DE7202808U - Drehmeissel - Google Patents

Drehmeissel

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DE7202808U
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plate
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turning
cutting
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Description

7959 Obereulmetingen
Drehmeissel
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehmeissel mit einem an einem Halter befestigten Schneideinsatz und betrifft eine neue» in vorteilhafter Weise verwendbare Ausgestaltung eines derartigen spanabhebenden Werkzeuges.
Drehmeissel mit Schneideinsätzen in Form von Schneidplatten sind bereite in einer grossen Anzahl unterschiedlicher Ausgestaltungen bekannt. Bei diesen Ausführungen sind die Schneideinsatz entweder unmittelbar in den Halter oder in einer Halteplatte, die stumpf an dem Halter befestigt ist, eingesetzt. Abgesehen davon, dass der Halter entsprechend ausgeformt werden muss, und dies zusätzlichen Arbeitsaufwand bedingt, ist die erforderliche Stabilität vielfach nicht gageben, so dass der Schneidsatz oder die diesen tragende Platte leicht abbricht. Betriebsstörungen bzw. eine fehlerhafte Bearbeitung des Werkstückes durch Nachgeben des Werkzeuges, vor allem bei hohen Belastungen, sind die Folge. Auch kann ein Span hierbei nicht ungehindert abgeführt werden, da der Halter unmittelbar in der Verlängerung des Schneideinsitzes angeordnet ist.
Durch Einklemmen von spänen treten setftit
of total s Beschädigungen an den Schneideinsätsen auf.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Drehmeissel der vorgenannten Art asu schaffen, durch den nicht nur die Nachteile der bekannten Ausführungen vermieden werden, sondern der auch vielseitig in vorteilhafter Weise verwendbar ist. Vor allem soll eine äusserst einfache Herstellung des Drehmeisseis und damit eine wirtschaftliche Fertigung auch bei kleinen Stückzahlen und eis* hshe Stabilität gegeben sein, so dass auch bei hoher Belastung des Werkzeuges Betriebsstörungen nahes« ausgeschlossen sind. Ferner soll ein freies ungehindertes Ablaufen der Späne gewährleistet sein.
Gemäss der Erfindung wird dies bei einem Drehmeissel dadurch erreicht, dass der Schneidelnsats auf einer Platte aufgesetzt oder in diese eingesetzt ist, die an einer Längsseite des Balters angeordnet und mit diesem fest verbunden, beispielsweise angeschweisst ist·
Ua den Drehmeissel in vorteilhafter «Weise sum Abstechen von Werkstöcken zu verwenden, ist es angebracht, die Platte in Längsrichtung des Halters gegenüber diesem vorgezogen anzuordnen·
Dwait das weiteren auch ein Ausstachen von Werkstücken muglich 1st, ist as ferner nach einer anaer«artigen AusfUhrungaform angebracht, die Platte gekrümmt auszubilden und in Längsrichtung des Halters gegenüber diese« vergesogen ansuordnen, wobei die KrUnmungsradien der Platte den Krümmungsradien der in das Werkstück einzuarbeitenden ringförmigen Nat anzupassen sind.
Attsserdem ist es bei der Ausgestaltung des Drehmeissels als Aasstechstahl vorteilhaft, den mit der Platte verbundenen Halter als Rundbolzen aufsubilden. Auf diese Weis« ist es säglieh, den Dsehmeissel im Stahlhalter tu verdrehen und somit dies« Sir einen grösseren Durchmesserbereich swa Aasstechen von Werkstücken χα benutsen.
Um ein Klemmen der Platte in der in das Werkstück eingearbeiteten Hat aa verhindern, sollte ferner die den Schneideinsatz aufnehmende Platte jeweils in ihrer Breite glech oder schmäler bemessen sein als die Schnittbreite des Schneideinsatzes« Außerdem sollte, um eine gate Spanabführung ca ermöglichen, die den Schneideinsatz tragende Platte den Halter in der Helle überragen·
Sin gemäss der Erfindung ausgebildeter Drehmeissel zeichnet sich nicht ssur durch eine einfache konstruktive Ausgestaltung und dssit durch g
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kosten aus, sondern vor allem durch eine hohe Stabilität und vielseitige vorteilhaft« Verwendbarkeit. Wird nämlich der Schneideinsatz auf einer Platte angebracht und wird diese an einer Längsseite des Halters an diesem befestigt, wobei zum Abstechen von Werkstücken die Platte vorgezogen angeordnet und zum Ausstechen auch gekrümmt ausgebildet sein kann, ist es möglich, auch für einzelne Werkstücke wirtschaftlich das spanabhebende Werkzeug herzustellen. Die jeweils erforderliche Stabilität des Drehmeissels kann hierbei auf einfache Art durch eine entsprechende Wahl der den Schneideinsatz aUxnehuenusn Platts erreicht werden; so dass auch extrem höh« Ssiastungstt vss diesem auf»·· nosnen werden können.
la ausserdem die von dem Werkstück abgenommenen Späne ohne weiteres seitlich abzuführen sind, können sich diese nicht zwischen Werkstück und Schneideinsatz, wie die« bei den bisher bekannten Ausführungen sehr oft vorkamt, verklemmen. Dadurch bedingte Beschädigungen und Auebiegungen des Drehmeissels sowie Betriebsstörungen sind somit ausgeschlossen.
