DE719617C - Schwenkbarer Messspitzentraeger - Google Patents

Schwenkbarer Messspitzentraeger

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Publication number
DE719617C
DE719617C DEA82494D DEA0082494D DE719617C DE 719617 C DE719617 C DE 719617C DE A82494 D DEA82494 D DE A82494D DE A0082494 D DEA0082494 D DE A0082494D DE 719617 C DE719617 C DE 719617C
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DE
Germany
Prior art keywords
measuring tip
tip carrier
cutting edges
measuring
carrier
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Expired
Application number
DEA82494D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Granacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Askania Werke AG
Original Assignee
Askania Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Askania Werke AG filed Critical Askania Werke AG
Priority to DEA82494D priority Critical patent/DE719617C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE719617C publication Critical patent/DE719617C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/30Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. mechanical strain gauge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Schwenkbarer Meßspitzenträger Durch die statischen lichtelektrischen Feindehnungsmesser ist es bekannt, leine unter dem Einfluß einer Dehnung stattfindende Längenänderung mittels zweier Meßspitzen zu messen, die in vorgekörnten, um die Länge der Meßstrecke entfernten Vertiefungen des zu untersuchenden Werkstückes eingesetzt werden, wobei der eine auf das zu untersuchende Werkstück aufspannbare Meßspitzenträger als Lagerung für den anderen schwenkbar ausgebildeten Meßspitzenträger dient. Durch die Längenänderung der Meßstrecke wird daher der schwenkbar gelagerte Meßspitzenträger ausgeschwenkt. Diese Aus schwenkung wird zunächst mittels einer mechanischen Obersetzung vergrößert und darauf in lichtelektrische Stromschwankungen umgewandelt, wobei durch Änderung der Lichtstärke des auf die lichtelektrische Zelle gerichteten Lichtbündels eine weitere Vergrößerung des Meßwertes erreicht werden kann.
  • Der bekannte schwenkbare Meßspitzenträger ist als Rähmchen R ausgebildet (vgl.
  • Abb. I), das eine nach außen zeigende Meßspitze S1 und zwei nach innen gerichtete Lagerschneiden L,L2 trägt, mittels derer das Rähmchen an je einer ebenen Fläche Fl, F2 des als Grundgestell des Meßgerätes ausgebildeten festen Meßspitzenträgers anliegt (vgl. hierzu auch Abb. 2), die das Rähmchen in einem Schnitt längs der Linie X-Y zusammen mit dem festen Meßspitzenträger zeigt. Die feste Meßsplize ist mit S2 bezeichnet. Der schwenkbare meßspitzenträger bildet also einen doppelarmigen Hebel, mittels dessen die Schwenkbewegung mechanisch übersetzt wird. Die Schwenkachse des Ra..hmchens R ist gegenüber dem anderen Meßspitzenträger dadurch gesichert, daß ein in der Mitte zwischen den beiden Lagerschneiden verlaufendes fedemdes Gelenkband G1 vorgesehen ist, das einerseits am festen Meßspitzenträger zwischen den beiden ebenen Auflagerflächen für die beiden lagerschneiden L1,L2 mittels des Klemmschuhes K1 und andererseits zwischen den beiden Auflagerschneiden L1, L2 des Rähmchens R mittels des Klemmschuhes K2 befestigt ist. Das als doppelarmiger Hebel wirkende Rähmchen überträgt die Bewegung des schwenkbaren Meßspitzenträgers auf eine weitere e Hebelanordnung mittels eines federnden Kupplungsbandes, das all dem der Meßspitze S1 abgewandten Teil des Rähmchen R eingespannt ist.
