DE720882C - Einrichtung zum Schleudern von Turbinenlaeufern - Google Patents

Einrichtung zum Schleudern von Turbinenlaeufern

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DE720882C
DE720882C DEA93414D DEA0093414D DE720882C DE 720882 C DE720882 C DE 720882C DE A93414 D DEA93414 D DE A93414D DE A0093414 D DEA0093414 D DE A0093414D DE 720882 C DE720882 C DE 720882C
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DE
Germany
Prior art keywords
centrifuging
fan
turbine rotors
temperature
turbine
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Expired
Application number
DEA93414D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Ehrhart
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Howden Turbo GmbH
Original Assignee
Kuehnle Kopp and Kausch AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M15/00Testing of engines
    • G01M15/02Details or accessories of testing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schleudern von Turbinenläufern Die Läufer von schnellaufenden Turbinen werden vor ihrem Einbau in die Turbinen sicherheitshalber einem kurzlen Probelauf bei erhöhter Drehzahl unterzogen. Es ist üblich, diese Prüfung nicht bei gewöhnlicher Raumtemperatur durchzuführen, sondern bei der jenigen Temperatur; welche der Turbinenläufer später im Betrieb annehmen wird, um bei der Schleuderprobe auch die thermische Beanspruchung des Werkstoffes nachzuahmen. Es ist bekannt, zu diesem Zwecke den Raum, in welchem der Turbinenläufer während der Schleuderprobe sich befindet, durch Heißdampf sonder künstlich erwärmte Luft, Rauchgase usw. auf die erforderliche Temperatur zu bringen. Arbeitet man mit Rauchgasen oder Heißdampf, so tritt unvermeidlich eine Verschmutzung und Benetzung des Turbinenläufers ein, und außerdem ist les meist schwer, eine bestimmte Temperatur auf diese Weise genauEeinzuhalten. Für die Erzeugung von heißer Luft. nach den bisherigen Verfahren, sind stets Heizflächen erforderlich, welche eine viel höhere Temperatur haben müssen als der Turbinenläufer. Diese Heizflächen haben einerseits den Nachteil, im Laufe der Zeit zu verzundern, andererseits strahlen sie bei den erforderlichen hohen Temperaturen bereits stark und müssen aus diesem Grunde ziemlich weit von dem zu schleudernden Turbinenläufer weg angebracht werden. Es besteht sonst die Gefahr, daß durch die Strahliungswärme die äußeren empfindlichen Teile des Turbinenläufers eine viel höhere Temperatur annehmen als die Wa,rmluft. Größere Entfernung zwischen den Hleizflächen und dem Schleuderraum ist aber wegen der auftretenden Wärmeverluste nachteilhaft.
  • Nach der Erfindung werden diese Mängel dadurch beseitigt, daß der zu schleudernde Turbinenläufer in einem Warmluftstrom liegt, weicher durch ein Gebläse aufrechterhalten und durch die Gebläsearbeit geheizt wird.
  • Das Gebläse wird so ausgelegt, daß es durch den aus Rohrleitungen und Schleuderraum bestehenden Kreis eine so große Luftmenge dauernd hindurchtreibt, daß die sein er Antriebsleistung gleichwertige Wärme geneigt, um die eingeschlossene Luft, die Wandungen von Rohren und Gehäuse sowie den zu scbleudernden Turbinenläufer auf die gewünschte Temperatur zu bringen und auf dieser zu halten. Um die Gebläsearbeit nicht unnötig groß werden zu lassen; müssen die Wandungen der Rohre und des Schleuder,gehäuses einen guten Wärmeschutz erhalten.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise leine Ausführung des Erflndungsgedank'ens dargestellt.
  • I ist eine Kraftmaschine, beispielsweise eine Dampfturbine, weiche die ganze Einrichtung antreibt.
  • 2 ist der zu schleudernde Turhinenläufer, welcher mit der Kraftmaschine als unmittelbar gekuppelt dargestellt ist.
  • 3 ist das Gebläse, weiches den Luftstrom im Sinne der eingezeichneten Pfeile aufrechterhält.
  • In der Zeichnung ist auch das Gebläse als unmittelbar mit der Antriebsmaschine 1 gekuppelt dargestellt. Diese Anordnung ist zwar die einfachste. Es kann aber unter Umständen erforderlich sein, das Gebläse über ein Zahnradgetriebe von oder Schleudermaschine aus anzutreiben oder auch durch eine besondere Kraftmas chine, beispielsweise einen Elektromotor. Für den erfiiidungsgemäßen Zweck ist dies nicht wesentlich, es kommt nur darauf an, das Gebläse und seinen Antrieb so auszulegen, daß die der Gebläseleistung gleichwertige Wärme genügt, um die erforderliche Temperaturerhöhung im Luftstrom zu erzielen.
  • In der Zeichnung sind weiter zwei mit ein ander verbundene Klappen 4 dargestellt, von denen die,eine warme Luft ins Freie austreten läßt, während die andere eine gleiche Menge kalter Luft aus der Umgebung in den Kreislauf einströmen läßt.
  • Wenn der Schleuderversuch beendet ist und die Einrichtung zum bequemeren Auseinanderbau wieder auf die Temperatur der Umgebung abgekühlt werden soll, werden diese Klappen geöffnet und kurze Zeit mit offenen Klappen weitergefahren. Die Klappen eignen sich außerdem auch dazu, die Temperatur des Luftstromes und damit des zu schleudernden Turbinenläufers zu regulieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSRUCH: Einrichtung zum Schleudern von Turbinenläufern bei erhöhter Temperatur, dadurch gekennzeichnet, daß der zu schleudernde Turbinenläufer in einem Warmluftstrom liegt, welcher durch ein Gebläse aufrechterhalten und durch die Gebläsearbeit geheizt wird.
DEA93414D 1941-05-13 1941-05-13 Einrichtung zum Schleudern von Turbinenlaeufern Expired DE720882C (de)

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