DE7204707U - Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung - Google Patents

Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung

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DE7204707U
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Description

PATENTANWÄLTE /
DIPL.-ING. LEO FLEUCHAUS DR.-ING. HANS LEYH
München 71, 8. Feb. 1972 Melchloretr. 42
Unser Zeichen: MO13P/G-7W9
Motorola, Inc. 9401 West Grand Avenue Franklin Park, Illinois V.St.A.
Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung für ein Kassetten-Tonbandgerät, bei dem die Tonbandkassette in einen Schlitz einführbar ist und Vorrichtungen in dem Schlitz vorhanden sind, um das Tonband im völlig eingeschobenen Zustand der Kassette abzuspielen.
Bei Kassetten-Tonbandgeräten, in welche zum Abspielen eines Bandes eine Tonbandkassette eingeschoben wird, ist es wünschenswert, dass die Kassette in einer Betriebsposition im Interesse eines einwandfreien Funktionierens der Abspielvorrichtungen sicher festgehalten wird. Jedoch soll die Kassette nach Beendigung der Wiedergabe im Schlitz des Tonbandgerätes zumindest gelöst werden, wenn das Gerät abgeschaltet wird. Damit können Druckstellen auf der Oberfläche der Anpressrolle verhindert werden. Eine Sperr- und Auswerfvorrichtung, die diese Funktionen erfüllt, ist in dem US Patent 3 485 500
Fs/wi beschrieben
MO13P/G-7W9
beschrieben. Diese bekannte Sperr- und Auswerfvorrichtung arbeitet zufriedenstellend in der Verriegelungsposition, jedoch wird die Kassette nicht automatisch aus der Betriebsposition gelöst, wenn das Gerät abgeschaltet wird. Vielmehr erfolgt das Auswerfen der Kassette durch eine Vorrichtung, die ebenfalls eine elektrische Erregung benötigt.
Die Notwendigkeit des Vorhandenseins einer elektrischen Energie im Auswerfen der Kassette wird als nachteilig angesehen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung für Kassetten-Tonbandgeräte zu schaffen, die für den AuswerfVorgang keine zusätzliche elektrische Erregung benötigt. Vielmehr soll durch die Abschaltung der Versorgungsenergie das Auswerfen ausgelöst und durch mechanische Hilfsmittel ausgeführt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgsmäss dadurch gelöst, dass die Sperr- und Auswerfvorrichtung einen zwischen einer ersten und zweiten Position verschwenkbaren Auswerfhebel umfasst, der mit Hufe eines Federelementes in Ruhelage in der ersten Position gehalten wird, dass mit dem Auswerfhebel ein Hebelmechanismus gekoppelt ist, von dem ein in den Schlitz ragender Vorsprung mit der teilweise eingeführten Kassette in Eingriff kommt und aus einer ersten in eine zweite Lage verschiebbar ist, dass in der zweiten Lage des nach unten ragenden Vorsprungs der Auswerfhebel gegen die Kraft des Federgliedes in die zweite Position verschwenkbar ist, dass der nach unten ragende Vorsprung im voll eingeschobenen Zustand der Kassette eine dritte Position einnimmt, dass mit dem Auswerfhebel ein Verriegelungselement zusammenwirkt, das an der Tonbandkassette im voll eingeschobenen Zustand einrastet und dieses in dem Schlitz in Betriebsposition festhält, und dass ein Lösemechanismus für den Auswerfhebel vorhanden ist, der nach seiner Betätigung die Verschwenkung des Auswerfhebeis in seine erste Lage freigibt, wobei
der
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der nach unten ragende Vorsprung an der Kassette angreift und diese aus dem Schlitz des Tonbandgerätes herausschiebt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
J' Die Erfindung ist besonders vorteilhaft bei einer Kassetten-
j sperr- und -auswerfvorrichtung für Kassettentonbandgeräte verwirklicht, bei der ein Auswerfhebel drehbar unter Federvorspannung von einer ersten Lage in eine zweite Lage verschiebbar ist, wobei der Auswerfhebel die erste Lage einnimmt, wenn j keine Kassette eingeschoben ist, und in die zweite Lage beim
j Einschieben der Kassette verschwenkt wird. Ein Hebelmechanis-
j mus mit einer Vielzahl drehbar gelagerter Hebel ist im Bereich
des freien Endes des einen Hebelarmes des Auswerfhebels montiert, wobei ein erster Hebel dieses Hebelmechanismus mit dem Hebelarm des Auswerfhebeis in Eingriff kommt. Ein zweiter Hebel des Hebelmechanismus, der um dieselbe Achse verschwenkbar ist wie der erste Hebel, weist einen nach unten in den Schlitz ragenden Vorsprung auf, der beim Einschieben der Kassette mit dieser in Eingriff kommt. Der erste und zweite Hebel wirken aufgrund eines dritten Hebels zusammen, der drehbar auf dem ersten Hebel montiert ist.
