DE7204752U - Winkelmesser - Google Patents

Winkelmesser

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DE7204752U
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Germany
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protractor
leg
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main
flange
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Expired
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DE7204752U
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Manufacture Quenot Mabo SA
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Publication of DE7204752U publication Critical patent/DE7204752U/de
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Description

Manufacture QUENOT MABO BESANQON/Frankreich
Winkelmesser
Die Neuerung betrifft eine zweckmässige und vorteilhafte Ausbildung eines Winkelmessers aus einem Hauptschenkel und einem hiergegen ver schwenkbaren und verstellbaren Hilfsschenkel zur Messung der Winkelneigung von festen Flächen oder Elementen, wie Dächer, Decken, Träger od. dgl.
Derartige Winkelmesser bestehen im wesentlichen aus zwei gegeneinander verschwenkbaren Schenkeln, die deswegen über ein Gelenk miteinander verbunden sind, welches oft gleichzeitig mit einer Blockierung Seinrichtung versehen ist. Derartige Winkelmesser gestatten jedoch nicht die genaue Bestimmung von Winkeln und insbesondere von Winkelneigungen bei Elementen, die fest im Raum angeordnet sind. Ihre Verwendbarkeit beschränkt sich im wesentlichen auf die empirische Ermittlung eines Winkels zwischen zwei Ebenen, ohne jedoch dessen Wert unmittelbar zu bestimmen. Dieser Winkel wird dann zeichnerisch beispielsweise auf eine Zeichenfläche übertragen.
0909.Q1.42D.95 - BIl/KW/dw
Zur Bestimmung der Winkelneigung eines Trägers oder eines anderen Einzelelementes wurden bisher immer verschiedene geometrische Rechenoperationen ausgeführt.
Zweck der Neuerung ist die Schaffung eines verstellbaren Winkelmessers zur Messung einer Winkelneigung mit der Möglichkeit, einerseits unmittelbar die gemessenen Werte der Winkelneigung eines festen Einzelelementes ablesen zu können und andererseits diesen Winkel auch zeichnerisch zu übertragen, wobei gleichzeitig die Vorteile der bisher bekannten Winkelmesser beibehalten werden.
Hierzu ist ein Winkelmesser der eingangs erwähnten Art neuerungsgemäss gekennzeichnet durch einen Hauptschenkel mit einer Wasserwaagenlibelle und einem Hilfsschenkel mit einem Langloch, durch welches die mit einer drehfesten Ableseskala und einer Blockierungseinrichtung versehene Schwenkachse geht.
Der Hauptschenkel ist hierbei zweckmässigerweise mit einerr tngsschlitz versehen, innerhalb welchem der Hilfsschenkel verschwenk- und verschiebbar angeordnet ist.
Die erwähnte Wasserwaagenlibelle in dem Ha\ipt se henkel kann in vorteilhafter Weise in einer von allen Seiten durchsichtigen Halterung angeordnet werden, .
In einer bevorzugten Ausführung des neuerungsgemäss ausgebildeten Winkelmessers besteht die Schwenkachsenblockierung aus zwei, auf beiden Seiten des Haupt se henke Is angeordneten Flanschen, von denen der eine mitteis Führungszapfen in dem Langloch des Hilfsschenkeis geführt wird und die beide drehfest untereinander verbunden sind. Diese drehfeste Verbindung der beiden Flansche untereinander kann in einfacher
Weise mittels in Bohrungen an einem Flansch sitzenden Zapfen am [
anderen Flansch erfolgen sowie mittels einer koaxialen Mutter und ■<
einer einschraubbaren Flügelschraube. \
Die Ableseskalen für die Winkelneigung zwischen den beiden Schenkeln sind hierbei auf den Aussenseiten der beiden Flansche angeordnet.
In den beigefügten Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des neue rung sgemäss ausgebildeten Winkelmessers dargestellt, wobei zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht des Winkelmessers bei
der Messung einer geneigten Fläche, Fig. 2 ebenfalls in perspektivischer Darstellung die einzelnen Teile
in auseinandergezogenem Zustand und Fig. 3 eine Seitenansicht des Winkelmessers.
Hiernach besteht der Winkelmesser 1 zur Messung der Neigung der Fläche 2 aus einem Hauptschenkel 3 und einem Hilfsschenkel 4. Diese beiden Schenkel sind schwenkbar untereinander verbunden mittels der Schwenkachseneinrichtung 5. Der Hilfsschenkel 4 ist mit einem Langloch 6 versehen,.-
Der Hauptschenkel 3 trägt eine Wasserwaagenlibelle 7, die an einem äusseren Ende angeordnet und mittels einer durchsichtigen Halterung befestigt ist, um möglichst von allen Seiten sichtbar zu sein.
