DE7208317U - Baustein für elektrische oder elektronische Zwecke - Google Patents
Baustein für elektrische oder elektronische ZweckeInfo
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K9/00—Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
- H05K9/0007—Casings
- H05K9/002—Casings with localised screening
- H05K9/0039—Galvanic coupling of ground layer on printed circuit board [PCB] to conductive casing
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Description
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72.003 £
LEYBOLD-HERAEUS GMBH. & CO. KG. Köln-Bayental
Baustein für elektrische oder elektronische Zwecke
Die Neuerung betrifft einen Baustein für elektrische oder elektronische Zwecke, bestehend aus einem Gehäuse, dessen
Oberseite mit öffnungen für Anschlußbuchsen versehen ist und dessen Boden als Leiterplatte ausgebildet ist.
Bei derartigen Bausteinen ist es bekannt, die mit einem
Gewinde versehenen Anschlußbuchsen an der Oberseite des Gehäuses mit einer entsprechenden Mutter zu haltern. Die Buchse
weist an ihrer nach innen gerichteten Seite eine Verjüngung auf. Die elektrische Verbindung der Buchse mit der entsprechenden
Stelle der Leiterplatte erfolgt dabei über elektrische Leitungen, die mit der Buchse und der Leiterplatte durch Löten
verbunden werden. Diese Art der elektrischen Verbindung der Buchsen mit der Leiterplatte ist sehr umständlich, so daß die
Montage der Bausteine sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Da die Verbindungsleitungen zwischen der Buchse und der Leiterplatte
aus Fertigungsgründen relativ lang sein müssen, können sie im geschlossenen Zustand des Bausteins sehr nahe beieinander
oder in unmittelbarer Nachbarschaft einer Leitung auf der Leiterplatte liegen, so daß bei hochfrequenten Spannungsänderungen infolge der Leitungskapazitäten gegenseitige
Störungen auftreten. Schließlich besteht bei dieser Art der Verbindung der Anschlußbuchser^mit der Leiterülaate auch die
Gefahr von Schaltungsfehlern.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zuerunde, einen Baustein für
elektrische oder elektronische Zwecke, bestehend aus einem Gehäuse, dessen Oberseite mit öffnungen für Anschlußbuchsen
verseher; ist und dessen Boden als Leiterplatte ausgebildet ist, zu schaffen, bei dem die beschriebenen Nachteile beseitigt
sind.
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Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das eine Ende der Anschlußbuchsen mit der Leiterplatte mechanisch
und elektrisch verbunden ist.. Durch diese Maßnahme wird die Montage der Bausteine wesentlich vereinfacht. Es entfällt
sowohl das langwierige Verschrauben der Buchse mit der Oberseite des Gehäuses als auch das elektrische Verbinden
der Buchse mit der Leiterplatte mittels eingelöteter Drähte. Schaltungsfehler infolge des Vertauschens von Drähten beim
Einlöten können ebenfalls nicht mehr vorkommen. Außerdem weist ein derartiger Baustein die beschriebenen schlechten
Eigenschaften hinsichtlich hochfrequenter Spannungsänderungen nicht mehr auf.
Schließlich besteht noch ein wesentlicher Vorteil darin, daß die Prüfung der fertigbestückten Leiterplatte erfolgen kann,
ohne daß die Haube (Gehäuse) abgenommen werden muß. Bisher konnte nur geprüft werden, wenn der Baustein montiert war.
Zum Austauschen von fehlerhaften Teilen oder bei Schaltttngsfehiern
mußte dann immer wieder das Gehäuse demontiert und anschließend wieder montiert und geprüft werden. Bei danach
noch auftretenden Fehlern mußte dieser Vorgang (häufig mehrmals) wiederholt werden. Durch die erfindungsgemäße Idee
kann nach erfolgter Prüfung und Korrektur als letztes das Gehäuse montiert werden und der Baustein ist fertig.
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, daß das freie Ende der Buchse im Bereich der zugehörigen öffnung in der Oberseite
des Gehäuses liegt und mit einer flexiblen, auf die Buchse aufschiebbaren Muffe versehen ist. Dadurch wird erreicht,
daß die Buchse mit der öffnung in der Oberseite des Gehäuses etwa koaxial liegt und deshalb gut von Steckern erreicht
werden kann. Außerdem dienen die Muffen als elektrischer Schutz der Buchse, so daß ungewollte Kontakte vermieden werden
können. Schließlich können die Muffen bei Verwendung eines Farbkodes entsprechend farbig gestaltet sein.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen bestehen darin, dafl die Muffe
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durch die öffnung in der Oberseite des Gehäuses bis in das
Innere des Hehäuses hineinragt und daß sie an ihrer Außenseite
eine Ausnehmung aufweist, die der öffnung in der Oberseite des Gehäuses entspricht. Durch diese Maßnahme kann
ein fester Sitz der Buchse in der Muffe erreicht werden, so daß die Muffe gleichzeitig zur Halterung des Gehäuses an den
Buchsen und damit an derLeiterplatte dienen kann.