Beim Einschieben der Kassette in den Schlitz des Kassetten-Tonbandgerätes kommt diese mit dem nach unten ragenden Vorsprung des zweiten Hebels in Eingriff und verschiebt diesen von einer ersten in eine zweite Position. Dabei wird auch der Auswerfhebel, der an dem ersten Hebel mit einem Hebelarm anliegt, aus seiner ersten in eine zweite Lage gegen die Kraft eines Federgliedes verschoben, wobei der Auswerfhebel in dieser zweiten Lage mit Hilfe eines Elektromagneten und eines doppelarmigen Sperrhebels festgehalten wird. Beim Einschieben der Kassette in die Betriebslage wird der erste Hebel über den nach unten ragenden Vorsprung weiter verdreht, wodurch die Ver-
- 3 - bindung
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bindung zwischen dem ersten und zweiten Hebelarm entfällt und der zweite Hebelarm in eine dritte Position weiter verschwenkt werden kann. Beim Erreichen der Betriebslage rastet in eine Kerbe an der Kassette ein federvorgespanntes Sperrglied ein, das die Kassette in der Betriebslage sicher festhält.
Nib dem Abschalten der Erregung des Elektromagneten wird der Auswerfhebel freigegeben und kann aufgrund der Federvorspannung durch das Federglied in seine Ausgangsposition, d.h. die erste Lage, zurückgeschwenkt werden. Dabei kommt der Auswerfhebel mit dem ersten Hebel in Eingriff, der wiederum mit dem zweiten Hebel zusammenwirkt und dabei derart auf die Kassette einwirkt, dass diese aus dem Schlitz verschoben wird.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Draufsicht auf ein Kassetten-Tonbandgerät mit einer Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung gemäss der Erfindung;
Fig. la eine vergrösserte Ansicht des Gestänges für die Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung gernäss Fig. 1;
Fig. 2 bis 4 Draufsichten auf die Kassettensperr- und-auswerfvorrichtung in unterschiedlichen Betriebszuständen beim Einschieben der Kassette.
In der Zeichnung sind gleiche Teile der einzelnen Figuren jeweils mit gleichen Bezugszeichen versehen. Das teilweise in Draufsicht dargestellte Kassetten-Tonbandgerät 10 ist mit einer Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung 12 gemäss der Erfindung versehen. In das Tonbandgerät kann eine Tonbandkassette 14 herkömmlicher Art zum Abspielen eingeschoben werden, wobei
- 4 - das
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das Tonband 15 mit mehreren Spuren bespielt ist. Die Kassette hat an einer Seitenwand 19 eine V-förmige Kerbe 17, wie in den Fig. 3 und 4 erkennbar ist.
Das Tonbandgerät besteht aus einem Chassis 18 mit Seitenwänden 20 und 22, die mittels einer Boden- und Deckfläche 24 bzw. 26 verbunden sind, so dass sich ein Schlitz 28 ergibt, in dessen offenes Ende 30 die Kassette 14 einschiebbar ist.