  • Diese bekannte Anordnung hat verschiedene Nachteile, deren Beseitigung Aufgabe der Erfindung ist. Bei der vorher erläuterten Anordnung muß dif Forderung erfüllt sien, daß die beiden. Auflagerschneiden L1,L2 des Rähmchens R in Fluchtlinie liegen und vollständig gleichartig hergestellt sind. Die gleichartige Herstellung dieser Schneiden macht schr große Schwierigkeiten, da die Bearbeitungsstellen innerhalb des Rähmchens schwer zugänglich sind und da überdies die in der Mitte zwischen den beiden Schneiden vorgesehene Auflagerung für den einen Klemmschuh die Bearbeitung noch erschwert.
  • Andererseits muß die weitere Forderung erfüllt sein, daß die beiden Auflagerschneiden L1,L2 genau über dem äußersten Eude der schwenkbaren Meßspitze S1 liegen, da sonst beim Aufspannen des Meßgerätes an dem zu untersuchenden Werkstück ein Kippmoment auftreten würde, das naturgemäß vernnieden werden muß. Weiterhin muß das Gelenkband G1 am Rähmchen R mindestens um die Dicke des Gelenkbandes eingelassen sein, wie besonders aus Abb. 1 zu erseben ist, da sonst die Schneiden L1,L2 nicht an den ebenen Auflagerflächen F1,F2 des Trägers der Meßspitze S2 anliegen, sondern um die Dicke des Gelenkbandes von den Auflagerflächen abstehen werden. Dieses Einlassen macht ebeinfalls große Schwierigkeiten, da es wegen der außerordentlichen Kleinheit der Einzelteile dieses Meßgerätes und der schweren Zugänglichkeit nur von Hand erfolgen kann. Schließlich bringt die Benutzung cines Rähmchens als Halter der schwenkbaren Meßspitze noch den Nachteil mit sich, daß die seitlichen Abmessungen der Meßspitzenträger verhältnismäßig groß sind. Da das Meßgerät gerade zu dem Zweck entwickelt worden ist, um selbst bei schwierigsten Platzverhältnissen verwendet werden zu können, z. B. in Hohlräumen, Hohlkehlen, Aussparungen von Maschinenteilen, so liegt eine weitere Zusammendrängung des Gerätes durchaus im Sinne einer Erweiterung der bisherigen Verwendungsmöglichkeit.
  • Alle diese Nachteile lassen sich dadurch vermeiden, daß erfindungsgemäß die beiden Lagerschneiden seitlich im gleichen Abstand von der Achse des bolzenartig ausgebildeten Meßspitzenträgers derart angeordnet sind, daß die durch die Kante der beiden Schneiden gebildete gerade Linie durch den bolzenartig ausgebildeten Teil des Meßspitzenträgers nicht unterbrochen wird. Zur näheren Erläuterung sei auf die Ausführungsbeispiele der Zeichnungen hingewiesen.
  • Die Abb. 3 und 4 zeigen gegenüber den Abb. 1 und 2 etwas vergrößert diesen schwenkbaren meßspitzenträger im Aufriß und Seitenriß. Sch ist der bolzenartig ausgebildete Teil des meßspitzenträgers. Seitlich im gleichen Abstand von dessen Achse sind die beiden Lagerschneiden L1,L2 derart angeordnet, daß die durch die Kante der beiden Schneiden gebildete gerade Linie durch den bolzenartig ausgebildeten Teil des Meßspitzenträgers nicht unterbrochen wird. Diese beiden bbildungen zeigen deutlich, daß die Herstellung der Lagerschneiden bedeutend erleichtert ist, da diese von allen Seiten frei zugänglich sind und man nicht mehr durch ein die Lagerschneiden tragendes und diese ungebendes Rähmchen behindert ist. Insbesondere kann während der Herstellung der Lagerschneiden L1, L2 leicht kontrolliert werden, ob die Lagerschneiden in Fluchtlinie liegen. Auch lassen sich die Lagerschneiden leicht in Fluchtlinie mit der Meßspitze S1 bi-ingen, so daß die Gefahr des Auftretens eines Kippmomentes beseitigt ist. Ebenfalls läßt sich die versenkt angeordnete Aufiagefläche A sehr leicht dadurch herstellen, daß man sie beim Abdrehen des Schaftes hochzieht. Weiterhin sind die seitlichen Abmessungen des schwenkbaren Meßspitzenträgers infolge des Fortfalls des Räbmchens verringert worden.