Wenn nun beispielsweise die Winkelneigung bestimmt werden soll, welche die geneigte Fläche 2 gegenüber der Horizontalen einnimmt, wird der Hilfsschenkel 4 an diese geneignte Fläche 2 angelegt. Anschliessend wird dann der Hauptschenkel 3 in der Weise horizontal eingerichtet, dass, sich die Luftblase seiner Libelle 7 zwischen den
beiden Anzeigemarken befindet. In diesem Fall ist der Hauptschenke] genau horizontal eingerichtet und der Winkel zwischen den beiden Schenkeln 3 und 4 ist gleich dem Winkel, welchen die geneigte Fläche 2 mit der Horizontalen bildet.
Zum Ablesen des genauen Wertes dieser Winkelneigung ist der Winkelmesser mit einer kreisförmigen Able se skala 8 ausgestaltet, welche mit ihrem Aussenutnfang vor einer Marke 9 verdehbar is£.
Eine zweite Ableseskala kann in der gleichen Anordnung auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptschenkels 3 vorgesehen werden.
Wie bereits erwähnt, ist die Schwenkachse 5 mit einer Blockierungseinrichtung ausgestattet, um eine Ablesung oder Uebertragung der gemessenen Werte zu erleichtern. Diese Blockierungseinrichtung ist folgendermassen ausgebildet :
Der Hauptschenkel 3 ist mit einem Längsschlitz 10 versehen, innerhalb welchem der Hilfsschenkel 4 verschwenk- und verschiebbar angeordnet ist. Auf diese Weise wird der Hauptschenkel 3 in Längsrichtung in zwei Teile aufgespalten.
Diese beiden Teile sind jeder mit einer Durchbohrung 11 versehen, an deren äusseren Rändern je eine Ringschulter 12 eingearbeitet ist. Auf diesen äusseren Ringschultern 12 liegen nun zwei Flansche 13 und 14 mit jeweils einem Umfangsrand 15 bzw. 16 auf. Diese Flansche sind ihrerseits ebenfalls mit axialen Bohrungen 17 und 18 versehen.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind auf der Innenseite des in der Zeichnung unteren Flansches 14 zwei Führungszapfen 19 angeordnet, womit dieser Flansch in dem Langloch 6 des Hilfsschenkeis geführt wird. Auf diese Weise ist der Hilfsschenkel 4 gegenüber dem
Flansch 14 läng sver se hiebbar, jedoch nicht verdrehbar.
Die beiden Führung s zapfe η 19 an dem Flansch 14 sind nun ihrerseits wiederum mit je einer Axialbohrung 20 und 21 versehen, welche zur Aufnahme je eines Zapfens 22 und 23 an der Innenseite des anderen Flansches 13 dienen.
Nachdem die beiden Flansche unter Eingriff dieser beiden Zapfen 2IiI und 23 von beiden Seiten des Hauptschenkels 3 zusammengesetzt sind, wird in die Bohrung 18 des Flansches 14 eine Mutter eingesetzt, die mit einer Ringschulter 25 gegen einen entsprechenden Anschlag auf der Aussenseite des Flansches 14 anliegt. In die Oeffnung 17 des anderen Flansches 13 wird eine Flügelschraube 26 eingeschraubt, die mit einer Ringschulter 27 von aussen an der Aussenseite des Flansches 13 anliegt. Durch Anziehen dieser FICgelschraube 26 werden die beiden Flansche 13 und 14 gegeneinander gezogen und drücken hierdurch aufgrund der Ränder 15 und 16 die beiden Teile des längsgeschlitzten Haupt se henke Is 3 zusammen.. Dieses Zusammendrücken bewirkt aber eine Blockierung des Hilfsschenkels 4 in dem LSngsschlitz 10 des Hauptschenkels 3 in seiner jeweiligen Lage. Die Ableseskalen 8 auf den Aussenseiten der beiden Flansche 13 und 14 gestatten somit eine unmittelbare Ablesung, beispielsweise in Graden, des Winkelwertes, welcher von den beiden Schenkeln des Winkelmessers gebildet wird.
Selbstverständlich ist es möglich, praktische Abmessungen, insbesondere in der Ausbildung der beiden Flansche 13 und 14, vorzusehen. Auch ist es möglich, den Hilfsschenkel so auszubilden, dass er vollständig in den LSngsschlitz 10 des Hauptschenkels 3 eintreten kann, wobei sich dann drei Verwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemässen Winkelmessers ergeben. Die erste Benützungsmöglichkeit ist diejenige nach der Neuerung, nämlich die Messung der Winkelneigung schräger Flächen.
Di« zweite Verwendung ist - wie bei allen Winkelmessern - die Bestimmung eines Winkels zwischen zwei Elementen bei gleichzeitiger Ablesung des Alesswertes durch die Ableseskalen, während die dritte Benützungsmöglichkeit in der Verwendung des Winkelmessers als Wasserwaage aufgrund der vorhandenen Libelle besteht.
Ein weiterer erheblicher Vorteil ergibt sich ferner aus der höchst einfachen, konstruktiven Ausbildung, wodurch nur verhältnismässig niedrige Gestehungskosten anfallen.