Von der Bodenfläche 24 aus ragt eine Tonwelle 32 in den Schlitz, gegen welche eine in der Kassette 14 montierte Druckrolle 34 anliegt und damit das Tonband 17 transportiert, wenn die Kassette ganz in den Schlitz 24 eingeschoben ist. Die Tonwelle 32 ist in herkömmlicher Weise mittels eines Motors angetrieben und transportiert das zwischen der Tonwelle und der Andruckrolle geführte Tonband 15 an einem Tonkopf 36 vorbei, der ebenfalls am Chassis 18 am Ende des Schlitzes 28 angebracht ist.
Der Tonkopf 36 ist auf einem geeigneten Hebelsystem 38 angeordnet, so dass er in einer Ebene senkrecht zur Bewegungsrichtung des Tonbandes zur Einstellung auf gewünschte Spuren verschiebbar ist. Diese Einstellung erfolgt mit Hilfe einer automatisch wirksamen, nicht dargestellten Vorrichtung, die anspricht, wenn ein leitender Bandstreifen auf dem Tonband an dem Kontakt 40 vorbeiläuft, der an dem Band anliegt.
Die Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung 12 gemäss der Erfindung ist an der Deckfläche 26 des Tonbandgerätes 10 angebracht und umfasst ein Hebelsystem mit einem ersten und zweiten Hebel 42 bzw. 44. Diese beiden Hebel sind am einen Ende drehbar an der Bodenfläche 26 mit Hilfe einer Niete 46 befestigt. Am Hebel 42 ist ein vorspringender Arm 43 angebracht, der vom freien Ende des Hebels aus entsprechend der Zeichnung nach unten in den Schlitz 28 ragt. Aufgrund dieser Lage kommt
- 5 - der
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der vorspringende Hebel mit der eingeschobenen Kassette in Eingriff. Am freien Ende des Hebels 42 ist ferner ein zahnförmiger Vorsprung 45 angeordnet, der beim Auswerfen der Kassette aus dem Schlitz 28 mit einem nach unten ragenden Vorsprung am Hebel 44 zusammenwirkt. Der Hebel 42 liegt zwischen der Deckfläche 26 und dem Hebel 44 edoch sind beide Hebel unabhängig voneinander, um die Beffestigungsniete 46 drehbar.
Auf dem Hebel 44 ist ferner ein dritter Hebel 48 im Bereich des freien Endes des Hebels 44 mit Hilfe einer Befestigungsniete 52 montiert. Der Hebel 48 ist zweiarmig, wobei der eine Arm 54- von der Befestigungsniete 52 aus sich in Richtung auf den Tonkopf erstreckt. Dieser Arm 54 des Hebels 48 ist mit einer Einkerbung 56 versehen, in welche im Ruhezustand, wenn keine Kassette in den Schlitz 28 eingeschoben ist, ein Stift 58 eingreift, der vom freien Ende des Hebels 42 aus nach oben ragt. Das freie Ende 60 des Hebelarmes 54 ist mittels einer Feder 62 an der Befestigungsniete 46 gehalten. Der Stift 58 steht ebenfalls über eine Feder 64 mit der Befestigungsniete 52 auf dem Hebel 48 in Verbindung. Der zweite Hebelarm 66 des Hebels 48 erstreckt sich von der Befestigungsniete 52 aus im wesentlichen in einem rechten Winkel zum Hebelarm 5^ nach aussen. Auf der Deckfläche 26 ist ferner mittels einer Befestigungsniete 72 ein Auswerfhebel 68 drehbar montiert. Ein erster Hebelarm 74 erstreckt sich vom Drehpunkt 72 aus in Richtung auf den Hebel 44 und kommt mit dessen freiem Ende in Eingriff. Der zweite C-förmig ausgebildete Hebelarm 76 verläuft vom Drehpunkt 52 aus unter Führungsnasen 79 und 81 hindurch unter den freien Hebelarm 66 des Hebels 48. Das Ende 78 dieses Hebelarmes 76 ist mit einer Nocke 80 versehen, welche mit dem Ende 82 eines Hebels 84 in Eingriff kommen kann, der mittels einer Befestigungsniete 86 auf der Oberfläche 26 drehbar gehalten ist. Dieser Hebel 84 ist mit seinem Ende 87 an den Anker 88 einer elektromagnetischen Spule 90 angelenkt.