  • Abb. 5 zeigt in nochmals vergrößertem Maßstabe den ganzen unteren Teil einer Meßeinrichtung, wie er für den an sich bekannten aufspannbaren lichtelektrischen Feindehnungsmesser benutzt werden kann, im Mittelschnitt. Insbesondere zeigt die Abbildung eine besondere Lagerung des das Federgelenk der beiden Meßspitzen S1, S. bildenden Federbandes G1. Versenkt man nämlich die Auflagefläche A des Federbandes um mehr als die Bändchen stärke gegenüber den Schneiden L1, L2, so erhält das Federbändchen eine gekriimmte Lage. Dadurch bekommt es das Bestreben, wieder die gestreckte Lage einzunehmen. Dieses Bestreben äußert sichin einem Drehmoment, welches die beiden Meßspitzen derart zu verlagern sucht, daß ein verstärkter Anpreßdruck der Schneiden L1, L2 gegen die Auflagerflächen F1, F2 entsteht.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Schneiden des beweglichen Hebels dauernd, also auch im nicht aufgespannten Zustande des Gerätes, auf der Auflagerfläche aufliegen. Die Befestigung des Federbändchens geschieht auf der Seite des festen Meßspitzenträgers mittels des Klemmschuhes K1 und der Schraube B und auf der Seite des schwenkbaren Meßspitzenträgers mittels der auf dem Schaft Sch aufgesteckten Hülse H, die auf die Auflagefläche A mittels der Mutter M gepreßt wird.
  • Damit der Klemmschuh K1 die Schwenkbewegung der meßspitze S1 nich stört, hat diese eine Aussparung SP. Die Hülse H dient gleichzeitig als Einspannstelle des federnden Kupplungsbändchens G2, mittels dessen die Schwenkbewegung des als Hebelübersetzung wirkenden Schaftes Scli iauf einen Blendenträger T übertragen wird, der in ausgLeschwenktem Zustande die Lage einer Steuerblende für eine auf eine Photozelle gerichtete Lichtquelle verändert. S3 bezeichnet eine der beiden am festen Meßspitzentäger außen angeordneten Schneiden, welche beim Aufspannen des Meßgerätes an dem zu untersuchenden Werkstück in pfannen der Aufspannvorrichtung gelagert sind.
  • Der gemäß der Erfindung schwenkbare, als doppelarmiger Hebel ausgebildete Meßspitzenträger ist allgemein für feinmechanische aufspannbare Verschiebungsmesser brauchbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwenkbarer, als doppelarmiger Hebel wirkender Meßspitzenträger mit zwei den Schwenkpunkt für den Meßspitzenträger bildenden, in Fluchtlinie liegenden, der Meßspitze abgewandten Lagerschneiden für feinmechanische aufspannbare Verschiebungsmesser, insbesondere für statische lichtelektrische Feindehnumgsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerschneiden seitlich im gleichen Abstand von der Achse des bolzenartig ausgebildeten Meßspitzenträgers derart angeordnet sind, daß die durch die Kante der beiden Schneiden gebildete gerade Linie durch den bolzenartig ausgebildeten Teil des Meßspitzenträgers nicht unterbrochen wird.
  2. 2. Schwenkbarer meßspitzenträger nach Anspruch 1, dessen Schwenkachse in ihrerlage gegenüber einem zweiten meßspitzenträger, der als Lagerung für den schwenkbaren Meßspitzenträger dient, durch ein zwischen den beiden Lagerschneiden verlaufendes, gelenkartig wirkendes Federband gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Federband in der Weise am schwenkbaren Meßspitzenträger eingespannt ist, daß die Auflagefläche für das Federband gegenüber den Schneiden um mehr als die Dicke des Federbandes zurückversetzt ist.
DEA82494D 1937-04-01 1937-04-01 Schwenkbarer Messspitzentraeger Expired DE719617C (de)

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DEA82494D DE719617C (de) 1937-04-01 1937-04-01 Schwenkbarer Messspitzentraeger

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DEA82494D DE719617C (de) 1937-04-01 1937-04-01 Schwenkbarer Messspitzentraeger

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