Des weiteren ist der erfindungsgemässe Drehmeissel ausserst vielseitig verwendbar,und zwar sowohl zum Abstechen als auch bei gekrümmter Platte zum Ausstechen von Werkstücken. Dabei können mitunter zwei
Arbeitsgang« gleichseitig vorgenoaesn «erden» so dess die Bearbeltungaseltsn ta* bis su 8OX gegenüber der bisherigen Verfahrensweise gekürst «erden können. Beim Ausbohren bew. Ausstechen sdttals eines vorsehlagfigenässen Prshaslssels kann itftallch Tnmwhr auch das Werkstück sausest bearbeitet «e«dem- wahrend dies bei Verwendung von Eohrern aufgrund der desu erforderlichen geringen Schnittgeschwindigkeit nicht Möglieh wer· Von besonderem Vorteil ist hlesbei des weiteren» dess die ausgestochenen bsw. abgestochenen Material teile» die bisher serspant worden» gegebenenfalls wieder verwendet werden kennen, so dass jnister der erheblichen Ersparnis an Seasbeitsngsseit eseh eise Hatesialereswmls su er* sielen ist.
Weitere Sinselhelten des gemäss der Erfindung ausgebildeten DrelsMiseels sind den la der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen» die nachfolgend lsi einseinen erläutert sind» su entnehmen. Hierbei seigtt
Fig. 1 einen Drch*eissel su» Abstechen von Werkstücken in Seitenansicht»
Flg. 2 den Pirsh—lssol nach Fig· 1 in Draufsicht»
Fig. 3 eissa Sreheeissel ssi Ausstaehen von Werk> stücken und
Flg. 4 den Drehaeissel nach Fig. 3 in Vorderansicht.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellt« und mit dem Bezug·· xeiehen 1 versehene Drehmeissel besteht «as einen Halter 2 und einer an diesem befestigten Platte 3» in die in einer Ausnehaung 6 ein Hartsetall-Schneideinsatz 4 ein* gesetst und verlötet ist. Die Platte 3 1st au efi&er Längsseite des Halters 2 yen diesem durch Schweissungen 7 angebracht und überragt den Halter 2 in der Höhe, so dass die von dem Werkstück 11 mittels des uit einer Schneidkante 6 ausgestatteten Schneideinsatses 5 abgenommenen Späne gut seitlich abgeführt werden k&metu
Der Drehmelssel nach den Flg. 1 und 2 ist als Abstechstahl ausgebildet, wobei dis Platte 3 gegenüber dem Halter 2 um die mögliche Einstechtiefe t vorgesogen angeordnet 1st. Die Seilte B der Schneidkante 6 dee Schneldeinsatses 4 und semit auch die Breite b der in das mittels Spannbaeken 13 gehaltenen Werkstückes 11 eingearbeiteten Hut 12 ist hierbei grosser bemessen, als die Breite b dar Platte 3» so dass ein Verklemmen der Platte 3 ausgeschlossen 1st. Wird aussexdem in das Werketüde 11 eine ringförmige Hut 14, wie β« strichpunktiert eingeseichnet wurde, elngestoehim, kann dor durch Abstechen und Ausstechen von dom Werkstück 11 abgetrennte Materialteil 11* gegebenenfalls wiederum verwendet werden.
Der Drehmelssel 21 nach den Fig. 3 und 4 bestimmt ebenfalls aus einer en einem Halter 22 durch lchweiesung 27 befestigten Platte 23, in die in eine Ausnehmung 25 ein alt einer Fchneldkante 26 ausgestatteter Schneideinsatz 24 eingesetzt und Bit dieser verlötet ist.
Die Platte 23 ist hierbei gokruänt ausgebildet usd gegenüber desi Halter 22 vorgesogen angeordnet, so dass mit dem Drehmelssel 21 von einer Stirnseite in das Werkstück 31 eingestochen werde» kann. Die Kxuammgsradien r' und R' sind dabei den Krüamun^s· radien r und R der durch die Schneidke»*^ 26 des SchffesideinsAtses 24 gebildeten Nut 32 angepasst. Ausserdom ist die Platte 23 in ihrer Sreita b schmäler besessen als die Breite B der Schneidkante 26, so dass dVarV1 tnwungon der Platte 23 In der ringförmigen Nut 32 suverlässig vermieden werden*
Der Halter 22» an dem die Platte 23 angeschwaisst ist, ist hierbei als Rundbolsen ausgebildet, so dass dieser in dom nicht dargestellten Stahl hai tor verdreht werden kann. Auf diese Welse 1st es möglich, den Drehmelssel 21 Jeweils etwa bis sur Anlage dor Platte 23 an einer der SeitemÄnden der Mut 32 su vorstellen» so dass je nach der Breite b dor Platte 23 dor Drehmelssel 21 für einen grttssoren Durchmesserboroieh verwendet werden kann,
♦/.
Wird in das durch Spannbacken 33 gehaltene Werkstück 31 mittels des Drehneissels 21 die ringförmige Nut 32 eingestochen, wobei deren Tiefe höchstens der Tiefe t, um die die Platte 23 gegeätöt? dem Halter 22 vorgezogen angeordnet ist, entsprechen kann, eingearbeitet, ist e«3 möglieh, das auf diese Weise von dem Werkstück 31 abgetrennte Werkstückteil 31' gegebenenfalls su einem anderen Zweck wieder zu verwenden. Da dieses Werkätückteii 31' somit nicht zerspannt wird, ist die Zeitersparnis bei der Herstellung einer Bohrung somit erheblich, wöbe ausserdem höhere Schnittgeschwindigkeiten als beim herkömmliehen Ausbohren möglich sind. Die Platte 23 gewährleistet dabei ausserdem, dass eine ausreichende Stabilität des Drehmeiseeis 21 auch bei hohen Belastungen gegeben ist.
A 2801
25.1.1972