- 6 - Am
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Am G-formigen Hebelarm 76 ist ferner ein nach unten weisender Stift 92 angebracht, der mit dem freien Ende 66 des Hebels 4-8 in Eingriff kommt. Eine Zugfeder 94- ist einerseits am Hebelarm 74 des Auswerfhebels 68 und andererseits an der Führungsnase 81 befestigt und hält den Auswerfhebel 68 in einer nicht eingerasteten Ruhestellung, wie sie der Darstellung gemäss Fig. 1 entspricht. Der um den Drehpunkt 72 verdrehbare Auswerfhebel 68 kann gegen die T.raft der Zugfeder 94 in eine Einraststellung verschwenkt werden, in welcher sich der Auswerfhebel in einer für das Auswerfen der Kassette aus dem Schlitz 28 geeigneten Bereitschaftslage befindet.
Mit der Befestigungsniete 72 ist ferner ein weiterer einarmiger Hebel 70 an der Deckfläche 26 drehbar montiert. Dieser einarmige Hebel ist an seinem freien Ende 98 mit einer Rolle 100 versehen, die an der Seitenwand 19 der Kassette 14 angreift und in die Kerbe 17 einrastet, um die Kassette in dem Schlitz 28 zu halten. Eine ebenfalls mit dem Hebelarm 74 des Auswerfhebels 68 verbundene Zugfeder 102 greift am freien Ende 98 dieses einarmigen Hebels 70 an, um den Hebel 70 derart in eine Position zu verschwenken, in welcher die Rolle 100 durch eine öffnung 104 im Chassis greift. Ein vom einarmigen Hebel 70 aus nach unten ragender Vorsprung 77 liegt an der Kante des Hebelarmes 76 des Auswerfhebeis 78 an und sorgt dafür, dass die relative Lage des Auswerfhebels 68 und des einarmigen Hebels 70 zueinander beibehalten wird.
In der nachfolgenden Funktionsbeschreibung wird im wesentlichen auf die Figuren 2 bis 4 Bezug genommen. Beim Einführen der Kassette 44 in die öffnung 30 des Schlitzes 28, und zwar in Richtung des Pfeiles 105, kommt die Vorderkante 106 der Kassette mit dem vorspringenden Arm 43 des Hebels 42 in Eingriff. Beim weiteren Einschieben der Kassette wird der Hebel 42 um den Drehpunkt 46 in Uhrzeigerrichtung geschwenkt.
- 7 - Das
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Das Verschwenken des Hebels 42 verschiebt den nach oben ragenden Stift 58 entsprechend, so dass dieser mit dem Hebelarm des Hebels 4-8 in Eingriff kommt und in der Kerbe 56 liegt. Durch diesen Eingriff wird der Hebel 44 ebenfalls in Uhrzeigerrichtung um den Drehpunkt 46 gedreht.(siehe Fig. 2). Das freie Ende 50 des gedrehten Hebels 44 greift am Hebelarm des Auswerfhebels 68 an, der nunmehr im Gegenuhrzeigersinn gegen die Wirkung der Zugfeder 94- um den Drehpunkt 72 gedreht wird. Gleichzeitig mit der Drehung des Auswerfhebels 68 wird aufgrund der Kraft der Feder 102 der einarmige Hebel 70 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so dass die Rolle 100 durch die öffnung 104 in den Schlitz 28 eingreift und an der Seitenfläche 19 der Kassette\L4 anliegt.
