeichenkopf mit einem Linealhalter, der zwei einen Winkelraum aufspannende Lineale und eine in der Zeichenebene winklig zu den anderen Linealer angeordnete weitere Zeichenführung trägt, die von einer am Linealhalter des Z^chenlTöpfus- vorge- sehenen, lösbaren Halterung abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Zeichenführung (U.) einzeln von dieser lösbaren Halterung (15) getragen ist, die als zusätzliche Halterung (15) neben den Halterungen (7f8) der beiden anderen Lineale (9) vorgesehen ist.
2. Zeichenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der zusätzlichen Halterung (15) und der.· weiteren Zeichenführung (11) als eine Schwalbenschwanzführung (18) ausgebildet ist, die in Längsrichtung leicht konisch ausgeführt ist.
3. Zeichenkopf nach Zuispruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Zeichenführung (U) als an sich bekanntes Lineal mit oder ohne Tuschkante, Kurvenlineal, Radienschablone (14), Schablone mit Schriftzeichen, Ziffern, Bearbeitungszeichen (16) und/oder Schaltsymbolen oder als Kombinationszeichenführung mit. mehreren der genannten Funktionen ausgebildet ist.
4. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Halterung
(15) nur geringfügig über die Kontur des Linealhaltors (5) hinausragt.
5. Zeichenkopf nach ein..;ra der /Ansprüche 1 bis 4 , dadurch
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gekennzeichnet, daß die zusätzliche Halterung (l t>) relativ zum Zeichenkopf justierbar ist.
6. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel der zusätzlichen Halterung (15) jeweils 4 5° zu den beiden anderen Linealen (9) beträgt.
7. Zeichenkopf nach einem der /msprüche 1 bis 6 mit einem Zusatzlineal· als weiterer Zeichenführung, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzlineal ein Linealstunipf (11) ist.
8. Zeichen/topf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Stirnseite (12) des Linealstumpfes (11) als Zeichenführung ausgebildet ist.
9. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8,- dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Zeichenführung (il) durchsichtig ausgebildet ist.
lo. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zusätzliche Zeichenführung (11) in den von den herköminlichen Linealhalterarmen (7) aufgespannten Winkelraum von 9o hinein erstreckt.
DE7208887U Zeichenkopf mit zusätzlicher Zeichenführung Expired DE7208887U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7208887U true DE7208887U (de) 1972-05-31

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7208887U Expired DE7208887U (de) Zeichenkopf mit zusätzlicher Zeichenführung

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DE (1) DE7208887U (de)

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