Besonders vorteilhaft ist es, die Buchse als Drehteil mit einer glattenAußenflache zu fertigen. Es hat sich gezeigt,
daß derartige Buchsen wesentlich preiswerter sind als die bisher verwendeten Buchsen mit Gewinde und entsprechender
Mutter.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sollen anhand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert werden.
Die Figur zeigt einen Teil eines Bausteines 1 für elektrische oder elektronische Zwecke. Dieser Baustein 1 besteht aus der
Gehäuseoberseite 2 und der den Boden des Gehäuses bildenden Leiterplatte 3. Die Halterung der Gehäuseoberseite 2 an der
Leiterplatte 3 erfolgt durch die Verschraubung 4.
Die Leiterplatte 3 ist mit einer bestimmten, nicht dargestellten Schaltung versehen, von der ein bestimmter Punkt 5
von der Oberseite 2 des Gehäuses her durch einen ebenfalls nicht dargestellten Stecker erreichbar sein soll. Dazu ist die
Anschlußbuchse 6 vorgesehen, die mit ihrem einen Ende 7 mit der entsprechenden Stelle 5 der Leiterplatte 3 durch Verlöten
mechanisch und elektrisch verbunden ist. Um einen besonders festen Sitz zu erreichen, weist das Ende 7 der
Buchse 6 eine Verjüngung auf. Diese Veriüngung greift durch die öffnung 8 in der Leiterplatte 3 hindurch und das Verlöten
der Buchse 6 mit der Leiterplatte 3 erfolgt zweckmäßig auf der der Buchse 6 gegenüberliegenden Seite der Leiterplatte
3.
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Das freie Ende 9 der Buchse 6 liegt im Bereich der öffnung
in der Oberseite 2 und ist mit der flexiblen Muffe 11 versehen. Die Muffe 11 weist an ihrer Außenseite eine Ausnehmung
auf, die der öffnung 10 in der Gehäuseoberseite 2 entspricht.
Die Montage eines neuerungsgemäß ausgebildeten Bausteines
erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß zunächst die Buchse 6 mit der1 Leiterplatte 3 in der beschriebenen Weise verbunden
werden. Außerdem werden in die öffnung 10 der Gehäuseoberseite 2 die Muffen 11 eingesetzt. Beim Zusammenschrauben der
Leiterplatte 3 und der Gehäuseoberseite 2 mittels der Verschraubung
4 gelangen die Buchsen 6 automatisch in die ieweiligen
Muffen 11. Werden die Dimensionen von Buchs« 6,
öffnung 10 und Muffe 11 derart gewählt, daß sich ein fester Sitz der Buchse 6 in der Muffe 11 ergibt, dann könnte die
Verschraubung 4 entfallen.
öffnung 10 und Muffe 11 derart gewählt, daß sich ein fester Sitz der Buchse 6 in der Muffe 11 ergibt, dann könnte die
Verschraubung 4 entfallen.
Claims (8)
1. Baustein für elektrische oder elektronische Zwecke bestehend
aus einem Gehäuse, dessen Oberseite mit öffnungen für Anschlußbuchsen versehen ist, und dessen Boden als
Leiterplatte ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (7) der Buchsen (6) mit der Leiterplatte(3)
mechanisch und elektrisch verbunden sind,
2. Baustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daft
das freie Ende (9) der Buchsen (6) im Bereich der zugehörigen öffnungen (10) in der Oberseite (2) des Gehäuses
liegt und mit einer flexiblen, auf die Buchse (6) aufschiebbareh
Muffe (11) versehen ist.
3. Baustein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (11) durch die öffnnng (10) in der Oberseite (2)
des Gehäuses bis in das Innere des Gehäuses hineinragt.
4. Baustein nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (11) an ihrer Außenseite eine Ausnehmung (12) aufweist,
die der öffnung (10) in der Oberseite (2) des Gehäuses entspricht.
5. Baustein nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muffe (11) zur Halterung des Gehäuses an den Buchsen (6) und damit an der Leiterplatte (3) dient.
6. Baustein nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muffe (11) aus Hochdruck-Polyäthylen besteht.
7. Buchse, vorzugsweise zur Verwendung in einem Baustein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Drehteil gefertigt ist und eine glatte Außenfläche aufweist.
8. Buchse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie an dem Ende (7),mit dem sie auf der Leiterplatte(3)
befestigt wird, eine Veriüngung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727208317 DE7208317U (de) | 1972-03-04 | 1972-03-04 | Baustein für elektrische oder elektronische Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727208317 DE7208317U (de) | 1972-03-04 | 1972-03-04 | Baustein für elektrische oder elektronische Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7208317U true DE7208317U (de) | 1972-05-25 |
Family
ID=6628704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727208317 Expired DE7208317U (de) | 1972-03-04 | 1972-03-04 | Baustein für elektrische oder elektronische Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7208317U (de) |
-
1972
- 1972-03-04 DE DE19727208317 patent/DE7208317U/de not_active Expired
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