Der Elektromagnet 90 befindet sich zu diesem Zeitpunkt in einer nicht erregten Lage (siehe Fig. 1 und 2) und lässt damit ein Verdrehen des freien Endes 78 des Hebelarmes 76 am freien Ende 82 des zweiarmigen Hebels 84 vorbei zu. Sobald das Ende 78 des Auswerfhebeis am freien Ende 82 des zweiarmigen Hebels 84 vorbeibewegt ist, wird der Elektromagnet erregt, wodurch der in den Magnet hineingezogene Anker 88 den Hebel 84 um den Drehpunkt 86 gegen die Kraft einer Feder verschwenkt, die zwischen dem Chassis 18 und dem freien Ende 82 des Hebelarmes 84 eingehängt ist. Durch das Erregen des Elektromagneten 90 greift der Hebel 84 in die Raste 80 am freien Ende 76 des Auswerfhebels 68 ein und hält den Auswerfhebel in dieser Lage fest, wie in Fig. 3 erkennbar ist.
TIm die Erregung des Elektromagneten 90 zum richtigen Zeitpunkt beim Einführen der Kassette 14 in den Schlitz 28 zu bewirken, gibt es eine Vielzahl von Schaltmöglichkeiten, die dem Fachmann ohne weiteres geläufig sind. So kann z.B. die Betätigung des Elektromagneten mit Hilfe eines Schalters erfolgen, der in Abhängigkeit von der Drehung des Auswerfhebels 68 betätigt wird, wenn sich dieser über einen bestimmten Bereich hinaus verschwenkt, in welchem das freie Ende 82 hinter
- 8 - den
M013P/G-748/9 den Vorsprung 80 greifen kann.
In Fig. 3 ist der Zeitpunkt dargestellt, in welchem der Auswerfhebel 68 verriegelt ist, kurz bevor die Kassette 14 die voll eingeschobene Betriebslage erreicht. In dieser Lage ist auch die Rolle 100 noch nicht in die Kerbe 17 an der Seitenwand 19 der Kassette eingerastet. Das volle Einschieben der Kassette 14 in den Schlitz 28 bewirkt, dass der Stift 92 am Hebelarm 76 des Auswerfhebels mit dem freien Ende 66 des Hebels 44 in Eingriff kommt, so dass dieser Hebel 44 etwas weiter um den Drehpunkt 52 gegen die Kraft der Feder 62 verschwenkt wird. Diese Verdrehung des Armes 44 bewirkt, dass der Stift 58, der in der Kerbe 56 gehalten ist, freikommt und die Hebel 42 und 44 nicht mehr miteinander in Eingriff stehen. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Hebel 42 zusätzlich im Uhrzeigersinn beim völligen Einführen der Kassette 14 gedreht wird, bis die Kassette schliesslich in ihrer voll eingeschobenen Betriebslage ist. In dieser Position der Kassette rastet die Rolle 100 aufgrund der Kraft der Zugfeder 102 in die Kerbe 17 ein. Diese Position ist in Fig. 4 dargestellt. Der Auswerfhebel 68 verbleibt nach wie vor in der verriegelten Lage aufgrund der Betätigung des Elektromagneten 90.
Die in Fig. 4 dargestellte Kassette ist voll in den Schlitz 28 eingeschoben, so dass die Tonwelle 32 und der Tonkopf 38 mit dem Tonband 15 in Eingriff stehen und dieses am Tonkopf vorbeitransportiert wird. Die Kassette ist in dieser Lage aufgrund der eingerasteten Rolle 100 sicher festgehalten. Die Kraft, mit der die Rolle in die Kerbe 17 gezogen wird, bleibt solange aufrechterhalten, wie der Elektromagnet 90 erregt ist.