Claims (7)

- t ^sl/n Sprüche t
1. Drehmeissel mit einem an einem Halter befestigten Schneideinsatz! dadurch gekennzeichnet, dass der Schneideinsatz (4; 24) auf eine/ Platte (3/ 23) aufgesetzt oder in diese eingesetzt ist, die an einer Längsseite des Halters (2', 22) angeordnet und mit diesem fest verbunden, beispielsweise angeschveisst ist.
2. Drehmeissel nach Anspruch 1 zum Abstechen von Werketücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (3) in Längsrichtung des Halt^rci (2) gegenüber diesem vorgezogen angeordnet ist.
3· Drehmeissel nach Anspruch 1 zum Ausstechers von Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (23) gekrümmt ausgebildet und in Längsrichtung des Halters (22) gegenüber diesem vorgezogen angeordnet ist.
4. Drehmeissel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmungsradien (r1, R') der Platte (23) den Krümmungsradien (r, R) der in das Werkstück (31) einzuarbeitenden ringförmigen Nut (32) angepasst sind.
5. Drehmeissel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Platte (23) verbundene Halter (22) als Rundbolzen ausgebildet ist.
6. Drehmeissel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schneideinsatz (4; 24) aufnehmende Platte (3; 23) in ihrer Breite (b) gleich oder achmäler bemessen ist, als die Schnittbreite (B) des Schneideinsatses (4j 24).
7. Drehmeissel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dendSchneideinsatz (4; 24) tragende Platte (3; 23) den Halter (2; 22) in der Höhe überragt.
A 2801
24.1.1*72 E/S
DE7202808U Drehmeissel Expired DE7202808U (de)

Publications (1)

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DE7202808U true DE7202808U (de) 1972-05-10

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ID=1276648

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DE7202808U Expired DE7202808U (de) Drehmeissel

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