Claims (6)

SCHUTZANSPR UECHE
1. Winkelmesser aus einem Hauptschenkel und einem hiergegen verschwenkbaren und verstellbaren Hilfsschenkel zur Messung der Winkelneigung von festen Elementen, gekennzeichnet durch einen Hauptschenkel (3) mit einer Wasserwaagenlibelle (7) und einem Hilfsschenkel (4) mit einem Langloch (6), durch welches c3 mit einer drehfesten Ableseskala (8) und einer Blockierungseinrichtung versehene Schwenkachse (5) geht.
2. Winkelmesser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in einem Längsschlitz (10) des Haupt se henke Is (3) verschwenk- und verschiebbar angeordneten Hilfsschenkel (4),
3. Winkelmesser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Wasserwaagenlibelle (7) in. einer von allen Seiten durchsichtigen Halterung.
4. Winkelmesser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schwenkachsenblockierung aus zwei, auf beiden Seiten des Haupt se henke Is (3) angeordneten Flanschen (13, 14), von denen der eine mittels Führungszapfen (19) in dem Langloch (6) des Hilfsschenkeis (4) geführt wird und die beide drehfest untereinander verbunden sind.
5. Winkelmesser nach Anspruch 1 und 4, gekennzeichnet durch die Anordnung von Ableseskalen (8) auf den Aus sense iten der Flansche (13,14).
6. Winkelmesser nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine drehfeste Verbindung der beiden Flansche (13, 14) untereinander mittels in Bohrungen (20, 21) an einem Flansch sitzenden Zapfen (22, 23) am anderen Flansch sowie mittels einer koaxialen Mutter (24) und einer einschraubbaren Flügelschraube (26).
DE7204752U 1971-04-01 Winkelmesser Expired DE7204752U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7112401 1971-04-01

Publications (1)

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DE7204752U true DE7204752U (de) 1974-09-26

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ID=1277197

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DE7204752U Expired DE7204752U (de) 1971-04-01 Winkelmesser

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DE (1) DE7204752U (de)

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