Wenn die elektrische Leistung vom Tonbandgerät abgeschaltet wird, wird auch die Erregung des Elektromagneten 90 abgeschaltet. Als Folge davon wird die mit dem Hebelarm 84 verbundene Feder die Verriegelung zwischen dem Hebel 84 und dem Auswerf-
- 9 - hebel
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hebel 68 lösen. Damit kann die Zugfeder 94- mit verhältnismässig grosser Kraft am Auswerfhebel 68 angreifen und diesen im Gegenuhrzeigersinn verschwenken. Dieses Verschwenken des Auswerfhebels 68 wirkt sich nahezu gleichzeitig in zweifacher Hinsicht aus. Als erstes bewirkt der am freien Ende 50 des Hebels 44 anliegende Hebelarm 74· ein Verschwenken des Hebels 44 im Gegenuhrzeigersinn. Dabei greift der nach unten ragende Vorsprung 47 am zahnfÖrmigen Vorsprung 45 des Hebels 42 an und bewirkt eine entsprechende Verdrehung dieses Hebels. Diese Drehbewegung des Hebels 42 bewirkt, dass der vorspringende Arm 43 gegen die Frontfläche 106 der Kassette 14 drückt und diese aus dem Schlitz 28 verschiebt. Die zweite Funktion beim Verschwenken des Auswerfhebels 68 besteht darin, dass die Rolle 100 ausser Eingriff mit der Kerbe 17 kommt, wodurch der Widerstand gegen das Auswerfen der Kassette beseitigt wird und die Zugfeder 94 voll wirksam werden kann. Diese Wirksamkeit der Zugfeder 94- ergibt sich durch das Anliegen des Hebelarmes 76 an dem nach unten ragenden Vorsprung 77 des einarmigen Hebels 70, der dadurch im Uhrzeigersinn zusammen mit dem Auswerfhebel 68 verschwenkt wird.
Die vorausstehend beschriebene Funktionsweise der Sperr- und Auswerfvorrichtung gemäss der Erfindung zeigt die Vorteilhaftigkeit dieser Vorrichtung, die einerseits die Tonbandkassette im Tonbandgerät sicher festhält und andererseits die Kassette zum Auswerfen aus dem Tonbandgerät freigibt, wenn das Gerät abgeschaltet wird. Diese Wirkung wird erzielt, wenn der für die Betätigung des Elektromagneten 90 wirksame Schalter mit dem Netzschalter des Gerätes direkt gekoppelt ist. Es ist jedoch auch eine andere yomrNetzschalter unabhängige Betätigung des Elektromagneten 90 vorstellbar. Bei einer direkten Koppelung, wie sie z.B. bei der Verwendung des Tonbandgerätes in einem Kraftfahrzeug zweckmässig ist und in der Regel auch das Tonbandgerät mit der Ausschaltung dei* Zündung abgeschaltet wird, ergibt sich daraus, dass die Kassette aus dem
- 10 - Tonbandgerät
ή MO13P/G-7W9
Tonbandgerät mit dem Abschalten der Zündung ausgeworfen wird. Auf diese Weise werden Nachteile überwunden,, die sich z.B.
ergeben können, wenn die Kassette beim abgeschalteten Tonband gerät nicht ausgeworfen wird, indem sich nämlich die Tonwelle in die Andruckrolle eindrückt und diese dadurch uneben wird.
- 11 - Schutzansprüche

Claims (4)

Schutaansp iiche
1. Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung für ein Kassetten-Tonbandgerät, "bei dem die Tonbandkassette in einen Schlitz einführbar ist und Vorrichtungen in dem Schlitz vorhanden sind, um das Tonband im völlig eingeschobenen Zustand der Kassette abzuspielen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- und Auswerfvorrichtung (12) einen zwischen einer ersten und zweiten Position verschwenkbaren Auswerfhebel (68) umfasst, der mit Hilfe eines Federelementes (0A) in Ruhelage in der ersten Position gehalten wird, dass mit dem Auswerfhebel ein Hebelmechanismus (42, 44, 48) gekoppelt ist, von dem ein in den Schlitz ragender Vorsprung mit der teilweise eingeführten Kassette in Eingriff kommt und aus einer ersten in eine zweite Lage verschiebbar ist, dass in der zweiten Lage des nach unten ragenden Vorsprungs (47) der Auswerfhebeljgegen die Kraft des Federgliedes in die zweite Position verschwenkbar ist, dass der nach unten ragende Vorsprung (47) im voll eingeschobenen Zustand der Kassette eine dritte Position einnimmt, dass mit dem Auswerfhebel ein Verriegelungselement (70) zusammenwirkt, das an der Tonbandkassette im voll eingeschobenen Zustand einrastet und dieses in dem Schlitz in Betriebsposition festhält, und dass ein Lösemechanismus (84, 90) für den Auswerfhebel vorhanden ist, der nach seiner Betätigung die Verschwenkung des Auswerfhebels in seine erste Lage freigibt, wobei der nach unten ragende Vorsprung (47) an der Kassette angreift und diese aus dem Schlitz (28) des Tonbandgerätes herausschiebt.
2. Sperr- und Auswerfvorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus einen Elektromagneten umfasst, der auf einen zweiarmigen Hebel (84) einwirkt, dass der Elektromagnet (90) beim Erregen den zweiarmigen Hebel (84) in eine solche Position verschiebt, dass das freie Ende dieses Hebels mit dem in der zweiten Position befindlichen Auswerfhebel (68) in Eingriff kommt und in der zweiten Position festhält, und dass beim Abfallen der Erregung des Elektromagneten der zweiarmige Hebel den Auswerfhebel freigibt, so dass dieser unter Einwirkung des Federgliedes (94) die Tonbandkassette aus dem Schlitz (28) schieben kann.
3. Sperr- und Auswerfvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelmechanismus einen einarmigen Hebel (42) umfasst, der um einen Drehpunkt (46) drehbar ist und an seinem freien Ende den nach unten ragenden Vorsprung (47) trägt, der in der Bewegungsbahn der Tonbandkassette beim Einschieben liegt.
4. Sperr- und Auswerfvorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelmechanismus ferner einen zweiten einarmigen Hebel (44) umfasst, der ebenfalls um den Drehpunkt (46) des ersten einarmigen Hebels (42) drehbar ist und mit dem Auswerfhebel (68) in Eingriff steht, dass ein Verbindungsglied (Stift 58) an dem Hebelmechanismus (Hebel 48) derart eingreift, dass beim Verdrehen des Hebels (42) beim Einschieben der Kassette dex1 Auswerfhebel in die zweite Lage schwenkbar ist, dass das Verbindungsglied den ersten Hebel (42) beim Einschieben der Kassette in die Betriebslage freigibt, sobald der Auswerfhebel seine zweite Lage eingenommen hat.
Sperr- und Auswerfvorrichtung nach den Ansprüchen 1 "bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Auswerfhebel gekoppelte Verriegelungsmechanismus einen gegen den Auswerfhebel federvorgespannten Verriegelungshebel (70) umfasst, an dem eine Rolle (100) angeordnet ist, die an der Seitenwand der Kassette anliegt und im völlig eingeschobenen Zustand der Kassette in eine Kerbe (17) eingreift.
Sperr- und Auswerfvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied einen dritten Hebel (48) der auf dem zweiten Hebel (44) drehbar gelagert
ist, und eine Raste (56) umfasst, in welche ein am ersten Hebel (42) angeordneter Stift (58) eingreift, wenn die Kassette in den Schlitz eingeschoben wird, und dass der Stift (58) aus der Raste (56) ausrastet, sobald die Kassette in die voll eingeschobene Betriebslage gebracht ist und der Auswerfhebel (68) die zweite Lage eingenommen hat.
DE7204707U Kassettensperr- und -auswerfvorrichtung Expired DE7204707U (de)

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DE7204707U true DE7204707U (de) 1972-05-31

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